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  • Schulbetrieb trotz Blitzeis: Landkreis erklärt die Gründe und prüft Abläufe

    Symbolbild: AdobeStock Landkreis Cloppenburg. Ein plötzliches Winterereignis sorgte am Freitagmorgen für glatte Straßen im Landkreis Cloppenburg. Trotz der schwierigen Lage wurde der Schulbetrieb nicht kurzfristig eingestellt. Die Kreisverwaltung erläutert in einer Pressemitteilung die Gründe. Unvorhersehbare Wetterlage ohne Frühwarnungen Die Behörde sei von einem unvorhergesehenen Winterereignis in Form von Blitzeis getroffen worden. Bis in die frühen Morgenstunden hinein sei diese Wetterlage nicht absehbar gewesen, entsprechende amtliche Unwetterwarnungen hätten zunächst nicht vorgelegen. Unwetterwarnung erst nach Beginn der Schülerbeförderung Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes habe bis spät am gestrigen Abend kein relevantes Gefahrenpotenzial für den Landkreis bestanden. Auch in den frühen Morgenstunden um 5 Uhr, 6 Uhr und 6.30 Uhr habe es weiterhin keine offiziellen Warnmeldungen gegeben, heißt es weiter in dem Schreiben der Behörde. Erst um 6.38 Uhr sei die Unwetterwarnung auf das Kreisgebiet ausgeweitet worden. Zu diesem Zeitpunkt habe die Schülerbeförderung in vielen Teilen des Landkreises bereits begonnen. Warum der Unterricht nicht kurzfristig abgesagt wurde Vor diesem Hintergrund habe sich der Landkreis entschieden, den Schulbetrieb nicht kurzfristig einzustellen. Ausschlaggebend seien dabei die fortgeschrittene Uhrzeit sowie die bereits angelaufene Schülerbeförderung gewesen. Ziel der Entscheidung sei es insbesondere gewesen, zu verhindern, dass Schülerinnen und Schüler, die sich bereits auf dem Weg zur Schule befunden hätten oder an Haltestellen gewartet hätten, nicht mehr abgeholt worden wären. Zudem seien die Räumdienste in vielen Bereichen bereits im Einsatz gewesen. Unterschiedliche Lage im Kreis Die Lage habe sich innerhalb des Landkreises unterschiedlich dargestellt. Während in einigen Regionen die Schülerbeförderung aufgrund der örtlichen Witterungs- und Straßenverhältnisse nicht mehr vollständig habe sichergestellt werden können, sei sie in anderen Bereichen planmäßig verlaufen. Auch benachbarte Landkreise wie Oldenburg, Ammerland und Leer sowie die Stadt Oldenburg hätten unter vergleichbaren Umständen die Entscheidung getroffen, keinen generellen Unterrichtsausfall anzuordnen. Landkreis kündigt Überprüfung interner Abläufe an Die Behörde weist weiter darauf hin, dass Eltern immer die letzte Entscheidung haben, ob der Schulweg in solchen Situationen zumutbar sei oder nicht. Bleibt das Kind zuhause, werde kein Fehltag angerechnet. Die aktuielle Kritik vieler Eltern könne man nachvollziehen. Als Konsequenz will der Landkreis "interne Abläufe prüfen (...), um auf zukünftige, unvorhergesehene, extreme Wetterereignisse besser vorbereitet zu sein".

  • Blitzeis: Mehr als 100 Verkehrsunfälle

    Symbolbild: Adobe Stock Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta ist es seit dem Einsetzen von Blitzeis gegen 5 Uhr zu mehr als 100 Verkehrsunfällen gekommen. In der überwiegenden Zahl der Fälle blieb es glücklicherweise bei Sachschäden. In fünf Fällen erlitten Personen leichte Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Lage auf den Straßen wird weiterhin als kritisch eingeschätzt. Zahlreiche Verkehrsbehinderungen bestehen nach wie vor durch liegen gebliebene Fahrzeuge. Besonders der Schwerlastverkehr ist von den winterlichen Straßenverhältnissen betroffen. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde der Schulbusverkehr auf mehreren Linien im Landkreis Cloppenburg eingestellt. Im Landkreis Vechta fällt der Unterricht an den allgemeinbildenden Schulen aus.

