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- Geflügelpest-Ausbruch in Emstek
Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg . In der Gemeinde Emstek wurde ein Ausbruch der Vogelgrippe in einem Putenbetrieb nachgewiesen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt. Der Bestand mit 3.800 12 Wochen alten Puten wurde nach weiteren Angaben der Behörde heute, Mittwoch, tierschutzgerecht getötet. Somit sind im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober 36 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 366.300 Puten, 21.500 Hühnern, 36.500 Masthähnchen und 17.700 Enten betroffen. Der Landkreis Cloppenburg hat eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Sperrzone zum Schutz gegen die aviäre Influenza erlassen. Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis werden ab Donnerstag (26. Februar, 0.00 Uhr) als Sperrzone eine Schutzzone sowie eine Überwachungszone festgelegt. Das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Emstek wird mit einem Radius von drei Kilometern als Schutzzone festgelegt. Die Schutzzone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in der Gemeinde Emstek sowie der Stadt Cloppenburg. Um die Schutzzone wird mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. Die Überwachungszone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in den Gemeinden Cappeln, Emstek, Garrel und Molbergen sowie der Stadt Cloppenburg. In der gesamten Sperrzone (Schutzzone und Überwachungszone) ist die Teilausstallung untersagt. Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.
- CDU-Sommerfest mit prominenten Gästen in Friesoythe
Freuen sich auf das CDU-Sommerfest in Friesoythe am 28.08. (von links): CDU-Kreisvorsitzender Christoph Eilers MdL, CDU-Generalsekretär Dr. Carsten Linnemann MdB, Friesoythes CDU-Vorsitzender Jann Christian Hegewald und Niedersachsens CDU-Landeschef Sebastian Lechner MdL Foto: Hegewald Friesoythe. Der CDU-Kreisverband Cloppenburg und der CDU-Stadtverband Friesoythe veranstalten am Freitag, 28. August, ab 18 Uhr auf dem Gelände der Firma Hilker in Friesoythe ein gemeinsames Sommerfest. Zu diesem kreisweiten Auftakt zum Wahlkampfendspurt werden CDU-Generalsekretär Dr. Carsten Linnemann MdB, CDU-Landesvorsitzender Sebastian Lechner MdL, CDU-Landratskandidat Dirk Gehrmann und Friesoythes CDU-Bürgermeisterkandidat Jann Christian Hegewald erwartet. Ebenfalls dabei sind CDU-Kreisvorsitzender und -Landtagsabgeordneter Christoph Eilers, CDU-Landtagsabgeordneter Lukas Reinken sowie weitere CDU-Bürgermeister-, Rats- und Kreistagskandidatinnen und -kandidaten. Neben politischen Inhalten können sich die Gäste auf eine große Tombola, gegrillte Bratwurst, kalte Getränke und Live-Musik von den Schoapstall Jungs sowie dem Musikverein aus Altenoythe freuen. Eingeladen sind alle Interessierten mit und ohne CDU-Parteibuch. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird an info@cdu-cloppenburg.de gebeten. "Ich freue mich sehr, dass Carsten Linnemann und Sebastian Lechner meine Einladung angenommen haben. Das zeigt deutlich, dass unsere engagierte Teamarbeit in Friesoythe und dem gesamten Kreisverband auf höchster Ebene wahrgenommen wird", so Jann Christian Hegewald. Nach Jens Spahn in 2023, Wolfgang Bosbach in 2024 und Christian Wulff in 2025 ist Linnemann bereits der vierte bundespolitische CDU-Gast in der Eisenstadt in den zurückliegenden Jahren.
- Schulcontainer beschädigt
Friesoythe . In der Zeit von Freitag, 20. Februar (15 Uhr) bis Montag, 23. Februar (7 Uhr), beschädigte ein unbekannter Täter mit Steinen mehrere Fenster eines Containers an der Schulstraße, der als provisorischer Klassenraum genutzt wird. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Friesoythe unter 04491/93390 entgegen.
