top of page

Suchergebnisse

Diese Website durchsuchen

795 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Bundestag zum Anfassen im Kreishaus Cloppenburg

    Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, MdB Silvia Breher (rechts), und Kreisrat Thomas Willen (3. von links) eröffneten die Wanderausstellung. Foto: Landkreis Kreis Cloppenburg. Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages ist seit dem 1. Juni im Kreishaus des Landkreises Cloppenburg zu Gast. Eröffnet wurde sie von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie Bundestagsabgeordneten Silvia Breher und Kreisrat Thomas Willen. In seiner Begrüßung stellte Willen die Bedeutung demokratischer Institutionen in den Mittelpunkt. Demokratie sei kein einmaliges Ereignis, sondern lebe vom täglichen Engagement der Menschen. Das Kreishaus sei deshalb ein passender Ausstellungsort: Während im benachbarten Sitzungssaal die politischen Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises über zentrale Zukunftsfragen beraten, setze die Verwaltung die demokratisch getroffenen Entscheidungen um. Die Ausstellung informiert über Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Deutschen Bundestages. Ziel sei es, parlamentarische Prozesse verständlich zu vermitteln und den Austausch zwischen Politik und Bevölkerung zu fördern. Besucherinnen und Besucher können sich über die Arbeit des Parlaments und der Abgeordneten informieren sowie mit geschulten Honorarkräften des Bundestages ins Gespräch kommen. Silvia Breher betonte die Bedeutung politischer Transparenz und sprach insbesondere junge Menschen an: Die Ausstellung biete eine gute Gelegenheit, parlamentarische Arbeit kennenzulernen und Demokratie unmittelbar zu erleben. Sie hoffe daher auf zahlreiche Besuche von Schulklassen und Jugendgruppen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni im Foyer des Kreishauses an der Eschstraße 29 in Cloppenburg zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 14 Uhr. Für Schulklassen und Gruppen können nach vorheriger Anmeldung gesonderte Termine vereinbart werden. Auf Wunsch werden auch Führungen und Diskussionsrunden angeboten.

  • Wenn das Leben plötzlich stillsteht: Gemeinsam aus der Trauer finden

    Nichts ist mehr, wie es war: Der Verlust des Partners und Vaters bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben. Foto: Claudia Wimberg Friesoythe (cl). Sie sind noch jung. Sie stehen mitten im Leben und haben noch so viel vor. Doch dann steht die Welt plötzlich still. Der Ehemann und Vater stirbt und nichts ist mehr, wie es war. Wie umgehen mit diesem Schmerz und dieser Leere? Wie sehen Alltag und Leben künftig aus? Fragen, die sich die Verwitweten stellen und verstärkt Kontakt zum Friesoyther Malteser-Hospizdienst suchen. „Die Anfragen sind zurzeit extrem hoch und wir möchten dem Bedarf gerecht werden“, sagt Koordinatorin Miriam Tebben-Fastje. Geplant ist deshalb die erste Trauergruppe speziell für junge Frauen und Mütter, in der Austausch und Begleitung stattfindet. „Häufig haben sie mit Angehörigen und Freunden ein gutes Umfeld, aber diejenigen trauern auch selbst um den Verstorbenen“, so die Trauerbegleiterin. Mit Außenstehenden und Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen, eröffne einen anderen Blickwinkel und sei eine alternative und hilfreiche Kraftquelle für Trost und Verständnis. Die Mitglieder eint der Schicksalsschlag. Sie müssen sich Gedanken über Dinge machen, die noch weit weg waren. „Sie haben die gleichen Probleme und Gefühle, den Ärger mit der Rentenkasse oder anderen Behörden“, so Tebben-Fastje. Die neue Gruppe soll sich jedoch nicht nur auf einen Stuhlkreis beschränken, sondern der Austausch mit Aktion verbunden werden. So können die Teilnehmerinnen beispielsweise gemeinsam kochen, kreativ oder sportlich sein. Das Weiterleben mit neuen Perspektiven gestalten, sich nicht mehr nur von dem Verlust gefangen nehmen zu lassen, sondern sich mit der Trauer auseinanderzusetzen, lautet das Angebot in einem geschützten Raum. Zu wissen, dass es anderen ähnlich geht, unterstützt den Trauerprozess. Wer merke, dass er nur noch „überlebt“ und leidet, sollte Hilfe in Anspruch nehmen. „Häufig sind es nahestehende Menschen, die Trauernde auf uns aufmerksam machen“, sagt die Koordinatorin. Wenn Betroffene dann bereit sind, diesen Schritt zu gehen, können sie in der Gruppe oder aber auch in Einzelgesprächen lernen, ihre Gefühle und Gedanken einzuordnen, „um wieder sicher im Leben zu stehen.“ Info: Die erste Trauergruppe für jung verwitwete Frauen und Mütter soll vor den Sommerferien gegründet werden. Nach den Ferien startet eine Kinder- und Jugendtrauergruppe, zu dem für die Erziehungsberechtigten ein Infoabend am Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr stattfindet. Weitere Informationen zu allen Trauergruppen unter Telefon 04491/4006310 oder malteser.friesoythe@malteser.org