  • Glätte und Eisregen beeinträchtigen Müllabfuhr im Landkreis

    Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Glätte und anhaltender Eisregen behindern seit den frühen Morgenstunden des Freitags die Müllabfuhr im Landkreis Cloppenburg. Infolge der winterlichen Witterung kommt es nicht nur zu Verzögerungen, sondern auch zu Beeinträchtigungen bei der Abfuhr der Abfallbehälter. Betroffen sind die Restabfall- und Biotonnen sowie die Altpapiertonnen. Der Landkreis bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn einzelne Abfallbehälter witterungsbedingt nicht geleert werden können. Sofern Altpapiertonnen gebietsweise am Freitag, 23. Januar, nicht mehr abgefahren werden, ist eine Nachabfuhr für Samstag, 24. Januar, vorgesehen. Können Restabfall- und Biotonnen am Freitag nicht geleert werden, erfolgt eine Nachabfuhr durch das Abfuhrunternehmen am Montag, 26. Januar. Darüber hinaus kann es aufgrund der Nachabfuhren zu Verschiebungen der regulär geplanten Leerungen in der kommenden Woche kommen. Die Abfuhren der Restabfall- und Biotonnen von Montag bis Freitag, 26. Januar bis 30. Januar, können sich jeweils auf den nachfolgenden Tag verschieben. Die für Freitag, 30. Januar, geplante Abfuhr kann sich dadurch um einen Tag auf Samstag verschieben.. Der Landkreis weist weiter darauf hin, dass die Abfallbehälter weiterhin am regulären Abfuhrtag spätestens bis 6 Uhr bereitzustellen sind.

