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- Plattdeutsch trifft Genuss: Festlicher Literaturabend in Bösel
Bösel . Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der politischen Gemeinde Bösel lädt die „Borsla Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur“ zu einem besonderen kulturellen Abend ein. Am Samstag, 14. März, erwartet die Gäste ab 19 Uhr im Heimathaus Bösel, Overlaher Straße 10, ein plattdeutsch-literarischer Abend in festlicher Atmosphäre – verbunden mit einem genussvollen Schlemmermenü. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die niederdeutsche Sprache in ihrer literarischen Vielfalt. Mit ausgewählten Texten, heiteren wie nachdenklichen Beiträgen und lebendiger Vortragskunst möchte die Borsla Vereinigung die kulturelle Bedeutung des Plattdeutschen würdigen und zugleich einen unterhaltsamen Abend gestalten. Passend zum literarischen Programm wird ein Schlemmermenü serviert, das den Abend auch kulinarisch zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Kombination aus Sprache, Literatur und Genuss verspricht einen stimmungsvollen Beitrag zum Jubiläumsjahr der Gemeinde. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Freude an plattdeutscher Sprache, regionaler Kultur und geselligem Beisammensein haben – unabhängig davon, ob sie selbst Platt sprechen oder einfach neugierig sind. Anmeldungen nimmt der Vorsitzende von Borsla, Dr. Josef Willer unter Telefon 0172 8038813 oder E-Mail josef.willer@web.de entgegen. Der Eintritt beträgt 34 Euro. -pi-
- Sozialer Briefkasten stärkt junge Menschen im Landkreis Cloppenburg
Führten Landrat Johann Wimberg (rechts) durch den SBK Friesoythe: Schneiderin Dagmar Budde, Leiterin Annika Schulte und Vorsitzende Renate Geuter. Foto: Landkreis Landkreis Cloppenburg. 40 Jahre lang unterstützt der Soziale Briefkasten (SBK) in Friesoythe junge Menschen in der Jugendberufshilfe – durch Begleitung, Perspektiven und konkrete Chancen beim Einstieg ins Berufsleben. Landrat Johann Wimberg folgte der Einladung zu einem Besuch bei der vom Landkreis geförderten Institution. 2023 bezog die Einrichtung unter Trägerschaft des Sozialdienstes Kath. Männer einen neuen Standort an der Elbestraße mit einer Fläche von rund 1.500 Quadratmetern. Dies ermöglicht es, die Angebote weiter so zu optimieren, um noch mehr jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützen zu können, wie Vorsitzende Renate Geuter und Leiterin Annika Schulte bei einem Gespräch mit anschließendem ausführlichen Rundgang erläuterten. Sie vermittelten dem Landrat einen umfassenden Eindruck von der täglichen Arbeit und den Erfolgen der Einrichtung. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der Arbeit mit jungen Menschen, der Bekämpfung von Schulabsentismus sowie in der Beratung und Vorbereitung auf das Berufsleben. Das Angebotsspektrum ist breit gefächert. Eine Jugendwerkstatt, eine Tischlerei, eine Änderungsschneiderei und weitere Dienstleistungen bieten viele Möglichkeiten für junge Menschen Gefallen an einer Tätigkeit zu finden und einen geregelten Tagesablauf zu erlernen. Auch ein Sozialkaufhaus und ein „Repair-Café“ gehören zum Angebot vor Ort. Die Nachfrage nach den Angeboten ist groß, wie Leiterin Annika Schulte berichtet: „Wir haben eine hohe Nachfrage und merken, dass es viele junge Menschen gibt, die etwas Hilfe auf ihrem Weg gut gebrauchen können. Auch zu hiesigen Unternehmen pflegen wir gute Kontakte, sodass wir bereits zahlreiche Leute in Ausbildung vermitteln konnten.“ Das Leitbild des Sozialen Briefkastens ist unmissverständlich: „Perspektiven schaffen. Chancen geben.“ Die Mitarbeitenden begleiten junge Menschen mit Herz, Hand und Haltung auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Vereinsvorsitzende Renate Geuter bringt die Philosophie der Einrichtung auf den Punkt: „Wir wollen junge Menschen stärken, sie sind unsere Zukunft. Viele junge Leute werden hier auf eine selbstbestimmte Zukunft vorbereitet.“ Landrat Johann Wimberg zeigte sich beeindruckt vom Leistungsumfang des SBK Friesoythe und würdigte die Arbeit: „Der Soziale Briefkasten ist seit 40 Jahren eine lebendige Institution für junge Menschen, die sich etabliert und weiterentwickelt hat. Hier wurde ein sicherer Raum geschaffen, in dem sich junge Menschen weiterentwickeln können.“ Der Landkreis Cloppenburg würdige diese besondere Arbeit als unverzichtbaren Baustein in der regionalen Soziallandschaft. „Ich bin beeindruckt von dem, was hier tagtäglich geleistet wird und bin froh, dass der Landkreis Cloppenburg den Sozialen Briefkasten mit seinen Möglichkeiten unterstützen kann“, so der Landrat abschließend. Der Kreistag hatte zuletzt im Juni 2025 einstimmig beschlossen, das Projekt zur alternativen Schulpflichterfüllung beim SBK bis Ende 2027 mit rund 40.000 Euro pro Jahr zu unterstützen, sollten alle drei Plätze belegt sein.
