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- Verdi begeistert: Neuntklässler feiern Opernerlebnis in Oldenburg
Kurz vor dem Start in Richtung Oldenburg. Die Neuntklässler zeigten sich anschließend von "La Traviata" begeistert. Foto: Göken Friesoythe. Als sich die Klassen 9a, 9b und 9c des Albertus Magnus Gymnasiums Friesoythe am vergangenen Donnerstagabend gemeinsam mit ihren Lehrkräften Annika Kramer, Elisabeth Göken und Heinrich Kleine Siemer auf den Weg nach Oldenburg machten, ahnte wohl niemand, dass der Schulbesuch für echte Gänsehautmomente sorgen würde. Im Oldenburgischen Staatstheater stand Giuseppe Verdis Meisterwerk La Traviata auf dem Programm. Nachdem Handlung, musikalische Motive und zentrale Themen bereits im Unterricht erarbeitet worden waren, konnten die Schülerinnen und Schüler die Aufführung mit geschärftem Blick und offenen Ohren erleben. Für viele war es die erste Begegnung mit der Welt der Oper – und sie traf direkt ins Schwarze. Die Inszenierung fesselte durch ihre emotionale Wucht, die eindrucksvollen Bilder und die musikalische Brillanz des Ensembles. Besonders die Sopranistin Laura Pisani zog das junge Publikum in ihren Bann. In der Rolle der Violetta vereinte sie berührende Ausdruckskraft mit virtuoser Leichtigkeit und verlieh der Figur eine beeindruckende Tiefe. Der begeisterte Schlussapplaus sprach für sich. Doch das eigentliche Kompliment folgte wenig später im Bus: „Das war wirklich beeindruckend“ oder schlicht „Oper ist cool“ – diese spontanen Reaktionen machten deutlich, dass Verdi auch fast 175 Jahre nach der Uraufführung noch junge Menschen erreicht. Ein Abend, der gezeigt hat: Große Musik braucht keine Altersgrenze – nur eine Bühne und ein Publikum, das bereit ist, sich berühren zu lassen.
- Die Wanne ist voll
FRITZ-Kolumne am Sonntag Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Heute, am 14. Juni, ist Internationaler Badetag. Der Legende nach verdanken wir ihn einem entspannten Wannenbad des griechischen Gelehrten Archimedes von Syrakus. Während andere beim Baden abschalten, soll ihm ein Licht aufgegangen sein: das Prinzip des Auftriebs. Begeistert sprang er angeblich aus der Wanne und rief „Heureka!“ – vermutlich die eleganteste Art zu sagen: „Jetzt weiß ich, warum das Wasser über den Rand schwappt.“ Archimedes erkannte, dass ein Körper in einer Flüssigkeit genau die Menge Wasser verdrängt, die seinem Volumen entspricht - mal mehr, mal weniger... Eine Erkenntnis von unschätzbarem Wert – nicht nur für die Physik, sondern auch für alle, die sich schon einmal gewundert haben, warum eine randvolle Badewanne beim Hineinsteigen plötzlich das Badezimmer flutet. Mit dem Auftrieb meinte Archimedes übrigens nicht jene geheimnisvollen Bläschen, die gelegentlich an die Wasseroberfläche steigen und über deren Herkunft seit Generationen lieber geschwiegen wird. Inzwischen verfügen wir über Wellness-Oasen, Regenduschen und Badewannen mit mehr Funktionen als manche Raumkapsel. Dennoch hat Archimedes bis heute recht behalten: Wer in die Wanne steigt, verdrängt etwas. Früher war es Wasser. Heute ist es meist die Zeit – und für eine halbe Stunde vielleicht auch der Rest der Welt.