  • Quartiersplanung in Bösel: Zukunft des Euro-Denkmals bleibt offen

    Von Martin Pille Quartiersplanung zwischen Rathaus (unter dem Kran für den Anbau) und dem Schmidt-Gebäude (links), das abgebrochen wird. Die Sichtachse zwischen Straßenkreuzung (vorne) und der Pfarrkirche bleibt erhalten. Das Schicksal des Euro-Denkmals (rechts) gegenüber ist noch ungewiss. Foto: Martin Pille Ausschuss entscheidet sich für klare Variante Bösel . Bei der Quartiersplanung für das Areal rund um die katholische Pfarrkirche in Bösel werden nun für den Bereich südlich des Rathauses Nägel mit Köpfen gemacht. Der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr legte sich auf eine von zwei vorgestellten Varianten fest, die Michael Block vom Planungsbüro Wessels und Grünefeld (Garrel) im Rathaus präsentierte. Betroffen ist vor allem das Gelände des ehemaligen Geschäftshauses Gründing, das die Gemeinde bereits erworben und abgebrochen hat, sowie das südlich angrenzende frühere Geschäftshaus der Bäckerei Schmidt, das ebenfalls weichen soll. Wasserspiel und Pavillon als Herzstück Zentraler Bestandteil der Planung ist ein mittig angeordnetes Wasserspiel, das zugleich den Spielbedürfnissen von Kindern gerecht werden soll – eine Forderung von Bürgermeister Hermann Block. Ergänzt werden soll dieses durch einen großen, geschlossenen Pavillon mit Glasdach und Sitzblöcken. Dieser ist insbesondere für Besucher des benachbarten Trauzimmers sowie für Radfahrer gedacht, die über den Reiherweg die Ortsmitte durchqueren. Planungsvorschlag des Ingenieurbüros Wessels und Grünefeld. Mehr Parkplätze und öffentliche Toilette Mehrheitlich sprach sich der Ausschuss zudem für den Bau eines Toilettenhäuschens aus, das hinter einem neuen Parkplatz entstehen könnte. Im Bereich des früheren Schmidt-Gebäudes sollen rund 14 zusätzliche Stellplätze entstehen, darunter ein Behindertenparkplatz sowie Stellflächen für E-Fahrzeuge. Fahrradbügel trennen den Parkplatz vom parkähnlichen Areal mit ovalen Blumenbeeten, angelehnt an den Dorfpark. Hinzu kommen Gestaltungselemente wie Schaukeln, mobile Sitzplattformen und Drehsessel. Das westlich angrenzende Grundstück Fennen mit der Obstwiese wurde zwar in die Planung einbezogen, befindet sich jedoch nicht im Gemeindebesitz. Freie Sicht zur Kirche und Blick in die Zukunft Besonderen Wert legte der Planer darauf, die Sichtachse vom geplanten Mini-Kreisverkehr an der Kreuzung zum Hölker Weg in Richtung Pfarrkirche freizuhalten. Zudem soll das Areal so gestaltet werden, dass eine spätere Erweiterung des Rathauses nach Süden möglich bleibt. Vorerst unberücksichtigt bleiben die gegenüberliegenden Grundstücke mit dem Adam-Haus, das sich ebenfalls im Eigentum der Gemeinde befindet und als abgängig gilt. Bis zum Bau des Rathausanbaus ist dort noch das Sozialamt untergebracht. Auch die Zukunft des Euro-Denkmals an der Ecke zur Jahnstraße ist weiterhin offen. Kosten und Förderung Je nach Ausstattung rechnet der Planer für die Gestaltung des Bereichs südlich des Rathauses mit Kosten zwischen 400.000 und 450.000 Euro. Für das Toilettenhäuschen kommen rund 100.000 Euro hinzu. Wie Fachbereichsleiter Christoph Burtz betonte, sind sämtliche Investitionen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms, in das die Gemeinde 2019 aufgenommen wurde, zu zwei Dritteln förderfähig. Nun liegt die endgültige Entscheidung beim Gemeinderat.

  • Geflügelpest: Neuer Ausbruch in Essener Entenbetrieb

    Symbolbild: AdobeStock Landkreis Cloppenburg . In einem Entenbetrieb in der Gemeinde Essen ist ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 (Geflügelpest) nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Ausbruch amtlich bestätigt. Der betroffene Bestand mit 12.400 sechs Tage alten Enten wurde tierschutzgerecht getötet. Das teilte die Kreisbehörde mit. Damit erhöhe sich die Zahl der Ausbruchsbetriebe im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober auf insgesamt 34. Betroffen seien bislang rund 362.500 Puten, 36.500 Masthähnchen sowie 17.700 Enten. Zum Schutz der übrigen Geflügelbestände hat der Landkreis Cloppenburg eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen. Ab Freitag, 23. Januar, 0.00 Uhr, wird um den betroffenen Betrieb eine Sperrzone eingerichtet, die sich in eine Schutzzone und eine Überwachungszone gliedert. Die Schutzzone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den Seuchenbestand und betrifft Gebiete innerhalb der Gemeinde Essen. Daran schließt sich eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern an. Diese erstreckt sich auf Bereiche der Gemeinden Cappeln, Essen und Lastrup sowie auf Teile der Städte Cloppenburg und Löningen. In der gesamten Sperrzone gelten nach weiteren Angaben strenge Auflagen. So ist die Teilausstallung von Geflügel untersagt. Außerdem sind Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte sowie Veranstaltungen ähnlicher Art verboten. Ziel der Maßnahmen ist es, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Geflügelbestände im Landkreis bestmöglich zu schützen, heißt es.

