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- Mitfahrer bei E-Scooter-Unfall in Friesoythe leicht verletzt
Friesoythe. Am Sonntag, 12. Juli, kam es gegen 15 Uhr im Nussbaumweg in Friesoythe zu einem Verkehrsunfall mit einem E-Scooter. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Friesoythe den Nussbaumweg in Richtung Hartriegelweg. Er hatte einen 15-jährigen Mitfahrer aus Friesoythe auf dem E-Scooter mitgenommen. Nach dem Verlassen eines Verbindungsweges missachtete der 14-Jährige die Vorfahrt eines von rechts aus einer Sackgasse kommenden Pkws, der von einer 68-jährigen Frau aus Friesoythe geführt wurde. Ein Zusammenstoß mit dem Pkw konnte zwar verhindert werden, der E-Scooter-Fahrer fuhr jedoch nahezu ungebremst in einen angrenzenden Gartenzaun. Der 15-jährige Mitfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
- Drei Listen ziehen geschlossen mit Burtz in den Wahlkampf
Kandidaten „Bündnis Bösel“: Bernd Roder, Michael Crone Zuppke, Stefan Schröter, Teresa Frerichs, Felix Engelhardt, Carolin Kühter und Yvonne Deeken. Es fehlt Ludger Speckmann. Foto: Bündnis für Bösel Bösel (pi). Nachdem bereits die CDU und die Grünen in Bösel ihre Kandidaten vorgestellt haben, präsentierten nun auch Bernd Roder („Bündnis Bösel“ mit SPD und parteilosen Kandidaten), Matthias Preuth („Bürger für Bösel“) und der FDP-Ortsverband ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im September. Roder und Preuth kandidieren zudem für den Kreistag. Alle drei Gruppierungen unterstützen vorbehaltlos Christoph Burtz als Bürgermeisterkandidat. Das „Bündnis für Bösel“ war seit 2021 mit ihm sowie Eckhard Moorkamp (SPD) Ludger Speckmann (parteilos) und Sascha Rühl (Grüne) im Gemeinderat vertreten. Rühl löste Ende 2025 Birta Roder (Grüne) ab, die das Mandat krankheitsbedingt aufgab. Moorkamp kandidiert nicht wieder. Nun treten für das Bündnis neben Bernd Roder und Ludger Speckmann auch Teresa Frerichs, Yvonne Deeken, Carolin Kühter, Michael Crone Zuppke, Felix Engelhardt und Stefan Schröter an. Roder: „Verlässlich, mit engagiertem Einsatz für lebenswertes Wohnumfeld und mit 20-jähriger Erfahrung sind meine Themen: Gesundheitsversorgung im ländlichen Bereich, bezahlbares Wohnen und Digitalisierung in Schule und Verwaltung“. Die Gruppe befürwortet auch den Bürgermeisterkandidaten der CDU, Christoph Burtz, „denn er ist parteilos, kennt sich aus und ist hier verwurzelt“, so Roder. Kandidaten für „Bürger für Bösel“: Jan Willem Schröder, Frank Holubek, Matthias Preuth, Heinrich Hülskamp Michael Beckert und Lukas Preuth. Foto: Martin Pille Dasselbe gilt auch für die „Bürger für Bösel“. Mit Burtz teilt Preuth sogar sein wichtigstes kommunalpolitisches Ziel, die Abschaffung der Straßenausbausatzung, denn die sei „nicht mehr zeitgemäß“. Preuth: „Öffentliche Straßen werden von der gesamten Allgemeinheit genutzt und sollten deshalb auch solidarisch aus Steuermitteln finanziert werden“. Neben Preuth und Frank Holubek, die beide bislang im Rat vertreten waren, kandidieren nun auch Lukas Preuth, Jan Willem Schröder, Michael Beckert und Heinrich Hülskamp für die Gruppe. Sie treten an „für pragmatische und sachorientierte Lösungen ohne parteipolitischen Interessen“, so hieß es. Die beiden bisherigen FDP-Ratsvertreter Martin Meinerling und Moritz Cloppenburg treten nicht wieder an. Meinerling vertrat seine Partei seit über 25 Jahren im Gemeindeparlament, Cloppenburg seit 2021. Dafür gehen nun Peter Primus und Thomas Brinkmann ins Rennen um ein Mandat. Kandidaten der FDP: Thomas Brinkmann (links) und Peter Primus. Foto: Martin Pille Auch Primus steht für die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, Brinkmann unter anderem für eine weitere Stärkung des Ortsteils Petersdorf. Die FDP begrüßt ebenfalls die Bürgermeister-Kandidatur Christoph Burtz. Nichts ist hingegen bekannt über eine Kandidatur der AfD. Für die war Markus Kühter 2021 mit 197 Stimmen in den Rat eingezogen, verließ ihn jedoch bereits nach einem Jahr.