- Baustelle in der Bahnhofstraße in Bösel wird erweitert
Bösel (pi). Ab Montag, 15. Juni, wird die bestehende Baustelle im Zuge der Sanierung der Bahnhofstraße bis zur Schillerstraße (das heißt: bis zu Stuckenberg - Geschenke & Accessoires) erweitert. Die Schillerstraße selbst bleibt weiterhin befahrbar. Um dies möglichst lange zu gewährleisten, erfolgt die Verkehrsführung über eine provisorische Fahrbahn. Die Baustelle kann weiterhin zu Fuß passiert werden. Für die Müllabfuhr und die Bereitstellung der Mülltonnen ergeben sich keine Änderungen. Die Anlieger sind informiert. Foto: Martin Pille
- Geh(h)irntraining: Zehn Jahre gemeinsam gegen das Vergessen
Anlässlich des Jubiläums besuchte die Friesoyther Gruppe die Gedenkstätte Esterwegen und erlebte eine eindrucksvolle Führung. Foto: Carola Reiners Friesoythe. Was 2016 als Projekt des Niedersächsischen Turnerbundes begann, ist längst zu einer festen Größe in Friesoythe geworden: Die Geh(h)irntrainingsgruppe „3000 Schritte gegen Demenz“ des SV Hansa feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Jeden Donnerstag um 15 Uhr treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Rathaus, um gemeinsam durch den Stadtpark zu gehen. Doch es bleibt nicht beim Spaziergang. Unter Anleitung der ehrenamtlichen Gehbegleiterinnen werden unterwegs Beweglichkeit, Koordination und Gedächtnis trainiert. Dehnübungen, Mobilisation, kleine Rätsel, Denkspiele und Kopfrechnen gehören regelmäßig zum Programm. „3000 Schritte gegen Demenz“ steht dabei längst nicht nur für Prävention. Die Gruppe fördert auch soziale Kontakte, Gemeinschaft und Lebensfreude. Viele Teilnehmende sind seit Jahren dabei und schätzen die Mischung aus Bewegung an der frischen Luft und geistiger Aktivierung. Aktuell begleiten Hille Bunger, Ulrike Stock, Maria Hüntelmann und Carola Reiners die Gruppe. Zu den Wegbereiterinnen der ersten Stunde gehörten zudem Sonja Pahlke, Bärbel August und Doris von Uchtrup. Unterstützung erhalten sie durch die Freiwilligendienstleistenden des Vereins. Auch der Friesoyther Stadtpark ist Teil der Erfolgsgeschichte. Die dort installierten Fitnessgeräte sowie die von örtlichen Geschäftsleuten gesponserten Denksporttafeln werden regelmäßig in die Übungseinheiten eingebunden und laden auch andere Besucher zum Mitmachen ein. Anlässlich des Jubiläums tauschte die Gruppe den Stadtpark gegen einen besonderen Lernort: die Gedenkstätte Esterwegen. Die eindrucksvolle Führung von Bettina Lalottis führte zu intensiven Gesprächen über Erinnerungskultur, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung – ganz im Sinne des Mottos „Gegen das Vergessen“. Für sein Engagement im Senioren- und Gesundheitssport wurde der SV Hansa Friesoythe vom Landessportbund als „Altersgerechter Sportverein“ ausgezeichnet. Wer sich vom Namen „3000 Schritte gegen Demenz“ abschrecken lässt, liegt falsch. Das Angebot richtet sich an alle, die Körper und Geist fit halten und dabei nette Menschen kennenlernen möchten. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind jederzeit willkommen. Weitere Informationen gibt Carola Reiners unter Telefon 0173 6034061.
