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- Messerschmiedekunst live erleben
Messerschmied Thomas Hauschild aus Lindern. Foto: KI generiert Friesoythe. Der Verein Eisenstadt Friesoythe lädt Mitglieder und interessierte Gäste zu einem Ausflug in die Welt des traditionellen Messerschmiedehandwerks ein. Am Samstag, 30. Mai 2026, steht ein Besuch beim Messerschmied Thomas Hauschild in Lindern auf dem Programm. Hauschild widmet sich seit rund 30 Jahren mit großer Leidenschaft dem Messermachen und fertigt heute nahezu jeden Arbeitsschritt selbst – vom Schmieden über die Herstellung eigener Damaststähle bis hin zu Lederarbeiten. Besucher erhalten spannende Einblicke in traditionelle Techniken und moderne handwerkliche Präzision. Für die Anreise bestehen zwei Möglichkeiten: Die Fahrradtour startet um 13 Uhr an der NABU-Obstbaumwiese an der Pehmertangerstraße in Friesoythe. Die Strecke nach Lindern umfasst rund 21 Kilometer. Proviant und Getränke für ein Picknick sind selbst mitzubringen. Teilnehmer, die mit dem Pkw anreisen möchten, treffen sich direkt vor Ort gegen 14.30 Uhr bei Thomas Hauschild in Lindern. Die genaue Adresse wird nach der Anmeldung mitgeteilt. Für die Rückfahrt der Teilnehmer ist eine Einkehr in Dwergte geplant. Zur besseren Organisation bittet der Verein um Anmeldung mit Angabe der Teilnahmeart – Fahrrad oder Auto – sowie der Teilnahme an der Einkehr. Anmeldungen sind per E-Mail an eisenstadtfriesoythe@gmail.com möglich. Der Verein freut sich darauf, Interessierten einen Einblick in ein traditionsreiches Handwerk zu ermöglichen und damit regionale Handwerkskultur lebendig zu halten.
- Freilaufender Hund verursacht schweren Pedelec-Unfall
Symbolbild: Adobe Stock Barßel. Auf dem Lerchendamm in Barßel kam es am Samstag gegen 18 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei lief ein freilaufender Hund plötzlich vor das Vorderrad einer Pedelec-Fahrerin. Die 76-jährige Frau aus Barßel stürzte daraufhin und zog sich schwere Verletzungen zu. Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Hundehalter erschienen vor Ort, um den Sachverhalt zu klären.
- Neuer Lions Club in Friesoythe: Die Geschichte hinter dem Namen
Das FRITZ-Interview Der frisch gewählte Präsident des Lions Club Friesoythe: Bernhard Wagner. Foto: LC Friesoythe. Im FRITZ-Interview spricht der neue Präsident des jetzt gegründeten Lions Club Friesoythe, Bernhard Wagner, über die Bedeutung des Namens „Lions“, die noch ausstehende internationale Anerkennung und die Ziele des neuen Clubs. Dabei geht es vor allem um soziales Engagement, Gemeinschaft und konkrete Projekte für die Region. Warum heißt der Lions Club eigentlich Lions Club? Lions“ ist die Abkürzung für: Liberty, Intelligence, Our, Nation’s, Safety Auf Deutsch bedeutet das sinngemäß:b„Freiheit und verantwortungsbewusstes Handeln für das Wohl unserer Gemeinschaft.