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- Volksbank erreicht neue Bestmarken - Starke Bilanz trotz schwieriger Zeiten
Als neues Mitglied im Aufsichtsrat der Volksbank Barßel-Bösel-Friesoythe wurde Veronika Pancratz (2v.re) aus Friesoythe vom Vorstand und Aufsichtsrat begrüßt. Als Altersgründen schied Johannes Behnen (4.v.re) aus Gehlenberg aus: von links: Carsten Wilken, Stefan Awick, Stephan Bahlmann, Sonja Husmann, Thomas von Garrel , Thomas Hülskamp, Dr. Ewald Oltmann Friesoythe. Trotz eines von wirtschaftlichen Unsicherheiten, schwankenden Zinsen und Fachkräftemangel geprägten Umfelds hat die Volksbank Barßel-Bösel-Friesoythe das Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Auf der Vertreterversammlung im Forum am Hansaplatz in Friesoythe präsentierten Vorstand und Aufsichtsrat starke Geschäftszahlen, kündigten eine Dividende von sieben Prozent an und unterstrichen zugleich die Bedeutung ihres gesellschaftlichen Engagements in der Region. Verlässlicher Partner in herausfordernden Zeiten Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Ewald Oltmann, verwies in seiner Begrüßung auf die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Unsicherheiten an den Märkten und eine weiterhin volatile Wirtschaftslage hätten viele Unternehmen vor Herausforderungen gestellt. Die Volksbank habe sich jedoch erneut als verlässlicher Partner für Mitglieder, Kunden und die Region erwiesen. „Die Arbeit der Volksbank war geprägt von gesundem Menschenverstand und großem Fachwissen“, betonte Oltmann. Gleichzeitig kritisierte er die zunehmende Regulierungsdichte. Verordnungen und Gesetze schränkten unternehmerische Freiheiten immer stärker ein. Digitalisierung und KI prägen die Zukunft Auch Vorstandsmitglied Carsten Wilken zog eine positive Bilanz. Das vergangene Geschäftsjahr sei von stark schwankenden Zinsen, politischen Unsicherheiten und dem anhaltenden Fachkräftemangel geprägt gewesen. Dennoch könne die Bank auf ein stabiles und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Zugleich gewännen Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte zunehmend an Bedeutung. Mit Blick auf die Künstliche Intelligenz sagte Wilken: „Die Zukunft sitzt am Schreibtisch.“ Er sprach sich zudem für mehr Vertrauen in Unternehmen aus. „Das sind Menschen, die den Laden am Laufen halten. Gerade hier im Oldenburger Münsterland wird angepackt.“ Rekord beim betreuten Kundenvolumen Vorstandsmitglied Stefan Awick stellte die wirtschaftlichen Kennzahlen vor. Die Bilanzsumme stieg um mehr als zehn Prozent und übertraf damit die eigenen Erwartungen der Bank. Das bilanzielle Eigengeschäft wuchs um 69 Millionen Euro auf 722 Millionen Euro. Die Kreditvergabe erhöhte sich um 8,9 Prozent. Das betreute Kundenvolumen erreichte mit 2,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand und legte gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent zu. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung erhalten die Mitglieder eine Dividende von sieben Prozent auf ihr Geschäftsguthaben. Mehr als 126.000 Euro für die Region Neben den wirtschaftlichen Erfolgen stand auch das gesellschaftliche Engagement im Mittelpunkt der Versammlung. So unterstützte die Volksbank soziale und gemeinnützige Organisationen in der Region mit mehr als 126.000 Euro. Damit unterstreiche die Genossenschaftsbank ihren Anspruch, wirtschaftlichen Erfolg mit regionaler Verantwortung zu verbinden. Viele Jahre war Johannes Behnen (2.v.li) im Aufsichtsrat vertreten. Aus Altersgründen wurde er von Carsten Wilken (li) sowie (v.re.) Stefan Awick und Dr. Ewald Oltmann verabschiedet. Veränderungen im Aufsichtsrat Turnusgemäß schied Aufsichtsratsmitglied Thomas Hülskamp aus Bösel aus dem Gremium aus. Die Vertreterversammlung bestätigte ihn einstimmig für eine weitere Amtszeit. Altersbedingt verabschiedet wurde hingegen das langjährige Aufsichtsratsmitglied Johannes Behnen aus Gehlenberg. In seiner Laudatio würdigte Dr. Ewald Oltmann dessen langjähriges Engagement. „13 Jahre wirkte Johannes Behnen im Aufsichtsrat. In dieser Zeit hat er das Amt mit großer Ernsthaftigkeit, hoher Fachkompetenz und bemerkenswerter Verlässlichkeit ausgeübt und Verantwortung gegenüber der Bank, den Mitgliedern und der Region gezeigt“, sagte Oltmann. Behnen habe maßgeblich dazu beigetragen, die Volksbank nicht nur solide, sondern auch zukunftsfähig aufzustellen – „mit Augenmaß, aber ohne Stillstand“. Als Nachfolgerin wählten die Vertreter Veronika Pancratz aus Friesoythe neu in den Aufsichtsrat.