- Fastenzeit beginnt heute: Dr. Annette Gründing über Verzicht im Alltag
Interview mit Friesoyther Pfarreirats-Vorsitzenden und Ärztin Von Claudia Wimberg Annette Gründing. Foto: cl Fritz online : „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, heißt es für Karnevalisten. Für Christen ist er der Beginn der Passions- und Fastenzeit. Verzichten Sie in den kommenden sieben Wochen bewusst auf etwas? Annette Gründing : Auf unser geliebtes Glas Rotwein vielleicht und wir sind weniger unterwegs. Allerdings war die Fastenzeit schon in meiner Kindheit keine Zeit, in der wir dazu angehalten wurden, besonders abstinent zu sein. Fritz online : Also gab es kein Glas, in dem Süßigkeiten gesammelt wurden? Annette Gründing : Nein, das gab es tatsächlich nicht. Meine Eltern waren sehr gläubige Menschen, aber sie orientierten sich wenig an religiösen oder kirchlichen Riten. Das Gebet vor dem Essen zählte bei uns zu einer festen Tradition, weil es vor allem meinem Vater ein persönliches Anliegen war. Als Flüchtlingskind musste er leidvoll erfahren, was Hungern heißt und eine Mahlzeit nicht als Selbstverständlichkeit hinzunehmen, sondern für sie zu danken, tat er zeit seines Lebens aus einer tiefen Überzeugung heraus. Fritz online: Viele Menschen verbinden die 40 Tage bis Ostern mit dem Verzicht auf Süßes, Alkohol oder andere kulinarische Laster und Leckereien. Fragt man Sie als Medizinerin, ob diese Phase ausreicht, um positive Effekte auf den Organismus zu erzielen, antworten Sie was? Annette Gründing : Dass man durchaus drei bis fünf Kilo verlieren kann und sich die Blutwerte verbessern. Geißeln muss man sich aber nicht, sondern einfach mal gesünder leben. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Woche mindestens sechs Tage zählt. Bei der Fastenzeit sind die Sonntage ja offiziell ausgenommen. Bei einigen damit schon die kompletten Wochenenden, die somit freitags anfangen. Bei solch großzügiger Auslegung bleibt dann natürlich nicht mehr ganz so viel Spielraum für die Verbesserung des Stoffwechsels. Fritz online: Für Sie selbst geht es in der Fastenzeit weniger um körperliche Enthaltsamkeit, sondern vielmehr um eine Auszeit, die zu Ruhe und Muße einlädt? Annette Gründing: Genau so ist es. Ich liebe zwar Süßes und ganz besonders Nussschokolade, aber wir ernähren uns grundsätzlich schon ausgewogen und durch Besinnung mal den alltäglichen Rhythmus zu durchbrechen, gibt mir mehr, als sich bei Genussmitteln einzuschränken. So eine Zeit der Einkehr tut uns allen in dieser schnelllebigen Welt gut. Fritz online : Nehmen Sie sich die Zeit dafür? Annette Gründing : Ja, das versuche ich schon bewusst. Sich mal zwei Stunden ohne Handy hinsetzen, still sein, über Gott, die Welt und über sich selbst nachdenken, schadet nicht. Im Gegenteil. Gerne höre ich auch die Johannes-Passion von Bach, die in einer so intensiven und bewegenden Weise Jesu Leiden und Sterben vertont… Fritz online: …vor gut 300 Jahren an Karfreitag in Leipzig uraufgeführt und seitdem vielerorts häufig am Fast- und Abstinenztag zu hören. Mit dem Friesoyther Motettenchor haben Sie das Werk 2023 gesungen. Wie begehen Sie ansonsten diesen ‚stillen Tag‘? Annette Gründing : Er ist auch bei uns kein lauter Tag, aber ein Familientag. Es gibt wie in Kindertagen Kartoffelpuffer und bei uns ist er seit vielen Jahren mit einer sehr schönen Tradition verbunden. Fritz online : Mit welcher? Annette Gründing : Ostereier-Färben.
