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  • Bösel trauert um seinen früheren Pfarrer Norbert Bleker

    Ein Nachruf von Martin Pille Der frühere Pfarrer in Bösel, Norbert Bleker. Foto: Archiv Pille Bösel/Aldekerk . Der frühere Pfarrer von Bösel, Norbert Bleker, ist am 27. Januar im Alter von 63 Jahren in Aldekerk (Niederrhein) gestorben. Geboren wurde er am 27. Februar in Dorsten (Lembeck) und wuchs mit drei Geschwistern in Schermbeck-Uefte auf. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1988 in Münster war er zunächst in Borken, Goldenstedt, Duisburg und als Kaplan in Barßel tätig. Danach wechselte vier Jahre später nach Garrel und danach nach Kroge, ehe er 2004 als Nachfolger von Pfarrer Paul Horst in die St. Cäcilia-Pfarrgemeinde Bösel wechselte. Hier war er gleichzeitig auch Verwalter der Kapellengemeinde St. Peter und Paul Petersdorf. Unter seiner Leitung wurden Ende 2005 die beiden bisher rechtlich selbstständigen, doch bereits auf vielfältige Weise miteinander verflochtenen Gemeinden zu einer neuen Gemeinde „Katholische Kirchengemeinde St. Cäcilia in Bösel" zusammengeschlossen. Seit 1994 war Bleker auch Landespräses der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Anfang September 2009 bat Bleker Bischof Dr. Felix Genn aus gesundheitlichen Gründen um die Entpflichtung aus dem Amt. Später wird Bleker wiederholt öffentlich beteuern, diesen Schritt nicht freiwillig gegangen zu sein. 2296 Böseler bekundeten in einer Unterschriften-Aktion ihre Solidarität mit dem Priester. Ihr Vorwurf: Norbert Bleker sei aus dem Amt getrieben worden, er sei zu diesem Schritt gezwungen worden.  Monsignore Bernd Winter vom Offizialat hatte sich darauf in Bösel den Fragen mehrerer Hundert Gläubiger gestellt und dabei erklärt, es gebe „wegen der Alkoholerkrankung des Pfarrers Anlass zu größter Sorge um den Gesundheitszustand des Priesters“. All die Bemühungen der Menschen konnten letztendlich nicht verhindern, dass Bleker Bösel verlassen musste. Er wechselte als Vicarius Cooperator mit dem Titel Pfarrer nach Straelen. Aus gesundheitlichen Gründen bat Bleker 2016 um Emeritierung und zog als Parochus emeritus (im Ruhestand) nach Aldekerk. Hier ist der ehemalige Böseler nun im Magdalenen-Senioren- und Pflegeheim gestorben.  Die Beerdigung ist am Dienstag, 3. Februar, um 14 Uhr in Schermbeck. Zum Gedenken an den Verstorbenen hält die Kirchengemeinde Bösel am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr eine Taize-Andacht für den Verstorbenen. Foto: Martin Pille

  • Landkreis: Schule fällt Freitag aus

    Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. In den Schulen im Landkreis Cloppenburg fällt der Unterricht am  Freitag, 30. Januar 2026, wegen extremer Witterungsverhältnisse an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen f ür alle Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht   aus. Das teilt die Behörde auf ihrer Internetseite mit. Dies gilt ebenso für die Schülerbeförderung. An den berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg findet der Unterricht in Distanz statt.

