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- Unfall mit tödlich verletzter Person
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Am Sonntag, 26. April, befuhr ein 25-jähriger Motorrad-Fahrer aus Großenkneten die Bundesstraße 72 in Fahrtrichtung Cloppenburg. Gegen 19:24 Uhr überholte er nach ersten Erkenntnissen der Polizei diverse vor ihm fahrende Fahrzeuge, ehe es im Kreuzungsbereich mit der Straße Peterwald / Thülsfelder Straße zu einem Zusammenstoß mit einem die Fahrbahn kreuzenden PKW einer 58-jährigen Frau aus Friesoythe kam. Die Fahrerin beabsichtigte, die B 72 von der Straße Peterwald in die Thülsfelder Straße zu überqueren. Der 25-Jährige erlag vor Ort seinen schweren Verletzungen, die PKW-Führerin wurde leicht verletzt. Die Bundesstraße wurde für die Verkehrsunfallaufnahme voll gesperrt. Eingesetzt waren neben einem Notarzt- und Rettungswagen auch ein Rettungshubschrauber, der jedoch nicht mehr zum Einsatz kam. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Markhausen, Friesoythe und Altenoythe waren insbesondere zur Sperrung und Ausleuchtung der Einsatzstelle eingesetzt. Auch Mitarbeitende der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) waren zur Betreuung vor Ort eingesetzt. Die Sperrung wurde gegen 1 Uhr wieder aufgehoben.
- Sonnen, Sinne, Stadtleben: Friesoythe feiert blühende Maitage
Friesoythe. Die 48. Maitage in Friesoythe präsentierten sich einmal mehr als strahlender Publikumsmagnet und verwandelten die verkaufsoffene Innenstadt in ein buntes Meer aus Leben, Genuss und Begegnung. Unter einem Himmel wie gemalt lockte das Fest tausende Besucherinnen und Besucher an, die sich von der heiteren Atmosphäre und dem vielfältigen Programm für die ganze Familie verzaubern ließen. Zwischen fröhlichem Treiben und musikalischen Klängen entfaltete die Festcity ihren ganzen Charme als lebendiger Treffpunkt. Ein besonderer Anziehungspunkt war das Streetfood-Festival auf dem Hansaplatz, wo verführerische Düfte und kulinarische Entdeckungen – von regionalen Spezialitäten bis hin zu exotischen Köstlichkeiten – die Sinne betörten. Die örtlichen Geschäftsleute trugen mit attraktiven Angeboten dazu bei, dass die Gäste entspannt bummeln, stöbern und genießen konnten. Die Maitage zeigten sich damit erneut als ein Fest der Vielfalt und Lebensfreude – ein blühendes Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt.
- Ein Stolperstein für Hans Bieber – Erinnerung, die unter die Haut geht
Von Martin Pille Stolperstein für Hans Bieber. Foto: Martin Pille Bösel/Bremen. Ein kleiner Stein, ein großer Schmerz – und ein bleibendes Versprechen. In einer stillen Straße in Bremen hat sich jetzt die Vergangenheit mit aller Wucht in die Gegenwart eingeschrieben. Vor einem unscheinbaren Haus im Bremer Schnoor wurde ein Stolperstein verlegt – für Hans Bieber, dem einzigen Juden aus Bösel, der einst hier lebte, verfolgt, entrechtet und schließlich deportiert wurde. Sein Weg führte ihn von einem sogenannten „Judenhaus“ in Bremen in das Vernichtungslager Auschwitz. Dort wurde er ermordet. Es sind nur wenige Quadratzentimeter Messing im Gehweg, doch sie tragen das