Suchergebnisse
Diese Website durchsuchen
795 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Unfall in Altenoythe führt zu Stromausfall
Symbolbild: Adobe Stock Altenoythe . Heute, Samstag, 24. Januar, kam es gegen 12:20 Uhr in Altenoythe zu einem Verkehrsunfall. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 18-jähriger Pkw-Fahrer aus Bösel die Straße Hoher Esch in Richtung Altenoyther Straße, als er im Kreuzungsbereich aufgrund von Glatteis und nicht angepasster Geschwindigkeit alleinbeteiligt die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einem Stromkasten kollidierte. Durch die Beschädigung des Stromkastens war die Stromversorgung in Teilen der Ortschaft Altenoythe zeitweise unterbrochen. Zudem traten Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus, sodass die Fahrbahn für Reinigungsarbeiten vollständig gesperrt werden musste. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch nicht gemacht werden.
- Einbruch in Spielothek
Symbolbild: Adobe Stock Strücklingen . In den frühen Morgenstunden des heutigen Samstags kam es gegen 4:25 Uhr zu einem Einbruch in eine Spielothek in der Bahnhofstraße in Saterland, Ortsteil Strücklingen. Nach Angaben der Polizei verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten und brachen dort einen Spielautomaten auf. Zur Höhe des entstandenen Schadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, sich bei der Polizei Friesoythe unter der Rufnummer 04491-9339-0 zu melden.
- Wie wappnet sich der Landkreis Cloppenburg für den Blackout-Fall?
Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Der kürzliche Stromausfall in Berlin hat gezeigt, wie schnell alltägliche Abläufe ins Stocken geraten können. Auch wenn Deutschland über ein sehr stabiles Stromnetz verfügt, nimmt der Landkreis Cloppenburg mögliche Blackout-Szenarien ernst: Die Vorbereitung auf den Ernstfall läuft kontinuierlich – mit klaren Plänen, gezielten Investitionen und einem Fokus auf Information und Eigenvorsorge. Vorbereitung auf Blackout-Szenarien läuft kontinuierlich Der Landkreis Cloppenburg bereitet sich gemeinsam mit Rettungs- und Hilfsorganisationen fortlaufend auf mögliche Katastrophenschutzlagen vor – darunter auch großflächige Stromausfälle oder sogenannte Blackouts. Ziel ist es, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben und die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Gezielte Investitionen und Übungen im Jahr 2025 Im Jahr 2025 wurden mehrere wichtige Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählt eine dreitägige Stabsrahmenübung zur Bewältigung von Katastrophenlagen. Zudem beschaffte der Landkreis drei Notstromaggregate für sogenannte Nottankstellen sowie zwei Tankanhänger. Eine kommunale Impact-Analyse zum Thema Stromausfall/Blackout wurde ebenfalls erstellt. Aktuell läuft außerdem eine Ausschreibung für 59 neue Sirenenanlagen im Kreisgebiet. Parallel befindet sich ein Notfallplan in der Aufstellung. Darüber hinaus werden in den Städten und Gemeinden sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme vorbereitet. Diese sollen im Ernstfall als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen. Symbolbild: Adobe Stock Sehr hohe Netzsicherheit in Deutschland Grundsätzlich ist es möglich, dass einzelne Orte oder größere Bereiche stromlos werden. Deutschland verfügt jedoch über eines der sichersten Stromnetze weltweit. Grundlage ist das sogenannte n-1-Kriterium der Netzplanung: Fällt ein Stromkreis aus, sorgen Ausweichmöglichkeiten in der Regel dafür, dass es nicht zu Versorgungsunterbrechungen kommt. Begrenzte Notstromkapazitäten des Landkreises Für die Stromversorgung im Landkreis ist die EWE zuständig. Der Landkreis selbst hält Notstromaggregate und Netzersatzanlagen vor, deren Kapazitäten jedoch begrenzt sind. Diese werden vorrangig für den eigenen Betrieb sowie für ausgewählte Tankstellen eingesetzt. Kritische Infrastrukturen sind größtenteils nicht flächendeckend mit Notstrom versorgt. Symbolbild: Adobe Stock Krankenhäuser abgesichert – Pflegeheime benötigten Unterstützung Die Notstromaggregate des Landkreises werden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Cloppenburg gelagert und gewartet. Weitere Geräte befinden sich unter anderem in Feuerwehrhäusern der Gemeindefeuerwehren sowie beim THW-Ortsverband Cloppenburg. Die drei Krankenhäuser im Landkreis sind gesetzlich verpflichtet, eine Notstromversorgung vorzuhalten. Diese Pflicht wird erfüllt, zudem verfügen alle Häuser über Alarm- und Einsatzpläne für Stromausfallszenarien. Alten- und Pflegeheime hingegen sind gesetzlich nicht zur Notstromversorgung