  • Wohnanlage an der Thüler Kirchstraße wächst sichtbar

    Von Julius Höffmann Die ersten Mauern stehen, noch schneebedeckt. Die neue Wohnanlage in Thüle soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Foto: Claudia Wimberg Thüle . Auf dem ehemaligen Gelände „Sieger Thüle“ schreitet das neue Wohnbauprojekt sichtbar voran: Die ersten Grundmauern stehen bereits, und sofern die Witterung mitspielt, sollen die Bauarbeiten zügig fortgesetzt werden. Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist für Ende dieses Jahres vorgesehen, wie Projektentwickler Frank Meinerling aus Friesoythe im Gespräch mit fritz-online berichtet. Insgesamt 24 Wohneinheiten Auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Areal entstehen insgesamt drei baugleiche Häuser mit jeweils acht Wohneinheiten. Alle Wohnungen verfügen über einen eigenen Balkon oder eine Terrasse und bieten Wohnflächen zwischen 70 und 92 Quadratmetern. Das Gebäude mit der Hausnummer 6, das zur Thüler Kirchstraße hin errichtet wird, ist ausschließlich für dauerhaft bewohnbare Eigentumswohnungen vorgesehen. In den beiden weiteren Häusern (siehe Zeichnung Hausnummern 6a und 6b) entstehen hingegen Ferienwohnungen. Parkplätze im hinteren Bereich Im hinteren Bereich des Grundstücks werden die notwendigen Parkplätze angelegt (blaue Fläche). Die Zufahrt erfolgt über die Thüler Kirchstraße zwischen den Häusern Nr. 6 und Nr. 6a und wird durch eine Schranke geregelt. Zudem wird das gesamte Grundstück durch eine Heckenbepflanzung eingefasst. Klinkerfassade mit roten Pfannen "Wir legen einen besonderen Wert auf eine harmonische Einbindung in das Ortsbild", betont Meinerling. Um einen Fremdkörper im Ortskern zu vermeiden, fiel die Entscheidung auf eine Klinkerfassade und rote Dachpfannen, die sich optisch an der benachbarten Kirche orientierten. Interessierte erhalten weitere Informationen bei Heiner Neuenstein aus Friesoythe unter der Telefonnummer 0172 6522899.

  • Brand in Bösel: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

    Die Böseler Feuerwehr konnte das Feuer Schnelllöschen. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Riesiges Glück hatten am Mittwochabend die Bewohner eines Reihenhauses in der Kardinal-von-Galen-Straße in Bösel, als dort in einem Hauswirtschaftsraum die Gastherme brannte. Weil der Brandmelder ausgelöst hatte, bemerkte der Eigentümer den Brand relativ schnell und konnte zeitnah über die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Bösel alarmieren. Als die mit 35 Leuten und acht Fahrzeuge eintrafen, hatte sich der Brand bereits auf den Dachboden ausgebreitet. Brand greift auf den Dachboden über Nach Angaben des Pressesprechers der Feuerwehr Bösel, Markus Tholen, drohte ein Dachstuhlbrand. Deshalb sei zudem vorsorglich die Feuerwehr Friesoythe mit der Drehleiter hinzugezogen worden, die mit 15 Leuten und drei Fahrzeugen anrückte. Deren Einsatz war indes nicht mehr erforderlich, weil die Böseler Wehr den Brand bereits schnell unter Kontrolle gebracht hatte. Dennoch öffnete sie noch die Dachhaut, um eventuelle Glutnester zu finden und zu löschen. rand Nachbarn halfen Mit Hilfe von Nachbarn, die Folien beisteuerten, schlossen die Feuerwehrleute in Anbetracht der Witterung danach das Dach auch selbst wieder. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten, die Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Die Brandursache ist ungeklärt.

  • Glätte und Unfallflucht im Nordkreis

    Bild: Adobe Stock Verkehrsunfall auf schneeglatter Fahrbahn in Friesoythe Am Mittwochmorgen ereignete sich gegen 9:39 Uhr auf der Sedelsberger Straße in Friesoythe ein Verkehrsunfall. Ein 47-jähriger Mann aus Friesoythe war mit seinem Pkw in Richtung Stadt unterwegs, als sein Fahrzeug auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geriet.Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte zunächst mit einem Baum und wurde anschließend gegen einen weiteren Baum geschleudert. Wie die Polizei weiter mitteilte, erlitt der Fahrer leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 21000 Euro geschätzt. Unfallflucht in der Straße Mückenkamp In Friesoythe kam es zudem zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen Dienstag, 27. Januar 2026, 16 Uhr, und Mittwoch, 28. Januar, 12 Uhr, wurde in der Straße Mückenkamp ein Zaunelement beschädigt.Nach derzeitigem Stand wurde der Schaden vermutlich durch einen Pkw verursacht. Der unbekannte Verursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Die Polizei Friesoythe bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 04491/9339-0. Drei Leichtverletzte nach Unfall im Saterland Am späten Mittwochabend, gegen 22:20 Uhr, kam es im Saterland zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Mann aus dem Saterland befuhr mit seinem Pkw die Eschstraße in Richtung Strücklingen. Aufgrund eisglatter Fahrbahn verlor er in Höhe einer Einmündung die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer – eine 19-jährige Frau aus Friesoythe und ein 20-jähriger Mann aus dem Saterland – erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