- CDU/FDP: Straßenausbaubeiträge sollen endgültig fallen
Friesoythe. Dass im Rahmen des Beschlusses über den Ausbau des Grünen Hofs keine Erhebung von Straßenausbaubeiträgen beschlossen wurde, um dies dem kommenden Rat zu überlassen, begrüßen die CDU/FDP-Fraktion im Friesoyther Stadtrat sowie der CDU-Stadtverband Friesoythe. Fraktionschef Lukas Reinken. Foto: privat "Wir haben schon in der Vergangenheit gesagt, dass Straßenausbaubeiträge aus der Zeit gefallen und sozial ungerecht sind. Mit dem Verzicht auf diesen Beschluss haben wir - zusätzlich zu unseren Kompromissvorschlägen - erreicht, dass den Anliegern des Grünen Hofes nun die Chance auf Beitragsfreiheit bleibt. Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Zur Umsetzung braucht es im neuen Rat aber eine entsprechende Mehrheit", erklärt der Fraktionsvorsitzende Lukas Reinken. Er bedauerte zugleich, dass diese Chance in der Ratssitzung nicht deutlich genug geworden ist. Nun sei der kommende Stadtrat nach den Kommunalwahlen gefragt, eine Entscheidung zu treffen. Sollen weiter Straßenausbaubeiträge erhoben werden oder sollen diese, wie in vielen Kommunen, abgeschafft werden, wird die Frage lauten. Reinken macht deutlich: "Wir stehen bei dieser Frage klar auf der Seite der Anlieger der Straßen, die ausgebaut werden sollen. Daher werden wir schnellstmöglich im neuen Rat einen entsprechenden Antrag auf Abschaffung der Beiträge einreichen und dann in den Ratsgremien ein Finanzierungskonzept erarbeiten."
- Katastrophenschutz probt den Ernstfall: Ausfall der Wasserversorgung
Die Führungsspitze der Kreisverwaltung schwor den Stab und die Fachberater zum Anfang auf die Übung ein. Foto: Landkreis Landkreis Cloppenburg. Sabotage, Blackout, Schneesturm oder ein Orkan mit überlaufender Thülsfelder Talsperre – der Katastrophenschutzstab des Landkreises Cloppenburg hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Krisenszenarien trainiert. Diesmal stand ein neues Extremereignis im Mittelpunkt: Nach einer langanhaltenden Hitze- und Dürreperiode fiel in dem fiktiven Szenario die Wasserversorgung über mehrere Tage aus. Unter Leitung des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) sowie mit Unterstützung erfahrener Kräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft übten die Stabsmitglieder im Kreishaus die Bewältigung der Lage. Entscheidend waren dabei ein schneller Überblick über die Informationslage, eine funktionierende Logistik und die richtige Priorisierung der notwendigen Maßnahmen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen. Neben Feuerwehr, DRK, THW, DLRG, Polizei, Psychosozialer Notfallversorgung (PSNV) und dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr waren auch die Fachämter der Kreisverwaltung eng in die Übung eingebunden. „Gerade das Zusammenspiel zwischen den externen Rettungskräften und den Fachbehörden unseres Hauses ist im Ernstfall entscheidend“, betonte Kreisrätin Anne Tapken. Besonders herausfordernd sei die Vielzahl an Informationen gewesen, die aus unterschiedlichsten Quellen – einschließlich sozialer Medien – zusammengeführt und bewertet werden mussten. Die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung hätten dabei gezeigt, dass sie auch außerhalb ihres eigentlichen Aufgabenbereichs unter hoher Belastung handlungsfähig seien. Landrat Johann Wimberg dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Das Szenario sei in dieser Form bislang einmalig gewesen und habe den Stab vor komplexe Aufgaben gestellt.