- Kupfer von Kirchenfassade gestohlen
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Gleich zwei Straftaten beschäftigen derzeit die Polizei in Friesoythe. In Altenoythe stahlen bislang unbekannte Täter Kupferteile von der Fassade der Dreifaltigkeitskirche. Zudem wurde in Gehlenberg ein mutmaßlicher Einbrecher von Anwohnern überrascht und zur Flucht veranlasst. Nach Angaben der Polizei wurden an der Dreifaltigkeitskirche in Altenoythe an der Straße „Am Glockenturm“ Kupferteile im Wert von rund 4.000 Euro gestohlen. Der genaue Tatzeitraum lässt sich bislang nicht eingrenzen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte sich die Tat jedoch in den vergangenen Tagen ereignet haben. Ebenfalls auf Zeugenhinweise hofft die Polizei nach einem versuchten Einbruch in Gehlenberg. Am Dienstag, 16. Juni, gegen 13 Uhr versuchte ein bislang unbekannter Mann, die Wohnungstür eines Mehrparteienhauses an der Gehlenberger Kirchstraße gewaltsam zu öffnen. Anwohner bemerkten den Vorfall und überraschten den Täter, der daraufhin ohne Beute flüchtete. Der Verdächtige wird als etwa 1,95 Meter groß, schlank, mit lichtem Haar und einem hellen T-Shirt beschrieben. Die Polizei Friesoythe bittet in beiden Fällen um Hinweise von Zeugen oder Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
- Bösel reduziert Baugebiet nach Bedenken des Landkreises
Das geplante Baugebiet „Nördlich Kampstraße/östlich Schulstraße“ in Petersdorf wird deutlich beschnitten. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Die Gemeinde Bösel will den Geltungsbereich des Flächennutzungsplanes und damit für das geplante Baugebiet „Nördlich Kampstraße/östlich Schulstraße in Petersdorf deutlich beschneiden und damit einen Überhang an Wohnbauflächen begrenzen. Sie kommt den Bedenken des Landkreises Cloppenburg nach, der „die große Ausweitung von Wohnbauflächen in den bisher unbeplanten Außenbereichen“ kritisch sieht. Er hinterfragt gleichzeitig, ob die ursprünglich geplante Größe dem „planungsrechtlichen Grundsatz des sparsamen und schonenden Umgangs mit Grund und Boden“ entspricht. Die Eingabe macht weiterhin darauf aufmerksam, dass bereits große Flächen im Westen und Nordosten Petersdorfs, angrenzend an bereits bebaute Grundstücke, als Wohnbauflächen im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind. Für diese größtenteils unbebauten Flächen seien bisher noch keine Bebauungspläne aufgestellt worden. Die Gemeinde müsse begründen, warum dennoch zusätzliche Flächen im unbebauten Außenbereich benötigt würden, obwohl noch ungenutzte Wohnbauflächen vorhanden seien. Diese Begründung fehle im Planentwurf, heißt es in der Stellungnahme des Landkreises. Die Behörde weist ferner darauf hin, dass im nördlichen Bereich die zulässige Geruchsbelastung durch einen landwirtschaftlichen Betrieb mit bis zu 20 Prozent der Jahresstunden bereits „erheblich überschritten“, eine spätere Planung damit „nicht nachvollziehbar“ sei. Die Gemeinde sieht in der Reduzierung der Planfläche „eine pragmatische Lösung anstehender Entwicklungserfordernisse“, hält es wegen der angespannten Grundstücksfragen aber nicht für zielführend, zugleich andere städtebaulich geeignete Flächen wieder aus Flächennutzungsplänen zu entfernen. Ein „gewisser Überhang an Flächen“ sei erforderlich, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde zu erhalten, hieß es in der Beschlussempfehlung. Das entspräche auch dem politischen Willen. „Wir bleiben an der Thematik dran“, so Bürgermeister Hermann Block. Der Fachausschuss stimmte gleichwohl einstimmig für eine Reduzierung der Pläne.
