Suchergebnisse
260 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Baby-Boom in Bösel: Warum wurden 25 % mehr Kinder geboren?
FRITZ-Kolumne am Sonntag Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock In Bösel kommen im Schnitt rund 100 Babys pro Jahr zur Welt. Mal zwei mehr, mal zwei weniger. Kitas, Spielplätze und Familienförderung sind fein säuberlich darauf eingependelt. Doch dann kam Corona. Und mit ihr eine Zahl, die selbst Bürgermeister Hermann Block und Öffentlichkeitsarbeiter Stefan Nording kurz die Augenbrauen hochziehen ließ: 25 Prozent mehr Babys! Mitten in der Zeit der Kontaktbeschränkungen. Ohne Dorffeste. Ohne Tanzfläche. Während anderswo Terminkalender verwaisten und hauptsächlich TV-Serien marathontauglich waren, passierte hier etwas ganz anderes: Die Wiegen füllten sich. Leise. Beharrlich. Und erstaunlich fruchtbar. Symbolbild: AdobeStock Man kann nun trefflich spekulieren. Die Pandemie war schließlich eine Zeit des Verzichts: weniger Feiern, weniger Umarmungen, weniger Ablenkung. Dafür mehr Zuhause. Mehr Abende. Mehr Sofa. Und plötzlich saß man nicht nur im Homeoffice enger zusammen, sondern auch emotional. Wenn der Stammtisch pausiert und das Café schließt, rückt der Lieblingsmensch automatisch näher. Man redet mehr, lacht mehr – und denkt vielleicht auch darüber nach, wie schön es wäre, diese merkwürdige Zeit nicht allein zu überstehen. Sondern zu zweit. Oder zu dritt. Bösel investierte in dieser Zeit der Entbehrungen in die Zukunft. Still, liebevoll und ganz ohne großes Aufhebens. Die Geburtsstationen merkten es zuerst. Die Kinderwagenläden kurz danach. Und nach Corona? Normalisierte sich alles wieder. Bösel eben – zuverlässig wie immer. Doch dieser kleine Babyboom bleibt eine hübsche Randnotiz der Pandemiegeschichte. Er zeigt: Nähe muss nicht laut sein. Manchmal entsteht sie einfach. An einem ruhigen Abend. In einer ungewöhnlichen Zeit. Und manchmal wächst daraus ein ganz neues Leben. Corona hat vieles ausgebremst.Bösel hat – ganz nebenbei – beschleunigt. Richtung Zukunft.
- Wie der Schulstress auf der Straße beendet werden soll
Von Martin Pille Wird komplett neu gestaltet: Der alte Busbahnhof vor der St. Martin-Grundschule. Foto:pi Bösel. Mit einstimmigen Beschlüssen zum Haushalt hat der Schulausschuss nun den Weg freigemacht für den Neubau des Busbahnhofs am Schulzentrum und den gleichzeitigen Ausbau der Fladderburger Straße bis zu Schulstraße. Diese Entscheidung, die der Gemeinderat noch bestätigen muss, ist Teil des Mastersplans, den der Rat zu Beginn des letzten Jahres gefasst hat. Die Zustimmung gilt als sicher. Im ersten Bauabschnitt, so der Fachbereichsleiter im Rathaus, Josef Runden, werden im Busbahnhof die vorhandenen Haltestellen komplett zurückgebaut und durch neue, barrierefreie mit Blindenleitsystemen und Unterständen ersetzt. Während die Umfahrungen für die Busse mit Asphalt hergestellt werden, werden die übrigen Flächen für Fußgänger und Radfahrer gepflastert. Dazu kommen 33 Parkplätze für Kfz und ein Fahrradunterstand für 40 Fahrräder Eltern-Bring- und Holzone Um dem zunehmenden Elterntaxi-Chaos mit gefährlichen Situationen durch Wendemanöver, Hupkonzerten und zugeparkten Straßen zu begegnen, ist zudem eine eigene Eltern-Bring- und Holzone parallel zu Fladderburger Straße geplant, damit die Kinder den Rest des Schulweges zu Fuß zurücklegen können. Für diesen Bauabschnitt sollen 966.000 Euro aufgewendet werden; 725.000 Euro an Zuschüssen werden erwartet. In einem weiteren Bauabschnitt soll dann die Fladderburgerstraße auf 175 Metern ausgebaut werden. Gleichzeit wird der Regenwasserkanal gemäß des Generalentwässerungsplanes erneuert und vergrößert. Die Straße wird asphaltiert, die Nebenanlagen gepflastert. 