- Grüner Hof: Rat bringt umstrittenen Straßenausbau auf den Weg
Im Bereich der evangelischen Kirche und des Kindergartens sollen Parkbuchten entstehen. Foto: privat Friesoythe. Es war eines der umstrittensten kommunalpolitischen Themen der vergangenen Monate – und beschäftigte den Friesoyther Stadtrat nun erneut in einer eigens einberufenen Sondersitzung. Wie fritz online bereits mehrfach berichtet hat, hatte insbesondere der Widerstand der Anlieger dazu geführt, dass die ursprüngliche Planung für den Ausbau der Straße „Grüner Hof“ noch einmal überarbeitet wurde. Die Sondersitzung war nicht nur wegen der geänderten Planung notwendig geworden. Auch die Fristen für die Beantragung möglicher Fördermittel machten eine zeitnahe Beschlussfassung erforderlich. Mit großer Mehrheit brachte der Stadtrat den überarbeiteten Ausbau schließlich auf den Weg. Drei Mitglieder der SPD-Fraktion sowie Ratsher Olaf Eilers stimmten gegen die Beschlussfassung, ein Ratsmitglied der Fraktion enthielt sich. Grundlage der Entscheidung ist ein Änderungsantrag der CDU-FDP-Stadtratsfraktion. Danach wird die Planung einschließlich mehrerer Parkbuchten auf Rasengittersteinen im vorgesehenen Grünstreifen beschlossen. Mit den Bauarbeiten darf nach Beschlussvorlage erst begonnen werden, wenn eine endgültige Lösung für zusätzliche öffentliche Parkplätze im Umfeld der evangelischen Kirche und des Kindergartens gefunden worden ist. Anlieger bleiben bei ihrer Kritik Auch die Bürgerfragestunde machte deutlich, dass der Konflikt mit dem Ratsbeschluss nicht beendet ist. Zahlreiche Anlieger nutzten erneut die Gelegenheit, ihre Bedenken vorzutragen. Sie stellten die Notwendigkeit der geplanten Radvorrangroute weiterhin infrage, warnten vor Problemen für die Verkehrssicherheit und verwiesen auf die erheblichen finanziellen Belastungen durch mögliche Straßenausbaubeiträge. Darüber hinaus befürchten einige Gewerbetreibende erhebliche wirtschaftliche Nachteile bis hin zu Gefährdungen ihrer betrieblichen Existenz. Finanzierung bleibt politische Baustelle Noch keine Entscheidung fiel dagegen über die Finanzierung des Projekts. Damit bleibt auch die Frage offen, ob und in welcher Form die Anlieger überhaupt an den Kosten beteiligt werden. Die CDU-FDP-Fraktion setzt sich inzwischen für eine vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ein. Dass dieser Punkt nicht mehr entschieden wurde, dürfte kein Zufall sein. Vieles spricht dafür, dass die endgültige Finanzierungsentscheidung dem neu gewählten Stadtrat überlassen wird. Der Ausbau des Grünen Hofes ist damit zwar planerisch auf den Weg gebracht – politisch abgeschlossen ist das Thema aber noch lange nicht.
