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  • Versammlung des SV Bösel

    Bösel (pi). Die Jahreshauptversammlung des SV Bösel ist am Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr im Saal Bley. Neben den Berichten der Spartenleiter steht die Beschlussfassung über Beitragserhöhungen im Mittelpunkt der Tagesordnung. Ferner sollen Ehrungen vorgenommen und über Anträge beraten werden.

  • Abriss als Startschuss für neues Wohngebiet

    Der frühere Getränkemarkt in Friesoythe wird aktuell abgerissen. Auf dem Gelände entsteht ein neues Wohngebiet. Foto: Höffmann Friesoythe . Aktuell wird der frühere Getränkemarkt an der Meeschenstraße in Friesoythe abgerissen. Wie bereits berichtet, entsteht auf dem rund 6.270 Quadratmeter großen Areal ein neues Wohngebiet mit insgesamt 34 Mietwohnungen. Der Baustart ist direkt nach dem Abriss geplant. Wie Bauherr Bernd Möller mitteilte, erfolge die Umsetzung der Baumaßnahme schrittweise. Den Anfang macht ein erstes Baufeld mit vier Wohneinheiten. Im ersten Bauabschnitt werden rund 4.550 Quadratmeter mit 24 Wohnungen bebaut. Geplant sind vier Flachdach-Gebäude mit jeweils vier Wohnungen sowie zwei weitere Gebäude mit je fünf Wohneinheiten. Die Wohnungen verfügen über Größen zwischen 70 und 80 Quadratmetern. Perspektivisch können auf einem angrenzenden, etwa 1.700 Quadratmeter großen Grundstück zwei weitere Gebäude mit insgesamt acht Wohnungen entstehen.

  • Friesoythe: Einbruch in Einfamilienhaus

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe . Unbekannte Täter brachen in der Zeit zwischen Donnerstag, 26. Februar, 23:30 Uhr, bis Freitag, 27. Februar, 00:50 Uhr, in ein Wohnhaus in der Blumenstraße in Friesoythe ein. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchten die Räume. Hierbei wurden sie durch einen Anwohner gestört und flüchteten in unbekannte Richtung. Hinweise nimmt die Polizei in Friesoythe (Tel.: 04491/9339-0) entgegen.

  • Anlieger in Friesoythe wehren sich gegen hohe Beiträge

    Von Julius Höffmann Eine Teilstrecke der Straße "An der Soestenallee" muss saniert werden. Die Anwohner befürchten hohe Anliegenbeiträge. Foto: höf Friesoythe . Der geplante Ausbau der Straße „An der Soestenallee“ in Friesoythe hat Kritik bei den Anliegern ausgelöst. Während der jüngsten Stadtratssitzung im Forum am Hansaplatz machten mehrere Anwohner ihrem Ärger Luft und appellierten an Politik und Verwaltung, die Situation eingehend zu prüfen. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die offenbar beabsichtigte Bewertung der Maßnahme als sogenannte Erstanschließung. Diese Einstufung hätte für die betroffenen Grundstückseigentümer deutlich höhere Anliegerbeiträge zur Folge. Genau davor haben viele Bürger große Sorge. Unter anderem schilderte Anwohner Andreas Strunk in der Einwohnerfragestunde, dass sich rund ein Drittel der Straße in einem reparaturbedürftigen Zustand befinde. Neben möglichen Frostschäden machen die Anlieger vor allem den Neubau der Berufsbildenden Schulen vor einigen Jahren sowie notwendige Kanalbauarbeiten für die Schäden verantwortlich. Besonders unverständlich sei für viele die angedachte Einstufung als Erstanschließung. Einige Häuser entlang der Straße seien bereits 50 bis 60 Jahre alt. Private Unterlagen aus dem Jahr 1981 belegten zudem, dass schon damals Zahlungen geleistet worden seien. Von einer Erstanschließung könne somit keine Rede sein. Entsprechende Dokumente seien jedoch im städtischen Archiv bislang nicht auffindbar. Auch die Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers bestätigte, dass keine Unterlagen über frühere Zahlungen vorliegen. Gleichzeitig verwies sie auf den schlechten Zustand der Straße: „Da muss etwas passieren.“ Welche Entscheidung letztlich getroffen werde, sei derzeit noch offen. Man werde die Sachlage sorgfältig prüfen. Sollten sich frühere Zahlungen nachweisen lassen, handle es sich nicht um eine Erstanschließung, sondern um einen Ausbau. Zudem informierte Hamjediers, dass gegebenenfalls der Landkreis als Träger der Berufsbildenden Schulen einen Großteil der Kosten übernehmen müsse, da sich die Beiträge nach den Grundstücksgrößen richten. Den Anliegern sicherte sie zu, frühzeitig das direkte Gespräch zu suchen.