- Kupferdiebstahl: Polizei Friesoythe bittet um Hinweise
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe . In Friesoythe ist es in den vergangenen Tagen zu zwei Straftaten gekommen. In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen Mittwoch, 11. Februar, 16 Uhr, und Donnerstag, 12. Februar , 12 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter Zugang zu einem Grundstück im Maiglöckchenweg. Wie die Polizei mitteilte, stahlen sie ein Fallrohr aus Kupfer samt der dazugehörigen Anschlüsse. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch nicht vor. Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Zeit von Sonntag, 15. Februar, 21.30 Uhr, bis Montag, 16. Februar 2026, 7.30 Uhr. Unbekannteverschafften sich Zugang zum Grundstück einer Buchhandlung in der Lange Straße. Es wurden mehrere Zigarettenschachteln gestohlen. Auch hier ist die Schadenshöhe bislang unklar. Die Polizei in Friesoythe bittet mögliche Zeugen, sich unter Telefon 04491/9339-0 zu melden.
- Winterhilfe aus Bösel: Generatoren und Heizlüfter für die Ukraine
Die Helfer der Ukraine-Hilfe mit den Leitern Ralf Meyer und Frank Schwalm (6. und 7. von rechts) sowie den drei ukrainischen Fahrern (oben im Transporter) nach dem Beladen des Transporters gen Kriegsgebiet Ukraine. Foto: Martin Pille Bösel . 20 Notstromaggregate und 17 Heizlüfter hat die Böseler Ukraine-Hilfe jetzt als Winterhilfe in das Kriegsgebiet geschickt. Bei diesem Transport mussten die Mitglieder allerdings nicht selber fahren. Ein Transporter mit drei befreundeten Mitarbeitern einer dortigen Kolchose, die zeitgleich in den Niederlanden zu tun hatten, nahmen die Geräte aus Bösel mit. Aufgefüllt wurde das Fahrzeug zusätzlich mit einer Fülle von Winterbekleidung für Kinder und Erwachsene. Auch im vierten Kriegswinter bleibt die humanitäre Lage in der Ukraine durch gezielte Angriffe auf die Energieinfrastruktur dramatisch, und Winterhilfe ist in diesen Tagen besonders nötig und wird gleichzeitig durch extreme Wetterbedingungen wie Frost, Schneestürme und Stromausfälle beeinträchtigt. Berichten zufolge sind tausende von Städten und Dörfer in den neun Regionen der Ukraine ohne Strom. Im tiefsten schneereichen Winter fallen die Temperaturen, besonders in Unterkünften, die nicht für den Winter ausgelegt sind, auf bis zu minus 20 Grad. „Durch die Zerstörungen der Infrastruktur mit stark beschädigter Energieversorgung und unzureichender Wasserversorgung drohen bis zu 16 bis 18 Stunden pro Tag ohne Strom und Generatoren, die Wärme erzeugen können“, sagt Frank Schwalm, einer der beiden Leiter der Böseler Ukraine-Hilfe. Viele Haushalte nutzen Generatoren, um sich während der vielen Stunden ohne Heizung oder Strom warm zu halten, berichteten die drei Fahrer des Transports. Für diejenigen, die keinen Zugang zu alternativen Stromerzeugungsquellen haben, sei die Lage sehr ernst. Neben der Energieknappheit gibt es auch Probleme mit der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung, verstärkt durch die zunehmenden Angriffe. Besonders gefährdet seien bei der eisigen Kälte die schwächsten Bevölkerungsgruppen wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, die häufig ums Überleben kämpfen müssen, ergänzt Ralf Meyer, der zweite Leiter der Hilfs-Gruppe: „Deshalb ist das, was wir jetzt hinüber geschafft haben lebensrettend“. Der nächste humanitäre Transport ist bereits in Vorbereitung. Dafür werden dringend Spenden erbeten, um Lebensnotwendiges, aber auch Diesel für die LKW kaufen zu können. Spendenkonto: IBAN DE 71 2806 6620 0002 015001 Stichwort: „Ukraine-Hilfe Bösel“.
