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  • Bösel: Spende für Soziales und Kultur

    Finanzielle Unterstützung für die Theatergruppe. Foto: pi Bösel (pi). Am Ende waren es 1500 Euro, die die Böseler Landjugend an den Böseler Förderverein „Zusammen in Bösel“ (ZiB) und die Theatergruppe der DJK überreichen konnte. Die Vorstandsmitglieder KLJB, Jill Nording und Theresa Bunten (von links) sowie Michel Oltmann (rechts) hielten zwei Schecks bereit mit jeweils 750 Euro. Für ZiB nahm Elisabeth Meyer Scheck in Empfang. Bei ZiB wendet sich die bürgerschaftliche Hilfe hauptsächlich an Mittellose in der Gemeinde. Sie versteht sich als als „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Sinne einer Auffangfunktion. Den zweiten Scheck übergaben Leonard Preuth (links) sowie Theresa Bunten und Michel Oltmann (von rechts) an Andre Looschen und Anita Hempen, Schauspieler und Regisseurin der Theatergruppe. Eine Spende der Böseler Landjugend ging an ZiB (Zusammen in Bösel). Foto:pi

  • DJK Bösel ehrt langjährige Mitglieder – Peter Primus wird Ehrenmitglied

    Bösel (pi). Im Rahmen der Generalversammlung hat die DJK Bösel mehrere Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im Verein geehrt. Eine besondere Auszeichnung erhielt Peter Primus: Er wurde zum Ehrenmitglied der DJK ernannt. Primus leitet bereits seit 1987 die Montags-Hobbyfußballer-Gruppe. Darüber hinaus engagiert er sich im Verein unter anderem bei der Organisation von Trikotsponsoren, Fußballturnieren sowie beim Deutschen Sportabzeichen für seine Gruppe. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Franz Niemöller, Martin Meinerling und Aloys Raker ausgezeichnet. Seit 50 Jahren gehören Hannelore Schmitt, Georg Mühlsteff und Thomas Butz dem Verein an. Markus Lamping wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Seit zehn Jahren sind Emil Glende, Katrin Hespe, Felix Höffmann, Johannes Kurmann, Marie-Theres Kurmann, Clara Preuth und Fabian Vogelsang Mitglied der DJK Bösel. Die Ehrungen nahm der DJK-Vorsitzende Johannes Kleymann vor. Foto: Martin Pille

  • Feuerwehr Friesoythe blickt auf einsatzreiches Jahr zurück

    Die geehrten Mitglieder der Feuerwehr Friesoythe gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden sowie Vertretern der Stadt Friesoythe. Foto: Jens Kotte Friesoythe. Ortsbrandmeister Florian Hinrichs begrüßte zur Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Friesoythe zahlreiche Mitglieder sowie Gäste aus Politik und Feuerwehrführung, darunter Bürgermeister Sven Stratmann, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Stefan Abshof sowie Stadtbrandmeister Andreas Witting. Zum 31. Dezember 2025 zählte die Ortsfeuerwehr insgesamt 103 Mitglieder. Davon sind 72 im aktiven Einsatzdienst tätig, 19 gehören der Jugendfeuerwehr an, zehn der Altersabteilung. Zudem hat die Feuerwehr zwei Ehrenmitglieder. Im Jahr 2025 rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt 121 Einsätzen aus. Darunter waren 36 Brände – darunter zehn Großbrände –, 34 technische Hilfeleistungen sowie 13 Verkehrsunfälle. In acht Fällen mussten eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen befreit werden. Zudem gab es 24 Fehlalarme. Die Drohnengruppe unterstützte bei elf Einsätzen, die LUF-Gruppe wurde dreimal eingesetzt. Auch die Ausbildung spielte eine wichtige Rolle: Insgesamt wurden 103 Lehrgänge, Fortbildungen und Schulungen besucht. Ein weiterer Schwerpunkt war die Brandschutzerziehung. Bei zehn Terminen wurden über 120 Kinder im Feuerwehrhaus sowie mehr als 50 Kinder in Kindertagesstätten über den richtigen Umgang mit Feuer informiert. Im Rahmen der Versammlung wurde Maximilian Hinrichs zum neuen Schriftwart gewählt. Zudem nahm Ortsbrandmeister Hinrichs mehrere organisatorische Bestellungen vor und sprach zahlreiche Beförderungen aus. Hans Tellmann und Andreas Günter wurden nach langjährigem Engagement in die Altersabteilung verabschiedet. Mit Blick auf die Zukunft betonte Hinrichs die Bedeutung wichtiger Projekte, darunter insbesondere der geplante Neubau eines Feuerwehrgerätehauses sowie die Beschaffung neuer Einsatzfahrzeuge, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr langfristig zu sichern.