“ Der Name steht weltweit für das Leitbild der Organisation Lions Clubs International, die sich ehrenamtlich für soziale, kulturelle und humanitäre Projekte engagiert. Warum müssen Sie auf eine offizielle Bestätigung aus den USA warten? Lions Clubs International hat seinen internationalen Hauptsitz in den USA. Dort werden weltweit alle Neugründungen zentral geprüft und registriert. Erst wenn der Gründungsantrag offiziell genehmigt wurde, wird der Lions Club Friesoythe international anerkannt und erhält seine offizielle Charterurkunde. Ab diesem Zeitpunkt dürfen wir uns auch erst offiziell „Lions Club Friesoythe“ nennen. Welche Ziele verfolgt der Club? Wir verfolgen zwei zentrale Ziele. Zum einen möchten wir eine starke Gemeinschaft aufbauen und Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Lebensbereichen miteinander vernetzen. Durch den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Kontakten entsteht ein Netzwerk, das gemeinsam etwas für die Region bewegen kann. Zum anderen wollen wir soziale Projekte in Friesoythe und Umgebung langfristig fördern. Unser angehender Club hat bereits zahlreiche Ideen für zukünftige Activities gesammelt. Die erste Spende kam schon bei unserer Gründungsfeier zusammen. Der Erlös geht an den Besuchsdienst des Malteser Hilfsdienst und unterstützt damit ehrenamtliche Besuche bei Seniorinnen und Senioren. Neben den gemeinnützigen Aktivitäten dienen unsere Zusammenkünfte auch dem persönlichen Austausch. Wir informieren uns über gesellschaftliche Themen, diskutieren aktuelle Fragen und unternehmen gelegentlich gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel zu Unternehmen und Einrichtungen in der Region. Wie entstehen die entsprechenden Kontakte? Das ist ganz unterschiedlich, dabei steht zunächst die Idee im Vordergrund, dass sich Menschen finden, die auch als Gruppe zueinander passen. Unser angehender Club, ist in erster Linie wie ein großer Freundeskreis zu sehen, bei dem ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen. Dabei ist es natürlich wichtig, dass sich alle möglichst verstehen und auch Spaß am Miteinander haben. Aus diesem Grund wird es beim Lions Club so gehandhabt, dass wir gezielt Personen ansprechen, wenn wir den Eindruck haben, dass diese Person zu uns passen könnte. Was unterscheidet den Lions Club von anderen Hilfsorganisationen? Ein Lions Club leistet in der Regel keine direkte operative Hilfe, sondern unterstützt gemeinnützige Projekte vor allem finanziell. Um diese Unterstützung zu ermöglichen, organisieren Clubs sogenannte Activities, also Aktionen zur Spendensammlung. Einige Lions Clubs verkaufen beispielsweise Sachspenden oder Second-Hand-Kleidung auf Märkten, veranstalten Benefizkonzerte oder veranstalten besondere Events. Die dabei erzielten Einnahmen fließen anschließend gezielt in soziale Projekte und Hilfsangebote, die aus Sicht des Clubs aktuell besonders förderungswürdig sind. So können mit gemeinschaftlichem Engagement konkrete Vorhaben in der Region wirksam unterstützt werden. Kann jeder bei Ihnen mitmachen? Grundsätzlich kann sich jeder engagieren, vom Handwerker bis zur Juristin oder zum Unternehmer. Gerade diese Vielfalt an Berufen, Erfahrungen und Perspektiven macht den Austausch besonders spannend und bereichernd. Neue Mitglieder werden in der Regel persönlich angesprochen oder können ihr Interesse direkt bei uns bekunden. In gemeinsamen Gesprächen lernen beide Seiten einander kennen und prüfen, ob die Vorstellungen und Erwartungen zueinander passen. Wichtig ist vor allem, dass Interessierte Freude am sozialen Engagement haben, bereit sind, sich aktiv einzubringen, und gern mit anderen gemeinsam Projekte umsetzen möchten.
