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  • Versuchter Einbruch bei der Volkshochschule

    Friesoythe. Im Zeitraum von Dienstag, 11. August (13:00 Uhr) bis Mittwoch, 12. August, (7:30 Uhr), versuchten unbekannte Täter gewaltsam die Eingangstür der Volkshochschule (Außenstelle Friesoythe) an der Moorstraße zu überwinden. Zutritt zum Gebäude wurde nach weiteren Polizeiangaben nicht erlangt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Friesoythe unter 04491/93390 entgegen.

  • Bau-Turbo gerät in Friesoythe ins Stocken

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Der bundesweite Bau-Turbo soll den Wohnungsbau beschleunigen – in Friesoythe sorgt das neue Instrument zunächst allerdings für mehr Beratungsbedarf als für Tempo. Nach einer intensivenDiskussion konnten sich die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses am Mittwochabend nicht auf eine Empfehlung für den Stadtrat verständigen. Zu viele Fragen seien noch offen, zugleich müssten die unterschiedlichen Strukturen der Friesoyther Ortsteile stärker berücksichtigt werden, lautete der fraktionsübergreifende Tenor. Am 24. August soll sich deshalb eine interfraktionelle Sitzung mit dem Thema befassen. Zuvor hatte das Planungsbüro Fokus seinen Leitfaden für den Umgang mit dem Bau-Turbo vorgestellt. Empfohlen wird ein differenziertes Vorgehen, das sich an der jeweiligen Siedlungsstruktur orientiert. Für die Kernstadt Friesoythe sowie Altenoythe, Gehlenberg und Markhausen soll demnach das vorhandene Dichtekonzept zusätzlich zu den neuen Steuerungselementen als Grundlage für die weitere Entwicklung dienen. Anders ist die Empfehlung des Büros für die dörflich geprägten Ortsteile Neuscharrel, Neuvrees, Kampe, Kamperfehn, Edewechterdamm und Mittelsten Thüle. Dort sollen die gewachsenen Strukturen erhalten bleiben und weiterhin die klassischen Möglichkeiten des Baugesetzbuches genutzt werden. Auch für die Ortsteile Schwaneburger Moor, Ahrensdorf, Heinfelde, Schwaneburg, Mehrenkamp, Neulorup, Augustendorf, Ellerbrock und Neumarkhausen empfiehlt das Planungsbüro, zunächst auf die neuen gesetzlichen Möglichkeiten zu verzichten. Sollte zusätzlicher Wohnraum erforderlich sein, soll dieser wie bisher über die Bauleitplanung geschaffen werden. Entscheidend sei in jedem Fall die Vereinbarkeit mit den städtebaulichen Zielsetzungen. „So ist das nicht“ Wie viel zusätzlicher Wohnraum überhaupt benötigt werde, wollte CDU-Ratsherr Rasmus Braun wissen. Matthias Neiteler, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, verwies auf mehrere größere Projekte, unter anderem an der Thüler Straße und am Grünen Hof, durch die zusätzliche Wohneinheiten entstehen sollen. In der Kernstadt sei die Wohnraumsituation weniger angespannt als im Außenbereich. Gleichzeitig warnte Neiteler davor, den Bau-Turbo als „eierlegende Wollmilchsau“ zu verstehen. Nicht alles, was bislang nicht genehmigungsfähig gewesen sei, könne nun automatisch genehmigt werden. „So ist das nicht“, betonte er. Auch Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers machte deutlich, dass jeweils geprüft werden müsse, ob der Bau-Turbo überhaupt das geeignete Instrument sei. SPD-Ratsfrau Pia van de Lageweg verwies dagegen auf einen möglichen steigenden Wohnraumbedarf in der Zukunft. Aus früheren größeren Familienverbänden würden zunehmend Paar- und Singlehaushalte. Damit steige der Bedarf an kleineren, zugleich aber insgesamt mehr Wohnungen. Auch in den Reihen von CDU und FDP hielt sich die Begeisterung über das neue Instrument in Grenzen. Andreas Tameling bezeichnete den Bau-Turbo als „kein Zauberstab“, sein Fraktionskollege Stefan Fuhler sah darin ebenfalls keinen „Heilsbringer“. Dörfer wollen Entwicklungschancen Besonders kritisch sahen die Ausschussmitglieder den geplanten weitgehenden Ausschluss zahlreicher Ortsteile. Verständnis zeigten sie dabei auch für die Sorgen aus der Bevölkerung. Josef Lüken aus Augustendorf hatte bereits in der Einwohnerfragestunde kritisiert, dass die Dörfer bei der Nutzung des Bau-Turbos außen vor bleiben könnten. „Eine Generation ist schon weg, weil es keinen Wohnraum gibt“, berichtete er und sah pessimistisch in die Zukunft. SPD-Fraktionschefin Renate Geuter machte deutlich, dass die Stadt ihren Ortsteilen weiterhin Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen müsse. Nicht alle Erwartungen könnten erfüllt werden, sagte sie – den Menschen aber zu vermitteln, dass „wir nichts machen können“, sei mit ihrem Verständnis von Kommunalpolitik nicht vereinbar. Noch deutlicher wurde SPD-Ratsherr Jürgen Hespe: Seine Fraktion werde einem Konzept nicht zustimmen, wenn es beim Ausschluss der Dörfer bleibe. Damit bleibt der Bau-Turbo in Friesoythe vorerst auf der politischen Bremse. Eine Entscheidung soll erst nach der weiteren interfraktionellen Beratung fallen.