  • Defekter Fahrstuhl im Friesoyther Rathaus

    Der Fahrstuhl im Friesoyther Rathaus ist defekt. Foto: Stadt Friesoythe Friesoythe. Aufgrund eines technischen Defekts des Fahrstuhls ist das Rathaus der Stadt Friesoythe derzeit nicht barrierefrei zugänglich. Die Behebung des Schadens verzögert sich, da die Lieferung dringend benötigter Ersatzteile bislang noch nicht erfolgt ist. Nach aktuellem Stand wird die Einschränkung voraussichtlich bis zur 7. Kalenderwoche 2026 (9. bis 15. Februar 2026)andauern. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, die auf die Nutzung des Aufzugs angewiesen sind, vor einem Besuch des Rathauses telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit der jeweils zuständigen Sachbearbeiterin oder dem jeweils zuständigen Sachbearbeiter aufzunehmen, um alternative Lösungen abzustimmen. Die Stadtverwaltung bedauert die entstehenden Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis.

  • Mehrere Unfälle bei Glatteis im Nordkreis

    Symbolbild: AdobeStock Friesoythe/Barßel . Wegen glatter Fahrbahn ereignete sich am Dienstag gegen 7.50 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Kortemoorstraße in Barßel, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Wie die Polizei mitteilte, war eine 19-jährige Autofahrerin aus Edewecht in Richtung Harkebrügge unterwegs, als sie in einer Kurve auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen verlor. Ihr Fahrzeug geriet ins Schleudern und kollidierte zunächst mit dem entgegenkommenden Pkw einer 46-jährigen Frau aus dem Saterland. Anschließend kam das Fahrzeug der jungen Fahrerin auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Die 46-Jährige bremste ihr Fahrzeug stark ab, woraufhin eine nachfolgende 23-jährige Autofahrerin aus Barßel dies übersah und auffuhr. Bei dem Unfall wurden die 19-Jährige sowie die 23-Jährige leicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Nur kurze Zeit später, gegen 08:10 Uhr, kam es in Friesoythe zu einem weiteren Verkehrsunfall. Eine 56-jährige Pkw-Fahrerin aus Friesoythe befuhr den Niedersachsenring in Richtung Böseler Straße, als sie auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen am Straßenrand stehenden Baum. Die Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die erhöhte Unfallgefahr bei winterlichen Straßenverhältnissen hin und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den Witterungsbedingungen anzupassen.