690.000 Euro sind hierfür eingeplant. Eine Förderung ist noch ungeklärt. Die Bauarbeiten sollen in diesem Jahr beginnen und 2027 fertiggestellt sein. Während dieser Zeit ist dort kein Autoverkehr möglich; ein provisorischer Busbahnhof soll an der Jahnstraße bei der Sporthalle eingerichtet werden. Gebaut werden können jetzt für die St. Martin-Grundschule auch zwei Gruppen- und Betreuungsräume im Schulgarten hinter dem „Langen Jammer“. Damit stellt die Gemeinde den ab Schuljahr 2026/2027 jahrgangsweise aufsteigenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung sicher. Für die 493.500 Euro Gesamtkosten erhält die Gemeinde 402.000 Euro vom Regionales Landesamt für Schule und Bildung; ferner sind 98.000 Euro aus der Kreisschulbaukasse eingeplant. Lehrküche für die Oberschule Der Schulausschuss segnete im Übrigen alle Ansätze der Verwaltung zu den drei Böseler und Petersdorfer Schulen einstimmig ab. Das gilt für die einzelnen Sachkonten zur eigenverantwortlichen Bewirtschaftung, als auch für investive Vorhaben. Unter anderem soll eine neue Lehrküche für die Oberschule gebaut werden. Bislang wird die bestehende Lehrküche in der Grundschule auch von der OBS genutzt.
- Kreativ, aktiv, informiert: Kurse starten
Das neue Programm des Bildungswerks Friesoythe mit zahlreichen attraktiven Angeboten liegt vor. Bösel . Mit dem Jahresbeginn startet das Bildungswerk Friesoythe in Bösel erneut mit einem vielseitigen Kursangebot. Interessierte können sich ab sofort anmelden. Der Kurs „Spielen und Lernen“ richtet sich an Kinder im Alter von ein bis drei Jahren, die ihre Umwelt spielerisch erkunden möchten. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Förderung der Motorik sowie die Entfaltung von Fantasie und Kreativität. Geleitet wird der zehnteilige Kurs von Sandra Schlarmann. Er beginnt am Dienstag, 3. Februar 2026, um 8.30 Uhr in der Sporthalle Petersdorf, Hauptstraße 16a. Wer handwerklich kreativ werden möchte, ist im Kurs „Stricken für AnfängerInnen“ genau richtig. Heike Siemer vermittelt an drei Abenden die Grundlagen des Strickens – vom Maschenanschlag über einfache Muster bis hin zu ersten kleinen Projekten. Der Kurs startet am Montag, 2. Februar 2026, um 19 Uhr im Begegnungszentrum (BGZ) Bösel, Am Kirchplatz 28. Einen informativen Abend bietet der Vortrag „Gesunder Darm, gesunder Mensch – Alarm im Darm“ mit Maria Jansen. Er findet am Mittwoch, 11. Februar 2026, um 19.30 Uhr im BGZ statt und zeigt auf, was jede und jeder Einzelne für das eigene Wohlbefinden tun kann. Auch Töpferkurs dabei Ebenfalls wieder im Programm ist der Kurs „Nähen für AnfängerInnen“ mit Renate Rohen. Hier werden die grundlegenden Techniken des Nähens vermittelt. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 11. Februar 2025, um 19.30 Uhr im BGZ und wird an fünf weiteren Abenden bis zum 18. März fortgesetzt. Kreatives Arbeiten mit Ton steht im Mittelpunkt des Töpferkurses mit Sonja Wachtendorf. Der vierteilige Kurs startet am Donnerstag, 5. März 2026, und findet jeweils von 18 bis 21 Uhr im Töpferstübchen, Korsorsstraße 46 in Bösel-Ostland, statt. Die Teilnehmenden lernen, Gebrauchskeramik wie Tassen, Teller, Vasen oder Schalen in unterschiedlichen Aufbautechniken herzustellen und zu glasieren. Ein Einstieg in die Welt der Aquarellmalerei wird am Freitag, 6. März, geboten. Stefanie Taubenheim führt die Teilnehmenden ab 15 Uhr im BGZ Schritt für Schritt an diese Maltechnik heran. Das benötigte Material wird gestellt. Anmeldungen nimmt Monika Pille unter der Telefonnummer 04494/1094 entgegen.