  • In Markhausen ist der Teufel los

    Auf einen Blick: Mitglieder der Laienspielschar Markhausen, die kurz vor der Theaterpremiere stehen. Foto: Claudia Wimberg Markhausen (cl). Maria Bäker ist für die Maske zuständig und nutzt die jüngste Probe, um den Schmuck aus der Requisite zu sortieren. „Da ist in den Jahren so einiges zusammengekommen, sagt sie angesichts von zahlreichen Halsketten in allen Farben und Formen, Ohrringen und sonstigen Accessoires. Nebenbei verfolgt sie das Treiben auf der Bühne, auf der es kurz vor der Premiere besonders konzentriert und textsicher zugeht. „In’t Klooster is de Düvel los“ heißt die „rabenschwarze Komödie“, das die Laienspielschar Markhausen auf die Bretter des Dorfgemeinschaftshauses bringt und ihrem Publikum dafür „väl Pläseier“ wünscht. „De Düvel“ erscheint leibhaftig in der Person von Vorsitzenden Kristin Raker, die als Äbtissin Walburga Düvel ebenso streng wie energisch dem bisher so süßen Leben dreier Mönche im kleinen Kloster Sankt Nepomuk ein Ende setzen soll.   Fromm war gestern: Affären, Alkohol und Marihuana Statt fromm und bescheiden genießt dort Abt und Vater Tobias (Norbert Sander) sein Leben mit Frauengeschichten und pflegt auch mit Postbotin Vera Holt (Heidrun Hinrichs) eine Affäre. Braumeister Willi (Martin Bullermann) schaut regelmäßig zu tief ins Glas und Hanno (Alfred Brand), der für den Garten zuständig ist, baut Marihuana an, raucht gerne mal eine Tüte und lässt seine Kasse durch den Verkauf seiner berauschenden Erzeugnisse klingen. Die nun vom Kardinal eingeschleuste „Aufpasserin“ passt dem Trio somit überhaupt nicht und die Geistlichen schmieden einen Plan, um sie wieder loszuwerden. Helfen soll ihnen dabei auch Freund und Bestatter Jan-Fiete (Stefan Hillen).   Skurrile Nebenfiguren und ein Debüt auf der Bühne Ob ihr Vorhaben reiner Irrsinn ist oder gar gelingt, erfahren die Zuschauer in fünf Aufführungen. Dabei lernen sie auch die lustige, russische Putzfrau Natalia (Mareike Raker) und Jan-Fietes egozentrische Ehefrau Hilde (Helga Hayfield) kennen. Sein Theater-Debüt feiert Felix Sander als naiver Dorfpolizist Bodo Becker. Teamarbeit hinter den Kulissen Die Laienschauspieler ins rechte Licht rückt Gertrud Stadtsholte, die mit Manfred Timme die Rollenbesetzung vornahm und Regie führt. Neben Maria Bäker sorgen auch Dorothea Raker und Edith Willing-Hillen in der Maske dafür, dass sich Akteure auch optisch sehen lassen können, während Josef Flatken und Werner Siemer verlässlich den Bühnenbau organisieren. Und wenn es textlich mal hakt, sind die Souffleusen Gabriele Raker und Renate Suter zur Stelle.     Info: Neben der ausverkauften Seniorenvorstellung am Sonntag, 1. Februar, finden Aufführungen am Freitag, 6. Februar, um 19.30 Uhr, Sonntag, 8. Februar, um 16 Uhr sowie am Freitag, 13. und Samstag, 14. Februar, um 19.30 Uhr statt. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

