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- Sommer, Freude, Kinderlachen – Ludgeri lädt zum Sommerfest
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Das Haus für Kinder Ludgeri in Friesoythe öffnet am Freitag, 29. Mai, von 15 bis 18 Uhr seine Türen für ein fröhliches Sommerfest voller Begegnungen, Spiel und guter Stimmung. Familien, Kinder und alle Interessierten sind eingeladen, gemeinsam einen unbeschwerten Nachmittag zu verbringen. Seit der Eröffnung im November 2024 ist das "Haus für Kinder Ludgeri" ein lebendiger Ort des Lernens, Entdeckens und Miteinanders. Beim Sommerfest haben Gäste die Gelegenheit, die Einrichtung kennenzulernen und die besondere Atmosphäre hautnah zu erleben. Freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf ein abwechslungsreiches Programm mit Spielestationen, Hüpfburg, Kinderschminken und vielen weiteren Attraktionen für Groß und Klein. Auch kulinarisch ist nach Angabn des Organisationsteams bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Unter dem Motto „Wir tanzen in den Sommer!“ sorgen die Tanzgruppen „Tanzmäuse“ und „Marka Girls“ des SV Marka Ellerbrock für schwungvolle Auftritte und sommerliche Stimmung. Zudem informiert Kitaleitung Kim Przybille interessierte Familien darüber, dass ab August noch freie Kitaplätze zur Verfügung stehen. Das Haus für Kinder Ludgeri freut sich auf zahlreiche Gäste und einen fröhlichen Nachmittag am Koppelweg 17 in Friesoythe.
- Parteien bringen sich in Position Erstmals tritt AfD in Friesoythe an
Um den Chefsessel im Friesoyther Rathaus kämpfen die beiden Kandidaten von CDU und SPD. Alle beteiligten Parteien bringen sich für die Kommunalwahl in Position. Foto: Stadt Friesoythe. Für die Kommunalwahl im September laufen in Friesoythe die letzten Vorbereitungen der Parteien und Wählergruppen. Die Kandidatenlisten der CDU für Stadtrat und Kreistag stehen bereits fest. Bei der SPD laufen dagegen noch Gespräche mit möglichen Bewerberinnen und Bewerbern für den Stadtrat. „Wir sind gut dabei, es läuft gut. Wir planen die interne Festlegung der Stadtratsliste für Mitte Juni“, sagte SPD-Ratsfrau und Bürgermeisterkandidatin Melanie Buhr im Gespräch mit fritz-online. Bereits beschlossen wurde vom SPD-Kreisverband Cloppenburg die Liste für den Kreistag. Im Wahlbereich 2 – Friesoythe – kandidieren Hans Meyer, Heidi Burmann, Jürgen Hespe, Wilfried Thunert, Dennis Löschen, Heino de Buhr, Sören Wewer, Maria Hogeback und Mattis Ballweg. AfD tritt erstmals bei Kommunalwahl in Friesoythe an Erstmals in der Geschichte der Friesoyther Kommunalpolitik wird auch die AfD bei der Wahl antreten. Das bestätigte Andreas Schucht aus Friesoythe auf Anfrage von fritz-online. Der 59-jährige Rettungsassistent kündigte an, gemeinsam mit Marco Antons für Stadtrat und Kreistag kandidieren zu wollen. Nach Einschätzung Schuchts dürfte es „vermutlich“ bei den beiden Kandidaten bleiben, auch wenn er sich grundsätzlich weitere Bewerber vorstellen könne. Die grundsätzlich für alle Kandidaten erforderliche Wählbarkeitsbescheinigung der Stadtverwaltung liege bereits vor. Neue Wählergemeinschaft benötigt Unterstützungsunterschriften Auch die neu gegründete Wählergemeinschaft „Freie Friesoyther Wähler“ (FFW) will nach eigenen Angaben mit einer Liste zur Kommunalwahl antreten. Dafür, so erklärt Friesoythes Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers, benötigt die FFW mindestens 30 Unterstützungsunterschriften für den Wahlvorschlag zur Stadtratswahl. Die Frist zur Einreichung ende am 20. Juli 2026 um 18 Uhr. Sollte