- Wachstum, Wirtschaft, Zukunft: Bösel legt 2025 weiter zu
Das Rathaus in Bösel wird vergrößert. Der Anbau soll in diesem Jahr fertiggestellt sein. Foto: pi Bösel . Die Gemeinde Bösel blickt auf ein insgesamt positives Jahr 2025 zurück. Besonders das anhaltende Bevölkerungswachstum, steigende Steuereinnahmen und eine weiterhin hohe Bautätigkeit prägen die Entwicklung der Kommune, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Bevölkerungsentwicklung weiter über dem Landesdurchschnitt Zum 31. Dezember 2025 lebten 9.506 Menschen in Bösel. Damit wuchs die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres um 174 Personen – ein Plus von 1,88 Prozent. Dieser Zuwachs liegt deutlich über dem landesweiten Durchschnitt von 1,5 Prozent im Jahr 2024. Die Bevölkerung setzt sich aus 4.889 Männern und 4.618 Frauen zusammen. Seit 2010 ist die Einwohnerzahl damit von 7.384 auf nunmehr 9.506 gestiegen. Die Gemeinde nähert sich damit Schritt für Schritt der Marke von 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen Im Jahr 2025 wurden in Bösel 102 Kinder geboren, davon 54 Jungen und 48 Mädchen. Das waren elf Geburten weniger als im Vorjahr. Bemerkenswert sind drei Hausgeburten, die direkt in der Gemeinde beurkundet wurden. Demgegenüber standen 79 Sterbefälle, fünf mehr als 2024. Daraus ergibt sich ein Geburtenüberschuss von 23 Personen, der allerdings um 16 unter dem Vorjahreswert lag. Die Zahl der Eheschließungen stieg deutlich an: 47 Paare gaben sich im Standesamt Bösel das Jawort, acht mehr als im Jahr zuvor. Der Kauf der "Brüggemannschen Fläche" gehört zu den Investitionen der Gemeinde. Foto: pi Jubiläen und Altersstruktur Der älteste Einwohner Bösel ist Franz Tönnies, geboren am 12. August 1927, der 98 Jahre alt ist. Jüngster Einwohner ist Hanno Skaczylas, geboren am 16. Dezember 2025. Im Bereich der Altersjubiläen gab es 2025 unter anderem 20 Jubilare zum 80. Geburtstag und 39 zum 85. Geburtstag. Zudem wurden 23 Goldene, 12 Diamantene und zwei Eiserne Hochzeiten gefeiert. Die Ehrungen erfolgen je nach Alter zentral, durch Besuche der stellvertretenden Bürgermeister oder durch den Bürgermeister selbst. Kommunalpolitik und Verwaltung Der Gemeinderat der Gemeinde Bösel wird in der Ratsperiode 2026–2031 weiterhin aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren bestehen, hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigtes Mitglied. Aktuell ist ein Mandat unbesetzt. Der Rat tagte im Jahr 2025 sechsmal, der Verwaltungsausschuss siebenmal. Insgesamt fanden fünf Fachausschusssitzungen statt. Das Rathaus war an rund 246 Tagen geöffnet. Aufgrund von Platzmangel wurde das Gebäude Am Kirchplatz 24 weiterhin für soziale Aufgaben genutzt. Die im August 2025 begonnene Rathauserweiterung soll 2026 abgeschlossen werden. Danach ist vorgesehen, das ehemalige Adam-Haus im Rahmen der Städtebausanierung zu verwerten. Bautätigkeit und Grundstücke Die Bautätigkeit blieb auf hohem Niveau. Insgesamt wurden 89 Bauanträge gestellt, fünf mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen 42 Bauanzeigen für genehmigungsfreie Vorhaben. Besonders der Neubau von Mehrfamilienhäusern sowie Nutzungsänderungen nahmen zu. In mehreren Baugebieten sind nur noch wenige Grundstücke verfügbar. Weitere Bauplätze entstehen ab Herbst/Winter 2026 mit 27 Bauplätzen in Bösel Nord III und 19 Bauplätzen in Petersdorf