  • Suppenküche öffnet: Böseler Weltladen unterstützt Straßenkinder

    Engagieren sich für Straßenkinder in Honduras: Die Damen vom Weltladen Bösel. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Der Böseler Weltladen öffnet am Sonntag, 22. März, wieder seine Suppenküche, um mit den Erlösen die Straßenkinder in Honduras zu unterstützen. Ab 11 Uhr gibt es im Begegnungszentrum Hühnersuppe nach dem klassischen südoldenburgischen Rezept mit Eierstich und Zwiebackklößchen. Der Weltladen unterstützt bereits seit 28 Jahren das Kinderheim „Hogar San Rafael“ in der Nähe von San Pedro Sula. Das ist ein Haus für gestrandete Straßenkinder, die dort ein familienähnliches Klima erleben und eine Chance bekommen, wieder in ein normales Leben zu finden. Gleichzeitig öffnen die Damen an diesem Sonntagvormittag bei dieser Gelegenheit auch ihren Welt-Laden im BGZ. Aromatischer Kaffee, Schokolade, pikante Gewürze, schöne Geschenkartikel sind gleich nebenan im Angebot. Wer die Hühnersuppe genossen hat, findet hier das Beste aus dem Süden. Die Produkte sind nicht nur von besonderer Qualität, sie sind zugleich ein kleines Stück Weltpolitik. Denn sie stammen alle aus „Fairem Handel“, das heißt, die Menschen erhalten faire Preise, die ihnen helfen, in Würde zu leben. Der Gewinn für viele Produkte aus dem Süden ist im freien Welthandel so niedrig, dass Kleinproduzenten kaum davon leben können. Zukunftssicherung bleibt so ein Traum. Die Produkte sind ausnahmslos auch anständig gehandelt, viele stammen bereits aus ökologischer Produktion. Die Damen vom Böseler Welt-Laden spenden „eins zu eins“ und verfolgen mit ihren Aktionen die Vision von einer gerechteren Welt und möchten zeigen, dass die Idee der „nachhaltigen Entwicklung“ und die Sicherung der Lebensgrundlage für künftige Generationen nicht nur etwas für die Weltpolitik ist, sondern auch für den Frühstückstisch.

  • HvO-Raumkrise: Politik und Verwaltung zeigen Verständnis

    Seit etwa zehn Jahren dienen Container als Unterrichtsräume an der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe. Foto: Höffmann Friesoythe/Altenoythe . Eine Kiste gefüllt mit „blauen Briefen“ haben LehrerInnen der Heinrich-von-Oytha-Schule (HvO) zur jüngsten Sitzung des Friesoyther Stadtrates am Mittwochabend getragen. „Unsere Schule platzt aus allen Nähten“, erklärte Klassenlehrerin Lena Hagen, während ihre Kollegen das offizielle Schreiben an die Ratsmitglieder und Vertreter der Verwaltung verteilten ( fritz online berichtete). Kollegin Melanie Wallschlag betonte, dass es aus Sicht des Kollegiums keine weiteren Ausschreibungen zur Erstellung einer Raumbedarfsanalyse geben müsse. Stattdessen wäre die Gründung einer Arbeitsgruppe mit fachlicher Unterstützung aus der Schule und der Stadtverwaltung sowie einer Bauberatung seitens der zuständigen Landesbehörde ratsam: „Wir sind alle gerne bereit, dabei zu sein und zu unterstützen.“ Bürgermeister Sven Stratmann zeigte „vollstes Verständnis“ für das Anliegen der Schule. Besserung sei in Sicht, da die Gerbertschule (Grundschule) im selben Gebäude zeitnah in ihr neues Domizil einziehe und somit acht Räume für die Heinrich von Oytha-Schule zur Verfügung stünden. 1. Stadträtin Heidrun Hamjediers verwies auf die bestehende Lenkungsgruppe, die sich intensiv mit den Bedarfen der Schulen in Friesoythe beschäftige. „Wir haben uns sehr um die Schulen gekümmert, um einen innovativen und modernen Unterricht zu ermöglichen“. Dabei verwies sie auch auf den jüngsten Neubau der Mensa bei der HvO. Container sollten jedoch keine Dauerlösung sein. CDU-Fraktionschef Lukas Reinken hob das Engagement des Kollegiums hervor. Auch er favorisierte die Erstellung eines eigenen Konzeptes, eine erneute Ausschreibung koste Zeit und Geld. Die frei werdenden acht Räume aus der jetzigen Gerbertschule seien angesichts der großen Schülerzahlen keine Lösung und diene nicht der notwendigen Planung. Bürgermeister Stratmann betonte, man wolle schnell handeln, um die Containerlösung zu beenden. Die zukünftig frei werdenden Räume könnten als Klassenräume genutzt werden. So sei ausreichend Zeit vorhanden, den notwendigen Raumbedarf insgesamt zu ermitteln. Die Verwaltung müsse alle Schulen im Blick haben, ein eigenes Konzept halte er für nicht zielführend. SPD-Fraktionsvorsitzende Renate Geuter regte an, das Thema, „das uns allen unter den Nägeln brennt“, in der nächsten Sitzung des Schulausschusses zu behandeln, um für alle Beteiligten eine Planungssicherheit zu erarbeiten.