aus der Wählergemeinschaft zudem ein Kandidat oder eine Kandidatin für die Bürgermeisterwahl antreten, wären 160 Unterstützungsunterschriften erforderlich. Die Frist hierfür ende am 6. Juli 2026 um 18 Uhr. Die Unterschriften dürfen laut Hamjediers erst nach der Aufstellungsversammlung gesammelt werden. FFW-Sprecher Olaf Eilers war für die Redaktion nicht zu erreichen. Hamjediers plant weiteren Verbleib im Rathaus Heidrun Hamjediers ist seit Februar 2015 Erste Stadträtin der Stadt Friesoythe und damit allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters. Nach ihrer ersten Amtszeit wurde die „Beamtin auf Zeit“ vom Stadtrat für weitere acht Jahre bis 2031 wiedergewählt. Die 64-jährige Verwaltungsexpertin erklärte jetzt auf Anfrage zudem, sie plane derzeit keine vorzeitige Beendigung ihrer Tätigkeit im Rathaus – „völlig unabhängig davon, wer die Bürgermeisterwahl gewinnt“.
- Aktionswoche Alkohol: "Es gibt viele Wege aus der Sucht"
Kooperation (von links sitzend)) Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille, Andrea Poppe-Aumüller (Kontaktstelle Selbsthilfe), Wilfried Witting (Sucht-Selbsthilfegruppe) sowie (stehend von links) Darja Miller (Kontaktstelle Selbsthilfe), Heike Kläne (Fachstelle Sucht und Prävention) und Maria Steingrefer (Drogenberatungsstelle). Foto: Claudia Wimberg Friesoythe/Kreis Cloppenburg (cl). Es war ein schleichender Prozess, aber irgendwann funktionierte das Versteckspiel nicht mehr. Der Arbeitgeber erkannte, dass sein Angestellter ein Alkoholproblem hat und dem Teufelskreis nicht mehr alleine entfliehen kann. Fallenlassen kam für den Unternehmer allerdings nicht infrage. Er suchte zunächst das Gespräch mit dem Mann und daraufhin professionelle Hilfe. „Kein Einzelfall, das erleben wir häufiger“, sagt Heike Kläne von der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention für den Landkreis Cloppenburg. Sie ist eine von sechs Institutionen, die sich auf Initiative der VHS-Kontaktstelle für Selbsthilfe im Landkreis an der bundesweiten „Aktionswoche Alkohol“ beteiligt. „Das gab es in dieser Form noch nie“, freuen sich Leiterin Andrea Poppe-Aumüller und Kollegin Darja Miller über die gelungene Kooperation. Austragungsort ist am 15. und 16. Juni Friesoythe. „Es ist wichtig, dass wir immer wieder auf uns aufmerksam machen“, unterstreicht Andrea Poppe-Aumüller im Einklang mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Der Bedarf sei hoch, was Anfragen zu Therapiemöglichkeiten und zahlreiche Selbsthilfegruppen im Kreisgebiet bewiesen. Alkohol ist in der Gesellschaft fest verankert und die am weitesten verbreitete Alltagsdroge. Wie selbstverständlich zählt er zu jedem Fest und auch beim Sport zum Team, wenn nach dem Training traditionell die Kiste Bier in die Kabine geschoben wird. „Beispielhaft, dass manch Verein das mittlerweile nicht länger akzeptieren möchte und uns zu einem Austausch einlädt“, so Heike Kläne, dessen Fachstelle Betroffenen und Angehörigen ein vielfältigesAngebot bietet und darüber hinaus Präventionsarbeit in Vereinen, Kirchen, Schulen, Gemeinden und Betrieben betreibt. Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille verweist auf das Thema Alkohol in der Schwangerschaft und die Auswirkungen, die während der Aktionswoche „faktisch dargestellt“ werden. Orientierung und Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben geben möchte auch Maria Steingrefer von der Cloppenburger Drogenberatungsstelle „Drobs“. Erlebnisse, Sorgen und Ängste teilen können Betroffene und Angehörige in Selbsthilfegruppen, in dessen Arbeit Wilfried Witting, Leiter der Altenoyther Sucht-Selbsthilfegruppe Alkohol und Medikamente, Einblicke gibt. Dass manch Elternteil sich seine Sucht als ersten Schritt eingesteht und Hilfe zur Selbsthilfe annimmt, darauf hoffen junge Söhne und Töchter, die sich eigenständig an eine der Beratungsstellen gewandt haben, damit der permanente Griff zur Flasche bald vorbei und Familienleben wieder möglich ist. Leicht ist es nicht, „aber es gibt viele Wege aus der Sucht“, wissen die Experten im Kreisgebiet aus langjähriger Erfahrung. Info: Den Auftakt bildet am Montag, 15 Juni ab 18.30 Uhr ein Fachvortrag zum Thema „Vom Genuss zur Sucht“, bei dem es im St. Elisabethhaus am Krankenhaus um Suchtmittelmissbrauch, Suchterkrankung sowie schützende und heilende Prozesse geht. Einen Tag später (Dienstag, 16. Juni) stellen sich die Gastgeber im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ zwischen 18 und 21 Uhr mit Infoständen vor, laden zu kleinen Aktionen ein und bieten das persönliche Gespräch mit Austausch an. Ab 19 Uhr läuft im hauseigenen „Cineo“ der Film „22 Bahnen“, bei dem es um die Geschichte zweier Schwestern und ihre alkoholkranke Mutter geht.
- Pilgerfahrt nach Medjugorje geplant
Die Reise führt in den Wallfahrtsort Medjurgorje. Foto: privat Bösel/Haren. Medjugorje, auch als „Oase des Friedens“ bekannt, ist seit Jahrzehnten Ziel zahlreicher Pilger aus aller Welt. Auch im kommenden Jahr wird in den Sommerferien erneut eine Pilgerfahrt in den bosnisch-kroatischen Wallfahrtsort angeboten. Die Busreise findet vom 15. bis 23. Juli 2026 statt. Die Hin- und Rückfahrt erfolgt ohne Zwischenübernachtung. Im Reisepreis von 630 Euro sind die Fahrt im modernen Reisebus sowie die Halbpension bereits enthalten. Alternativ besteht die Möglichkeit, mit dem Flugzeug nach Medjugorje zu reisen. Der Flugpreis liegt voraussichtlich bei etwa 960 Euro. Interessierte erhalten weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten bei Pfarrer Andreas Bleise (Haren) unter Telefon 05934/7049725 oder bei Maria Sieger (Bösel) unter Telefon 04494/1484 beziehungsweise per E-Mail an siegermari@gmail.com. Auskünfte zur Flugreise erteilen Gisela und Alfons Elberfeld (Bösel) per E-Mail an elberfeld@baubetreuung-elberfeld.de, telefonisch unter 04494/921390 oder mobil unter 0172/2735793.
- „Prayer for Peace“: Musikalische Abendklänge in St. Marien
Der Motettenchor lädt zum ersten Konzert mit der neuen Dirigentin Heidi Maria Hoppe ein. Entwurf: Chor Friesoythe. Unter dem Titel „Prayer for Peace“ präsentiert der Friesoyther Motettenchor sein nächstes Konzert und entführt die Besucher in die besondere Atmosphäre englischer Evensongs. Die „Abendklänge“ erklingen am Sonntag, 14. Juni, ab 17 Uhr in der St.-Marienkirche Friesoythe. Mit dem Konzert stellt sich zugleich die neue Dirigentin Heidi Maria Hoppe musikalisch dem Publikum vor. Gemeinsam mit dem Motettenchor gestaltet sie einen Abend, der sich dem Wunsch nach Frieden, Hoffnung und innerer Einkehr widmet. Fein abgestimmte Chormusik, besinnliche Texte und einfühlsame Instrumentalbegleitung verbinden sich dabei zu einem harmonischen Gesamterlebnis. Unterstützt wird der Chor von Simeon Nachtsheim, der mit Bass und Textbeiträgen besondere Akzente setzt. Für die musikalische Begleitung an Orgel und Klavier sorgt Alina Kushniarova. Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches und atmosphärisches Konzert in der besonderen Kulisse der St.-Marienkirche freuen. Eintrittskarten sind für 15 Euro, ermäßigt für 10 Euro, an der Abendkasse erhältlich.