an der Kampstraße. Wirtschaft, Gewerbe und Steuereinnahmen Die Zahl der Gewerbebetriebe stieg deutlich von 933 auf 982 Betriebe. Es gab 114 Anmeldungen und 67 Abmeldungen. Besonders die Anzahl größerer Betriebe mit einem Steueraufkommen über 100.000 Euro nahm zu. Die Steuereinnahmen erreichten 2025 einen neuen Höchststand von rund 9,07 Millionen Euro. Den größten Anteil daran hatte die Gewerbesteuer mit über 7,4 Millionen Euro, ein Plus von rund 1,14 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Grundsteuer B stieg ebenfalls deutlich, während die Grundsteuer A infolge der Grundsteuerreform stark zurückging. Der erste Spatenstich als symbolischer Auftakt. In Bösel sind verschiedenen Bauvorhaben geplant. . Foto: pi Feuerwehr, Bildung und Betreuung Die Freiwillige Feuerwehr Bösel zählte 76 Mitglieder und rückte zu 62 Einsätzen aus. Insgesamt wurden über 6.800 ehrenamtliche Stunden geleistet. Im Bereich der Kinderbetreuung stehen in Bösel 393 Kita-Plätze sowie 135 Krippenplätze zur Verfügung. Die Schulen in der Gemeinde – die St.-Martin-Schule, die Grundschule Petersdorf und die Oberschule Bösel – wurden von insgesamt über 750 Schülerinnen und Schülern besucht. Kirchenaustritte Die Zahl der Kirchenaustritte stieg weiter an. 62 Personen traten aus der katholischen und 40 aus der evangelischen Kirche aus. Insgesamt waren es damit 102 Austritte im Jahr 2025. Fazit: Bösel entwickelt sich weiterhin dynamisch. Das überdurchschnittliche Bevölkerungswachstum, eine stabile wirtschaftliche Lage und Investitionen in Infrastruktur und Verwaltung unterstreichen die Attraktivität der Gemeinde – auch mit Blick auf die kommenden Jahre.
- Einstimmige Wahlen beim Schützenverein Bösel
Im Rahmen der Generalversammlung in der Schießhalle hat der Bürgerschützenverein Bösel seinen Vorstand neu aufgestellt und erweitert. Künftig wird Vereinsschießmeister Matthias Skaczylas von einem Stellvertreter unterstützt. In dieses neu geschaffene Amt wählten die Mitglieder einstimmig Kevin Blömer. Auch die weiteren Vorstandsposten wurden ohne Gegenstimmen bestätigt. Martin Oltmann bleibt 1. Vorsitzender des Vereins, vertreten wird er weiterhin vom amtierenden Kaiser Ludger Handt. Das Amt der Schriftführerin bekleidet nach wie vor Sandra Schmidt, unterstützt von ihrer Stellvertreterin Michaela Oltmanns. Die Kassenführung liegt weiterhin in den Händen von Rene Krug. Den neu zusammengesetzten Vorstand stellte Königin Alexandra Jöring vor. Zum Gremium gehören Ludger Handt, Matthias Skaczylas, Rene Krug, Kevin Blömer, Sandra Schmidt, Michaela Oltmanns und Martin Oltmann (von links). Foto: Martin Pille
- Mit Hund, Haltung und heißem Grill: Vier Pfoten und 365 Angebote
Neu im Team: Bildungswerk-Hund und „Feel-good-Managerin“ Maya stellt mit Jessica Kaltinski, Nicola Fuhler und Barbara Hardenberg (von links) das druckfrische Programm für 2026 vor. Foto: cl Von Claudia Wimberg Friesoythe . Maya ist „Feel-good-Managerin“ auf vier Beinen und neu im Team. Wer will, wird von der zehn Monate alten Hundedame im Friesoyther Bildungswerk herzlich begrüßt und kann Freundschaft schließen. Von ihrer besten Seite zeigt sich die junge Lady auch im druckfrischen Programm, in dem sie wie alle Kolleginnen und Kollegen mit Foto und Funktion offiziell vorgestellt wird. Besitzerin und Mitarbeiterin Jessica Kaltinski freut sich über Mayas rasante Karriere vom Büro- zum Bildungswerk-Hund und hat sich schon mal für den „Hundeleinen-Workshop“ angemeldet, der im August im Gebäude an der Kirchstraße stattfindet. Der Kursus im Bereich Kreativität ist einer von insgesamt 365 Angeboten, über die das Team auf rund 160 Seiten informiert. „16 mehr als im Vorjahr“, informiert Vorständin Nicola Fuhler und zeigt sich mit der Auswahl der vergangenen Saison mehr als zufrieden. „Wir mussten mangels Resonanz wenig absagen und soll es auch in diesem Jahr bleiben.