- Die verkannten Helden der Landschaft entdecken
Auf Entdeckungsreise geht die Radtour an der Talsperre. Foto: Andreas Böhm Thülsfelder Talsperre. Waldmeister, Baldrian, Augentrost, Wolfstrapp oder Beinwell: Viele heimische Wildkräuter wachsen oft unbeachtet am Wegesrand, obwohl sie seit Jahrhunderten für ihre besonderen Eigenschaften geschätzt werden. Bei der geführten Radtour „Die verkannten Helden der Landschaft“ des Vereins Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre stehen diese Pflanzen im Mittelpunkt. Die Tour findet im Rahmen der BINGO-Umweltwoche am Freitag, 26. Juni, statt. Während der rund 15 Kilometer langen Strecke erhalten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Welt der Wildkräuter und erfahren Wissenswertes über ihre Bedeutung für Natur, Kultur und Geschichte. Auch eine gemütliche Kaffeetafel ist eingeplant. Start der etwa fünfstündigen Radtour ist um 13 Uhr an der Thülsfelder Talsperre. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung jedoch zwingend erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldungen sind beim Verein Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre unter Telefon (04471) 15256 oder per E-Mail an info@thuelsfelder-talsperre.de möglich. Zudem steht das Team in der Bürgermeister-Winkler-Straße 19–21 in Cloppenburg für Auskünfte zur Verfügung. Die Online-Anmeldung ist über die Internetseite des Vereins möglich: www.thuelsfelder-talsperre.de
- Bösel spart rund 55 000 Euro
Wird demnächst mit erheblichen Einsparungen entwickelt: Baugebiet „Bösel Nord III“. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Insgesamt 55.000 Euro kann die Gemeinde Bösel sparen, wenn sie den Bebauungsplan „Bösel Nord III“ ändert und den bisherigen Erschießungsentwurf optimiert. Die schmale Fläche liegt zwischen zwei weiteren Baugebieten, die nun als „Baulücke“ geschlossen werden soll. Durch die Verbesserung werden 312 Quadratmeter weniger Verkehrsfläche ausgewiesen und versiegelt. Das führe dazu, dass mehr Bauland veräußert werden kann und die Erschließungskosten sinken, was Mehreinnahmen von rund 75.000 Euro bringt, so Fachbereichsleiter Christoph Burtz während der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr. Davon abzuziehen sind allerdings noch die Überarbeitungen der Erschließungsplanungen in Höhe von ca. 20.000 Euro. Der Bebauungsplan soll nun nach dem einstimmigen Beschluss des Fachausschusses im beschleunigten Verfahren geändert werden. Gute Nachrichten auch aus anderen Baugebieten Bösels. Von den insgesamt 23 Baugrundstücken im Baugebiet „Bösel-Nord“, hinter dem Friedhof, sind bereits 21 verkauft, zwei weitere sind reserviert. In der Eichenstraße in Petersdorf sind von den 25 Baugrundstücken 22 verkauft, drei reserviert. Asphaltiert wird derzeit die Bahnhofstraße im 2. Bauabschnitt von der Rosen-Apotheke bis zur Eichendorffstraße. Der Bereich Am Kirchplatz wurde bereits freigfegeben.