  • Kinder zünden Mülltonne an

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Zwei 13-jährige Kinder haben am Sonntagabend auf dem Schulhof einer Schule am Hansaplatz in Friesoythe einen Abfallbehälter in Brand gesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hantierten die Kinder gegen 18:25 Uhr mit einem Feuerzeug, wodurch der Behälter Feuer fing. Zeugen bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr, die die Flammen schnell löschen konnte. Die beiden Kinder wurden von der Polizei angetroffen und anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Wenige Stunden später ereignete sich nach weiteren Polizeiangaben auf der Ellerbrocker Straße ein Verkehrsunfall. Eine 18-jährige Autofahrerin aus Friesoythe war gegen 21:20 Uhr in Richtung Markhausen unterwegs und beabsichtigte, einen vorausfahrenden Pkw zu überholen. Als das andere Fahrzeug während des Überholvorgangs plötzlich beschleunigte, brach die junge Fahrerin das Manöver ab. Beim Wiedereinscheren geriet ihr Pkw auf den Grünstreifen. In der Folge verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die Außenwand eines Stallgebäudes. Die 18-Jährige blieb unverletzt. An dem Pkw sowie am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem beteiligten Fahrzeug aufgenommen.

  • Asphaltarbeiten in Bösel: Korsorsstraße zeitweise voll gesperrt

    Die Korsorstraße in Bösel wird in Teilstücken voll gesperrt. Foto: Gemeinde Bösel Bösel. In Bösel sind umfangreiche Asphaltarbeiten an der Korsorsstraße sowie im Kreuzungsbereich Korsorsstraße/Bachmannsweg/Lutzweg gestartet. Nach Angaben der Gemeindeverwaltung sollen die Arbeiten voraussichtlich bis zum 10. Juli 2026 andauern. Für die Dauer der Baumaßnahme werden ein Teilstück der Korsorsstraße sowie die genannte Kreuzung voll gesperrt. Der Verkehr wird über eine ausgeschilderte Umleitung geführt. Zeitweise Befahrung möglich Da die Fahrbahn vollständig erneuert wird, müssen Verkehrsteilnehmende mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Während einzelner Bauphasen wird es jedoch möglich sein, die betroffenen Bereiche eingeschränkt zu befahren – teilweise auch über den provisorischen Unterbau, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kann der Ausbau nach Angaben der Gemeinde nur in einem durchgehenden Bauabschnitt erfolgen. Dies sei aus Sicherheitsgründen erforderlich. Kreuzung wird zwischenzeitlich freigegeben Der Kreuzungsbereich soll nach Abschluss der Unterbauarbeiten vorübergehend wieder für den Verkehr freigegeben werden. Für den späteren Einbau der Asphaltdeckschicht sei allerdings eine erneute Sperrung notwendig. Busverkehr bleibt bestehen Für Fahrgäste gibt es nach aktuellem Stand keine wesentlichen Einschränkungen. Die Gemeinde hat den Baustellenablauf gemeinsam mit den Busunternehmen abgestimmt, sodass sowohl der Linien- als auch der Schulbusverkehr wie gewohnt aufrechterhalten werden kann. Insbesondere zu den Schulzeiten sollen die Busse regulär verkehren. Informationen für Anlieger Anwohnerinnen und Anwohner werden über konkrete Einschränkungen rechtzeitig informiert. Auch die Ver- und Entsorgung, etwa durch Müllabfuhr oder Lieferdienste, wird in Abstimmung mit der ausführenden Baufirma organisiert. Bei besonderen Zufahrtsbedarfen können sich Betroffene direkt an die Bauleitung oder die ausführende Firma vor Ort wenden.