- Stadt Friesoythe sucht Helferinnen und Helfer für die Kommunalwahl
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Die Stadt Friesoythe ruft Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 auf. Auch für eine eventuell notwendige Stichwahl am 27. September 2026 werden noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Die Unterstützung der Ehrenamtlichen sei ein unverzichtbarer Bestandteil für einen reibungslosen Ablauf der Wahl in den Wahllokalen. Die Mitglieder eines Wahlvorstandes übernehmen wichtige Aufgaben. Dazu gehören unter anderem die Ausgabe der Stimmzettel, die Prüfung der Wahlberechtigung sowie die Freigabe der Wahlurne. Besondere Vorkenntnisse seien hierfür grundsätzlich nicht erforderlich. Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, werden die Wahlvorstände so zusammengestellt, dass erfahrene Wahlhelferinnen und Wahlhelfer neue Mitglieder unterstützen können. Am Wahlsonntag treffen sich die Mitglieder des Wahlvorstandes um 7.30 Uhr im jeweiligen Wahllokal, um die Vorbereitungen zu treffen. Die Wahllokale öffnen anschließend pünktlich um 8 Uhr. In der Regel sei ein Einsatz im Vor- oder Nachmittagsdienst möglich. Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr kommen alle Mitglieder des Wahlvorstandes erneut zusammen, um die Stimmen auszuzählen und das Wahlergebnis ordnungsgemäß zu dokumentieren. Für die Übernahme des Wahlehrenamtes zahlt die Stadt Friesoythe ein Erfrischungsgeld in Höhe von 40 Euro. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die in der Stadt Friesoythe wahlberechtigt sind, können sich per E-Mail an wahl@friesoythe.de oder telefonisch unter 04491 / 9293217 anmelden. Für die Registrierung werden Vor- und Nachname, Anschrift sowie eine E-Mail-Adresse benötigt. Angaben zu Alter und Beruf sind freiwillig.
- Maiandacht im Rapsfeld begeistert alle Generationen
In einer ganz besonderen Stimmung wurde gebetet und gesungen. Foto: Martin Pille Bösel. Es war eine außergewöhnliche Stimmung: Die gelben Rapsfelder hielten ihre leuchtende Kraft dem wolkenschweren Himmel entgegen und schienen die Landschaft, zu schützen. Und genau in dem Moment, als gemeinsam gebetet und gesungen wurde, legte sich der rauhe Wind und die Sonne brach durch die Wolken und tauchte das gelbe Blütenmeer in ein warmes Licht. Die stimmungsvolle Maiandacht in Bösel, die die „Kinderkirche Kunterbunt“ mitten im marianischen Monat Mai im Rapsfeld organisiert hatte, war ein ganz besonderes Natur- und Glaubenserlebnis, eine wunderbare Kulisse, um den Mai zu feiern. Die hatte der Besitzer der Fläche geschaffen und eine Fläche mitten auf dem Feld freigemäht und ein einfaches Birkenkreuz gezimmert. Im Mittelpunkt der Andacht stand die Gottesmutter Maria. Gemeinsam wurde eine biblische Geschichte gehört, Kinder trugen Fürbitten vor und alle Generationen sangen miteinander bekannte Marienlieder. Unterstützt wurde die Feier von Diakon Eckehard Drees, der mit seinen kindgerechten und zugleich berührenden Worten die Menschen erreichte. Besonders schön, so Organisatorin Sandra Schlarmann, sei für das Team der „Kinderkirche Kunterbunt“ zu erleben, dass wirklich alle Generationen zusammenkamen: Kinder, Eltern, Großeltern und Interessierte aus der Gemeinde feierten gemeinsam Glauben mitten in der Natur. Viele Besucher gingen an diesem Abend mit einem Lächeln und dem Gefühl nach Hause, etwas Besonderes erlebt zu haben.