- Messerschmiedekunst live erleben
Messerschmied Thomas Hauschild aus Lindern. Foto: KI generiert Friesoythe. Der Verein Eisenstadt Friesoythe lädt Mitglieder und interessierte Gäste zu einem Ausflug in die Welt des traditionellen Messerschmiedehandwerks ein. Am Samstag, 30. Mai 2026, steht ein Besuch beim Messerschmied Thomas Hauschild in Lindern auf dem Programm. Hauschild widmet sich seit rund 30 Jahren mit großer Leidenschaft dem Messermachen und fertigt heute nahezu jeden Arbeitsschritt selbst – vom Schmieden über die Herstellung eigener Damaststähle bis hin zu Lederarbeiten. Besucher erhalten spannende Einblicke in traditionelle Techniken und moderne handwerkliche Präzision. Für die Anreise bestehen zwei Möglichkeiten: Die Fahrradtour startet um 13 Uhr an der NABU-Obstbaumwiese an der Pehmertangerstraße in Friesoythe. Die Strecke nach Lindern umfasst rund 21 Kilometer. Proviant und Getränke für ein Picknick sind selbst mitzubringen. Teilnehmer, die mit dem Pkw anreisen möchten, treffen sich direkt vor Ort gegen 14.30 Uhr bei Thomas Hauschild in Lindern. Die genaue Adresse wird nach der Anmeldung mitgeteilt. Für die Rückfahrt der Teilnehmer ist eine Einkehr in Dwergte geplant. Zur besseren Organisation bittet der Verein um Anmeldung mit Angabe der Teilnahmeart – Fahrrad oder Auto – sowie der Teilnahme an der Einkehr. Anmeldungen sind per E-Mail an eisenstadtfriesoythe@gmail.com möglich. Der Verein freut sich darauf, Interessierten einen Einblick in ein traditionsreiches Handwerk zu ermöglichen und damit regionale Handwerkskultur lebendig zu halten.
- Freilaufender Hund verursacht schweren Pedelec-Unfall
Symbolbild: Adobe Stock Barßel. Auf dem Lerchendamm in Barßel kam es am Samstag gegen 18 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei lief ein freilaufender Hund plötzlich vor das Vorderrad einer Pedelec-Fahrerin. Die 76-jährige Frau aus Barßel stürzte daraufhin und zog sich schwere Verletzungen zu. Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Hundehalter erschienen vor Ort, um den Sachverhalt zu klären.