  • Handy wird zum Portemonnaie: Digitalkurs macht Senioren fit

    Von Claudia Wimberg Zahlen bar und digital (von links): Jessica Kaltinski und Nicola Fuhler (Bildungswerk) erörtern mit Carsten Wilken (VR Bank), Heiner Schütte (Seniorenbeirat) und Volker Raker (LzO) die eigenen Zahlungsvorlieben und besiegelten ihre Kooperation. Foto: Claudia Wimberg   Friesoythe . Die Karten sind auf dem Smartphone abrufbar. Das Handy ist zum Portemonnaie geworden. Bis auf „einen bestimmten Imbiss“ und ein weiteres Kleinunternehmen zahlt Volker Raker kontaktlos. „Überall dort, wo es geht und egal, um welchen Betrag es sich handelt“, verrät der Direktor für das Privatkundengeschäft der LzO. Ebenso schnell wie bequem handhabt es Carsten Wilken, Vorstand der VR Bank Barßel-Bösel-Friesoythe, der wie sein Kollege für alle Fälle noch einen Schein in der Handyhülle hat. Mit vielen ihrer Kunden sind die Finanzexperten schon längst in der digitalen Welt angekommen, doch vor allem Senioren schreckten Online-Dienste nach wie vor ab, wissen die Verantwortlichen aus der beruflichen Erfahrung. Gemeinsames Projekt von Banken, Bildungswerk und Stiftung Ältere Menschen nicht nur fit fürs Online-Banking, sondern grundsätzlich im Umgang mit dem Smartphone, Tablet, PC und der KI zu machen, haben sich die beiden Kreditinstitute nun gemeinsam mit dem Bildungswerk Friesoythe auf die Fahnen geschrieben. Auf Anregung der Friesoyther „Flatken-Stiftung“ sind Bildungswerk-Vorständin Nicola Fuhler und Mitarbeiterin Jessica Kaltinski tätig geworden und konnten die beiden vor Ort ansässigen Banken mit ins Boot holen. Sie teilen sich die Finanzierung des für Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlosen und in dieser Form bisher „noch nie da gewesenen Angebots.“ Individuelle Unterstützung durch Experten Geht es dabei konkret um das Thema Online-Banking, stehen Mitarbeiter beider Kreditinstitute dem Kurs als Ansprechpartner zur Verfügung. Bis Dezember alle 14 Tage dauerhaft begleitet wird die Gruppe individuell und flexibel von einem Referententeam. Unterstützung kommt auch vom Seniorenbeirat der Stadt Friesoythe. „Ich möchte Ängste nehmen und dazu motivieren, dass man selbstständig und aktiv wird und digitale Geschäfte oder Bestellungen nicht Kindern und Enkeln überlässt“, unterstreicht Vorsitzender Heiner Schütte. Er zieht zwar noch eine Geldbörse aus der Hosentasche, aber zahlt größtenteils mit dem Handy und weiß die moderne Nutzung zu schätzen, die „vieles im Leben erleichtert.“   Hybrider Service Hybrid gestalten auch die Banken ihren Service. „So wie der Kunde es möchte“, lautet der Anspruch und die Führungskräfte gehen trotz des rasanten Wandels nicht davon aus, „dass wir die Abschaffung des Bargeldes noch erleben.“ Natürlich werden auch hierzulande zunehmend digitale Zahlungsmethoden genutzt, „aber es ist auch old school geblieben“, betont Wilken und verweist beispielsweise auf eine hohe Nachfrage an Schließfächern und Überzeugungen, dass Bares für größtmögliche Unabhängigkeit und Sicherheit stünde. Das gelte es auch nicht zu kritisieren. „Es gibt nie den einen Weg.“ Grundsätzlich sei es im Alltag nicht erforderlich, sich jeder neuen Technologie zu stellen. Wer jedoch für ein Basiswissen Interesse zeige und sich einlasse, der wisse schnell Effizienz, Komfort und Kommunikationsmöglichkeiten durch Digitalisierung zu schätzen, zeigen sich die Vertreter von Bank, Bildungswerk und Seniorenbeirat überzeugt. Info: Der kostenlose „digitale Nachmittag“ startet am Montag, 2. Februar, und findet zwischen 15 und 17.30 Uhr statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Gruppengröße beträgt sieben bis zehn Teilnehmer, die ihre Endgeräte wie Smartphone oder Tablet mitbringen müssen. Neben den Grundlagen zur Nutzung sowie das Online-Banking geht es auch um Sicherheit, digitale Gesundheitsanwendungen, Fotos, Dokumente, Kommunikation und KI. Anmeldungen unter Telefon: O4491/9330-0 oder  verwaltung@bildungswerk-friesoythe.de .