- Gemeinde Bösel ehrt Kompanien für 75 Jahre Engagement
Bürgermeister Hermann Block (zweiter von links) ehrte die Jubiläums-Kompanien in Bösel und Petersdorf. Foto: Pille Bösel. Die Gemeinde Bösel hat die ersten fünf Kompanien des Bürgerschützenvereins Bösel sowie die ersten drei Kompanien der St. Franziskus Schützenbruderschaft Petersdorf für ihr 75-jähriges Bestehen geehrt. Im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal des Rathauses würdigte Bürgermeister Hermann Block das langjährige Wirken der Kompanien, die seit ihrer Gründung im Jahr 1951 das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde entscheidend mitprägen. Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Jubiläumskompanien entsprechend der kommunalen Ehrungsrichtlinie jeweils eine Ehrengabe in Höhe von 750 Euro. Schützenwesen als Motor des Zusammenhalts In seiner Ansprache betonte der Bürgermeister die besondere Rolle der Schützenvereine für die Entwicklung der Gemeinde. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten sie maßgeblich dazu beigetragen, Gemeinschaft und Zusammenhalt wieder aufzubauen. Bis heute verbänden die Vereine Menschen über Generationen hinweg, stärkten das Ehrenamt und schafften Begegnungen zwischen Jung und Alt – weit über die traditionellen Schützenfeste hinaus. „Das Schützenwesen ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens und trägt wesentlich zum Miteinander in unserer Gemeinde bei“, machte der Bürgermeister deutlich. Erfolge auch im sportlichen Bereich Neben ihrer gesellschaftlichen Bedeutung leisten die Schützenvereine auch im sportlichen Bereich "bemerkenswerte Arbeit". Schützinnen und Schützen aus der Gemeinde konnten in den vergangenen Jahren bei Landes- und Deutschen Meisterschaften zahlreiche Erfolge feiern. Besonders im Sommerbiathlon sowie in verschiedenen Schießsportdisziplinen wurden wiederholt Spitzenplatzierungen erreicht. Petersdorf richtet den Blick auf kommende Großveranstaltungen Besondere Anerkennung erhielt auch die St. Franziskus Schützenbruderschaft Petersdorf. Als herausragendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement nannte Block die erfolgreiche Ausrichtung des Bundesjungschützentages mit mehr als 1.800 Teilnehmenden sowie des Landesbezirkskönigsschießens im Jahr 2024. Beide Veranstaltungen seien nur durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bürgerschützenverein Bösel möglich gewesen, betonte der Bürgermeister ausdrücklich. Mit den Diözesanjungschützentagen 2029 steht bereits die nächste Großveranstaltung in Petersdorf auf dem Programm. Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird das Jubiläumsschützenfest der Schützenbruderschaft Petersdorf vom 11. bis 13. Juli 2026 sein. Dank an die Ehrenamtlichen Abschließend sprach die Gemeinde Bösel allen Mitgliedern, Vorständen und Unterstützern ihren Dank und ihre Glückwünsche aus. Die Kompanien übernähmen eine besondere Verantwortung für die Struktur und Organisation des Schützenwesens in der Gemeinde. Die finanzielle Zuwendung sei daher auch als Ausdruck der Wertschätzung für die in den vergangenen Jahrzehnten geleistete Arbeit zu verstehen.
- Freizeitangebote: Reinken und Hegewald fordern Stand der Planung
Fraktionsübergreifend wünscht sich die Politik mehr Freizeitangebote in Friesoythe. Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Der Friesoyther CDU/FDP-Fraktionschef Lukas Reinken und CDU-Bürgermeisterkandidat Jann Christian Hegewald wollen von der Stadtverwaltung Auskunft darüber, wann und wie die Schaffung zusätzlicher Freizeitangebote für Jugendliche vorangebracht wird. Dazu hat die CDU/FDP-Fraktion jetzt eine offizielle Anfrage an die Verwaltung gestellt. Hintergrund ist ein Antrag, mit dem sich der Ausschuss für Jugend, Sport und Kultur am 19. November 2025 befasst hatte. Wie es in dem Schreiben weiter heißt, wurde die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Möglichkeiten zur Errichtung eines Dirtparks, einer Skateanlage – vorrangig am Aquaferrum und ergänzt durch einen mobilen Pumptrack –, von körperkraftfördernden Fitnessgeräten sowie eines Großflächen-Schachspiels zu prüfen. Der Ausschuss habe zudem beschlossen, Jugendliche und Jugendgruppen in die Prüfung einzubeziehen und mögliche Fördermittel für die Umsetzung zu identifizieren. „Das ist inzwischen mehr als ein halbes Jahr her. Deshalb haben wir die Verwaltung gefragt, inwiefern und mit welchem Ergebnis die Prüfungen erfolgt sind, wie Jugendliche und Jugendgruppen beteiligt wurden und welchen Zeitplan die Verwaltung bis zur möglichen