  • Neuer Busbahnhof jetzt an der Jahnstraße in Bösel

    Die Arbeiten zum Neubau des Busbahnhofs an der St. Martrin Schule in Bösel haben begonnen. Fotos: Gemeinde Bösel. Aufgrund der begonnenen Baumaßnahmen "Neubau des Busbahnhofs an der St.-Martin-Schule" wird der Busbahnhof im Rahmen der Umsetzung des „Masterplans Verkehr“ vorübergehend bis voraussichtlich Mai 2027 an die Jahnstraße bis zur Sporthalle/Hallenbad verlegt. Wie es in einer Pressemitteilung der Gemeinde weiter heißt, wurden die erforderlichen Vorbereitungen bereits während der Ferien getroffen. Für den Bereich der Jahnstraße ist eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Fahrräder sind davon ausgenommen. Durch die Verlegung des Busbahnhofs kann es insbesondere zu den Bring- und Abholzeiten der Schülerinnen und Schüler zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Verkehrsbehinderungen kommen. Insbesondere im Bereich der Ampelanlage wird das Ordnungsamt verstärkt Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Verkehrsregelungen zu überprüfen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, den Bereich aufmerksam und vorsichtig zu befahren und die ausgeschilderte Verkehrsführung zu beachten Der Busbahnhof wird vorübergehend an die Jahnstraße verlegt, wo ab jetzt eine Einbahnstraßenregelung gilt. Foto: Gemeinde Bösel Nach der Neugestaltung des Busbahnhofs an der St.-Martin-Schule wird mit der Überdachung der Fahrradstellplätze der letzte geplante Baustein des „Masterplans Verkehr“ umgesetzt. Der Masterplan umfasst verschiedene Maßnahmen zur Optimierung und Aufwertung, zum Neubau und zum Umbau der Verkehrsinfrastruktur rund um die Böseler Schulen. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Zuwegung hinter der St.-Martin-Schule, ein behindertengerechter Zugang zur Schule, die Erweiterung der Parkmöglichkeiten an der Oberschule Bösel (OBS) sowie die Erneuerung der Straße „Auf dem Rahe“ einschließlich neuer Parkflächen umgesetzt. Die geplante Gesamtinvestition beträgt rund 3,5 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,6 Millionen Euro auf Fördermittel.