  • Lehrer schlagen Alarm: "Blauer Brief" für Rat und Verwaltung

    Von Julius Höffmann Eine Kiste voller Briefe: Mehrere LehrerInnen der Heinrich-von-Oytha-Schule überreichten gestern Abend den Vertretern von Politik und Verwaltung die "blauen Briefe" und wiesen in einem aktuellen Schreiben auf die räumliche Notlage ihrer Schule hin. Foto: Höffmann Friesoythe . Das Kollegium der Heinrich-von-Oytha-Schule in Friesoythe schlägt Alarm: Die räumliche Situation der Oberschule sei seit Jahren äußerst angespannt – eine nachhaltige Lösung jedoch nicht in Sicht. Ein entsprechendes Schreiben überreichten mehrere LehrerInnen der HvO am Mittwochabend während der Stadtratssitzung als offenen Brief an Bürgermeister Sven Stratmann, die Ratsmitglieder sowie an die Vertreter der Verwaltung.  Dies sei auch als "blauer Brief" zu verstehen, hieß es in den Reihen der Pädagogen. Darüber hinaus überreichten sie rund 500 von den SchülerInnen selbst verfasste Briefe. Bürgermeister Sven Stratmann unterstrich in einer ersten Reaktion das "größte Interesse", dass die Container schnell verschwinden ( Extrabericht mit weiteren Reaktionen aus der Ratssitzung folgt in Kürze ). Dauerprovisorium In dem Schreiben betont das Kollegium, dass es seitens der Schulleitung intensive Bemühungen inklusive zahlreicher Termine (Gespräche, Schreiben) mit der Stadtverwaltung gegeben habe, um das Anliegen zu untermauern. Passiert sei jedoch wenig. Die aktuelle Arbeits- und Lernumgebung gestalte sich trotz des großen Engagements aller Beteiligten ausgesprochen herausfordernd. "Seit rund zehn Jahren werden Schülerinnen und Schüler unserer Schule in Containern unterrichtet und seit fünf Jahren müssen diese auch dauerhaft als Klassenräume genutzt werden." Schule am Limit Mit rund 500 Lernenden stoße die Schule räumlich an ihre Grenzen. Besonders deutlich werde dies im naturwissenschaftlichen Bereich. Fachunterricht müsse teilweise in regulären Klassenräumen stattfinden – mit Einschränkungen für handlungsorientiertes und fachlich korrektes Arbeiten. Auch spezialisierte Räume fehlten vollständig, das Kollegium beklagt "keine eigenen Fachräume für Kunst, keine Informatikräume und lediglich zwei Differenzierungsräume". Gerade in einer Oberschule mit unterschiedlichen Kursniveaus sei dies jedoch problematisch. Einen "blauen Brief" für Politik und Verwaltung: Versetzung gefährdet. Symbolbild: Adobe Stock Inklusion nicht umsetzbar Besonders kritisch bewertet das Kollegium die Situation im Hinblick auf Inklusion. Mehr als 20 Prozent der Schülerschaft – rund 100 Kinder und Jugendliche – benötigten gezielte Unterstützungsangebote. Die Heinrich-von-Oytha-Schule sei als sogenannte Startchancen-Schule entsprechend des Sozialindex eingestuft worden. Doch die baulichen Voraussetzungen entsprächen nicht annähernd den Anforderungen einer inklusiven Schule. Geeignete Differenzierungsräume und Rückzugsorte seien Mangelware. Auch Ganztag und Sanitärräume unzureichend Nicht nur der Unterricht leide unter Platzmangel. Aufenthalts- und Bewegungsflächen für das Ganztagsangebot seien sowohl im Gebäude als auch auf dem Schulhof unzureichend vorhanden. Hinzu kämen sanierungsbedürftige Sanitäranlagen sowie fehlende Besprechungsräume für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit. All diese Punkte seien der Stadt seit Jahren bekannt, betont das Kollegium. Klare Forderung: Arbeitsgruppe statt weiterer Gutachten Eine erneute Ausschreibung für eine Raumbedarfsanalyse lehnt die Schule ab. Stattdessen fordert sie die Einrichtung einer verbindlichen Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Beteiligten. Als Planungsgrundlage könne das sogenannte Hannoveraner Modell dienen, das auch im Landkreis Cloppenburg Anwendung finde. Angesichts der Dringlichkeit solle ein erstes Treffen noch vor den Osterferien stattfinden. Perspektive statt Prüfauftrag Der Appell ist deutlich: Nach einem Jahrzehnt im Provisorium brauche es keine weiteren Prüfaufträge – sondern Entscheidungen.