- Abholzung am Stadtpark: Stadt setzt auf besseren Hochwasserschutz
Teilweise werden Regenrückhaltebecken erst nach der Entholzung wieder sichtbar. Foto:fritz online Friesoythe . Anwohnern und Spaziergänger sind die sichtbaren Abholzungen im Bereich nahe des Stadtparks in Friesoythe aufgefallen. Wo zuvor dichtes Gehölz das Bild prägte, sind nun freigeschnittene Flächen zu sehen. Entsprechend groß ist die Verwunderung über das Ausmaß der Arbeiten. Stadt verweist auf Hochwasserschutz Auf Anfrage von fritz online erklärte Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann, dass es sich dabei um notwendige Maßnahmen im Sinne des Hochwasserschutzes handelt. Die Regenrückhaltebecken im Stadtgebiet seien vielerorts stark zugewuchert. Durch das dichte Gehölz könnten sie ihre eigentliche Funktion – das kontrollierte Zurückhalten und Ableiten von Wassermengen bei Starkregen – nur noch eingeschränkt erfüllen. „Die Gewässer müssen wieder auf ihren ursprünglichen Stand gebracht werden“, betont Stratmann. Schrittweise Sanierung aller Becken Da in den vergangenen Jahren nur wenig Pflege erfolgt sei, habe sich die Vegetation massiv ausgebreitet. Die Stadtverwaltung wolle deshalb systematisch vorgehen: Nach und nach würden alle Regenrückhaltebecken im Stadtgebiet überprüft und entsprechend freigeschnitten. Ziel sei es, die technische Funktion der Anlagen dauerhaft zu sichern und die Stadt besser auf zunehmende Starkregenereignisse vorzubereiten.
- Adventssingen mit Herz: 585 Euro für krebskranke Kinder gespendet
Bösel . Dr. Pia Winter von der „Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg“ hat jetzt von Silvia Hempen, Kerstin Menke, Claudia Gorke, Nicole Sprock, Melanie Tapken und Christiane Oltmann (von links) vom „Kleine Kammerchor Bösel" eine Spende in Höhe von 585 Euro entgegengenommen. Die Singgemeinschaft hatte über den „Lebendigen Adventskalender“ der katholischen Pfarrgemeinde St. Cäcilia zum 4. Mal zum Adventssingen eingeladen. Damit und mit einer Weihnachtsgeschichte „Ein Lächeln schenken, ein wenig Zeit haben, ein offenes Ohr und was sonst noch gebraucht wird“ stimmten die Mitglieder auf Weihnachten ein und baten um Spenden für die Elterninitiative, die sich besonders in der ambulanten Phase der Krebstherapie und danach um Familien kümmert. Foto: Martin Pille
- Kreis konkretisiert AMG-Ausbau in Friesoythe
Das Albertus-Magnus-Gymnasium in Friesoythe wird deutlich erweitert. Foto: Fritz online Landkreis Cloppenburg. Der Schulausschuss des Landkreis Cloppenburg hat einstimmig empfohlen, die Verwaltung mit der weiteren Planung zur Erweiterung des Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) auf Grundlage eines aktualisierten Raumprogramms zu beauftragen. Zudem soll die Prioritätenliste dahingehend angepasst werden, dass die Erweiterungsplanung des AMG direkt mit oder unmittelbar nach dem Neubau der Dreifeldsporthalle umgesetzt werden kann. Ebenfalls soll der Wettbewerb zur Erweiterung des Laurentius-Siemer-Gymnasiums (LSG) in Ramsloh sowie der anschließende Neubau sollen anschließend schnellstmöglich erfolgen. Schülerzahlen machen Erweiterung erforderlich Grundlage der Planungen ist die aktuelle Schulentwicklungsplanung. In einem ersten Schritt wurde die Entwicklung der Schülerzahlen am AMG analysiert. Dabei stützte sich der Landkreis auf die Geburtenzahlen in den Gemeinden Bösel und Barßel sowie in der Stadt Friesoythe, aus denen der Großteil der Schülerinnen und Schüler