- Schlagabtausch im Stadtrat: Bürgermeister erteilt Olaf Eilers Ordnungsruf
Friesoythe. Die Debatte über den Ausbau des Grünen Hofes verlief zunächst sachlich, ehe es zu einem kurzen Wortgefecht zwischen dem fraktionslosen Ratsherrn Olaf Eilers und Bürgermeister Sven Stratmann kam. Eilers warf der Stadtverwaltung „schäbige“ und „intransparente Art zu arbeiten“ vor und verwies auf Überlegungen, die ihn persönlich verunsicherten. Hintergrund ist die überarbeitete Planung am Grünen Hof, nach der zur Schaffung zusätzlicher öffentlicher Parkplätze unter anderem ein Teil der Spielfläche des Kindergartens „Grüner Hof“ genutzt werden soll. Die wegfallende Fläche müsste gegebenenfalls an anderer Stelle ersetzt werden. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein städtisches Wohnhaus, in dem Eilers lebt. Nach seiner Einschätzung gebe es innerhalb der Verwaltung Überlegungen, dieses Gebäude in mögliche Planungen einzubeziehen. Bürgermeister Sven Stratmann wies die Kritik entschieden zurück. „Solche Beleidigungen gegen meine Mitarbeiter lasse ich nicht zu“, sagte er und erteilte Eilers einen Ordnungsruf. Dieser entgegnete, er habe niemanden beleidigt, sondern lediglich seine persönliche Meinung geäußert. CDU-Ratsherr Rasmus Braun erinnerte daran, dass bereits beim früheren Verkauf des Wohnhauses vereinbart worden sei, die Fläche bei Bedarf für den Kindergarten zur Verfügung zu stellen. SPD-Fraktionsvorsitzende Renate Geuter wies die Vorwürfe ebenfalls zurück und warb dafür, die Diskussion wieder sachlich zu führen.
- 22 Wahlhelfer für langjähriges Ehrenamt in Bösel geehrt
Urkunden und Präsentkörbe für 22 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und –helfer aus den Händen von Bürgermeister Hermann Block (rechts). Foto: Martin Pille Bösel (pi). Sie sorgten über Jahrzehnte hinweg dafür, dass Wahlen in der Gemeinde Bösel ordnungsgemäß, fair und zuverlässig durchgeführt werden konnten. Für dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement hat Bürgermeister Hermann Block jetzt 22 ehemalige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ausgezeichnet. Sie gehören zu den insgesamt 29 Ehrenamtlichen, die ihre Tätigkeit im Wahlvorstand während der Wahlperiode von 2021 bis 2026 beendet haben. Als Zeichen des Dankes erhielten die Geehrten eine Urkunde sowie einen Präsentkorb, der mit viel Liebe von der Tagespflege Bösel zusammengestellt worden war. In seiner Ansprache hob Bürgermeister Hermann Block die große Bedeutung des Ehrenamtes für das demokratische Gemeinwesen hervor. „Einige waren fast ein halbes Jahrhundert lang als Wahlhelferin oder Wahlhelfer tätig und haben mehr als 40 Wahlen begleitet. Andere waren zehn, zwanzig oder dreißig Jahre dabei. Ganz gleich, wie viele Jahre es im Einzelnen waren –mit jedem Wahltag und jeder geleisteten Stunde hätten die Helferinnen und Helfer die Demokratie nicht nur begleitet, sondern ganz praktisch mitgetragen“, so Block in der Feierstunde im Gasthof Bley.“ In der Gemeinde Bösel müssen bei Wahlen sechs Urnenwahllokale und drei Briefwahllokale besetzt werden. Da jeder Wahlvorstand aus acht ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, werden für einen Hauptwahltag und eine mögliche Stichwahl insgesamt 72 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt.