  • Kreis: Baumfällungen nur noch bis Ende Februar

    Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg . Nur noch bis Ende Februar dürfen nach dem Bundesnaturschutzgesetz Bäume außerhalb des Waldes oder außerhalb von gärtnerisch genutzten Grundflächen wie beispielsweise Privatgärten gefällt werden. Auf diese Regelungen im Bundesnaturschutzgesetz zum Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen (Artenschutz) weist der Landkreis Cloppenburg hin.   Die Beseitigung von Gehölzbeständen, wie zum Beispiel einheimische Laubbäume mit einem Durchmesser ab 30 cm, Alleen und Baumreihen, stellt ganzjährig eine Beeinträchtigung von Natur und Landschaft dar und ist daher vorab durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Cloppenburg zu genehmigen. Dies betrifft nicht nur die freie Landschaft, sondern kann auch im eigenen Garten der Fall sein.     Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze dürfen in der Zeit vom 01. März bis 30. September, egal wo sie wachsen, das heißt auch in Privatgärten überhaupt nicht mehr abgeschnitten werden. Erlaubt sind jedoch schonende Form- und Pflegeschnitte. Hierunter ist das Entfernen der jeweils jüngsten Triebe zu verstehen. Aus Vogelschutzgründen sollten diese Form- und Pflegeschnitte erst nach dem 15. Juli vorgenommen werden.   Der anfallende Strauchschnitt ist nach den Schnittarbeiten zeitnah zu entfernen, um eine Brut im Schnittgut zu verhindern. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sollten sorgsam mit unserer Natur umgehen und auf Tiere und Pflanzen, insbesondere auf Vogelnester und das stattfindende Brutgeschäft, Rücksicht nehmen. Der Artenschutz ist generell auch in den Schnittzeiten zu beachten.   Weitere Auskünfte erteilt die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Cloppenburg unter 04471/15-817.