Gewicht eines zerstörten Lebens. Ein Name. Ein Geburtsjahr. Ein Ort des Grauens. Mehr bleibt oft nicht. Und doch ist es alles. Während sich Anwohner, Interessierte und auch die Großnichte Biebers, Kerstin Andersen, mit ihrem Ehemann dort versammelten, lag eine spürbare Stille in der Luft. Keine lauten Worte, keine großen Gesten, nur die zarte Akkordeonmusik von Ortrud Stauch – und das Bewusstsein, dass ein Mensch aus dem Leben gerissen wurde, dessen Geschichte viel zu lang im Schatten lag. Die goldene Oberfläche des Steins fängt in diesem Moment das Licht ein – und mit ihm die Erinnerung. Die Großnichte Biebers, Kerstin Andersen, verfolgte die Verlegung des Stolpersteins in Bremen. Foto: pi Informationen zu Hans Bieber kamen von Hans-Ulrich Brandt vom „Projekt Stolpersteine Bremen“, das die Verlegung initiierte. Hans Bieber wurde am 25.11.1890 in Hagen/Westfalen geboren; er war jüdischen Glaubens. Am 16.7.1921 heiratete er in Köln die am 11.10.1896 in Neuwangerooge bei Varel geborene konfessionslose Margarete Meierkord. Er arbeitete zu der Zeit als Bankbeamter. Seine Frau Margarete war eine von fünf Töchtern von Ernst-Heinrich Meierkord und dessen Frau Anne-Catharine, geborene Böse. Sie hatte auch einen Bruder, der nach seinem Vater einen Ziegeleibetrieb in Bösel-Westerloh führte. Drei Kinder wurden hier den Biebers geboren: Erika, Hannelore und Walter. Die Mutter starb bereits am 21.10.1934 im Alter von 38 Jahren; um die drei Kinder kümmerten sich die Meierkords und die Tante Alma. Bieber wohnte -weil er Jude war- in einer eigenen Wohnung in der Friesoyther Straße. 1939 zog er nach Bremen, Marterburg 29b, dort, wo jetzt der Stolperstein gesetzt wurde. 1938 wurde er erstmals in das KZ Buchenwald deportiert, drei Tage später jedoch wieder entlassen. Es folgten Umzüge von einem Judenhaus in das nächste. 1942 wurde Bieber in das Ghetto Theresienstadt deportiert, am 28.9.1944 dann ins KZ Auschwitz, wo er ermordet wurde. Der genaue Todestag ist nicht bekannt. Sein Sohn Walter, der immer in Bösel wohnte, starb hier 2007, Hannelore und Erika, die beide später in England wohnten, 2012 und 2021. Kerstin Andersen unterstrich, wie wichtig es sei, dass nun ein Stolperstein an Hans Bieber erinnert. Denn die Stolpersteine sind mehr als nur Mahnmale. Sie sind leise Anklagen gegen das Vergessen. Und sie zwingt Passanten, innezuhalten, den Blick zu senken und sich zu fragen: Wer war dieser Mensch? Was wurde ihm genommen? Und was bedeutet das für uns heute? Gerade in einer Zeit, in der antisemitische Tendenzen sichtbar werden, ist diese Form des Gedenkens von erschütternder Aktualität und auch ein Auftrag nach vorn: hinsehen, erinnern, widersprechen. Verlobungsanzeige Bieber. Quelle: Archi Hans Bieber hat keinen Grabstein. Aber heute hat er einen Ort. Einen Ort, der sagt: Du bist nicht vergessen. Und der Stolperstein für Hans Bieber soll die Deutung der Vergangenheit immer wieder denjenigen entreißen, die sich einreden, nichts gesehen und nichts gewusst zu haben. Und sie gibt mit dem Gedenken und dem Verbeugen dem Menschen Hans Bieber seine Würde zurück und endlich nach Jahrzehnten ein Gesicht.