- Konzertante Chormusik, Orgelklänge und literarische Texte
Motettenchor Frisoythe überzeugt bei Konzert in der St. Marienkirche. Der Motettenchor Friesoythe verband mit seinem Konzert „Abendklänge-Prayer for peace“ in der abendlichen Ruhe der gut gefüllten St. Marienkirche konzertante Chormusik, Orgelklänge und literarische Texte zum Thema Frieden zu einer mediativen Stunde. Chorleiterin Heidi Maria Hoppe bot den Besuchern mit ihrem Konzept –angelehnt an die englischen „Evensongs“- einen Raum für Besinnung und das Gedenken an Menschen in Kriegs- und Gewaltregionen. Vom ersten Ton an führte Hoppe den gewohnt gut geschulten Chor an ihren Fingerspitzen, präzise, klar und zügig. Im Mittelpunkt unter anderem das „Nunc dimittis“ von Georg Arthur, einer der drei Lobgesänge des Lukas-Evangelium mit der stillen Eröffnung. Die Sängerinnen und Sänger sangen es in gut ausgewogenem Chorklang, rhythmisch bewegt und dynamisch differenziert. Dazu auch John Rutters Vertonung von "Lord, make me an instrument of thy peace" (auch bekannt als das Friedensgebet des Franz von Assisi), das Rutter musikalisch in Licht und Dunkelheit teilt. Der Chor ließ den dunklen, flehenden Passagen dankbare und strahlende Crescendos folgen. Mitwirkende bei der „Brücke vom Alltag zum Abend“ war auch die weißrussische Organistin Alina Kushniarova, heute Kirchenmusikerin an der Zionskirche Worpswede, zuverlässig und in genauem Kontakt zum Chor und längst mit den höheren Weihen der Konzertreife versehen. Einen wichtigen Part übernahm die solistische und begleitende Bassstimme von Simeon Nachtsheim, Absolvent der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und gerade Absolvent eines Studiums der Humanmedizin. Er las in fließenden Übergängen auch literarische Texte, die sich mit den Themen Sehnsucht, Hoffnung und Menschlichkeit auseinandersetzen. Die Rezitationen griffen die Friedensbotschaft des Konzerts auf und vertieften die inhaltliche Wirkung der Musik. Abschließende dann John Rutters melodiöses „Wings of the morning“, eine ruhige Vertonung von Worten aus dem 139. Psalm, eine zugängliche und tröstliche Hymne für den Heimweg. Langanhaltender Beifall des Publikums zum Schluss, der eine klangkräftige Zugabe brachte. Fotos: Martin Pille
- Landkreis übernimmt ab 2029 komplette Finanzierung von moobil+
Die Finanzierung des Rufbussystems moobil + übernimmt ab 2029 der Landkreis Cloppenburg komplett. Foto: Höffmann Landkreis Cloppenburg. Die Finanzierung des Rufbussystems moobil+ soll ab dem 1. April 2029 vollständig durch den Landkreis Cloppenburg erfolgen. Eine direkte Kostenerhebung bei den Städten und Gemeinden ist dann nicht mehr vorgesehen. Der Verkehrsausschuss hat dem Kreistag diese Änderung einstimmig empfohlen. Der Nahverkehrsplan soll entsprechend fortgeschrieben werden. Hintergrund ist, dass der Landkreis das System im Jahr 2020 eingeführt und ursprünglich mit den Kommunen eine finanzielle Beteiligung vereinbart hatte. Diese Regelung war als Anschubfinanzierung gedacht und gilt bis zum 31. März 2029. Nach Einschätzung des Landkreises hat sich moobil+ inzwischen zu einem festen Bestandteil des ÖPNV im