  • Vermisste Kinder in Luxemburg wohlbehalten angetroffen

    Symbolbild: Adobe Stock Barßel/Luxemburg . Die am Montag, 23. Februar, als vermisst gemeldeten 9- und 10-jährigen Cousins aus Barßel konnten wohlbehalten angetroffen werden und befinden sich aktuell in behördlicher Obhut. Die Kinder sind nach weiteren Polizeiangaben wohlauf. Der bisherige polizeiliche Ermittlungsstand, wonach weder ein Unglücksfall noch eine akute Gefährdung für die Kinder vorlag, konnte somit bestätigt werden. Zum Geschehen kann die Polizei derzeit folgende Angaben machen: Bereits im Laufe des gestrigen Tages ergab sich aus den polizeilichen Ermittlungen für die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta der Verdacht, dass sich beide Kinder nicht mehr im Bereich Barßel aufhalten und somit die örtlichen Suchmaßnahmen sukzessive reduziert wurden. Gleichzeitig wurden die weiteren Ermittlungen rund um das Verschwinden der Kinder intensiviert. Die Kinder wurden am heutigen Nachmittag (25.02.2026), in Begleitung eines 30-jährigen, männlichen Familienangehörigen, in Luxemburg angetroffen und durch Einsatzkräfte der dortigen Polizei in Obhut genommen. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat gegen den 30-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Entziehung Minderjähriger eingeleitet . Ob weitere Personen in das Geschehen involviert sind bzw. beteiligt waren und wie die Kinder nach Luxemburg gelangt sind, ist derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Auch das Motiv bzw. der Zweck der Verbringung der Kinder ins europäische Ausland wird überprüft. Die vorgenannten Ermittlungen und Überprüfungen sind derzeit jedoch noch nicht abgeschlossen. Eine sichere Rückführung der Kinder wird zurzeit in enger Abstimmung aller beteiligten Behörden vorbereitet.

  • Tollwut verläuft immer tödlich: Tierärztin rät zur Impfung

    Erste Impfung als Welpe: Mit etwa zwölf Wochen erhält der Hund die Spritze. Foto: cl Friesoythe. Ein illegal importierter Hund, ein bestätigter Tollwutfall – und viele Fragen bei Tierhaltern. Obwohl Deutschland als tollwutfrei gilt, bleibt das Virus durch Einfuhren aus dem Ausland eine reale Bedrohung. Tierärztin Tatiana Kirol aus Friesoythe erklärt im Interview mit Fritz online , warum Wachsamkeit und ein lückenloser Impfschutz entscheidend sind : Fritz online: Deutschland gilt offiziell als tollwutfrei. Der Fall eines aus Russland illegal nach Rheinland-Pfalz importierten und erkrankten Junghundes hat jetzt für Schlagzeilen gesorgt. Sie weisen seitdem Patienten und Hundebesitzer aktiv darauf hin, an den Impfschutz zu denken… Tatiana Kirol: Ja, solche Fälle treten leider immer wieder auf, weil infizierte Tiere aus Ländern, in denen das Virus noch verbreitet ist, nach Deutschland gelangen. Tollwut wird über Speichel, meist durch Bisse, übertragen und verläuft immer tödlich. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, gibt es keine Chance mehr auf Heilung. Nur eine rechtzeitige Impfung kann den Hund zuverlässig schützen.   Fritz online: Wie häufig muss geimpft werden? Tatiana Kirol: Welpen erhalten ihre erste Tollwutimpfung im Alter von etwa zwölf Wochen. Danach sollte der Impfschutz regelmäßig – in der Regel alle drei Jahre – aufgefrischt werden, je nach verwendetem Impfstoff.   Fritz online: Wie verhält sich ein Hund, der infiziert ist? Tatiana Kirol: Infizierte Hunde zeigen zunächst Unruhe, vermehrten Speichelfluss und ein verändertes Verhalten. Das Tollwutvirus wandert nach der Ansteckung über die Nerven in Richtung Gehirn und verursacht dort eine schwere Entzündung. Typisch sind zunehmende Verhaltensstörungen, Aggressivität sowie Schluckstörungen: Die Tiere haben Angst zu trinken, entwickeln die sogenannte Wasserscheu und speicheln stark. Im weiteren Verlauf treten Lähmungen, Krampfanfälle und schließlich der Tod ein.   Fritz online: Ist Tollwut auch auf den Menschen übertragbar? Tatiana Kirol: Das ist sie und wer sich infiziert, muss sich sofort behandeln lassen.   Fritz online: Sprechen Sie sich für eine Impfpflicht aus? Tatiana Kirol : Ich rate auf jeden Fall dazu, die Impfung bei seinem Hund regelmäßig vornehmen zu lassen, um einen größtmöglichen Schutz für Tier und Mensch zu gewährleisten. Auch wenn wir hier nur noch Einzelfälle erleben, weil Tollwut praktisch ausgestorben ist, bleibt das Risiko durch Importe aus dem Ausland. Wer übrigens mit seinem Hund auf Reisen geht, ist innerhalb der EU zu einer Impfung verpflichtet. Und wer ein Tier aus anderen Ländern bei sich aufnehmen möchte, sollte zuvor seine Herkunft sowie sämtliche tierschutz- und seuchenrechtlichen Bestimmungen auf Herz und Nieren prüfen.

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