- Kommunalaufsicht: Keine Verstöße Reinken sieht sich bestätigt
CDU-Fraktionschef Lukas Reinken sieht sich von der Kommunalaufsicht bestätigt. Foto: privat Friesoythe. Die im März erhobenen Vorwürfe gegen Mitglieder der CDU-Fraktion im Friesoyther Stadtrat haben sich nach Einschätzung der Kommunalaufsicht des Landkreises Cloppenburg als unbegründet erwiesen. Dies teilte CDU-Fraktionschef Lukas Reinken auf Anfrage von fritz-online mit und reagierte deutlich: „Die Vorwürfe gegen meine Fraktion sind falsch. Ich freue mich darüber, dass die neutrale Kommunalaufsicht beim Landkreis zum gleichen Schluss gekommen ist wie die Stadtverwaltung und deutlich festgestellt hat: Alle Sitzungsgelder waren korrekt und rechtskonform“, betont er. Zuvor war berichtet worden, Mitglieder der CDU-Fraktion sollen über Jahre hinweg Sitzungen mehrfach abgerechnet und dadurch ungerechtfertigt zusätzliche Gelder aus der Stadtkasse erhalten haben. Grundlage dieser Darstellung seien anonyme Hinweise aus dem Kreis von Ratsmitgliedern gewesen, wie der freie Journalist Heinz-Josef Laing in einer im März veröffentlichten Pressemitteilung schrieb. Die CDU-Fraktion hatte die Vorwürfe bereits damals entschieden zurückgewiesen. Fraktionsvorsitzender Lukas Reinken sprach von „haltlosen Behauptungen“ und bezeichnete die Anschuldigungen als „völlig haltlos und in jeder Hinsicht falsch“. Auf Anfrage betonte er, die Darstellungen seien nicht belastbar und ließen auf unseriöse Berichterstattung oder gezielte Meinungsmache schließen. Nach Laings Darstellung sei es gängige Praxis gewesen, pro tatsächlicher Sitzung bis zu drei Abrechnungen vorzunehmen. Die Vorgänge sollten im Jahr 2024 nach personellen Veränderungen im Umfeld des Bürgermeisters bekannt geworden sein. Eine umfassende juristische Aufarbeitung oder Rückforderung der Gelder habe es zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht gegeben. Reinken stellte bereits im März klar, dass zu keinem Zeitpunkt Sitzungen fingiert oder unrechtmäßige Sitzungsgelder bezogen worden seien. Sämtliche Abrechnungen hätten im Einklang mit der gültigen Aufwandsentschädigungssatzung der Stadt Friesoythe gestanden. Zudem verwies die CDU darauf, dass Abrechnungen durch die Stadtverwaltung überprüft würden und die Satzung ausdrücklich vorsehe, dass bis zu zwei Sitzungen pro Tag abgerechnet werden können. Eine Überschreitung dieser Grenze habe es nicht gegeben. Auch die Stadtverwaltung hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Beschwerden oder Beanstandungen hinsichtlich der Sitzungsgelder seien zu keinem Zeitpunkt bekannt geworden. Als möglichen Hintergrund der Anschuldigungen sah die CDU unterschiedliche, jedoch rechtlich zulässige Auslegungen der Aufwandsentschädigungssatzung. Fraktionschef Reinken betont nach der Prüdung durch die Kommunalaufsicht im Gespräch mit fritz online: „Nun ist für jeden klar, was für uns immer selbstverständlich war: Die Kommunalpolitiker in Friesoythe halten sich an die Satzungen und an Recht und Gesetz. Der Versuch einzelner, die Stadtverwaltung und die Kommunalpolitik in ein schlechtes Licht zu rücken, hat keiner Überprüfung standgehalten.“
- Der-erste-Kuss-Tag
Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Heute feiern die USA den "Erinnere-dich-an-den-ersten-Kuss-Tag". Und seien wir ehrlich: Auch hier erinnern wir uns nur zu gern daran - wenn auch mit gemischten Gefühlen. Weißt du noch? Dieser Moment, in dem plötzlich alles ein bisschen zu still wurde – außer deinem Herz, das beschlossen hatte, einen kleinen Marathon hinzulegen. Hände leicht zittrig, Gedanken komplett unbrauchbar („Wohin mit der Nase?“ ist ja auch wirklich eine Kernfrage der Menschheit), und irgendwo zwischen Mut und Panik dann die Entscheidung: Jetzt oder nie. Und dann… der erste Kuss.Vielleicht sanft. Vielleicht überraschend. Vielleicht auch mit einem charmanten Nasen-Crash oder einem kurzen „Oh!