  • Sozialer Briefkasten: Neue Annahmeregeln notwendig

    Gut erhaltene Second-Hand-Kleidung wird im Kaufhaus angeboten. Foto: Sozialer Briefkasten Friesoythe . Seit mehr als vier Jahrzehnten erfährt der Soziale Briefkasten in Friesoythe eine verlässliche und großzügige Unterstützung aus der Bevölkerung. „Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Leiterin Annika Schulte. „Nur durch diese Hilfe können wir in unserem Kaufhaus weiterhin gut erhaltene Second-Hand-Kleidung für jedermann anbieten – sozial, nachhaltig und bezahlbar.“ Anpassung der Annahmeregeln Um eingehende Kleiderspenden künftig besser sortieren und schneller prüfen zu können, passt der Soziale Briefkasten seine Annahmeregelungen an. Ab sofort werden Kleiderspenden ausschließlich in Kartons oder Körben entgegengenommen. Warum Kleidersäcke nicht mehr angenommen werden Der Grund für diese Entscheidung liegt in der zunehmenden Zahl nicht mehr tragbarer Kleidungsstücke, die sich in den Säcken befinden. „Die Entsorgung dieser Kleidung müssen wir inzwischen selbst bezahlen, da der Markt für die Verwertung von Altkleidern stark eingebrochen ist. Diese zusätzlichen Kosten belasten unser soziales Projekt erheblich“, erklärt Schulte. Sichtung der Spenden vor Ort Mitarbeitende sind daher angehalten, die abgegebene Kleidung kurz zu sichten. Stark verschmutzte oder nicht mehr tragbare Stücke müssen in solchen Fällen direkt zurückgegeben werden. „Wir bitten hierfür um Verständnis.“ Einnahmen für die Jugendwerkstatt Darüber hinaus weist die Vorsitzende des SKM, Renate Geuter, auf die Bedeutung der Einnahmen aus dem Kaufhaus hin: „Alle Erlöse fließen unmittelbar in die Arbeit der Jugendwerkstatt. Da nicht alle Kosten durch öffentliche Mittel gedeckt sind, ermöglichen uns diese Einnahmen unter anderem, allen Jugendlichen täglich ein kostenloses Frühstück und Mittagessen anzubieten.“ Bitte um Verständnis Abschließend bitten die Verantwortlichen des Sozialen Briefkastens um Verständnis für die neuen Regelungen und hoffen auch weiterhin auf die Unterstützung der Bevölkerung für ihre wichtige soziale Arbeit.

  • Mann aus Friesoythe schwer verletzt

    Symbolbild: Adobe Stock Cloppenburg/Friesoythe . Am Mittwoch, 28. Januar, kam es gegen 6.27 Uhr auf der B 72 (Umgehungsstraße) zwischen Bethen und der Abfahrt Industriezubringer zu einem schweren Verkehrsunfall. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 65-jähriger Mann aus Friesoythe mit seinem Pkw die B 72 in Richtung Emstek, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte er frontal mit dem entgegenkommenden Pkw eines 21-jährigen Mannes aus Hoheging. Der 65-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der 21-Jährige wurde leicht verletzt. Beide Unfallbeteiligten wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