- Zehn neue Einsatzfahrzeuge stärken Zivil- und Katastrophenschutz
Die symbolische Schlüsselübergabe der neuen Einsatzfahrzeuge erfolgte durch Landrat Johann Wimberg (6. von rechts) an Kreisbrandmeister Arno Rauer (3. v. r.), Bernhard Möller (Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Cloppenburg (7. v. r.)) und Frederik Fangmann (Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Friesoythe (rechts). Fotoquelle:Landkreis Kreis Cloppenburg. Der Landkreis Cloppenburg hat zehn neue Einsatzfahrzeuge für den Zivil- und Katastrophenschutz an drei örtliche Hilfsorganisationen übergeben. Die Fahrzeuge wurden auf dem Übungsgelände „Areal 51“ an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Cloppenburg von Landrat Johann Wimberg offiziell in den Dienst gestellt. Pfarrer Berthold Kerkhoff und Pastor Andreas Pauly segneten die neuen Fahrzeuge im Rahmen der Feierstunde ein. Wie es in einer Pressemitteilung des Landkreises weiter heißt, wurden die Fahrzeuge durch den Bund, das Land Niedersachsen sowie mit Eigenmitteln des Landkreises finanziert. Sie stehen künftig dem Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Cloppenburg und der DLRG-Ortsgruppe Friesoythe zur Verfügung. „Diese Fahrzeuge sollen die Arbeit unserer Rettungsorganisationen weiter unterstützen und den Schutz der Bevölkerung stärken“, betonte Wimberg. Der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sei keine freiwillige Aufgabe, sondern ein unverzichtbares Fundament der öffentlichen Sicherheit. Zu den neuen Fahrzeugen gehören unter anderem zwei Gerätewagen Verpflegung für das DRK, zwei Tankanhänger für die Kraftstoffversorgung, eine mobile 40-kVA-Netzersatzanlage zur Notstromversorgung, ein Gerätewagen Tauchen für die DLRG-Ortsgruppe Friesoythe, eine Sandsackfüllmaschine sowie ein Löschfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS), ein geländegängiges Krankentransportfahrzeug und ein ABC-Erkunder des Bundes für Feuerwehr und Katastrophenschutz. DRK-Kreisvorsitzender Bernhard Möller bezeichnete die Fahrzeugübergabe als deutliches Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der Hilfsorganisationen. Besonders die beiden neuen Verpflegungsfahrzeuge stellten einen Meilenstein dar. Sie ermöglichten eine schnelle und zuverlässige Versorgung von Einsatzkräften und Betroffenen auch bei lang andauernden Einsätzen. Zudem verbessere der neue geländegängige Krankentransportwagen die Einsatzmöglichkeiten in schwer zugänglichem Gelände erheblich. Auch DLRG-Ortsgruppenvorsitzender Frederik Fangmann unterstrich die Bedeutung der Investition. Die Fahrzeuge seien wichtige Werkzeuge für die Gefahrenabwehr. Ihren eigentlichen Wert erhielten sie jedoch erst durch die zahlreichen Ehrenamtlichen, die sie in ihrer Freizeit bedienen und damit Hilfe für andere leisten. Regierungsbrandmeister Udo Schwarz würdigte das enge Zusammenspiel aller Hilfsorganisationen. Die eigentliche Bewährungsprobe der Fahrzeuge komme erst im Einsatz, wenn Menschen auf schnelle Hilfe angewiesen seien. Entscheidend seien dabei die Einsatzkräfte, die aus moderner Technik Sicherheit für die Bevölkerung machten. Für eine besondere Überraschung sorgte Kreisbrandmeister Arno Rauer. Er zeichnete den Landrat mit der Verdienstmedaille in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg aus. Damit würdigte der Verband dessen langjähriges Engagement für den Brand- und Katastrophenschutz sowie die kontinuierliche Unterstützung der Feuerwehren im Landkreis.
- Ausgedampft? Vapes kostenlos zurückgeben