  • Pkw landet in Kneipe – mehrere Verletzte nach Unfall

    Das FRITZ-Update Das Auto durchbrach den Glasanbau der Gaststätte und landete im Inneren der Kneipe. Fotos: Jens Kotte Friesoythe. Am Samstagabend, gegen 21.35 Uhr, kam es in Friesoythe, Scheefenkamp / Ecke Grüner Hof, zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Eine 21-jährige Frau aus Friesoythe befuhr den Scheefenkamp und wollte im Einmündungsbereich nach rechts auf den Grünen Hof abbiegen. Hierbei übersah sie nach Polizeiangaben den aus Richtung Altenoythe kommenden anderen Unfallbeteiligten (m, 18 Jahre, wh. Bösel) und es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Anschließend fuhr die Frau in eine auf der Ecke befindliche Kneipe hinein und kam erst dort zum Stehen. Zwei Besucher der Kneipe sowie die Fahrzeugführerin wurden leicht verletzt. Sowohl an den beiden Pkw als auch an der Kneipe entstand Sachschaden in derzeit noch unbekannter Höhe. Eine erste Überprüfung der Bausubstanz ergab, dass das Gebäude nicht einsturzgefährdet ist. Auch für die Feuerwehr Friesoythe gehörte der Verkehrsunfall am Samstag zu den ungewöhnlichen Einsätzen. Friesoythes Feuerwehr-Pressesprecher Jens Kotte berichtet in fritz-online vom Einsatz gegen 21.38 Uhr: Die Feuerwehr Friesoythe wurde mit dem Stichwort „H1 – Verkehrsunfall“ alarmiert. Bereits die Einsatzmeldung sorgte für Aufmerksamkeit: „Pkw in Kneipe“. Vor Ort bestätigte sich die ungewöhnliche Lage. Im Bereich der Straße Grüner Hof kollidierten zwei Pkw. Infolge des Zusammenstoßes kam eines der Fahrzeuge von der Fahrbahn ab, überfuhr den Gehweg, durchbrach die Glasfront einer Kneipe und kam erst im Inneren des Gebäudes zum Stillstand. Gäste der Gaststätte und eine Insassin des Fahrzeugs wurden verletzt. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich mehrere Personen in der Gaststätte. Zwei Gäste wurden verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Auch eine Insassin des Unfallfahrzeuges erlitt Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Beteiligte konnten nach medizinischer Untersuchung vor Ort entlassen werden. Ersthelfer handeln vorbildlich Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eilten zahlreiche Ersthelfer aus einem benachbarten Restaurant sowie Anwohner zur Unfallstelle. Sie betreuten die Verletzten und leisteten vorbildlich Erste Hilfe. Die Feuerwehr Friesoythe sicherte die Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst, kontrollierte das beschädigte Gebäude und stellte den Brandschutz sicher. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Während der Rettungs-, Sicherungs- und Bergungsarbeiten musste die Straße Grüner Hof vollständig gesperrt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Unfallfahrzeug gemeinsam mit einem Bergungsunternehmen aus dem Gebäude geborgen. Der Einsatz endete nach rund drei Stunden. Eingesetzte Kräfte Feuerwehr Friesoythe mit allen Fahrzeugen Rettungsdienst Friesoythe Rettungsdienst Ammerland Johanniter-Bereitschaft Edewecht DRK-Bereitschaft Friesoythe PSNV des DRK-Kreisverbandes Cloppenburg Polizei mit mehreren Streifenwagen

  • Mehr Bahn fürs Geld

    FRITZ-Kolumne am Sonntag Es gibt Dinge im Leben, auf die man sich verlassen kann: dass Weihnachten auf den 24. Dezember fällt, dass Socken in der Waschmaschine verschwinden – und dass die Deutsche Bahn eine Reise niemals einfach nur als „Transport von A nach B“ versteht. Nein, sie macht daraus ein Erlebnis. Zugegeben: Dass Züge gelegentlich nicht pünktlich sind, Klimaanlagen den Dienst quittieren und Wagenreihungen sich spontan neu erfinden, gehört inzwischen zum allgemeinen Kulturgut. Dennoch machte ich mich jüngst optimistisch auf den Weg, rund 600 Kilometer klimafreundlich zurückzulegen. Und tatsächlich: Es begann erstaunlich harmonisch. Die Verspätungen bewegten sich im Bereich dessen, was Bahnreisende inzwischen als „überraschend pünktlich“ bezeichnen würden. Im ICE angekommen, lehnte ich mich entspannt zurück und freute mich auf mein Ziel. Dann hielt der Zug. Nicht etwa an einem Bahnhof, wo Haltepunkte traditionell vorgesehen sind, sondern irgendwo im Nirgendwo. Die Durchsage erklärte, ein Güterzug vor uns sei liegen geblieben. Nun gut, dachte man. Kann passieren. Nach etwa einer halben Stunde setzte sich unser ICE tatsächlich wieder in Bewegung. Erleichterung machte sich breit. Die Krise schien gemeistert. Doch die Bahn wäre nicht die Bahn, wenn sie sich mit einem Defekt pro Strecke zufriedengeben würde. Unser Zug rollte an. Er stockte. Er rollte wieder. Er stand. Dann meldete sich der Lokführer mit einer Durchsage: Der Güterzug könne inzwischen weiterfahren, erklärte er, „aber nun ist unser Zug defekt.“ Und weiter: „Wenn Sie nach draußen schau’n und sehen einen Mann mit Warnweste am Zug, wundern Sie sich nicht – das bin ich.“ In diesem Moment wurde aus einer Bahnfahrt großes Improvisationstheater. Irgendwann ging es tatsächlich weiter. Die Anschlusszüge waren zu diesem Zeitpunkt längst uff Strecke, und so erreichte ich mein Ziel spät in der Nacht – mit jener Gelassenheit, die sich nur einstellt, wenn Widerstand zwecklos geworden ist. Doch die wichtigste Erkenntnis meiner Reise war ein neuer Sprachgebrauch. Denn Verspätungen gibt es bei der Bahn offenbar gar nicht mehr. Das heißt heute „Fahrzeitverlängerung“. Das klingt gleich viel positiver. Schließlich bekam ich zusätzliche Zeit Bahnerlebnis geschenkt – und das ganz ohne Aufpreis. Service muss man eben erkennen, wenn man ihn erlebt.