- Zapfhahn für immer zugedreht: Ära in Markhausen geht zu Ende
Von Claudia Wimberg Beenden eine Ära: Hermann und Agnes Rosenbaum haben ihre Gastwirtschaft in Markhausen geschlossen. Foto: Claudia Wimberg Markhausen . Der alte Wasserkessel hat sich bis in die Gegenwart bewährt und wird anders als Gasgrill und Konvektomat auch in Zukunft bleiben. „Den habe ich vor über 40 Jahren mal meiner Schwiegermutter geschenkt und damit bis zum Schluss den Braten abgelöscht. Ihn werde ich wohl behalten“, sagt Agnes Rosenbaum. Ehemann Hermann sortiert für sich eine paar Bierkrüge als Erinnerung aus, ein Stück aus der Bleiverglasung soll ebenfalls im neuen Haus seinen Platz finden. „Alles andere geht weg“, kündigt der Markhauser an, der mit seiner Frau am 31. Januar offiziell zum letzten Mal die Tür ihrer gemeinsam bewirtschafteten Gaststätte öffnete. Noch steht das 1890 errichtete Gebäude an der Hauptstraße, das rund 70 Jahre in Familienhand war. Nach dem Ausverkauf wird es abgerissen, das Paar zieht in den Neubau nebenan und richtet sich in Räumen und im Ruhestand neu ein. Vor allem an Letzteres müssen sich beide gewöhnen, „aber das Leben besteht nicht nur aus Arbeiten, auch wenn es Spaß gemacht hat.“ Gearbeitet haben sie viel und kannten bis auf Weihnachten kaum freie Tage. Hermann Rosenbaum war tagsüber als Malermeister unterwegs, übernahm für verschiedene Firmen als Bauleiter Verantwortung und zählte zu den Ausbildern der Kreishandwerkerschaft. Nach Feierabend und am Wochenende stand er am Zapfhahn, begleitete Feste und Feierlichkeiten im Saal und übernahm die Außer-Haus-Lieferungen des Partyservices. Ehrenamtlich leistet der 67-Jährige besonderes Engagement in der Feuerwehr, ist seit über 50 Jahren Mitglied und war zwölf Jahre Ortsbrandmeister. In der Gastwirtschaft sind er und seine zwei Schwestern quasi aufgewachsen. Ihre Eltern Hermann und Paula stammten aus Schwichteler und suchten in den 50er Jahren eine Kneipe, um sich selbstständig zu machen. Im Schatten der Markhauser Kirche wurden sie schließlich fündig und übernahmen 1955 den zum Verkauf angebotenen Standort. Post- und Vermittlungsstelle zogen später ebenfalls dort ein „und mein Vater ließ sich dafür noch als Postschaffner ausbilden“, erinnert sich Rosenbaum. Leidenschaftliche Wirte: Paula und Hermann Rosenbaum sen. machten sich 1955 in Markhausen selbstständig. Foto: Archiv Rosenbaum Seine Frau heiratete er 1984. Auf die Frage, wo sie sich kennenlernten, müssen beide lachen. „In Sanremo“, lautet die dann eher überraschende Antwort. In den norditalienischen Kurort hatte die Böseler Feuerwehr damals eine Reise angeboten, bei der unter anderem auch Markhauser Mitglieder mitfahren konnten. Damit die Männer im Bus verpflegt wurden, bat er frühere Böseler Gemeindebrandmeister Franz Schwalm die junge Agnes Rosenbaum um Unterstützung. Sie sagte mit einer Freundin zu und bei der reinen Bewirtung sollte es mit Blick auf einen der Kameraden nicht bleiben. Nach dem Ja-Wort arbeitete sie noch bis 1992 in ihrem Böseler Heimatort als Gardinen-Dekorateurin und stieg dann in den Gastronomiebetrieb mit ein. Zwei Jahre zuvor war Hermann Rosenbaum sen. mit nur 67 Jahren verstorben und seine Frau war dankbar über die tatkräftige Unterstützung ihrer Schwiegertochter. 2003 wurde das kulinarische Angebot um den Partyservice erweitert, mit dem sich die Familie vom Küstenkanal bis nach Löningen einen Namen machte. 2018 starb Paula Rosenbaum im Alter von 92 Jahren. Jetzt ist ihr Lebenswerk zu Ende gegangen. Eine Ära, die jedoch nicht sang- und klanglos zu den Akten gelegt werden soll. Somit geben Agnes und Hermann Rosenbaum ihre Gläser noch nicht zum Verkauf frei, da sie sich bei Gruppen und Vereinen sowie ihrem 20-köpfigen Team für die langjährige Treue mit einer Abschiedsfeier bedanken möchten. Dem Service komplett den Rücken kehrt die Hausherrin auch danach nicht und steht weiterhin als Ansprechpartnerin für die Kaffeetafel nach Beerdigungen zur Verfügung, die sie im Dorfgemeinschaftshaus ausrichtet. Außerdem „habe ich mich sofort in der Trimmgruppe angemeldet, für die ich jetzt ja Zeit habe“, verrät die 64-Jährige schmunzelnd, während ihr Mann und 14 Mitstreiter sich zu den „Marka-Boys“ formierten, die sich aktiv um die Pflege von Außenanlagen im Dorf kümmern wollen. Gemeinsam unternehmen die dreifachen Eltern dann gerne mal eine Tour nach Hamburg, steigen aufs Rad und freuen sich zurzeit besonders auf die Geburt ihres ersten Enkels.