Kreisgebiet entwickelt und wird gut angenommen. Zudem wurden in den vergangenen Jahren weitere Angebote integriert, darunter Teile des Schulverkehrs sowie regionale Linienverbindungen. Auch die Abstimmung zwischen Schul-, Ruf- und Regionalbusverkehren werde zunehmend enger verzahnt. Da das ÖPNV-Angebot insgesamt stärker als einheitliches System organisiert werde und viele Linien mehrere Kommunen verbinden, sei eine direkte Zuordnung einzelner Kosten auf Kommunen kaum noch möglich, so die Begründung. Zudem sei der Landkreis als Aufgabenträger ohnehin für die Organisation des ÖPNV verantwortlich. Mit dem Auslaufen der bisherigen Vereinbarungen soll daher künftig auf eine gesonderte kommunale Kostenbeteiligung verzichtet werden. Die Finanzierung erfolge dann über die Kreisumlage. Gleichzeitig wird eine Zusammenführung von Ausschreibungen und Strukturen ab 2029 vorbereitet, um das System weiter zu vereinheitlichen und Bürokratie abzubauen. Der Verkehrsausschuss empfiehlt darüber hinaus, moobil+ dauerhaft als Bestandteil des ÖPNV im Kreis zu verankern und das System entsprechend neu auszurichten.
- „Bäösel upp Rad“: Große Jubiläumstour führt durch alle Ortsteile
Der Böseler Heimatverein lädt zur Radtour durch alle Ortsteile ein. Symbolbild: Adobe Stock Bösel (pi). Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Gemeinde Bösel organisiert der Heimatverein mit all seinen Bezirken eine besondere Veranstaltung für die gesamte Bevölkerung: Unter dem Motto „Bäösel upp Rad“ sind alle Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 21. Juni, zu einer großen Radtour durch alle Ortsteile eingeladen. Start ist um 10 Uhr am Heimathaus im Pallert. Von dort aus führt die rund 40 Kilometer lange Strecke durch sämtliche Bezirke der Gemeinde. Die Route verläuft zunächst über den Eichengrund (Bösel Nord) nach Hülsberg (Georgs-Treff), weiter nach Petersdorf (Franziskushaus), Osterloh (Hütte) und Glaßdorf (Am dicken Stein), bevor es zurück ins Dorf zur Gaststätte Bley geht. Dort erwartet die Teilnehmer eine Pause mit Kaffee und Kuchen. Anschließend führt die Tour über den Veilchenweg (Spielplatz) nach Westerloh (Hütte) und schließlich zurück zum Pallert, wo der gemeinsame Abschluss gefeiert wird. Das Besondere: Alle Bezirke des Heimatvereins beteiligen sich aktiv und präsentieren entlang der Strecke die Eigenheiten und Schönheiten ihrer Ortsteile. An verschiedenen Stationen erhalten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten der jeweiligen Bezirke. Auch kulinarisch hat die Radtour einiges zu bieten: Von traditionellen Buchweizenpfannkuchen – mit und ohne „Fenster“ (Speck) – über Kilmerstuten bis hin zu Fingerfood, Bratwurst, Wraps, Mini-Pizzen, Fingerfood, Hot Dogs sowie Kaffee und Kuchen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ein Einstieg in die Tour ist nicht nur am Pallert möglich: Teilnehmer können auch an jeder Station entlang der Strecke starten. Am Start beim Heimathaus wird eine Tourkarte ausgegeben. Wer alle Stationen anfährt und dies mit entsprechenden Stempeln auf der Karte nachweist, hat zudem die Chance auf attraktive Preise, denn es werden drei Gewinne verlost.