  • Kunst zum Reingehen: Atelier in Friesoythe öffnet regelmäßig

    Von Claudia Wimberg Öffnen ihre Türen: Die beiden Friesoyther Künstler Christa Anneken und Gerd Binder. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe . Kreativ sind Christa Anneken und Gerd Binder ins neue Jahr gestartet und trotzen farbenfroh den trüben Tagen. In ihrem Atelier an der Friesoyther Burgstraße hängt bereits das erste in 2026 signierte Werk, auf dem Binder das pulsierende Leben von New York verewigt hat. Ein offenes Atelier als Treffpunkt Damit man dieses Motiv und viele weitere der beiden Künstler künftig jedoch nicht mehr nur durchs Schaufenster sehen kann, öffnet das Duo jetzt seine Türen für die Öffentlichkeit. „Bei euch kommt man nie rein“, hörten sie häufiger und freuen sich nun darauf, an einem Abend pro Woche Kunstinteressenten und Künstler begrüßen zu können. „Ein Treffpunkt, bei dem man unsere Sammlung besichtigen, fachsimpeln oder über Aufträge ins Gespräch kommen kann “, betont Christa Anneken. Eine Wand schmücken bis Ostern noch ihre Motive für das von den Freunden und Förderern der Eisenstadt herausgegebene Kinderbuch „Klopf, klopf, wer hämmert denn da?“, das ebenfalls im Atelier ausliegt. Kunstkreis mit Blick nach vorn Die Räume am früheren Schlachthaus Vorwold hat sie vor zehn Jahren mit ihrem Künstler-Kollegen bezogen, der dort nicht nur ausstellt, sondern auch arbeitet. Beide sind Mitglieder des Friesoyther Kunstkreises, der zurzeit seine jährliche Ausstellung im September vorbereitet und dafür erneut einen Standort innerhalb des Stadtgebiets sucht. Wer für einige Wochen eine Fläche zur Verfügung stellen kann, „der möge sich gerne melden.“ Internationale Einladungen Christa Anneken bewegt sich mit ihrer Kunst auch auf internationalem Terrain. Über eine Hamburger Galeristin, die die Berufsschulpädagogin kennenlernte, als sie in der Elbphilharmonie ausstellte, wurde sie 2025 zu einer Präsentation nach Paris eingeladen. Im April geht es zu einer renommierten Kunstmesse nach Mailand, für die die Friesoytherin zum Thema Genuss zurzeit „drei Bilder mit viel Paste“ auf die Leinwand bringt. Info: Das Atelier an der Friesoyther Burgstraße ist ab dem 5. Februar jeweils donnerstags zwischen 18 und 20 Uhr geöffnet.

  • Mit Farbe, Handwerk und Herz durchs Leben: Josef Seppel wird heute 90

    Wird heute 90 Jahre alt: Josef Seppel aus Bösel. Foto: pi Bösel (pi). Seinen 90. Geburtstag feiert heute, Mittwoch, Josef Seppel aus Bösel. Geboren wurde der Malermeister am 28. Januar 1936 als ältestes von fünf Geschwistern im schlesischen Neudeck, dem heutigen Südpolen. Dort verbrachte er seine Kindheit und besuchte die Schule, bevor das Leben nach dem Krieg eine entscheidende Wendung nahm. 1946 kam Josef Seppel mit seiner Familie als Vertriebener nach Budjadingen in der Wesermarsch. Dort begann er 1951 eine Lehre als Maler – der Grundstein für einen Berufsweg, der ihn sein gesamtes Leben begleiten sollte. 1956 erhielt die Familie eine Siedlungsstelle in Bösel-Overlahe und fand damit eine neue Heimat. Ein Jahr später schrieb auch das private Glück seine Geschichte: Beim Schützenball lernte Josef Seppel seine spätere Ehefrau Hanna, geborene Brinkmann, kennen – der Eintritt in den Bürgerschützenverein war dafür Voraussetzung, erinnert sich der Jubilar schmunzelnd. 1960 heiratete das Paar, aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. Beruflich stellte Seppel früh die Weichen auf Selbstständigkeit. Nach dem erfolgreichen Besuch der Meisterschule machte er sich 1961 als Malermeister selbstständig. 1965 errichtete er in der Ortsmitte von Bösel ein Wohnhaus mit Betrieb, der im Laufe der Jahre stetig wuchs. 1989 folgte der Umzug des Unternehmens in das Gewerbegebiet am Bernethsdamm. Heute wird der Betrieb seit einigen Jahren von Tochter Nicole Kleefeld geführt. Dem Schützenverein blieb Josef Seppel zeitlebens eng verbunden. 1977 regierte er gemeinsam mit Königin Hanna „der Farbenprächtigen“ als Schützenkönig, im Jahr 2010 wurde ihm mit der Kaiserwürde eine besondere Ehre zuteil. Darüber hinaus engagierte er sich 24 Jahre lang als zweiter Vorsitzender und stellvertretender Kompaniechef. Auch als Schulelternratsvorsitzender sowie als Mitbegründer des Handels- und Gewerbevereins übernahm er Verantwortung für das Gemeinwohl. Während Tanzen und Radfahren lange Zeit zu den gemeinsamen Hobbys des Ehepaares zählten, widmet sich der Jubilar heute mit Freude Restaurierungsarbeiten. Mit seinem 90. Geburtstag blickt Josef Seppel auf ein erfülltes Leben zurück – geprägt von Fleiß, Zusammenhalt und tiefer Verwurzelung in seiner Wahlheimat Bösel.

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