- Friesoythe und die Kunst des gepflegten Gleichstands
Der Sonntags-Fritz Von Julius Höffmann Das Rathaus in Friesoythe. Foto: Stadt Vom Mehrheitsmodell zum politischen Patt In Friesoythe ist die Kommunalpolitik derzeit so spannend wie lange nicht mehr. Wo früher Mehrheiten einigermaßen zuverlässig funktionierten, regiert nun das große kommunalpolitische Rechnen. Aus einem satten 7:5 wurde plötzlich ein elegantes 6:6 – und damit die Erkenntnis: Auch in Ausschüssen kann man unentschieden spielen. Ein Parteiaustritt verändert die politische Statik Auslöser der neuen Kräfteverhältnisse ist Ratsherr Olaf Eilers, der die SPD verlassen hat und nun politisch eigene Wege gehen möchte. Die Partei reagierte darauf konsequent und schloss ihn aus der Fraktion aus. In Berlin würde man vermutlich von einer „Neuordnung der politischen Kräfteverhältnisse“ sprechen. In Friesoythe reicht dafür ein sorgfältig vorbereitetes Fraktionstreffen am Montagabend. Im Rathaus wird's spannend. Foto: höf Der Versuch eines klärenden Gesprächs Auch der Versuch, noch einmal das Gespräch mit Eilers zu suchen, gehört natürlich zur kommunalpolitischen Folklore. Dass daraus am Ende kein klärendes Gespräch wurde, passt irgendwie zur modernen Zeit: Früher traf man sich regelmäßig im Vereinsheim, heute wartet man vermutlich darauf, dass zwei blaue Haken erscheinen. Wenn plötzlich jede Stimme zählt Plötzlich zählt jede Stimme. Sitzungen könnten künftig davon abhängen, ob jemand im Feierabendverkehr festhängt oder beim Schützenfest doch noch „nur kurz auf ein Getränk“ geblieben ist. Kommunalpolitik wird damit fast ein wenig wie im Finale der Bundesliga: Jeder Punkt zählt. Streit im Rat, Begegnung beim Bäcker Und trotzdem bleibt Friesoythe Friesoythe. Trotz aller Verschiebungen betonen die Beteiligten weiterhin die gute Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg. Das ist vermutlich das große Geheimnis vieler Rathäuser: Man diskutiert engagiert, stimmt unterschiedlich ab – und trifft sich später doch wieder voller Harmonie beim Bäcker oder auf dem Stadtfest. Bis zur Kommunalwahl bleibt es spannend Bis zur Kommunalwahl dürfte es jedenfalls nicht langweilig werden. Die politische Landschaft sortiert sich neu, Mehrheiten werden knapper, und irgendwo zwischen Verwaltungsausschuss und Wahlvorschlägen zeigt sich einmal mehr: Die besten Geschichten schreibt manchmal eben nicht Berlin, sondern das Rathaus vor Ort. Zum Beispiel in Friesoythe.
- Deutscher Landkreistag tagt an der Talsperre
Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Deutschen Landkreistages tagte zum ersten Mal im Oldenburger Münsterland. Foto: Frank Beumker Landkreis Cloppenburg. Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Deutschen Landkreistages (DLT) hat seine 179. Sitzung im Landkreis Cloppenburg durchgeführt. Der kommunale Spitzenverband der 294 deutschen Landkreise nutzte den zweitägigen Aufenthalt im Oldenburger Münsterland, um aktuelle Fragen der Wirtschafts- und Verkehrspolitik zu beraten – und sich zugleich vor Ort ein Bild von einer der dynamischsten Wachstumsregionen Deutschlands zu machen. Als Gastgeber begrüßte Clopprnburgs Landrat Johann Wimberg die Mitglieder des Ausschusses aus den verschiedenen Bundesländern unter Vorsitz von Landrat Udo Recktenwald (Landkreis St. Wendel/Saarland) im Hotel Heidegrund an der Thülsfelder Talsperre. Wimberg gehört als Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des Niedersächsischen Landkreistages auch dem Gremium des Deutschen Landkreistages an. Der Ausschuss tagt zweimal jährlich jeweils in einem anderen Bundesland. „Vom Armenhaus zur Boomregion“ Den regionalen Auftakt setzte Wimberg mit einem Vortrag über