Umsetzung verfolgt“, erklärt Reinken. „Es zählt, was unsere Jugendlichen brauchen und wollen – nicht, was die Politik meint“, betonen die beiden Politiker. Ziel müsse es sein, Angebote zu schaffen, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und von den Jugendlichen auch angenommen werden. Wie groß das Interesse an zusätzlichen Freizeitmöglichkeiten sei, zeige unter anderem eine kürzlich gestartete Online-Petition für einen Bikepark in Friesoythe. „Bereits seit November besteht fraktionsübergreifend Einigkeit darüber, dass wir zusätzliche Freizeitangebote für Jugendliche in unserer Stadt schaffen wollen. Jetzt müssen wir dieses Vorhaben auch konkret auf den Weg bringen“, so Reinken und Hegewald. Die Petition ist abrufbar unter:www.radquartier.com/petition-unterschriftensammlung/?petition_id=6a25937f708e8
- Olaf Eilers favorisiert zinslose Ratenzahlung
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Ratsherr und FFW-Bürgermeisterkandidat Olaf Eilers warnt in einer Pressemitteilung vor einer aus seiner Sicht „unfairen Steuer-Umverteilung“ im Zusammenhang mit den CDU/FDP-Plänen zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge und deren Finanzierung über eine erhöhte Grundsteuer. Stattdessen habe er einen Ratsantrag eingebracht, der eine zinslose Ratenzahlung über bis zu 20 Jahre vorsieht. Eilers kritisiert in dem Schreiben insbesondere die finanzielle Systematik einer möglichen Grundsteuererhöhung. Diese führe über die Kreisumlage zu einer zusätzlichen Belastung, da höhere Steuereinnahmen der Stadt auch höhere Abführungen an den Landkreis nach sich zögen. Dadurch könnten für die Finanzierung einzelner Straßenprojekte rechnerisch deutlich höhere Einnahmen erforderlich werden als die eigentlichen Ausbaukosten, so seine Einschätzung. Auch sozialpolitisch verweist Eilers auf "erhebliche Nachteile im CDU-Modell". Gewerbebetriebe würden nach geltender Beitragssystematik derzeit stärker an den Kosten beteiligt, während eine Finanzierung über die Grundsteuer diese Differenzierung aufhebe. Die Belastung würde damit stärker auf private Eigentümer, Mieter sowie junge Familien verlagert. Zudem werde die Grundsteuer über Nebenkostenabrechnungen vollständig auf Mieter umgelegt und könne bei steigenden Grundstückswerten indirekt auch Mietsteigerungen begünstigen. Als Alternative nenntEilers eine "bereits bestehende Verrentungsrichtlinie der Stadt Friesoythe", die Ratenzahlungen über bis zu 20 Jahre ermögliche. Diese sei jedoch derzeit verzinst. In seinem Antrag fordert er daher, den Zinssatz auf 0,0 Prozent zu senken, um Eigentümer vor hohen Einmalbelastungen zu schützen und eine langfristige Finanzierung zu erleichtern. Nach Angaben des Ratsherrn solle das Modell sowohl den städtischen Haushalt entlasten als auch eine vollständige Zweckbindung der Mittel vor Ort gewährleisten. Zudem kündigte er an, die Bürgerinnen und Bürger zeitnah zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, um den Vorschlag zu erläutern und zu diskutieren.
- Bösel startet ins „Stadtradeln“ – 18 Teilnehmende trotz Regen auf Tour
Start vor dem Rathaus: 18 Unentwegte starteten beim Wettbewerb „Stadtradeln“ in Bösel. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Zum zweiten Mal ist in Bösel der Start freigegeben worden für die Teilnahme am Wettbewerb „Stadtradeln“. Der Stellvertretende Bürgermeister, Ludger Beeken“ schickte 18 Radfahrerinnen und Radfahrer trotz Sturm und Regens für zwei Stunden auf die Piste. Ziel ist es, in einer limitierten Zeit möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ziel: In die Pedale treten für eine engagierte Radverkehrsförderung, einen starken Klimaschutz, mehr Lebensqualität in der Kommune und einfach mehr Spaß am Fahrradfahren. Die Teilnahme gilt für Bürgerinnen und Bürger, die in Bösel wohnen oder arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Sie können sich ab sofort auf der Stadtradeln-Seite unter stadtradeln.de/boesel anmelden. Das können Einzelpersonen sein, aber natürlich auch Gruppen, Teams oder speziell als Gemeinderatsmitglied. Zugelassen sind bei der Aktion alle Fahrräder, aber auch Rollstühle, Handbikes und Laufräder. Einzelpersonen gelten automatisch als Mitglieder im offenen Team Gemeinde Bösel; möglich sind aber auch weitere Zusammensetzungen wie Firmen-Teams, Nachbarschafts-Teams, Teams eines Vereins oder als Freundesgruppe. Registrierungen sind ab sofort möglich. An diesem ersten Tag endete die Fahrt der 18 Regenerprobten bei Bürgermeister Hermann Block, der sie zu einer Stärkung ins Rathaus eingeladen hatte.