- Neuer Lions Club in Friesoythe: Die Geschichte hinter dem Namen
Das FRITZ-Interview Der frisch gewählte Präsident des Lions Club Friesoythe: Bernhard Wagner. Foto: LC Friesoythe. Im FRITZ-Interview spricht der neue Präsident des jetzt gegründeten Lions Club Friesoythe, Bernhard Wagner, über die Bedeutung des Namens „Lions“, die noch ausstehende internationale Anerkennung und die Ziele des neuen Clubs. Dabei geht es vor allem um soziales Engagement, Gemeinschaft und konkrete Projekte für die Region. Warum heißt der Lions Club eigentlich Lions Club? Lions“ ist die Abkürzung für: Liberty, Intelligence, Our, Nation’s, Safety Auf Deutsch bedeutet das sinngemäß:b„Freiheit und verantwortungsbewusstes Handeln für das Wohl unserer Gemeinschaft.“ Der Name steht weltweit für das Leitbild der Organisation Lions Clubs International, die sich ehrenamtlich für soziale, kulturelle und humanitäre Projekte engagiert. Warum müssen Sie auf eine offizielle Bestätigung aus den USA warten? Lions Clubs International hat seinen internationalen Hauptsitz in den USA. Dort werden weltweit alle Neugründungen zentral geprüft und registriert. Erst wenn der Gründungsantrag offiziell genehmigt wurde, wird der Lions Club Friesoythe international anerkannt und erhält seine offizielle Charterurkunde. Ab diesem Zeitpunkt dürfen wir uns auch erst offiziell „Lions Club Friesoythe“ nennen. Welche Ziele verfolgt der Club? Wir verfolgen zwei zentrale Ziele. Zum einen möchten wir eine starke Gemeinschaft aufbauen und Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Lebensbereichen miteinander vernetzen. Durch den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Kontakten entsteht ein Netzwerk, das gemeinsam etwas für die Region bewegen kann. Zum anderen wollen wir soziale Projekte in Friesoythe und Umgebung langfristig fördern. Unser angehender Club hat bereits zahlreiche Ideen für zukünftige Activities gesammelt. Die erste Spende kam schon bei unserer Gründungsfeier zusammen. Der Erlös geht an den Besuchsdienst des Malteser Hilfsdienst und unterstützt damit ehrenamtliche Besuche bei Seniorinnen und Senioren. Neben den gemeinnützigen Aktivitäten dienen unsere Zusammenkünfte auch dem persönlichen Austausch. Wir informieren uns über gesellschaftliche Themen, diskutieren aktuelle Fragen und unternehmen gelegentlich gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel zu Unternehmen und Einrichtungen in der Region. Wie entstehen die entsprechenden Kontakte? Das ist ganz unterschiedlich, dabei steht zunächst die Idee im Vordergrund, dass sich Menschen finden, die auch als Gruppe zueinander passen. Unser angehender Club, ist in erster Linie wie ein großer Freundeskreis zu sehen, bei dem ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen. Dabei ist es natürlich wichtig, dass sich alle möglichst verstehen und auch Spaß am Miteinander haben. Aus diesem Grund wird es beim Lions Club so gehandhabt, dass wir gezielt Personen ansprechen, wenn wir den Eindruck haben, dass diese Person zu uns passen könnte. Was unterscheidet den Lions Club von anderen Hilfsorganisationen? Ein Lions Club leistet in der Regel keine direkte operative Hilfe, sondern unterstützt gemeinnützige Projekte vor allem finanziell. Um diese Unterstützung zu ermöglichen, organisieren Clubs sogenannte Activities, also Aktionen zur Spendensammlung. Einige Lions Clubs verkaufen beispielsweise Sachspenden oder Second-Hand-Kleidung auf Märkten, veranstalten Benefizkonzerte oder veranstalten besondere Events. Die dabei erzielten Einnahmen fließen anschließend gezielt in soziale Projekte und Hilfsangebote, die aus Sicht des Clubs aktuell besonders förderungswürdig sind. So können mit gemeinschaftlichem Engagement konkrete Vorhaben in der Region wirksam unterstützt werden. Kann jeder bei Ihnen mitmachen? Grundsätzlich kann sich jeder engagieren, vom Handwerker bis zur Juristin oder zum Unternehmer. Gerade diese Vielfalt an Berufen, Erfahrungen und Perspektiven macht den Austausch besonders spannend und bereichernd. Neue Mitglieder werden in der Regel persönlich angesprochen oder können ihr Interesse direkt bei uns bekunden. In gemeinsamen Gesprächen lernen beide Seiten einander kennen und prüfen, ob die Vorstellungen und Erwartungen zueinander passen. Wichtig ist vor allem, dass Interessierte Freude am sozialen Engagement haben, bereit sind, sich aktiv einzubringen, und gern mit anderen gemeinsam Projekte umsetzen möchten.