  • Wahlbenachrichtigungen sind unterwegs

    Briefwahlunterlagen werden verschickt, können ab dem 19. August aber auch im Friesoyther Rathaus abgeholt werden. In allen Fällen ist ein Antrag erforderlich. Foto: höf Friesoythe. Die Benachrichtigungen zu den Kommunalwahlen am 13. September 2026 werden aktuell an die rund 18.000 Wahlberechtigten verschickt. Die Wahlbenachrichtigungen sollten bis zum 23. August 2026 alle Wahlberechtigten erreicht haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.. Mit dem Benachrichtigungsschreiben kann man auch seine Unterlagen für eine Briefwahl beantragen. Einfach den Antrag auf der Rückseite ausfüllen, unterschreiben und zum Rathaus schicken. Zudem ist das Onlineportal für Briefwahlanträge ebenfalls freigeschaltet. Der auf dem Wahlbenachrichtigungsschreiben aufgedruckte QR-Code führt direkt zum individuellen Online-Formular. Der Versand der Briefwahlunterlagen erfolgt, sobald alle erforderlichen Stimmzettel und Unterlagen vollständig vorliegen. Die Briefwahlunterlagen können ab dem 19. August auch persönlich im Wahlbüro, Zimmer 213, zu folgenden Zeiten abgeholt werden: • Montag – Freitag: 08:30 – 12:30 Uhr • Montag – Donnerstag: 14:00 – 15:30 Uhr Eine Wahl vor Ort wird ebenfalls angeboten. Bitte den Personalausweis und das Wahlbenachrichtigungsschreiben mitbringen.

  • Claudia Kruhl ist neue Schulleiterin der BBS Friesoythe

    Gratulierten der neuen BBS-Schulleiterin: Dezernentin Maria Witte, Oberstudiendirektorin Claudia Kruhl und ihre Vorgängerin Marlies Bornhorst-Paul (von links). Foto: Claudia Wimberg Friesoythe. Die Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe haben wieder eine Schulleiterin: Claudia Kruhl tritt die Nachfolge von Marlies Bornhorst-Paul an, die sich im Juli 2025 in den Ruhestand verabschiedete. Seitdem führte Kruhl als bisherige Stellvertreterin die Geschäfte, übernahm darüber hinaus den vakanten Posten der Verwaltungsleitung und arbeitete zeitgleich als Abteilungsleiterin für Hauswirtschaft, Pflege und Sozialpädagogik. Mit Herausforderungen kennt sie sich somit aus, doch die Entscheidung für den Schulleiterposten war für sie nicht folgerichtig oder selbstverständlich, sondern mit „vielen Gedanken und Überlegungen verbunden“, sagt die 53-Jährige, die am letzten Ferientag mit einem kleinen Festakt in ihr neues Amt eingeführt wurde. Rein rechtlich folgt auf die sogenannte Dienstpostenübertragung eine sechsmonatige Probezeit bis zur Ernennung. „Ein formaler Akt“, betonte Maria Witte, Dezernentin des regionalen Landesamtes für Schule und Bildung, die der neuen Oberstudiendirektorin gratulierte. „Ich kenne die fachkompetente und innovative Arbeit von Claudia Kruhl seit vielen Jahren und bin davon überzeugt, dass sie die Schule in diesem Sinne leiten wird“, so Witte. Leiten möchte die Chefin möglichst im Einklang mit dem Kollegium und dem Personal. „Schule läuft und entwickelt sich nur, wenn alle an einem Strang ziehen“, setzt sie auf Teamleistung und dankt für die Wertschätzung, Unterstützung und Motivation, die sie aus den eigenen Reihen erfahre. „Auch ein Grund, mich zu bewerben und ich hoffe, dass ich der Erwartungshaltung gerecht werden kann. Ich bleibe auf jeden Fall dieselbe“, unterstreicht die dreifache Mutter, die in Oldenburg lebt. Einen Tag nach ihrer Einführung kann sie rund 1350 Schülerinnen und Schüler an ihrem ersten Schultag an den Standorten Thüler Straße und Scheefenkamp begrüßen, die die Beruflichen Gymnasien, die Fachoberschulen und Berufsfachschulen besuchen oder duale Ausbildungswege einschlagen. Die Verwaltungsleitung der BBS ist seit einer Woche mit Eileen Schlegel besetzt. Was fehlt, ist die Stellvertretung der Schulleiterin. Die Stelle muss ausgeschrieben werden „und ich hoffe, dass sich das Verfahren nicht ganz so lange hinzieht“, so Kruhl. Neben Besprechungen, Begrüßungen und Organisation richtet sie sich auch in ihrem Büro ein. Nach dem Auszug von Marlies Bornhorst-Paul sind die Wände kahl geblieben. „Das wird sich nun ändern“, sagt ihre frühere Kollegin. Der Tisch ist derweil mit einem großen Korb Schokolade gefüllt. „Nervennahrung“, die schmeckt.