verpflichtet und wären im Ernstfall zunächst auf Unterstützung durch Hilfsorganisationen angewiesen. Information und Eigenvorsorge im Fokus Der Landkreis Cloppenburg setzt verstärkt auf Information und Eigenvorsorge. Ergänzend zu den Angeboten der Bundesbehörden wurde 2025 eine Katastrophenschutz-Broschüre speziell für den Landkreis erstellt und an alle Haushalte verteilt. Sie enthält Hinweise zur persönlichen Vorsorge, Verhaltensregeln bei Stromausfällen sowie Informationen zu den Katastrophenschutz-Leuchttürmen. Symbolbild: Adobe Stock Aktuelle Warnungen direkt aufs Smartphone Zusätzlich informiert der Landkreis über die kostenlose Warn- und Informations-App BIWAPP. Über diese App erhalten Bürgerinnen und Bürger aktuelle Hinweise zu Schulausfällen, Straßensperrungen, besonderen Einsatzlagen oder Großschadensereignissen – auf Wunsch auch per Push-Nachricht. Darüber hinaus wurden Informationsveranstaltungen für Pflegeheime zum Thema „Blackout in der Pflege“ durchgeführt. Auch Spontanhelfer wurden im Rahmen von Veranstaltungen auf ihre mögliche Unterstützung an den Katastrophenschutz-Leuchttürmen vorbereitet. Beim Tag der offenen Tür der Feuerwehrtechnischen Zentrale im September 2025 informierten Landkreis, Feuerwehr und Hilfsorganisationen ebenfalls über den Katastrophenschutz. Das Deutsche Rote Kreuz stellte dabei die Aktion „Katastrophenschutz in der Kiste“ vor und zeigte, welche Gegenstände Bürgerinnen und Bürger für den Notfall in einem Rucksack bereithalten sollten. So läuft der Einsatz im Katastrophenfall ab Kommt es zu einem großflächigen Stromausfall, wären zunächst Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und der THW-Ortsverband Cloppenburg im Einsatz. Der Landrat würde den Katastrophenschutzstab sowie die Technische Einsatzleitung alarmieren, um die Gesamtlage zu bewerten und weitere Maßnahmen einzuleiten. Dazu zählen unter anderem die mögliche Feststellung des Katastrophenfalls sowie die Alarmierung überörtlicher Einheiten wie Kreisfeuerwehrbereitschaften oder THW-Elektroversorgungsgruppen. Warnung der Bevölkerung bei längerem Stromausfall Die Warnung der Bevölkerung erfolgt über mehrere Kanäle. Über das Modulare Warnsystem (MoWaS) würden Lagemeldungen über Mobiltelefone, Radio und Fernsehen verbreitet. Zusätzlich käme Cell Broadcast zum Einsatz, bei dem Warnnachrichten direkt auf Handys gesendet werden – unabhängig von installierten Apps. Dieses System wird auch beim jährlichen Warntag im Landkreis Cloppenburg regelmäßig getestet und erreicht mehr Menschen als jeder andere Warnkanal.
- Thomas Schaaf kommt nach Friesoythe – Werder-Legende live im Forum
Nachgebaute Flutlichtmasten schaffen Stadionatmosphäre im Forum am Hansaplatz (Quelle: Deichstube) Friesoythe . Ein besonderes Highlight für Fußballfans erwartet Friesoythe im Frühjahr: Am Mittwoch, 8. April 2026, steht das Forum am Hansaplatz ganz im Zeichen von Grün- Weiß, denn mit Thomas Schaaf kommt eine der prägendsten Trainerpersönlichkeiten des deutschen Fußballs in die Stadt. Anekdoten aus der Fußballwelt Der langjährige Erfolgscoach des SV Werder Bremen blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück und wird dem Publikum einen ebenso persönlichen wie spannenden Einblick in sein Leben und Wirken geben. Auf der Bühne berichtet Schaaf aus seiner Zeit bei Werder Bremen, von sportlichen Höhen und Herausforderungen, von prägenden Momenten seiner Trainerlaufbahn sowie von zahlreichen Begegnungen und Anekdoten aus der deutschen Fußballwelt – authentisch, nahbar und aus erster Hand, heißt es in einer Pressemitteilung. Gänsehautmomente Die größten Erfolge von Thomas Schaaf sind live vor Ort zu sehen. Sowohl die Meisterschale als auch der DFB-Pokal werden im Forum ausgestellt und sorgen für echte Gänsehautmomente. Grundlage der Veranstaltung ist die von Daniel Cottäus verfasste Biografie über Thomas Schaaf, die bereits mehrfach ausverkauft war. Im Rahmen der Lesung und des Bühnenprogramms werden die Inhalte des Buches lebendig und greifbar. Dabei stehen nicht nur sportliche Erfolge im Mittelpunkt, sondern auch persönliche Erfahrungen und Werte, die Schaafs Weg geprägt haben. „Wer mehr über mich erfahren und etwas tiefer in mein Leben hineinblicken möchte, darf gespannt sein“, so Thomas Schaaf über seinen Auftritt. Einlass ins Forum am Hansaplatz ist ab 19 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr. Der Vorverkauf für die Veranstaltung startet am Montag, 26. Januar 2026. Tickets zum Preis von 12 Euro sind erhältlich im Rathaus am Stadtpark sowie in der Buchhandlung Schepers. An der Abendkasse werden Tickets 17 Euro kosten.