“ Polit-Talk zur Bürgermeisterwahl Die Stadt Friesoythe steht 2026 im Wahljahr. Im September wird eine neue Bürgermeisterin oder ein neuer Bürgermeister gewählt. Bis dahin soll über die Kandidaten, ihre Inhalte sowie wichtige kommunale Themen in einem „Polit-Talk“diskutiert werden, der unter der Leitung des selbstständigen Journalisten Julius Höffmann (Höffmann Medien) ab dem 20. Januar startet und alle zwei Wochen stattfinden soll. Zur Podiumsdiskussion mit den Bewerbern lädt das Bildungswerk dann am 17. August ein, die ebenfalls von Höffmann moderiert wird. Frauen stärken – finanziell und mental Frauen und Finanzen können zum Problem werden, wenn sie sich nicht auskennen. „Immer noch eine Männerdomäne, der wir begegnen wollen“, betont Mitarbeiterin Barbara Hardenberg und verweist auf Fragen zur Rente und Altersvorsorge, auf die es unter der Rubrik Gesellschaft kompetente Antworten gibt. „Mein Lieblingsthema“, verrät Nicola Fuhler, als es um die „Wim Hof Methode“ und damit um innere Stärke und Ruhe durch Kälte und die Kraft der Atmung geht. Dabei erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die Theorie, sondern können in der Praxis selbst ins Eisbad einsteigen. Yoga bleibt, Grillkurse kommen Große Resonanz erfahren die Treffen zum Thema Schulbegleitung, bei der „unsere Vermittlungsquote bei rund 80 Prozent liegt“, erklärt die Vorständin, bevor Jessica Kaltinski auf die Sprachkurse überleitet, zu denen jetzt auch Spanisch gehört. Im „starken Bereich“ Gesundheit, Ernährung und Bewegung bleibt Yoga „ein Dauerbrenner“. Ins Leben gerufen werden soll darüber hinaus ein Diabetes-Gesprächskreis und ebenfalls noch nie da gewesen sind Grillkurse, damit Steaks, Burger oder Pizza über dem Feuer besonders gut gelingen. Spiel, Austausch und Übernachtung Premiere feiert auch die „lange Nacht der Spiele“ am 2. Februar, bei der Familien mit Kindern jeden Alters eingeladen sind, mit ihren Spielen ins Bildungswerk zu kommen. Wer Lust hat, kann mit eigener Isomatte und Schlafsack dort übernachten und sich mit einem Frühstück am nächsten Morgen verwöhnen lassen. Wer alleinerziehend ist oder sich so fühlt, ist das ganze Jahr über zu einem regelmäßigen Austausch eingeladen, der Erziehung und Familie, Finanzen und Freizeit thematisiert. KI, Klima und Böden im Fokus Praxisnah lässt es sich in die Welt der Künstlichen Intelligenz eintauchen, die den digitalen Alltag erleichtern kann. Nicht zuletzt stehen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie die Frage, warum Böden im Raum Cloppenburg so vielfältig sind, als neue Seminare zu den zahlreichen alt bewährten auf dem Programm. Info: Druckfrisch liegt das neue Programm in verschiedenen Geschäften, Banken, Institutionen im gesamten Stadtgebiet aus. Über den neuen WhatsApp-Service sind alle Kurse auch kompakt abrufbar. Gutscheine sind jederzeit erhältlich.