  • Unfall nach medizinischem Notfall

    Barßel. Am Dienstag, 11. August, befuhr eine 83-jährige PKW-Führerin aus Rhauderfehn gegen 14:38 Uhr die Lange Straße in Barßel vom Hafen kommend in Fahrtrichtung Lohe. Nach Polizeiangaben kam sie aufgrund eines medizinischen Notfalls alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und prallte vor einen Baum. Vor Ort wurde die 83-Jährige reanimationspflichtig. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb die Fahrzeugführerin an der Unfallstelle. Ein angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz. Die beiden weiteren Insassen des PKW (w., 82 J., Ostrhauderfehn / w., 86 J., Barßel) blieben nach weiteren Angaben der Polizei unverletzt. Ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung kümmerte sich um die anwesenden Personen. Zwecks Verkehrsunfallaufnahme musste die Lange Straße zwischen Ammerländer Straße und Elisabethstraße voll gesperrt werden.

  • Nervenkitzel und Familienspaß im Thüler Tier- und Freizeitpark

    Eröffnung des Launch Coasters in „MARWI`S Peak“ mit dem Bauteam. Alexandra und Christoph Grothaus (vorne, Mitte) danken dabei für den Einsatz und kündigten weitere Erweiterungen an. Fotos: Martin Pille Thüle (pi). Große Freude im Tier- und Freizeitpark Thüle: Gemeinsam mit dem Bauteam wurde jetzt die neue Familienachterbahn „MAWI`S Peak“ offiziell eingeweiht. Mit dem modernen Familien-Shuttle „Launch Coaster“ erweitert der Park sein Angebot im „Tiki“-Thema um eine Attraktion, die Nervenkitzel und Familienspaß auf besondere Weise miteinander verbindet. Anders als bei klassischen Achterbahnen werden die Fahrgäste nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts beschleunigt. Der Zug schießt dabei über sogenannte „Spikes“ – offene Streckenenden –, bevor er durch die Station zurückfährt und den nächsten Streckenabschnitt erklimmt. Nervenkitzel auch für die kleinen Achterbahn-Fans. Dabei richtet sich die neue Attraktion ausdrücklich an die ganze Familie, besonders auch an die jungen mit kleinen Kindern. Dank sanfter Beschleunigungskräfte, einer vergleichsweise niedrigen Höchstgeschwindigkeit, einer geringen Einstiegshöhe und sehr sicheren Sesseln dürfen bereits Kinder ab einer Körpergröße von 90 Zentimetern mitfahren. Ein besonderer Moment war die offizielle Einweihung gemeinsam mit dem Bauteam des Parks. Mit der neuen Familienachterbahn investiert der Park erneut in die Weiterentwicklung seines Freizeitangebots. „Aber das ist nicht die letzte Erweiterung“, kündigte Park-Chefin Alexandra Grothaus an. Auf dem Freigelände des ehemaligen Parkplatzes soll demnächst eine weitere Anlage das Leitthema „Tiki-Tahiti-Adventure“ zu Ende gebracht werden. Die Familienachterbahn kommt mit sanften Beschleunigungskräften aus. Die neue Attraktion ist ab sofort geöffnet und dürfte in dieser Saison zu den beliebtesten Anlaufpunkten im Tier- und Freizeitpark Thüle zählen. Ob erste Achterbahnfahrt oder gemeinsames Abenteuer mit der ganzen Familie – der Family Shuttle Launch Coaster verspricht Fahrspaß mit besonderem Wiedererkennungswert.