- Glascontainer werden verlegt
Symbolbild: AdobeStock Friesoythe. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass der Glascontainerstellplatz an der Meeschenstraße in Friesoythe aufgrund einer anstehenden Baumaßnahme aufgelöst wird. Die dort aufgestellten Glascontainer werden verlegt und stehen künftig an bereits bestehenden Standorten im Stadtgebiet zur Verfügung. Altglas kann künftig an den Glascontainerstellplätzen an der Europastraße beim Aldi sowie an der Sedelsberger Straße beim Deutschen Roten Kreuz entsorgt werden. Darüber hinaus können auch alle weiteren Glascontainerstandorte im Stadtgebiet Friesoythe genutzt werden. Die Kreisverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, bei der Altglasentsorgung die vorgeschriebenen Einwurfzeiten von 7 bis 20 Uhr einzuhalten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass es nicht zulässig ist, Altglas, Kartons, Taschen oder andere Abfälle neben oder an den Glascontainerstellplätzen abzustellen. Für weitere Fragen rund um die Abfallentsorgung steht die Abfallberatung des Landkreises Cloppenburg unter der Telefonnummer 04471/15 428 zur Verfügung.
- Schulbetrieb trotz Blitzeis: Landkreis erklärt die Gründe und prüft Abläufe
Symbolbild: AdobeStock Landkreis Cloppenburg. Ein plötzliches Winterereignis sorgte am Freitagmorgen für glatte Straßen im Landkreis Cloppenburg. Trotz der schwierigen Lage wurde der Schulbetrieb nicht kurzfristig eingestellt. Die Kreisverwaltung erläutert in einer Pressemitteilung die Gründe. Unvorhersehbare Wetterlage ohne Frühwarnungen Die Behörde sei von einem unvorhergesehenen Winterereignis in Form von Blitzeis getroffen worden. Bis in die frühen Morgenstunden hinein sei diese Wetterlage nicht absehbar gewesen, entsprechende amtliche Unwetterwarnungen hätten zunächst nicht vorgelegen. Unwetterwarnung erst nach Beginn der Schülerbeförderung Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes habe bis spät am gestrigen Abend kein relevantes Gefahrenpotenzial für den Landkreis bestanden. Auch in den frühen Morgenstunden um 5 Uhr, 6 Uhr und 6.30 Uhr habe es weiterhin keine offiziellen Warnmeldungen gegeben, heißt es weiter in dem Schreiben der Behörde. Erst um 6.38 Uhr sei die Unwetterwarnung auf das Kreisgebiet ausgeweitet worden. Zu diesem Zeitpunkt habe die Schülerbeförderung in vielen Teilen des Landkreises bereits begonnen. Warum der Unterricht nicht kurzfristig abgesagt wurde Vor diesem Hintergrund habe sich der Landkreis entschieden, den Schulbetrieb nicht kurzfristig einzustellen. Ausschlaggebend seien dabei die fortgeschrittene Uhrzeit sowie die bereits angelaufene Schülerbeförderung gewesen. Ziel der Entscheidung sei es insbesondere gewesen, zu verhindern, dass Schülerinnen und Schüler, die sich bereits auf dem Weg zur Schule befunden hätten oder an Haltestellen gewartet hätten, nicht mehr abgeholt worden wären. Zudem seien die Räumdienste in vielen Bereichen bereits im Einsatz gewesen. Unterschiedliche Lage im Kreis Die Lage habe sich innerhalb des Landkreises unterschiedlich dargestellt. Während in einigen Regionen die Schülerbeförderung aufgrund der örtlichen Witterungs- und Straßenverhältnisse nicht mehr vollständig habe sichergestellt werden können, sei sie in anderen Bereichen planmäßig verlaufen. Auch benachbarte Landkreise wie Oldenburg, Ammerland und Leer sowie die Stadt Oldenburg hätten unter vergleichbaren Umständen die Entscheidung getroffen, keinen generellen Unterrichtsausfall anzuordnen. Landkreis kündigt Überprüfung interner Abläufe an Die Behörde weist weiter darauf hin, dass Eltern immer die letzte Entscheidung haben, ob der Schulweg in solchen Situationen zumutbar sei oder nicht. Bleibt das Kind zuhause, werde kein Fehltag angerechnet. Die aktuielle Kritik vieler Eltern könne man nachvollziehen. Als Konsequenz will der Landkreis "interne Abläufe prüfen (...), um auf zukünftige, unvorhergesehene, extreme Wetterereignisse besser vorbereitet zu sein".