- Fahrstuhl im Rathaus weiterhin defekt
Der Fahrstuhl im Friesoyther Rathaus soll ab Mitte März wieder funktionieren. Foto: höf Friesoythe. Aufgrund eines technischen Defekts am Fahrstuhl ist das Rathaus der Stadt Friesoythe derzeit nicht barrierefrei zugänglich ( fritz online berichtete). Nach weiteren Informationen der Verwaltung soll der Fahrstuhl voraussichtlich bis Ende der 11. Kalenderwoche (13. März 2026) wieder funktionsfähig sein. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, die auf die Nutzung des Aufzugs angewiesen sind, vor einem Besuch des Rathauses telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit der jeweils zuständigen Sachbearbeiterin oder dem jeweils zuständigen Sachbearbeiter aufzunehmen, um alternative Lösungen abzustimmen. Die Stadtverwaltung bedauert die entstehenden Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis.
- CDU lädt in Altenoythe ein
Altenoythe. 12 Monate - 12 Stände: Unter diesem Motto bieten der CDU-Ortsverband Altenoythe-Edewechterdamm und der CDU-Stadtverband Friesoythe am Samstag (28. Februar) ab 10 Uhr bei der Bäckerei Glup in Altenoythe ihren nächsten Infostand an. Mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Jann Christian Hegewald, Rats- und Vorstandsmitgliedern stehen die Christdemokraten allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern dort Rede und Antwort.
- Versammlung der DJK Bösel
Bild: Adobe Stock Bösel . Die DJK Bösel hält am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr im Begegnungszentrum ihre Generalversammlung ab. Neben den Berichten stehen Ehrungen im Mittelpunkt. Ferner sollen neue Kassenprüfer bestimmt werden und über Termine für das kommende Jahr beraten werden.
- Bösel: Kreativ mit Ton und Farbe
Foto: höf Bösel (pi). Für den Töpferkurs des Bildungswerkes in Bösel mit Sonja Wachtendorf sind noch einige Plätze frei. Er wendet sich an Menschen, die etwas mit den Händen schaffen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen möchten. Es werden zwei Termine angeboten: Donnerstag, 5. März, sowie Donnerstag, 2 April. Jeweils über vier Abende von 19 bis 22 Uhr im Töpferstübchen in der Korsorsstraße 46 lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Gebrauchskeramik wie Tassen, Teller, Vasen oder Schalen in verschiedenen Aufbautechniken zu töpfern und zu glasieren. Eintauchen in die Aquarellmalerei: Das zeigt Stefanie Taubenheim Schritt für Schritt am Freitag, 6. März, bei einem Termin um 15 Uhr im Begegnungszentrum in Bösel. Dafür gibt es noch einige Plätze. Das Material für den Nachmittag wird gestellt. Anmeldungen nimmt Monika Pille unter 04494/1094 entgegen.
- Auto in Bösel beschädigt
Symbolbild: Adobe Stock Bösel . Im Nelkenweg in Bösel kam es in der Zeit von Freitag, 19 Uhr bis Samstag, 8 Uhr zu einer Sachbeschädigung an einem silbernen VW Polo. Dass Auto befand sich abgeparkt auf einer Hofzufahrt. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Bösel (Tel.: 04494-922620) zu melden.
- Kommt's nun doch auf die Größe an?
Symbolbild: Adobe Stock Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Es kommt ja nicht auf die Größe an. Hieß es immer. Jahrzehntelang war das der pädagogisch wertvolle Standardsatz jeder Lebensberatung zwischen Bierdeckel und Beziehungsratgeber. Und jetzt das: Ausgerechnet bei den Olympischen Winterspielen in Italien soll die Penislänge einen entscheidenden Einfluss auf die Flugweite von Skispringern haben. Während sich die Welt eigentlich für Windverhältnisse, Anlaufgeschwindigkeit und Telemark-Landungen interessiert, kursieren plötzlich Schlagzeilen über den angeblichen „Penis-Trick“ oder – noch investigativer – „Penisgate“. Die These klingt wie aus einem schlecht gelaunten Physik-Leistungskurs: Maßgeschneiderte Skianzüge werden vor dem Wettkampf per Scanner exakt vermessen. Wenn nun im Schritt ein gewisses „Mehr“ an Volumen auftaucht, könnte – rein theoretisch, versteht sich – der Luftstrom anders um den Körper gleiten. Mehr Auftrieb. Mehr Flugweite. Mehr Meter. Mehr Ruhm. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es sogar zu… nun ja… manipulativen Injektionen am „besten Stück“ gekommen sein. Allein die Vorstellung sorgt für kollektives Zusammenzucken im männlichen Publikum. Der internationale Verband winkt ab. Wilde Gerüchte. Verschwörungstheorien. Digitale Stammtischphysik. Apropos Olympisches Dorf: Rund 10.000 Kondome sollen an die etwa 2.800 Athletinnen und Athleten verteilt worden sein – und nach wenigen Tagen restlos vergriffen. Rekordverdächtig. Wenn es für diese Disziplin Medaillen gäbe, das Podium wäre funkelnd voll. Die Organisatoren reagierten auf die erhöhte Nachfrage auf jeden Fall sportlich: Nachschub wurde geliefert. Kostenlos. Mit Olympia-Logo.