Altgeräte müssen von den Verkaufsstellen kostenlos zurückgenommen werden. Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Seit dem 1. Juli 2026 gilt bundesweit eine erweiterte Rücknahmepflicht für ausgediente E-Zigaretten (Vapes) und elektronische Tabakerhitzer. Das teilt die Abfallberatung des Landkreises Cloppenburg mit. Künftig müssen alle Verkaufsstellen, die diese Produkte anbieten – darunter auch Kioske, Tankstellen und kleinere Geschäfte – die Altgeräte kostenlos zurücknehmen. Die Rückgabe sei dabei unabhängig vom Kauf eines neuen Produkts möglich. Mit der neuen Regelung solle insbesondere die Brandgefahr durch unsachgemäß entsorgte Lithium-Ionen-Batterien reduziert werden. Werden E-Zigaretten oder Tabakerhitzer über den Restabfall entsorgt, können die enthaltenen Akkus beim Pressen oder Zerquetschen im Müllfahrzeug oder in Entsorgungsanlagen beschädigt werden. Dies könne zu einer explosionsartigen Entzündung führen und Brände mit erheblichen Schäden verursachen. Darüber hinaus setzen nach den Angaben der Behörde brennende Lithium-Ionen-Batterien hochgiftige Gase frei, die eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellten. Selbst nach einem vermeintlich gelöschten Brand bestehe weiterhin ein Risiko: Die Batterien könnten sich noch Stunden oder sogar Tage später erneut selbst entzünden. Während größere Händler bereits seit Jahren zur Rücknahme von Elektro-Altgeräten verpflichtet seien und auch die Entsorgungszentren sowie Wertstoffsammelstellen im Landkreis Cloppenburg entsprechende Geräte annehmen, erweitert die neue Regelung die Rückgabemöglichkeiten nun auf kleinere Verkaufsstellen. Die Abfallberatung des Landkreises Cloppenburg appelliert deshalb an die Bürgerinnen und Bürger: „Nutzen Sie die ortsnahen und unkomplizierten Rückgabemöglichkeiten direkt beim Kiosk, an der Tankstelle oder im Fachgeschäft. Die Batterieboxen im Supermarkt sind nicht für diese Art von Batterien vorgesehen, sondern ausschließlich für Haushaltsbatterien.“ Grundsätzlich gilt demnach: Elektrogeräte gehören nicht in den Restabfall – dazu zählen auch E-Zigaretten und elektronische Tabakerhitzer. Eine fachgerechte Rückgabe trage dazu bei, Brände zu verhindern und wertvolle Rohstoffe zu recyceln.
- Gestohlen, beschädigt, geflüchtet
Symbolbild: Adobe Stock Diebstahl von Verkehrszeichen Saterland. Im Zeitraum von Freitag, 3. Juli , 13 Uhr, bis Montag, 6. Juli , 10 Uhr, entwendeten unbekannte Täter im Bereich der Hauptstraße (K 343) insgesamt acht Verkehrszeichen (Verkehrszeichen 222 – „Vorgeschriebene Vorbeifahrt rechts“) sowie einen Pfosten mit Sockelstein. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Saterland unter Tel. 04498/923770 entgegen. Einbruch in Firmenhalle Saterland. Im Zeitraum von Samstag, 4. Juli , 12 Uhr, bis Montag, 6. Juli 2026, 5:45 Uhr, verschafften sich unbekannte Täter durch das Einschlagen einer Fensterscheibe Zutritt zu einer Firmenhalle am Krähenweg im Ortsteil Scharrel. Aus der Halle entwendeten sie diverses Hartmetall sowie Werkzeug. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Friesoythe unter Tel. 04491/93390 entgegen. Tritt gegen Pkw Friesoythe. Bereits im Zeitraum von Donnerstag, 2. Juli, 8:30 Uhr, bis Freitag, 3. Juli , 8:30 Uhr, beschädigte ein unbekannter Täter einen in der Feuerwehrstraße abgestellten Toyota Yaris Cross. Nach bisherigen Erkenntnissen trat der Täter gegen das Fahrzeug und verursachte dadurch eine Delle. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Friesoythe unter Tel. 04491/93390 entgegen. Verkehrsunfallflucht Bösel. Am Montag, 6. Juli 2026, beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen auf dem Seitenstreifen der Schillerstraße abgestellten Skoda Octavia und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben zwischen 9:50 Uhr und 11 Uhr. Es entstand ein Sachschaden von etwa 7.500 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Bösel unter Tel. 04494/922620 entgegen. Erneute Farbschmierereien an Wahlplakaten Barßel. In der Nacht von Freitag, 3. Juli , auf Samstag, 4. Juli, beschädigten unbekannte Täter erneut Wahlplakate des CDU-Gemeindeverbandes Barßel durch Farbschmierereien. Betroffen waren Plakate in der Ortsdurchfahrt Harkebrügge, im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses in Elisabethfehn sowie an der Kreuzung Ammerländer Straße / Lange Straße in Barßel. Die Plakate wurden mit blauer Farbe und Schriftzügen beschmiert. Ein Zusammenhang mit bereits bekannt gewordenen Farbschmierereien im Gemeindegebiet Barßel wird derzeit geprüft. Das Fachkommissariat Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Cloppenburg unter Tel. 04471/18600 entgegen.