- Blitzeis: Mehr als 100 Verkehrsunfälle
Symbolbild: Adobe Stock Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta ist es seit dem Einsetzen von Blitzeis gegen 5 Uhr zu mehr als 100 Verkehrsunfällen gekommen. In der überwiegenden Zahl der Fälle blieb es glücklicherweise bei Sachschäden. In fünf Fällen erlitten Personen leichte Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Lage auf den Straßen wird weiterhin als kritisch eingeschätzt. Zahlreiche Verkehrsbehinderungen bestehen nach wie vor durch liegen gebliebene Fahrzeuge. Besonders der Schwerlastverkehr ist von den winterlichen Straßenverhältnissen betroffen. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde der Schulbusverkehr auf mehreren Linien im Landkreis Cloppenburg eingestellt. Im Landkreis Vechta fällt der Unterricht an den allgemeinbildenden Schulen aus.
- Glätte und Eisregen beeinträchtigen Müllabfuhr im Landkreis
Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Glätte und anhaltender Eisregen behindern seit den frühen Morgenstunden des Freitags die Müllabfuhr im Landkreis Cloppenburg. Infolge der winterlichen Witterung kommt es nicht nur zu Verzögerungen, sondern auch zu Beeinträchtigungen bei der Abfuhr der Abfallbehälter. Betroffen sind die Restabfall- und Biotonnen sowie die Altpapiertonnen. Der Landkreis bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn einzelne Abfallbehälter witterungsbedingt nicht geleert werden können. Sofern Altpapiertonnen gebietsweise am Freitag, 23. Januar, nicht mehr abgefahren werden, ist eine Nachabfuhr für Samstag, 24. Januar, vorgesehen. Können Restabfall- und Biotonnen am Freitag nicht geleert werden, erfolgt eine Nachabfuhr durch das Abfuhrunternehmen am Montag, 26. Januar. Darüber hinaus kann es aufgrund der Nachabfuhren zu Verschiebungen der regulär geplanten Leerungen in der kommenden Woche kommen. Die Abfuhren der Restabfall- und Biotonnen von Montag bis Freitag, 26. Januar bis 30. Januar, können sich jeweils auf den nachfolgenden Tag verschieben. Die für Freitag, 30. Januar, geplante Abfuhr kann sich dadurch um einen Tag auf Samstag verschieben.. Der Landkreis weist weiter darauf hin, dass die Abfallbehälter weiterhin am regulären Abfuhrtag spätestens bis 6 Uhr bereitzustellen sind.