- Applaus für Engagement: SV Petersdorf feiert Rot-Weiße Nacht
Der 1. Vorsitzende des SV Petersdorf, Johannes Timmermann (rechts) und sein Stellvertreter Christoph Drees (links) zeichnete Matthias Lanfer als „Sportler des Jahres“ aus. Blumen gab es für Ehefrau Jessika Lanfer. Foto: pi Von Martin Pille Petersdorf. Festlich, lebendig und bestens gelaunt: Mit einer stimmungsvollen „Rot-Weißen Nacht“ hat der SV Petersdorf im Saal Bley seinen Sportlerball gefeiert. Höhepunkt des Abends war die Ehrung verdienter Vereinsmitglieder, die der 1. Vorsitzende Johannes Timmermann im Laufe des Abends vornahm. Besonderen Applaus erhielt Matthias Lanfer, der vom Vorsitzenden als „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Lanfer sei dem Verein seit seiner Jugend eng verbunden, habe nahezu alle Mannschaften durchlaufen und bringe sich mit großem Engagement in der Jugendarbeit ein. Als zuverlässiger Torwart und hilfsbereiter Teamplayer sei er stets zur Stelle, wenn Unterstützung gebraucht werde. „Seine Bodenständigkeit und sein Einsatz machen ihn zu einem echten Vorbild im Verein“, betonte Timmermann bei der Übergabe der Trophäe. Eine weitere Auszeichnung ging an Thimo Ruppel für seine Arbeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Er hat die Vereinswebsite www.sportverein-petersdorf.de grundlegend neu gestaltet und war gemeinsam mit Andrea Tangemann maßgeblich an der Erstellung der Festschrift zum Jubiläum 2024 beteiligt. Ebenfalls geehrt wurde das Organisationsteam des Weihnachtsbaumverkaufs um Guido Runden. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Aktion auf dem Sportplatz zu einem festen Termin entwickelt und sich über den reinen Verkauf hinaus zu einem kleinen Weihnachtsmarkt etabliert.
- Friesoythe auf gutem Kurs – Stadt wächst, Schulden sinken
Friesoythe . Die Stadt Friesoythe blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Aktuelle Zahlen aus den Bereichen Bevölkerung, Standesamt, Feuerwehr, Bildung, Soziales, Freizeit und Finanzen zeigen eine weiterhin positive Entwicklung der Stadt und ihrer Ortschaften, heißt es aus der Stadtverwaltung. Die Daten für 2025 seien teilweise vorläufig, da das Geschäftsjahr noch nicht vollständig abgeschlossen sei. Bevölkerungsentwicklung Die Einwohnerzahl der Stadt Friesoythe ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Während im Jahr 2016 noch 22.443 Menschen in Friesoythe lebten, zählt die Stadt im Jahr 2025 bereits 23.586 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit setzt sich der langfristige Wachstumstrend fort. Einwohnerzahlen nach Ortschaften (2025): Friesoythe: 11.682 Altenoythe: 5.870 Gehlenberg: 1.719 Markhausen: 2.231 Neuscharrel: 1.067 Neuvrees: 990 Standesamt: Mehr Geburten als Sterbefälle Auch die Zahlen des Standesamtes unterstreichen die positive Entwicklung: 229 Geburten (wohnhaft in Friesoythe) 207 Sterbefälle (wohnhaft in Friesoythe) 97 Eheschließungen Damit verzeichnet Friesoythe erneut einen natürlichen Bevölkerungszuwachs. Feuerwehr: Verlässlicher Einsatz für die Sicherheit Im Jahr 2025 wurden 320 Feuerwehreinsätze registriert. Die Einsatzzahlen schwanken zwar von Jahr zu Jahr, bewegen sich aber insgesamt auf hohem Niveau. In den vier Ortsfeuerwehren engagieren sich insgesamt 211 aktive Kameradinnen und Kameraden: Altenoythe: 52 Friesoythe: 70 Gehlenberg: 44 Markhausen: 45 Flüchtlinge und Asylsuchende Im Jahr 2025 leben 122 Flüchtlinge und Asylsuchende in Friesoythe. Nach teils deutlich höheren Zahlen in den Vorjahren zeigt sich damit eine moderate Entwicklung. Die Stadt heißt alle neu Zugezogenen weiterhin herzlich willkommen. Aquaferrum: Beliebtes Allwetterbad Das Aquaferrum erfreut sich großer Beliebtheit. Für das Jahr 2025 werden rund 123.