die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Cloppenburg. Unter dem Titel „Vom Armenhaus zur Boomregion“ zeichnete er nach, wie sich die Region in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wirtschaftlichen Kraftzentrum entwickelt hat – und welche Faktoren diesen Wandel ermöglichten. Zugleich sprach er aktuelle Herausforderungen offen an: „Dass die Stromnetze unsere Nachfrage nach Strom nicht mehr ausreichend bedienen können, darf in einer Region, in der wirtschaftliches Wachstum noch möglich ist, nicht geschehen. Da muss die Politik in Berlin und Hannover schnellstmöglich die Weichen stellen.“ Mobilität, Infrastruktur und Bürokratieabbau Die Sitzungsagenda spiegelte die Bandbreite kommunaler Aufgaben wider. Ein Gastvortrag von Referatsleiter Dr. Bastian Alm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beschäftigte sich mit der Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Sitzungsteilnehmer waren sich einig, dass Förderprogramme allein nicht ausreichen, wenn zentrale Rahmenbedingungen wie Energiepreise, Infrastruktur, Deregulierung und Entbürokratisierung nicht stimmen. Dr. Alm könne aus Sicht der Landkreise die Botschaft mitnehmen, „dass es fünf nach zwölf ist“. „Wir haben keine Zeit mehr“, stellte das Gremium einstimmig fest. Dr. Ulrike Strohkark von DB InfraGO stellte zudem die neue Kompetenzstelle „Bahnhofsvorplatz & Anschlussmobilität“ vor. Weitere Themen waren unter anderem das Deutschlandticket, autonomes Fahren im ÖPNV, die Zentralisierung der Kfz-Zulassung, neue Kennzeichenregelungen, das Infrastruktur-Zukunftsgesetz sowie aktuelle Entwicklungen im EU-Recht. Werksbesuch bei Kalkhoff Am zweiten Veranstaltungstag stand ein Betriebsbesuch beim Fahrradhersteller Kalkhoff im ecopark in Emstek auf dem Programm. Geschäftsführer Manuel Behlen begrüßte die Delegation vor Ort. Bei einer Werksführung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Produktion und konnten anschließend bei einer Probefahrt aktuelle Modelle des traditionsreichen Unternehmens testen.
- CDU-Mitglieder nominieren Christoph Burtz als Bürgermeisterkandidat
Nun ist es offiziell: Burtz soll Nachfolger von Hermann Block werden. CDU-Vorstand steht geschlossen hinter Burtz: Michael Oltmann, Claudia Gorke, Stefan Sandmann, Christopher Schöne, Christoph Burtz, Benjamin Dirks und Egon Näser. Foto: Martin Pille Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands der CDU Bösel hat Christoph Burtz jetzt mit 96 Prozent der Stimmen als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September 2026 offiziell nominiert. Der parteilose Bewerber war zuvor einstimmig vom Vorstand der CDU Bösel vorgeschlagen worden. Das teilte dessen Vorsitzender Christopher Schöne in einer Presseerklärung mit. Nach seinen Worten stellten sich die Mitglieder mit diesem deutlichen Ergebnis geschlossen hinter die Kandidatur des gebürtigen Böselers. Burtz leitet bei der Gemeinde Bösel den Fachbereich Infrastruktur und Gemeindeentwicklung. Seine berufliche Laufbahn begann bereits 2003 mit der Ausbildung im Rathaus. Für Schöne ist das Ergebnis „ein klares Signal für die kommenden Monate“: „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie groß das Interesse an dieser Personalie war. Mit diesem starken Ergebnis haben unsere Mitglieder heute für Klarheit gesorgt“. Burtz stehe für Verlässlichkeit, Fachwissen und einen sachlichen Kurs für die Gemeinde. Darauf und auf Erfahrung, Kontinuität und einen engen Bezug zur Gemeinde setze die Partei. In den kommenden Monaten wollen die CDU Bösel und ihr Bürgermeisterkandidat gemeinsam den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen und die Zukunftsthemen der Gemeinde in den Mittelpunkt stellen.