- Quartiersplanung in Bösel: Zukunft des Euro-Denkmals bleibt offen
Von Martin Pille Quartiersplanung zwischen Rathaus (unter dem Kran für den Anbau) und dem Schmidt-Gebäude (links), das abgebrochen wird. Die Sichtachse zwischen Straßenkreuzung (vorne) und der Pfarrkirche bleibt erhalten. Das Schicksal des Euro-Denkmals (rechts) gegenüber ist noch ungewiss. Foto: Martin Pille Ausschuss entscheidet sich für klare Variante Bösel . Bei der Quartiersplanung für das Areal rund um die katholische Pfarrkirche in Bösel werden nun für den Bereich südlich des Rathauses Nägel mit Köpfen gemacht. Der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr legte sich auf eine von zwei vorgestellten Varianten fest, die Michael Block vom Planungsbüro Wessels und Grünefeld (Garrel) im Rathaus präsentierte. Betroffen ist vor allem das Gelände des ehemaligen Geschäftshauses Gründing, das die Gemeinde bereits erworben und abgebrochen hat, sowie das südlich angrenzende frühere Geschäftshaus der Bäckerei Schmidt, das ebenfalls weichen soll. Wasserspiel und Pavillon als Herzstück Zentraler Bestandteil der Planung ist ein mittig angeordnetes Wasserspiel, das zugleich den Spielbedürfnissen von Kindern gerecht werden soll – eine Forderung von Bürgermeister Hermann Block. Ergänzt werden soll dieses durch einen großen, geschlossenen Pavillon mit Glasdach und Sitzblöcken. Dieser ist insbesondere für Besucher des benachbarten Trauzimmers sowie für Radfahrer gedacht, die über den Reiherweg die Ortsmitte durchqueren. Planungsvorschlag des Ingenieurbüros Wessels und Grünefeld. Mehr Parkplätze und öffentliche Toilette Mehrheitlich sprach sich der Ausschuss zudem für den Bau eines Toilettenhäuschens aus, das hinter einem neuen Parkplatz entstehen könnte. Im Bereich des früheren Schmidt-Gebäudes sollen rund 14 zusätzliche Stellplätze entstehen, darunter ein Behindertenparkplatz sowie Stellflächen für E-Fahrzeuge. Fahrradbügel trennen den Parkplatz vom parkähnlichen Areal mit ovalen Blumenbeeten, angelehnt an den Dorfpark. Hinzu kommen Gestaltungselemente wie Schaukeln, mobile Sitzplattformen und Drehsessel. Das westlich angrenzende Grundstück Fennen mit der Obstwiese wurde zwar in die Planung einbezogen, befindet sich jedoch nicht im Gemeindebesitz. Freie Sicht zur Kirche und Blick in die Zukunft Besonderen Wert legte der Planer darauf, die Sichtachse vom geplanten Mini-Kreisverkehr an der Kreuzung zum Hölker Weg in Richtung Pfarrkirche freizuhalten. Zudem soll das Areal so gestaltet werden, dass eine spätere Erweiterung des Rathauses nach Süden möglich bleibt. Vorerst unberücksichtigt bleiben die gegenüberliegenden Grundstücke mit dem Adam-Haus, das sich ebenfalls im Eigentum der Gemeinde befindet und als abgängig gilt. Bis zum Bau des Rathausanbaus ist dort noch das Sozialamt untergebracht. Auch die Zukunft des Euro-Denkmals an der Ecke zur Jahnstraße ist weiterhin offen. Kosten und Förderung Je nach Ausstattung rechnet der Planer für die Gestaltung des Bereichs südlich des Rathauses mit Kosten zwischen 400.000 und 450.000 Euro. Für das Toilettenhäuschen kommen rund 100.000 Euro hinzu. Wie Fachbereichsleiter Christoph Burtz betonte, sind sämtliche Investitionen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms, in das die Gemeinde 2019 aufgenommen wurde, zu zwei Dritteln förderfähig. Nun liegt die endgültige Entscheidung beim Gemeinderat.
- Geflügelpest: Neuer Ausbruch in Essener Entenbetrieb
Symbolbild: AdobeStock Landkreis Cloppenburg . In einem Entenbetrieb in der Gemeinde Essen ist ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 (Geflügelpest) nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Ausbruch amtlich bestätigt. Der betroffene Bestand mit 12.400 sechs Tage alten Enten wurde tierschutzgerecht getötet. Das teilte die Kreisbehörde mit. Damit erhöhe sich die Zahl der Ausbruchsbetriebe im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober auf insgesamt 34. Betroffen seien bislang rund 362.500 Puten, 36.500 Masthähnchen sowie 17.700 Enten. Zum Schutz der übrigen Geflügelbestände hat der Landkreis Cloppenburg eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen. Ab Freitag, 23. Januar, 0.00 Uhr, wird um den betroffenen Betrieb eine Sperrzone eingerichtet, die sich in eine Schutzzone und eine Überwachungszone gliedert. Die Schutzzone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den Seuchenbestand und betrifft Gebiete innerhalb der Gemeinde Essen. Daran schließt sich eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern an. Diese erstreckt sich auf Bereiche der Gemeinden Cappeln, Essen und Lastrup sowie auf Teile der Städte Cloppenburg und Löningen. In der gesamten Sperrzone gelten nach weiteren Angaben strenge Auflagen. So ist die Teilausstallung von Geflügel untersagt. Außerdem sind Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte sowie Veranstaltungen ähnlicher Art verboten. Ziel der Maßnahmen ist es, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Geflügelbestände im Landkreis bestmöglich zu schützen, heißt es.