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Nach den pandemiebedingten Einbrüchen in den Jahren 2020 und 2021 haben sich die Besucherzahlen deutlich erholt.Zu berücksichtigen ist, dass die Zahlen für 2025 vorläufig sind und es im Zuge der Umstellung auf ein neues Kassensystem zu einer kurzfristigen Schließung kam. Bildung: Stabile Schülerzahlen Insgesamt besuchen 2.177 Schülerinnen und Schüler die Schulen in städtischer Trägerschaft, davon 1.045 Kinder in den Grundschulen. Grundschulen (Schülerzahlen): Ludgeri-Schule: 274 Marienschule: 228 Gerbert-Schule: 145 Grundschule Edewechterdamm: 29 Grundschule Kampe: 52 Grundschule Neuscharrel: 40 Grundschule Gehlenberg: 134 Grundschule Markhausen: 87 Grundschule Mittelstenthüle: 56 Weiterführende Schulen: Heinrich-von-Oytha-Oberschule: 490 Realschule Friesoythe: 642 Auch die Einschulungszahlen bewegen sich mit 261 Kindern im Jahr 2025 auf einem konstanten Niveau. Kindertagesstätten: Ausbau erfolgreich fortgesetzt Die Anzahl der Betreuungsplätze in Kindergärten und Krippen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2025 stehen im Stadtgebiet 1.105 Plätze zur Verfügung. Damit reagiert die Stadt auf den wachsenden Bedarf junger Familien. Finanzen: Schuldenstand deutlich gesenkt Ein besonders positiver Trend zeigt sich bei den städtischen Finanzen. Der Schuldenstand (ohne WiBeF) konnte von 28,9 Mio. Euro im Jahr 2016 kontinuierlich auf 18,2 Mio. Euro im Jahr 2025 reduziert werden. Fazit der Stadt: Die Zahlen für 2025 zeigen eine lebenswerte, wachsende und gut aufgestellte Stadt. Ob Bevölkerung, Bildung, Sicherheit oder Finanzen – Friesoythe entwickelt sich in vielen Bereichen positiv und blickt zuversichtlich in die Zukunft.
- BSW sucht Kandidaten für Kommunalwahl
Landkreis Cloppenburg . Das BSW (Bündnis Sarah Wagenknecht) ruft zu Kandidaturen für Stadt- und Gemeinderäte und den Kreistag auf. Außerdem werden Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen und die Wahl des Landrats gesucht. Die Kommunalwahlen finden am 13. September 2026 statt. Wie BSW-Kreissprecherrat Region Oldenburg, Heinz-Josef Laing aus Thüle, weiter mitteilt, findet am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19 Uhr ein „informeller Austausch“ im Hotel Seeblick an der Thülsfelder Talsperre statt. Eingeladen sind Mitglieder sowie Unterstützer und weitere Interessenten. BSW-Landesvorsitzender Holger Onken wird das Kommunalwahlprogramm vorstellen. Ratsmitglieder des BSW werden zudem von ihrer Arbeit berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Gewählt werden die Räte in allen 13 Städten und Gemeinden des Landkreises sowie der Kreistag Cloppenburg. Das BSW strebe Kandidaturen in möglichst allen Kommunen an. Die Aufstellungsversammlungen für die BSW-Kandidaturen im Landkreis Cloppenburg finden voraussichtlich im Frühjahr 2026 statt. Als Schwerpunkte der kommunalpolitischen Arbeit nennt die Partei die Bereiche „Bezahlbares Wohnen für alle“, „Gesundheit und Pflege wohnortnah sichern“, „Gute Infrastruktur & Mobilität im ganzen Nordwesten“, „Mittelstand, Handwerk und Landwirtschaft stärken“, „Umwelt schützen – mit Vernunft und Maß“, „Sozialer Zusammenhalt und Ehrenamt fördern“, „Transparenz, Beteiligung und Verantwortung in der Kommunalpolitik“.
- Täter schlagen Scheibe ein: Einbruch in Friesoyther Buchhandlung
Foto: AdobeStock Friesoythe. Bislang unbekannte Täter sind in der Friesoyther Innenstadt in eine Buchhandlung eingebrochen. Der Tatzeitraum liegt zwischen Sonntag, 11. Januar , 18 Uhr, und Montag, 12. Januar, 8.30 Uhr. Nach weiteren Polizeiangaben schlugen die Täter in der Lange Straße mit einem bislang unbekannten Gegenstand eine Glasscheibe des Geschäfts ein und verschafften sich so Zugang zu den Räumlichkeiten. Anschließend wurde die Buchhandlung durchsucht, bevor die Täter mit Diebesgut unerkannt flüchteten. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei Friesoythe nimmt Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 04491/9339-0 entgegen.