- Tausende Bienen schwärmen aus: Spektakulärer Einsatz in Bösel
Mit einer speziellen Schwarmfangkiste nahm Hobby-Imker Dirk Mammen die Bienen in Obhut. Fotos: Martin Pille Bösel (pi) - Ein Bienenschwarm am Hölker Weg sorgte jetzt für ein seltenes Naturschauspiel: Der Böseler Hobby-Imker Dirk Mammen fing vor dem Haus seiner Eltern einen Schwarm tausender Honigbienen ein – ein Ereignis, das selbst erfahrene Imker immer wieder fasziniert. Denn mit dem Ausschwärmen eines Volkes entsteht praktisch ein neues Bienenvolk. Schnell fanden sich zahlreiche Zuschauer ein, denn für viele Menschen ist das Auftauchen eines Schwarms ein beeindruckendes Erlebnis: Tausende Bienen erfüllen gleichzeitig die Luft, begleitet von einem tiefen, brausenden Summen. Mit ruhiger Hand und viel Erfahrung besprühte der Imker die dicht gedrängte Bienentraube in einem Strauch im Vorgarten zunächst vorsichtig mit einem Wasserzerstäuber. „Dadurch werden die Tiere beruhigt und am Auffliegen gehindert“, erläuterte Mammen. Anschließend schlug er den Schwarm mit einem kräftigen Ruck in eine spezielle Schwarmfangkiste. Die verbliebenen Bienen fanden kurz darauf selbstständig den Weg in die Kiste, nachdem sicher war, dass die Königin mit eingefangen war. Danach kam der Schwarm zunächst für einige Zeit an einen kühlen und dunklen Ort – unter Imkern als „Kellerhaft“ bekannt. Dort beruhigen sich die Tiere, bevor sie am Abend in einen neuen Bienenstock, also ihre zukünftige Behausung, einziehen konnten. Auf eine Schutzbekleidung aus Schleier, Jacke und Handschuhe mochte Mammen indes nicht verzichten: „Ein Bienenschwarm gilt allgemein als friedlich, denn die Tiere haben vor dem Auszug große Mengen Honig aufgenommen, von denen sie mehrere Tage zehren können. Deshalb zeigen sie in dieser Phase meist kaum aggressives Verhalten. Aber Sicherheit ist besser“, so der Hobbyimker. In dieser Phase sind Bienen nicht aggressiv, weiß Dirk Mammen. Trotzdem: sicher ist sicher. Über das Schwärmen wundert sich Mammen nicht, denn das gehört zum natürlichen Fortpflanzungstrieb eines Bienenvolkes. Ab Ende April beginnt ein starkes Volk damit, neue Königinnen heranzuziehen. Kurz bevor diese schlüpfen, verlässt die alte Königin mit einem Teil des Volkes den Stock, um eine neue Unterkunft zu suchen. Zunächst sammelt sich der Schwarm oft als Traube an Ästen, Hecken oder anderen Orten, während sogenannte Pfadfinderbienen eine geeignete Behausung suchen. Fundorte werden durch Schwänzel- oder Rundtänze an die Sammelbienen in der Traube übermittelt. Für die Bienen ist dieser Moment jedoch riskant. In freier Natur haben Bienenschwärme heute nur geringe Überlebenschancen. Der gefährlichste Feind der Bienen, die Varroa-Milbe, aber auch Nahrungsmangel oder fehlende geeignete Nistplätze setzen den Tieren stark zu. Deshalb war das Auftauchen des Schwarms nicht nur für den Imker ein Glücksfall, sondern auch für die Bienen, dass sie an diesem Nachmittag in Obhut genommen wurden.
- Rollerfahrer (14) verstirbt bei Verkehrsunfall im Saterland
Nach Angaben der Polizei kam es am Mittwochabend zu einer Kollision auf der Koloniestraße. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend auf der Koloniestraße / Danziger Straße im Saterland gekommen. Nach Angaben der Polizei wollte ein 14-jähriger Rollerfahrer gegen 21.55 Uhr die Koloniestraße überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit einem Pkw, der Vorfahrt hatte. Der 42-Autofahrer aus dem Saterland stand unter Schock, blieb ansonsten unverletzt. Der Rollerfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Sachschaden wird auf rund 11.500 Euro geschätzt. Die Koloniestraße (K297) musste bis tief in die Nacht voll gesperrt werden.