  • Jetzt anmelden: Schulanfänger 2027 in Petersdorf

    Foto: Adobe Stock Petersdorf (pi). Die Gemeinde Bösel weist darauf hin, dass alle Kinder schulpflichtig werden, die bis zum 30. September 2027 ihr sechstes Lebensjahr vollenden. Das betrifft somit alle Kinder, die spätestens am 1. Oktober 2027 sechs Jahre alt sind und im Schuljahr 2027/2028 die Katholische Grundschule Petersdorf besuchen sollen. Für Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 2027 sechs Jahre alt werden, besteht die Möglichkeit, den Einschulungstermin um ein Jahr zu verschieben. In diesem Fall genügt eine schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten gegenüber der Schule. Für die Anmeldung werden folgende Unterlagen benötigt: ausgefüllter Personalbogen für Schüler*innen Fotokopie der Geburtsurkunde Fotokopie des Impfpasses gegebenenfalls eine Fotokopie des Sorgerechtsbescheides Die persönliche Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten muss gemeinsam mit dem Kind am Dienstag, 14. April , entweder von 9 bis 12 Uhr oder von 14 bis 17 Uhr erfolgen. Die Anmeldeunterlagen müssen spätestens bis Dienstag, 31. März 2026 , bei der Schule eingereicht werden.

  • Rock, Dudelsack und Gänsehaut: Big Band Bösel in der Kirche

    Big Band-Sound mit Fontäne: Die Böseler Musiker rockten in der katholischen Kirche in Bösel. Foto: Pille Bösel (pi). In der Kirche darf es rocken, wenn die Big Band Bösel in der St. Cäcilia-Pfarrkirche spielt. Ständige Applauswellen liefen an diesem Abend durch die fast tausend jubelnden Zuhörer, druckvolle Rhythmen und eine gelöste Atmosphäre: Das Konzert tauchte das Publikum in eine facettenreiche Klangkulisse.  Die Musiker taten es mit einer virtuos inszenierten Zeitreise durch die Welt der Musik über die Genregrenzen hinaus. Der Sound war authentisch, die Songs tadellos gespielt, von Carlos Santana über Sting bis zu John Miles. Zu Gast waren die „Prengepiel Pipers“ aus Vechta, die mit Dudelsäcken und Trommeln furios aufspielten, in melodischer Linie. Dirigent und Conferencier Christian Meyer hatte nicht nur alles im Griff, er war auch energetische Brennpunkt“ der Formationen und der SolistInnen, der es verstand, die Dynamik zu bündeln und zum Publikum ausstrahlen zu lassen. Zum Schluss gänsehautverdächtig die heimliche Nationalhymne Schottlands  „Highland Cathedral“ und „Glück auf, der Steiger kommt“. Stehende Ovationen, die dem Dirigenten das Versprechen entlockten, das Konzert in der Kirche im nächsten Jahr zu wiederholen.