“ danach. Vielleicht minimal daneben gezielt – aber hey, das Ziel war ja auch beweglich. Und genau das macht ihn so besonders: Er war kein perfekt inszenierter Hollywood-Moment, sondern ein kleines, ehrliches Abenteuer. Ein bisschen Chaos, ein bisschen Mut und ganz viel Herzklopfen. Heute denkt man daran zurück und muss unweigerlich schmunzeln. Wie ernst sich das alles angefühlt hat – und wie süß unbeholfen wir dabei waren. Und genau darin liegt der Zauber: Dieser erste Kuss war der Anfang von allem, was danach kam – von Mut, Nähe, und der Erkenntnis, dass „nicht perfekt“ oft genau richtig ist. Also, auch wenn dieser Tag offiziell aus den USA stammt: Wir stoßen hier genauso gern darauf an – auf diesen einen, leicht tolpatschigen, aber absolut unvergesslichen Moment. 💫
- Spende stärkt Nachwuchs der Feuerwehr
Große Freude bei der Jugendfeuerwehr: Der Hegering Friesoythe hat die Nachwuchsarbeit mit einer Spende gefördert, die von Hegeringleiterin Julia Aumann überreicht wurde. Jugendfeuerwehrwart Tobias Tangemann (5. v. l.), Stellvertreter Marvin Vogelsang (3. v. l.) und der stellvertretende Ortsbrandmeister Daniel Glöckner (6. v. l.) nahmen die Förderung entgegen. „Diese Spende ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung unserer Jugendarbeit und unterstreicht, wie wichtig der Nachwuchs für die Zukunft der Feuerwehr ist“, betonte Daniel Glöckner. Die Mittel kommen direkt der Jugendfeuerwehr zugute und sollen gezielt für Ausbildung, Ausrüstung und gemeinsame Aktivitäten eingesetzt werden.
- Fest montierte Autoreifen gestohlen
Friesoythe. In der Nacht von Donnerstag, den 23.04.2026, auf Freitag, den 24.04.2026, kam es auf dem Gelände eines Autohauses an der Elbestraße in Friesoythe zu einem Diebstahl. Bislang unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu dem Gelände und stahlen dort vier fest montierte Reifen von einem abgestellten Pkw. Darüber hinaus wurden an einem weiteren Fahrzeug die amtlichen Kennzeichen abmontiert und ebenfalls gestohlen. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Friesoythe unter der Telefonnummer 04491-9339-0 in Verbindung zu setzen.
- Zwei Feuerwehr-Urgesteine geehrt: 50 und 40 Jahre Einsatz für Bösel
Bürgermeister Hermann Block gratulierte Jürgen Schwalm. Fotos: Pille Bösel (pi). Die Freiwillige Feuerwehr Bösel ehrte jetzt zwei „Urgesteine“ in ihren Reihen. Jürgen Schwalm ist seit 50, Dirk Lübbe seit 40 Jahren in der Wehr. Aus den Händen von Bürgermeister Hermann Block erhielt Schwalm das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen. Sein Weg begann am 1. April 1976 in der Jugendfeuerwehr, die Schwalms Vater Franz als Gemeindebrandmeister 14 Jahre zuvor gegründet hatte. Dort habe er die Grundlagen gelegt für „Kameradschaft, Verantwortung und den festen Willen, für andere da zu sein“, sagte Block. Über 17 Jahre war er selbst Jugendfeuerwehrwart und habe dabei junge Menschen an die Feuerwehr herangeführt und Werte vermittelt, die bis heute wirkten. Sechs Jahre lang war er zudem Stellvertretender Gemeindebrandmeister, hat geführt und für Einsätze und die Weiterentwicklung der Wehr organisiert, so der Bürgermeister. Der Dank blieb nicht aus: 2001 war der heutige Brandinspektor „Feuerwehrmann des Jahres“, 2004 erhielt er die Florian-Medaille und 2016 das Niedersächsische Feuerwehr Ehrenzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft. Ehrung für Dirk Lübbe (Mitte). Foto: pi Der Stellvertretende Kreisbrandmeister, Franz-Josef Nording, ehrte auf Antrag der Wehrführung Dirk Lübbe als „Kind der Freiwilligen Feuerwehr und als Zahnrad ihres Motors“ mit der Verdienstmedaille mit Bandschnalle des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg in Bronze. 1982 kam auch er aus der Böseler Jugendfeuerwehr. Die ganze Familie Lübbe ist mit der Feuerwehr verbandelt: Der Vater war Gemeindebrandmeister, der Bruder ist Feuerwehrkamerad und seine Tochter mittlerweile Oberfeuerwehrfrau. Jahrelang war der heutige Erste Hauptfeuerwehrmann Jugendwart, Atemschutzgerätewart, Schulklassenbetreuer, Mitglied der Wettkampfgruppe beim Kreisfeuerwehrtag und Maschinist. 2022 zeichnete ihn die Feuerwehr bereits mit dem Landesfeuerwehrabzeichen aus.