stammt. Anhand dieser Daten wurden die künftigen Einschulungszahlen und die voraussichtlichen Übergänge an das AMG prognostiziert. Das Ergebnis: Spätestens ab dem Jahr 2026 wird der fünfte Jahrgang dauerhaft fünfzügig sein. Damit steigt der Raumbedarf der Schule erheblich. Neues Raumprogramm nach Hannoveraner Standard Das bestehende Raumprogramm wurde auf Basis des sogenannten Standardraumprogramms Hannover überprüft und gemeinsam mit der Schulleitung an die künftige Fünfzügigkeit angepasst. Für die Erweiterungsplanung ergibt sich folgender zusätzlicher Bedarf: Biologie: Drei Fachunterrichtsräume à 80 qm (gesamt 240 qm) Vorbereitung und Sammlung (90 qm) Physik: Drei Fachunterrichtsräume à 80 qm (gesamt 240 qm) Vorbereitung und Sammlung (90 qm) Chemie: Drei Fachunterrichtsräume à 86 qm (gesamt 258 qm) Vorbereitung und Sammlung (90 qm) Chemikalienlager (15 qm) Musik: Drei Fachunterrichtsräume à 80 qm (gesamt 240 qm) Sammlung (45 qm) Weitere Räume: Pflegeraum (15 qm) Erste-Hilfe-/Sanitätsraum (20 qm) Laderaum für Rollstuhl (10 qm) Gesamtfehlbedarf von 1.383 Quadratmetern Nach Abzug der derzeit vorhandenen Nutzungsfläche von 6.168,67 Quadratmetern sowie unter Berücksichtigung kleinerer Flächenverschiebungen ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf von 1.383 Quadratmetern Nutzungsfläche (NUF). Künftig würde das AMG damit über eine Gesamtnutzungsfläche von 7.551,67 Quadratmetern verfügen – ausgelegt für eine dauerhafte Fünfzügigkeit. Erforderlich sind dann 44 Allgemeine Unterrichtsräume (AUR). Zum Vergleich: Bei einer Vierzügigkeit wären lediglich 36 AUR notwendig gewesen.
- Ärger über Hundehaufen: Was soll der Scheiß?
Von Claudia Wimberg Haufenweise Ärger: Produziert von Hundebesitzern, die den Kot ihres Vierbeiners einfach liegen lassen, wie am Bahndamm nun Miniflaggen beweisen. Foto: cl Friesoythe . „Was soll der Scheiß?“, fragen sich Anwohner, Radfahrer und Spaziergänger im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sie auf dem alten Bahndamm in Friesoythe unterwegs sind. Die Grünflächen sind übersät mit Hundekot, der nun mit sogenannten „Poo Flags“ deutlich in Szene gesetzt wurde. Ausgehend vom DRK-Stützpunkt, an dem der Weg startet, steckt somit neben jedem Haufen eine Miniflagge in Signalfarbe, um auf die „Tretminen“ und das rücksichtslose Verhalten der Hundehalter aufmerksam zu machen. Beutel-Station: Am Bahndamm steht eine davon, die jedoch offensichtlich vielfach ignoriert wird. Foto: cl „Einfach eine große Sauerei“, sagt ein Spaziergänger wütend, der mit seinem Hund unterwegs ist und auf die zahlreichen Markierungen blickt. An der Leine einen Kotbeutel „und natürlich wird jede Hinterlassenschaft aufgenommen und entsorgt. Das ist zu keiner Tages- und Nachtzeit eine Frage“, erklärt der Friesoyther und verweist auch auf viele weitere Stellen im Stadtgebiet, die von Herrchen und Frauchen „dreist und ungeniert“ als Hundetoilette genutzt würden. „Wer den Kot einfach und liegen lässt, schädigt den Ruf von Hundebesitzern und schürt im schlimmsten Fall den Hass auf Hunde“, so der Senior. Darüber hinaus handelt es sich dabei um eine illegale Abfallentsorgung und Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird. Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet, das „Geschäft“ seines Vierbeiners im öffentlichen Raum aufzusammeln. Auch in Friesoythe wurden dafür Kotbeutel-Stationen aufgestellt. Eine von ihnen steht, offensichtlich vielfach ignoriert, am Bahndamm.