  • Mehr Senioren entscheiden sich für „Fahrschein statt Führerschein“

    Symbolbild: Adobe Stock Kreis Cloppenburg . Auf Empfehlung des Verkehrsausschusses soll die Aktion „Fahrschein statt Führerschein" im Landkreis Cloppenburg bis zum 31. Dezember 2029 fortgeführt werden. Das 2023 eingeführte Angebot richtet sich an Senioren ab 65 Jahren sowie an Personen ab 60 Jahren, die bereits Altersrente beziehen. Teilnehmende können ihren Führerschein abgeben und erhalten im Gegenzug ein moobil+-Guthaben von 750 Euro, das drei Jahre lang genutzt werden kann. Die Akzeptanz des Angebots entwickelt sich positiv, wie Petra Nienaber, Leiterin des Amtes für Schule, Kultur und ÖPNV, den Ausschussmitgliedern erläuterte: Während 2023 und 2024 jeweils neun Personen von der Aktion Gebrauch machten, stieg die Zahl 2025 deutlich auf 27 Teilnehmende. Auch die tatsächliche Nutzung des Guthabens nehme kontinuierlich zu – von 114,20 Euro (2023) über 341 Euro (2024) auf 1.429,40 Euro im Jahr 2025. Neue Angebotsformen im ÖPNV bräuchten grundsätzlich länger, bis sich diese herumgesprochen haben und angenommen werden. „ÖPNV ist ein Marathonlauf, man muss dran bleiben“, betonte Nienaber. Der Verkehrsausschuss bewertete die Aktion als kostengünstige und attraktive Mobilitätslösung für Seniorinnen und Senioren und sprach sich einstimmig für die Verlängerung aus. Das Angebot soll künftig verstärkt beworben werden, um die Bekanntheit weiter zu steigern. Wer seinen Führerschein abgeben und dafür ein moobil+-Guthaben erhalten möchte, findet hier weitere Informationen:  https://www.moobilplus.de/fuehrerschein

  • 25 Jahre an der Spitze: Gerd Stratmann erhält Ehrentrophäe

    Bösel Bürgermeister Hermann Block (links) ehrt Gerd Stratmann für seine 25-jährige Tätigkeit als Vorsitzender des SV Bösel. Foto: Martin Pille Bösel . 25 Jahre lang ist Gerd Stratmann Vorsitzender des SV Bösel. Jetzt zeichnete ihn Bürgermeister Hermann Block während der Jahreshauptversammlung des Vereins mit der Ehrentrophäe der Gemeinde aus.  Er habe sie verdient, denn fast drei Jahrzehnte an der Spitze des Vereins bedeuteten Verantwortung, Engagement und Einsatz für den Verein und für die Gemeinde. Block: „Ohne solch ehrenamtlich engagierte Personen wie dich gäbe es viele Vereine nicht, die Gemeinschaft, Identität und Heimat schaffen“. Bereits im Jahre 2022 war der 76-Jährige bei der 100-Jahr-Feier des SV mit dem Ehrenpreis des Niedersächsischen Fußballverbandes geehrt worden. Unter Stratmanns Leitung seien viele Erneuerungen und Sanierungen der Sportanlagen erfolgt; die Projekte machten eine Summe über 700.000 Euro aus. Stratmann habe Jugendarbeit „stets im Blick gehabt“, denn er habe sie immer als „Fundament und Gradmesser für den Verein“ verstanden, lobte der Bürgermeister dessen „hohen Einsatz“. Im Vorstand stehe er für ein „hohes Bewusstsein für die Teamarbeit“. Unter Stratmanns Leitung entstanden in seiner bisherigen Amtszeit unter anderem der Neubau der Flutlichtanlage und deren spätere Umrüstung auf LED-Technik, ein neues Vereinsheim, die Installation einer Beregnungsanlage auf dem Sportplatz und auch der Neubau einer Zuschauerüberdachung im Stadion und eines Geräteraums bei der BiB-Arena. Das Jubiläum organisierte er als dreitägiges Sportereignis und gab dazu auch eine Chronik heraus. Für all das, so Block, gebühre Stratmann Respekt und Anerkennung. Ein Dankeschön galt auch Ehefrau Gisela, die einen Blumenstrauß erhielt.