  • Maskierte Täter verletzen Hausbewohner schwer

    Symbolbild: Adobe Stock Strücklingen. In der Nacht zu Sonntag sind mindestens zwei maskierte Männer in ein Einfamilienhaus an der Bahnhofstraße in Strücklingen eingedrungen. Nach weiteren Angaben der Polizei wurde dabei ein 53-jähriger Bewohner schwer verletzt. Die Täter flüchteten mit einer geringen Menge Bargeld. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei klingelten und klopften die bislang unbekannten Täter gegen 3.25 Uhr an der Haustür des Hauses. Als der 53-Jährige zur Tür ging, schlugen die Männer mit einem bislang unbekannten Gegenstand den Glaseinsatz der Haustür ein, öffneten die Tür und drangen in das Gebäude ein. Im Hausflur schlugen die Täter auf den Bewohner ein und verletzten ihn dabei schwer. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Nach der Tat flüchteten die Männer unter anderem mit einer geringen Menge Bargeld in unbekannte Richtung. Die 62-jährige Ehefrau des Mannes blieb unverletzt. Der 53-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief ohne Erfolg. Die beiden Täter werden bislang wie folgt beschrieben: Täter 1: männlich, etwa 1,70 Meter groß, schmächtige Statur, dunkle Kleidung, Sturmhaube Täter 2: männlich, kräftige Statur, dunkle Kleidung, Sturmhaube Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise. Wer in der Nacht zu Sonntag im Bereich der Bahnhofstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 04471/18600 bei der Polizei in Cloppenburg zu melden.

  • Osterloher gewinnen "Krombacher Cup" und sichern Wanderpokal

    Die erfolgreichen Schützinnen und Schützen mit den Vereinsverantwortlichen bei der Siegerehrung. Den Wanderpokal nahm Lukas Schrandt für die Osterloher 4. Kompanie entgegen. Foto: Pille Bösel (pi). Die Osterloher 4. Kompanie des Böseler Bürgerschützenvereins hat sich den begehrten „Krombacher Cup“ gesichert und ist Gewinnerin des Wanderpokals. Die Vorjahressiegerin aus Glaßdorf, die 6. Kompanie, musste sich dieses Mal mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Dritte wurde die 5. Kompanie. Das Schießen wurde zum 21. Mal ausgetragen. Das Besondere bei diesem Vergleich aller Kompanien: Es wird nicht mit dem Kleinkaliber, sondern mit dem Luftgewehr geschossen. Als bester Schütze siegte Boris Willenborg mit 105,3 Ringen, allerdings denkbar knapp vor Celine Bölts (105,1). Den 3. Rang belegte Angelika Handt. Alle Kompanien stellten je eine Mannschaft mit zehn Schützinnen und Schützen. Alle ihrer zehn Schüsse kamen in die Wertung. Schützenkönig Reinhold Fischer (links), die Schriftführerin des Vereins, Sandra Schmidt (3. von links), Kaiser Ludger Handt (4. v. links), sowie die stellvertretende Schriftführerin Michaela Oltmanns (7. v. links) ehrten Celine Bölts (2.v. links), Boris Willenborg (6.v. links) und Angelika Handt (rechts) und überreichten Lukas Schrandt den großen Wanderpokal, den er für die Osterloher in Empfang nahm.

  • Kein Akku. Kein WLAN. Nur eine gute Geschichte.

    FRITZ-Glosse am Sonntag Symbolbild: Adobe Stock Heute ist Book Lovers Day, der Tag des Buches sozusagen. Richtig lesen. Ohne Akku, ohne WLAN, ohne Push-Nachrichten und niemand fragt, ob man die Cookies akzeptieren möchte. Wahrer Luxus. Zugegeben: Lesen verlangt etwas: Konzentration. Man kann nicht gleichzeitig durch fünf Apps scrollen, drei Messenger beantworten und nebenbei den Cappuccino für Instagram ins rechte Licht rücken. Ein Buch fordert ungeteilte Aufmerksamkeit. Und genau darin liegt seine Stärke. Es widerspricht dem Zeitgeist. Während uns das Internet täglich verspricht, glücklicher, erfolgreicher oder schlanker zu werden, erzählt ein guter Roman von Umwegen, Missverständnissen, Zufällen und Menschen, die herrlich unperfekt sind. Und manchmal gibt es sogar ein Happy End. Aber eben nicht immer. Vielleicht liegt genau darin der Zauber des Lesens. Ein Buch schenkt Zeit, statt sie zu verschlingen. Es regt die Fantasie an, statt sie mit Bildern zu überfluten. Und es entführt in ferne Welten, ohne dass man dafür einen Flug buchen oder auch nur das Handy entsperren müsste. Der Book Lovers Day wäre also ein guter Anlass für ein kleines Experiment: Smartphone für eine Stunde beiseitelegen. Ein Buch aufschlagen. Papier zwischen den Fingern spüren. Seite für Seite in eine Geschichte eintauchen. Die Benachrichtigungen laufen in der Zeit nicht weg – die guten Geschichten manchmal schon.

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