- Stadt Friesoythe sucht Helferinnen und Helfer für die Kommunalwahl
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Die Stadt Friesoythe ruft Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 auf. Auch für eine eventuell notwendige Stichwahl am 27. September 2026 werden noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Die Unterstützung der Ehrenamtlichen sei ein unverzichtbarer Bestandteil für einen reibungslosen Ablauf der Wahl in den Wahllokalen. Die Mitglieder eines Wahlvorstandes übernehmen wichtige Aufgaben. Dazu gehören unter anderem die Ausgabe der Stimmzettel, die Prüfung der Wahlberechtigung sowie die Freigabe der Wahlurne. Besondere Vorkenntnisse seien hierfür grundsätzlich nicht erforderlich. Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, werden die Wahlvorstände so zusammengestellt, dass erfahrene Wahlhelferinnen und Wahlhelfer neue Mitglieder unterstützen können. Am Wahlsonntag treffen sich die Mitglieder des Wahlvorstandes um 7.30 Uhr im jeweiligen Wahllokal, um die Vorbereitungen zu treffen. Die Wahllokale öffnen anschließend pünktlich um 8 Uhr. In der Regel sei ein Einsatz im Vor- oder Nachmittagsdienst möglich. Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr kommen alle Mitglieder des Wahlvorstandes erneut zusammen, um die Stimmen auszuzählen und das Wahlergebnis ordnungsgemäß zu dokumentieren. Für die Übernahme des Wahlehrenamtes zahlt die Stadt Friesoythe ein Erfrischungsgeld in Höhe von 40 Euro. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die in der Stadt Friesoythe wahlberechtigt sind, können sich per E-Mail an wahl@friesoythe.de oder telefonisch unter 04491 / 9293217 anmelden. Für die Registrierung werden Vor- und Nachname, Anschrift sowie eine E-Mail-Adresse benötigt. Angaben zu Alter und Beruf sind freiwillig.
- Maiandacht im Rapsfeld begeistert alle Generationen
In einer ganz besonderen Stimmung wurde gebetet und gesungen. Foto: Martin Pille Bösel. Es war eine außergewöhnliche Stimmung: Die gelben Rapsfelder hielten ihre leuchtende Kraft dem wolkenschweren Himmel entgegen und schienen die Landschaft, zu schützen. Und genau in dem Moment, als gemeinsam gebetet und gesungen wurde, legte sich der rauhe Wind und die Sonne brach durch die Wolken und tauchte das gelbe Blütenmeer in ein warmes Licht. Die stimmungsvolle Maiandacht in Bösel, die die „Kinderkirche Kunterbunt“ mitten im marianischen Monat Mai im Rapsfeld organisiert hatte, war ein ganz besonderes Natur- und Glaubenserlebnis, eine wunderbare Kulisse, um den Mai zu feiern. Die hatte der Besitzer der Fläche geschaffen und eine Fläche mitten auf dem Feld freigemäht und ein einfaches Birkenkreuz gezimmert. Im Mittelpunkt der Andacht stand die Gottesmutter Maria. Gemeinsam wurde eine biblische Geschichte gehört, Kinder trugen Fürbitten vor und alle Generationen sangen miteinander bekannte Marienlieder. Unterstützt wurde die Feier von Diakon Eckehard Drees, der mit seinen kindgerechten und zugleich berührenden Worten die Menschen erreichte. Besonders schön, so Organisatorin Sandra Schlarmann, sei für das Team der „Kinderkirche Kunterbunt“ zu erleben, dass wirklich alle Generationen zusammenkamen: Kinder, Eltern, Großeltern und Interessierte aus der Gemeinde feierten gemeinsam Glauben mitten in der Natur. Viele Besucher gingen an diesem Abend mit einem Lächeln und dem Gefühl nach Hause, etwas Besonderes erlebt zu haben.