  • Frauentag: Respekt statt Rabattcodes

    Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Heute ist wieder dieser Tag. Der 8. März. Der Tag, an dem kollegiale Rosen durch Großraumbüros wandern wie Wanderpokale der Wertschätzung.  Es ist Internationaler Frauentag. Offiziell ausgerufen von den Vereinten Nationen, in Deutschland in manchen Bundesländern sogar ein Feiertag. Ein Tag zwischen ehrlicher Anerkennung und PR-Abteilung im Ausnahmezustand. Man erkennt ihn zuverlässig daran , dass Konzerne mit einem Frauenanteil im Vorstand von 3,7 Prozent sehr emotionale Kampagnen fahren. Dass es Sekt zum Frühstück gibt – und die Frage „Na, habt ihr heute frei?“ Dabei war der Ursprung einmal radikal. Streikend. Laut. 1910 schlug Clara Zetkin auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz vor, einen internationalen Kampftag für Frauenrechte einzuführen. Kein Wellnesstag. Kein Gutschein-Event. Sondern ein politischer Weckruf. Und heute?  Natürlich hat sich viel verändert. Frauen sind Astronautinnen, Bundeskanzlerinnen, DAX-Vorständinnen. Sie leiten Unternehmen, Länder und nebenbei immer noch WhatsApp-Elterngruppen. Und ja, es gibt Fortschritte. Aber es gibt eben auch immer noch die Frage im Bewerbungsgespräch: „Wie sieht es denn mit Ihrer Familienplanung aus?“ – eine Frage, die Männern ungefähr so oft gestellt wird wie die nach ihrem Lieblingsnagellack. Der Internationale Frauentag ist deshalb ein bisschen wie der Neujahrsvorsatz der Gleichberechtigung. Man nimmt sich viel vor, klopft sich gegenseitig auf die Schulter – und am 9. März geht alles weiter wie zuvor. Bis auf die Blumen, die welken genauso schnell wie manch' guter Vorsatz. Aber vielleicht ist genau das die Pointe: Dieser Tag ist nicht dafür da, perfekt zu sein. Er ist dafür da, unbequem zu bleiben. Zu erinnern. Zu nerven. Und zwischendurch auch zu feiern – nicht mit Rabattcodes, sondern mit Respekt. Also: Blumen? Gerne. Pralinen? Warum nicht. Aber vielleicht auch gleiche Bezahlung, faire Aufstiegschancen und die Erkenntnis, dass „starke Frauen“ kein Sonderlob sind, sondern eine Selbstverständlichkeit.

  • „Wir feiern Frauen“: Vielfältiges Programm bis Ende März

    Freuen sich über die Vielfalt in „Wir feiern Frauen“: Die Gleichstellungsbeauftragten Sandra kl. Stüve (v.l.), Katharina Benz und Marén Feldhaus. Foto: Landkreis CLP Gemeinsam sichtbar werden Landkreis Cloppenburg . Der Internationale Frauentag ist mehr als ein Datum. Unter dem Motto „Wir feiern Frauen“ haben die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreis Cloppenburg sowie der Städte Cloppenburg und Friesoythe erstmals eine gemeinsame Programmübersicht veröffentlicht. Noch bis Ende März 2026 rücken zahlreiche Veranstaltungen Frauen und Mädchen in ihrer ganzen Vielfalt in den Mittelpunkt. Viele Angebote bestanden bereits, andere wurden eigens für die Aktionswochen entwickelt. „Das Besondere ist die Kooperation mit den vielen Organisationen vor Ort“, betont Marén Feldhaus vom Landkreis. Ziel sei es, Gleichberechtigung und Empowerment sichtbarer zu machen – durch Austausch, Information und gemeinsames Feiern. Von Information bis Inspiration Die Bandbreite reicht vom Basketball-Spiel über Selbstbehauptungs-Workshops bis hin zu Kinoabenden, Job-Beratung und der Ausstellung „Herzschlag – wenn aus Liebe Gewalt wird“. Beteiligt sind unter anderem die Volkshochschule für den Landkreis Cloppenburg, das Forum Emstek, die Initiative Prävention Stadt Cloppenburg, der Sozialdienst katholischer Frauen Cloppenburg e.V., pro familia Beratungsstelle Cloppenburg sowie der DRK-Kreisverband Cloppenburg. Neben ernsten Themen stehen auch Freude und Begegnung im Fokus – etwa bei einem Gleichstellungs-Kneipenquiz oder einer Party für junge Frauen. „Ein solches Programm hat es hier bislang noch nicht gegeben“, heißt es aus Friesoythe. Programm online verfügbar Das komplette Programm ist online abrufbar – unter anderem auf Instagram (@macht.chancen.gleich) sowie auf der Website des Landkreises im Bereich Gleichstellung. Die Veranstalterinnen hoffen auf zahlreiche Teilnehmerinnen und viele neue Impulse für Gleichberechtigung in der Region.