  • Bösel investiert Millionen in den Ausbau der Thüler Straße

    Großer „Brocken“: Die Sanierung der Thüler Straße in Bösel nach Beendigung der Städtebauförderarbeiten der Bahnhofstraße, die in vollem Gange ist. Foto: Martin Pille Bösel. Unter dem Eindruck der aktuellen Finanzlage der Gemeinde passierte der von der Verwaltung vorgelegte Haushaltsentwurf den Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr, der unter anderem die Ansätze für die Infrastruktur und die Gemeindeentwicklung, aber auch die Investitionen des kommenden Jahres vorsieht. Die Gemeinde hatte 2025 keine neuen Investitionskredite aufgenommen, da viele Investitionsmaßnahmen nicht kassenwirksam wurden und ins Folgejahr verschoben werden mussten. Zudem fiel die Gewerbesteuer mit 7,4 Mio. € um 2,2 Mio. € höher aus als die erwarteten 5,2 Mio. €. Durch die höheren Gewerbesteuererträge fällt jedoch auch eine höhere Gewerbesteuerumlage an. Die Verschuldung ist durch Tilgung von 4,636 Mio. Euro auf 4,336 Mio. Euro gefallen. 2026 plant die Gemeinde eine weitere Darlehensaufnahme in Höhe von einer Mio. Euro; damit droht eine Verdoppelung der Verschuldung. Das abgelaufene Haushaltsjahr 2025 endet finanziell mit einem erheblichen Überschuss von rund 3,2 Mio. Euro, die sich jedoch im nächsten Jahr negativ auswirken, weil damit die Kreisumlage steigt und die bisher erwartenden Erträge aus dem Finanzausgleich sinken. Einer der größten „Brocken“ der künftigen Jahre ist der Ausbau der Thüler Straße, der rund 3.000.000 Euro kostet. Der hat Priorität aus dem Generalentwässerungsplan. Für 2026 wurden zunächst 50.000 Euro an Planungskosten eingestellt, der Rest folgt bis zum Jahre 2029. Es gibt eine 60prozentige Förderung. Die Bauarbeiten sollen im Anschluss an die Arbeiten der Städtebauförderung der Bahnhofstraße in Angriff genommen werden. Beginnen soll zudem der Ausbau des Hölker Weges, für den die Planungen bereits abgeschlossen sind, die in Kürze den Anliegern vorgestellt werden.  Der zeitliche Ablauf der Umsetzung ist eng mit den Maßnahmen der Städtebausanierung abzustimmen, damit die Erreichbarkeit der Grundstücke in Hausnähe gewährleistet werden kann. Start auch für den Bau eines Betriebsgebäudes des neuen Bauhofes. 2.700.000 Euro sind dafür veranschlagt worden. Wenn der Grunderwerb für ein neues Gewerbegebiet an der Glaßdorfer Straße gesichert ist, soll dafür die Bauleitplanung einsetzen. Insgesamt 2,9 Mio. Euro werden dann einkalkuliert. Mehrere Straßen im Gemeindegebiet sollen 2026 saniert werden. Nach dem Ergebnis einer Straßen- und Wegebereisung stehen Umpflasterungs- und Unterhaltungsarbeiten bevor auf einem Teilbereich der Straße „An der Lahe“, „Am Kronsberg“, „Am Pool“, „Flethstraße“, „Hülsberger Straße“ und „Am Wittenberg“.

  • Böseler Baugebiete: Alle weg!

    In den Bebauungsgebieten in Bösel und Petersdorf tut sich etwas: In „Bösel-Nord“ sind alle 12 Grundstücke für Einfamilienhäuser verkauft, auch die 14 für Mietwohnungsbau sind weg. Bei dem benachbarten hinter dem Friedhof sind von 23 inzwischen 18 verkauft, 5 sind reserviert. Im Bebauungsgebiet „Südlich Neuland“ heißt es ebenfalls: ausverkauft! Wie sieht es in Petersdorf „Westlich Eichenstraße“ aus? Von 25 sind 22 Grundstücke verkauft, 2 sind reserviert und eines ist noch zu haben. In der Bahnhofstraße wurde die wegen der Witterung unterbrochenen Arbeiten wieder aufgenommen. Es geht flott voran. Dort wird nun die Sperrung von Hausnummer 8 bis zur Eichendorffstraße vorgenommen. Zur Vorbereitung auf den Neubau einer Kita in Westerloh werden dort nun Baggerarbeiten vorgenommen. In der Anna-Deeken-Straße wurden die Arbeiten fortgeführt und die Zufahrten der Anlieger am Flethweg hergestellt. Begonnen haben auch wieder die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten im Erweiterungsbau des Rathauses. Dazu kommen die Dachdämmungen und die Fertigstellung der Fassade. Und auch die witterungsbedingten Unterbrechungen in de Korsorsstraße sind beendet. Die Asphaltierung ist für April vorgesehen. - pi -

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