- Alaaf! Kölscher Frohsinn aus Neuscharrel und Neuvrees
Ungewöhnliches Outfit: In bunten Karnevalskostümen sorgten die Musiker aus Neuscharrel und Neuvrees für fröhliche Stimmung bei den Jecken und Narren. Foto: privat Neuscharrel/Neuvrees/Köln . Köln stand am Rosenmontag wieder Kopf – und mittendrin sorgten der Musikverein Neuscharrel und die Jugendschützenkapelle Neuvrees für den passenden Soundtrack, der die Jecken am Straßenrand zum Mitsingen und Schunkeln brache. Uns erreichte ein aktuelles Foto, das die Musikerinnen und Musiker beim weltberühmten Umzug durch die Domstadt zeigt. Hunderttausendfach schallte „Kölle Alaaf!“ durch die Straßen, während die begeisterten Besucher ausgelassen feierten. Natürlich durfte dabei auch einer der größten Klassiker nicht fehlen: „Mer losse d’r Dom en Kölle“ zählt längst zu den Top-Ten des Repertoires. Seit mehr als 30 Jahren gehören die Vereine aus Neuscharrel und Neuvrees zum festen Bestandteil des Kölner Rosenmontagszugs. Mit ihrer musikalischen Leidenschaft und ihrer spürbaren Freude am Karneval sind sie aus dem traditionsreichen Spektakel nicht mehr wegzudenken – und beweisen Jahr für Jahr: Auch aus dem Norden kommt echter kölscher Frohsinn. Hintergrund (von ChatGPT) : Die Narrenrufe „Helau“ und „Alaaf“ sind die bekanntesten Schlachtrufe des rheinischen und südwestdeutschen Karnevals – mit unterschiedlicher Herkunft und Bedeutung. 🎉 „Alaaf“ Verbreitung: Vor allem in Köln und Umgebung. Typischer Ruf: „Kölle Alaaf!“ Bedeutung „Alaaf“ stammt vom kölschen Ausdruck „all af“ ab und bedeutet so viel wie👉 „über alles“ oder „es lebe …!“ Wenn also „Kölle Alaaf!“ gerufen wird, heißt das wörtlich: „Köln über alles!“ – im Sinne von „Es lebe Köln!“ Der Ruf ist seit dem 16. Jahrhundert belegt und wurde im 19. Jahrhundert zum festen Bestandteil des Kölner Karnevals. 🎭 „Helau“ Verbreitung: Besonders in Mainz, Düsseldorf und Teilen Süddeutschlands Bedeutung Die Herkunft ist nicht ganz eindeutig. Wahrscheinlich leitet sich „Helau“ ab von: dem mittelhochdeutschen „halaw“ (Ruf des Jubels) oder einem alten Ausruf wie „Hellauf!“ (= „hell auf!“ im Sinne von „fröhlich auf!“) Im Kern bedeutet „Helau“ einfach:👉 ein fröhlicher Jubel- oder Hochruf 🎊 Warum unterschiedliche Rufe? Die Karnevalstraditionen entwickelten sich regional unterschiedlich. Zwischen Städten – besonders zwischen Köln und Düsseldorf – gehört der jeweilige Narrenruf sogar zur lokalen Identität. In Köln würde man nie „Helau“ rufen, genauso wenig wie man in Mainz „Alaaf“ hören möchte. Kurz gesagt: Alaaf = „Es lebe …!“ (kölscher Hochruf) Helau = fröhlicher Jubelruf 🎭 Warum necken sich die Jecken in Düsseldorf und Köln? Die Konkurrenz geht Jahrhunderte zurück: Beide Städte liegen nah beieinander am Rhein. Düsseldorf wurde im 19. Jahrhundert preußische Verwaltungsmetropole. Köln sah sich selbst als die historisch bedeutendere und größere Stadt. Im Karneval wurde daraus ein spielerischer Wettstreit: Wer hat den besseren Rosenmontagszug? Wer hat die kreativeren Wagen? Wer hat die lauteren Jecken? 🎉 Ernst oder Spaß? Heute ist es vor allem liebevolles Necken mit Augenzwinkern.Man arbeitet wirtschaftlich eng zusammen – aber im Karneval verteidigt jede Stadt stolz ihre Tradition. Und ganz wichtig:In Köln niemals „Helau“ rufen 😉In Düsseldorf besser kein „Alaaf“ sagen 😄