  • Vorsorge treffen – bevor andere entscheiden

    Arbeiten gerne als rechtliche Betreuer (v.l.): Anita Wichmann, Jochen Stapel, Elisabeth Stieler und Heiko Borchert. Foto: Landkreis CLP Plötzlich entscheiden Fremde Landkreis Cloppenburg . Als Erika Offenhammer Anfang 2024 nach Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert und reanimiert wurde, fiel sie ins Koma. Wichtige medizinische Entscheidungen standen an – doch ohne Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung durfte niemand aus ihrem Umfeld für sie entscheiden. „Ich habe mich immer davor gesträubt“, sagt die heute 77-Jährige rückblickend. „Dabei war mir klar, dass sonst jemand Fremdes entscheidet.“ Genau so kam es: In einem Eilverfahren übertrug das Amtsgericht die rechtliche Betreuung an Sabrina Kleene vom Betreuungsverein Cloppenburg. Kleene übernahm Aufgaben wie Gesundheitssorge, Behörden- und Vermögensangelegenheiten. „Wer keine Vorsorge trifft, entscheidet sich dafür, dass im Ernstfall jemand Unbekanntes im besten Wissen und Gewissen handelt“, betont sie. 2.288 Menschen unter Betreuung Aktuell werden im Landkreis Cloppenburg 2.288 Personen rechtlich betreut. Zuständig sind Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer und Ehrenamtliche. Die Betreuungsstelle arbeitet im Auftrag des Amtsgericht Cloppenburg, ermittelt Sachverhalte und ist Ansprechpartner für Berufsbetreuer. Die Anforderungen sind hoch: Juristen und Sozialarbeiter können nach einem Eignungsgespräch direkt starten. Andere Interessierte müssen – je nach Vorbildung – einen Sachkundelehrgang absolvieren. Die Vergütung wird über das Amtsgericht geregelt und richtet sich nach Fallumfang und Qualifikation. Beruf mit Verantwortung und Flexibilität „Man arbeitet flexibel und oft von zuhause aus“, sagt Berufsbetreuer Jochen Stapel. Die Klienten sind zwischen 18 Jahren und hohem Lebensalter. Sein Kollege Heiko Borchert beschreibt die Aufgabe als „Kümmerer sein – im Rahmen dessen, was Gesetz und betreute Person erlauben“. Entscheidend seien immer die Wünsche der Betroffenen. Angehörige haben ohne entsprechende Vollmacht kein Mitspracherecht. „Wir führen nicht das Leben unserer Klienten“, betont Betreuerin Anita Wichmann. „Aber in 90 Prozent der Fälle hilft unsere Arbeit den Menschen deutlich weiter.“ Der Bedarf an qualifizierten Betreuern steigt – nicht zuletzt durch den demografischen Wandel. Auch ehrenamtliche Unterstützer werden gesucht und vom Betreuungsverein begleitet. Informationen Infos zur rechtlichen Betreuung und zum Berufsweg gibt es bei der Betreuungsstelle des Landkreises Cloppenburg unterwww.lkclp.de (Bereich Rechtliche Betreuung) sowie beim Betreuungsverein Cloppenburg unterwww.betreuungsverein-cloppenburg.de .

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