- Wirtschafts-S(ch)nack in Bösel geht in die zweite Runde
Die Referenten Clemens Poppe und Doris Düsing mit Bürgermeister Hermann Block. Foto: Gemeinde Bösel. Das zweite Böseler Unternehmerfrühstück unter dem Motto „Wirtschafts-S(ch)nack“ brachte Unternehmerinnen und Unternehmer, Verwaltung und Fachleute zu einem intensiven Austausch in die Gaststätte Bley in Bösel zusammen. Bürgermeister Hermann Block eröffnete die Veranstaltung mit einem kompakten Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Gemeinde. Sein Fokus lag auf laufenden und geplanten Projekten in den Bereichen Wirtschaft und Infrastruktur – verbunden mit der klaren Botschaft, wie wichtig ein kontinuierlicher Dialog zwischen Verwaltung und Unternehmerschaft für eine nachhaltige Entwicklung ist. Im ersten Impulsvortrag gab Dipl.-Kaufmann Clemens Poppe, Förderberater der NBank Oldenburg, einen fundierten Einblick in die aktuelle Förderlandschaft. Von Programmen für Gewerbebetriebe bis hin zu Unterstützungsmöglichkeiten im Wohnungsbau: Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Hinweise und konkrete Ansatzpunkte für ihre eigenen Vorhaben. Anschließend beleuchtete Doris Düsing, Amtsleiterin des Bauamtes des Landkreises Cloppenburg, das Bauantragsverfahren aus Verwaltungssicht. Sie machte deutlich, wie entscheidend vollständige und gut vorbereitete Unterlagen für eine zügige Bearbeitung sind – ein Thema, das bei den anwesenden Unternehmen auf besonders großes Interesse stieß. Auch der sogenannte „Bauturbo“ im Wohnungsbau wurde angesprochen: Die Gemeinde arbeitet derzeit an einem entsprechenden Konzept für das gesamte Gemeindegebiet, das im Sommer dem Rat vorgestellt werden soll. Die Resonanz auf die Veranstaltung fiel durchweg positiv aus. Viele Teilnehmende hoben hervor, dass sie wertvolle Informationen und neue Impulse für ihre Unternehmen mitnehmen konnten. Gleichzeitig wurde der Wunsch nach noch mehr Raum für direkten Austausch geäußert. Einigkeit bestand darüber, das Format fortzuführen und weiterzuentwickeln. Für die nächste Ausgabe ist geplant, den Dialog unter den Unternehmen noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Inhaltlich soll der Fokus auf dem Zukunftsthema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz liegen. Die Gemeinde Bösel wird daher zu Beginn des kommenden Jahres zum dritten Unternehmerfrühstück einladen.
- Die 48. Maitage sind eröffnet
Die Einradgruppe zeigte ihr sportliches Können im Schatten des Maibums. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe (cl). Die 48. Friesoyther Maitage sind offiziell eröffnet. Bürgermeister Sven Stratmann und HGV-Vorsitzender Frank Hanneken begrüßten zahlreiche Gäste unterm Maibaum in der Stadtmitte. Für Unterhaltung sorgten die Chorkids der Marienschule, die Einradgruppe des VfL Markhausen sowie die Tanzkids aus Markhausen.