- "Grill die CDU" in Neuvrees
Neuvrees. Unter dem Motto "Grill die CDU" bietet der CDU-Ortsverband Neuvrees am Donnerstag, 18. Juni, ab 19 Uhr in der Grillhütte am Schützenvereinshaus Neuvrees eine Vorstellung seiner Kandidaten für den Stadtrat, Kreistag und das Bürgermeisteramt an. Dies sind für den Stadtrat Stefan Nording und für den Kreistag Stefan Fuhler. Ebenfalls teilnehmen wird CDU-Bürgermeisterkandidat Jann Christian Hegewald, um sich und sein Programm vorzustellen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
- Holland-Flair erobert Bösel: Tausende Besucher feiern Premierenmarkt
Bösel (pi).Den ganzen Tag über strömten die Besuchern in Bösels Zentrum rund um das Rathaus und die Straßen Am Kirchplatz und Jahnstraße, die sich für einen Tag in eine niederländische Einkaufsmeile verwandelt hatten. Zwischen Ständen mit Gouda, Stroopwafeln, Lakritz und Blumen fanden sich allerlei Schätze, die das Herz von Holland-Fans höherschlagen ließen. Das Wetter zeigte sich ebenfalls von seiner gnädigen Seite und bescherte dem landesweit bekannten Hollandmarkt, der aus Anlass des 150jährigen Gemeindejubiläums zum ersten Mal nach Bösel gekommen war, prima Bedingungen. So konnten die rund 40 Händler tausende von Gästen begrüßen und viele Produkte verkaufen. Käse, Kibbeling und Poffertjes als Publikumsmagneten An den zahlreichen Verkaufsständen gab es alles, was das Holland-Herz begehrt: Käse in sämtlichen Reifestufen, holländische Süßigkeiten, Dekorationen und allerlei sonstige Spezialitäten. Besonders beliebt und gefragt waren neben Käse und Süßwaren auch die typischen holländischen Fischspezialitäten, deren Duft zeitweise bis in die Nachbarstraßen zog. Schlange stehen hieß es zum Beispiel für die „Kibbelings“, mit Backteig überzogene und danach frittierte Fischstücke mit Remouladensauce oder Knoblauchdip. Heiß begehrt waren auch die Poffertjes, eine Gebäckspezialität kleiner münzgroßer Pfannküchlein mit viel Puderzucker, die im Nachbarland inzwischen den Rang eines Nationalgerichts haben. Blumen, Dekorationen und musikalische Urlaubsstimmung Auch Garten- und Dekofreunde kamen auf ihre Kosten: Blumenzwiebeln, bunte Staudenblumen, Zimmerpflanzen und farbige Vogelhäuschen reihten sich auf dem traditionsreichen Markt aneinander. Markschreierisch bot ein Verkäufer „Salben, die eigentlich gegen alles helfen“ an. Das echte holländische Dweilorkest „La dolce Vita“ aus Weerselo (gleich hinter der Grenze bei Bad Bentheim) mit 11 Meisjes mit Trompeten und Trommeln zogen durch die Straßen und sorgten an verschiedenen Markflecken für richtige niederländische Urlaubsstimmung. Zufriedene Besucher und positive Bilanz Die typisch niederländische Gelassenheit schien importiert worden zu sein. Während die Erwachsenen gemütlich über den Markt bummelten, genossen die Kinder das bunte Treiben und die zahlreichen Leckereien. Überall wurde geschnackt, gelacht und probiert. Besonders häufig fiel an diesem Tag der Satz: „Eigentlich brauche ich das nicht, aber ich nehme es trotzdem mit.“ Lediglich die Frage „Junger oder alter Gouda?“ sorgte vereinzelt für Diskussionen. Am Ende des Tages zogen Bürgermeister Hermann Block, der den Markt gerne langfristig im Veranstaltungskalender etablieren möchte und auch die Händler ein rundum positives Fazit, denn zurück blieben zufriedene Besucher, volle Einkaufstaschen und die Erkenntnis, dass man manchmal für niederländisches Flair keine lange Autofahrt benötigt. Fotos: Martin Pille