- Inklusionsturnier begeistert mit Teamgeist und Fairness
Gemeinsam mit Pokalen und Siegerurkunden: Das Inklusionsturnier was erneut ein voller Erfolg. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Fußball verbindet – und genau das wurde beim 2. gemeinsamen Inklusionsturnier des SV Bösel und des Caritas-Verein Altenoythe auf eindrucksvolle Weise deutlich. Zahlreiche Fußballerinnen und Fußballer mit und ohne Beeinträchtigung kamen zusammen, um einen sportlichen, fröhlichen und von gegenseitigem Respekt geprägten Tag zu erleben. Das Turnier setzte damit erneut ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion in der Region. In verschiedenen Altersgruppen traten die Mannschaften gegeneinander an und zeigten dabei ihr Können auf dem Spielfeld. Doch weit mehr als Tore und Platzierungen standen das gemeinsame Erleben und das inklusive Miteinander im Mittelpunkt der Veranstaltung. Überall war zu spüren, wie selbstverständlich Begegnungen stattfanden, Freundschaften entstanden und die Freude am Fußball Menschen zusammenbrachte. Sportlich konnten sich in der Jugendgruppe die Spieler des SV Sparta Werlte durchsetzen und den Turniersieg feiern. Bei den Erwachsenen sicherte sich die Mannschaft der Caritas-Werkstatt Altenoythe den ersten Platz und durfte stolz den Siegerpokal entgegennehmen. Doch am Ende waren sich Organisatoren, Teilnehmer und Zuschauer einig: Eigentlich gab es drei große Sieger dieses Tages – Teamgeist, Fairness und Spaß. Die Begeisterung auf und neben dem Platz zeigte einmal mehr, welche Kraft der Sport besitzt, wenn Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen gemeinsam aktiv werden. Angesichts der durchweg positiven Resonanz blicken beide Veranstalter bereits voller Vorfreude auf die nächste Auflage. Das 3. gemeinsame Inklusionsturnier soll voraussichtlich am 22. Mai 2027 stattfinden.
- Taschendiebe in Friesoythe – zwei Seniorinnen bestohlen
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Am Donnerstag, 11. Juni, waren in Friesoythe Taschendiebe unterwegs. Wie die Polizei mitteilte, wurde in einem Discounter an der Straße „Am Bahnhof“ wurde gegen 13:30 Uhr einer 85-jährigen Frau aus Friesoythe während des Einkaufs die Geldbörse aus der Handtasche entwendet. Etwa eine halbe Stunde später kam es zu einer weiteren Tat in einem Discounter an der Ellerbrocker Straße. Auch hier stahlen bislang unbekannte Täter bei günstiger Gelegenheit die Geldbörse einer 88-jährigen Frau aus Friesoythe. Die Polizei Friesoythe bittet in beiden Fällen um sachdienliche Hinweise unter Tel. 04491-93390. Vandalismus in Barßel: Plakate und Schilder beschädigt Barßel. In der Zeit von Samstag, 6. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, wurden in der Dorfstraße in Barßel mehrere Plakate und Hinweisschilder beschädigt. Nach Angaben der Polizei wurden einige Schilder mit Farbe besprüht, andere abgerissen oder zerstört. Die Taten wurden der Polizei erst jetzt bekannt. Hinweise zu den Sachbeschädigungen nimmt die Polizei Friesoythe entgegen.