  • Auto durchbricht Glasbau des "Bogart"

    Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Unfall endet in der Gaststätte "Bogart": Bei einem Verkehrsunfall in Friesoythe sind am Samstagabend mehrere Menschen verletzt worden. Nach bisherigen Informationen der Redaktion fuhr ein Auto in den Glasanbau der Gaststätte „Bogart“ und verursachte dabei erhebliche Schäden. Verletzt wurden demnach die Fahrerin des Fahrzeugs sowie mehrere Gäste, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in der Gaststätte aufhielten. Die genaue Zahl der Verletzten und die Schwere ihrer Verletzungen waren zunächst nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen soll es zuvor an der Straße „Grüner Hof“ zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen gekommen sein. Zahlreiche Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr waren vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle zu sichern. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Geschehens aufgenommen. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.

  • Wetterbedingte Einsätze für die Feuerwehr Friesoythe

    Die Friesoyther Feuerwehr war gestern Abend im Einsatz. Fotos: Jens Kotte Friesoythe. Die angekündigten Unwetter blieben im Stadtgebiet Friesoythe glücklicherweise weitgehend ohne größere Auswirkungen. Dennoch wurde die Feuerwehr Friesoythe am Abend zu zwei wetterbedingten Einsätzen alarmiert. Wie der Pressesprecher der Feuerwehr Friesoythe, Jens Kotte, mitteilte, erfolgte der erste Einsatz um 18:20 Uhr auf der Neuscharreler Straße. Dort war ein Baum infolge der Wetterlage auf die Fahrbahn gestürzt. Die Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis zügig und gaben die Straße anschließend wieder für den Verkehr frei. Aufgrund der angekündigten Wetterlage wurde zudem vorsorglich die Führungsstelle im Feuerwehrhaus Friesoythe aktiviert. Von dort aus konnten eingehende Einsätze zentral koordiniert und den verfügbaren Einsatzfahrzeugen zugewiesen werden. Diese Struktur ermöglicht insbesondere bei mehreren zeitgleichen Einsatzlagen eine schnelle und geordnete Abarbeitung. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr Friesoythe ab 18:20 Uhr zwei wetterbedingte Alarmierungen. Größere Schäden im Stadtgebiet blieben glücklicherweise aus.

  • Anlieger-Protest Grüner Hof: "Die Wut ist inzwischen richtig groß"

    Die Mitglieder des Arbeitskreises "Grüner Hof": (von links) Martina Hüffer, Dr. Herbert Kellermann, Claudia Benkens, Dr. Jutta Engbers und Yvonne Dultmeyer. Foto: Höffmann Friesoythe. Die Debatte um die geplante Umgestaltung der Straße "Grüner Hof" in Friesoythe spitzt sich weiter zu. Während Verwaltung und Politik den Ausbau als wichtigen Schritt für moderne Verkehrs- und Klimapolitik beschreiben, wächst bei Anwohnern, Gewerbetreibenden und sozialen Einrichtungen der Widerstand. Die Kritik richtet sich dabei längst nicht mehr nur gegen einzelne Details der Planung, sondern zunehmend gegen den gesamten Umgang der Stadt mit Bürgerbeteiligung und Transparenz. Im Rahmen eines Pressegesprächs machte nun der Arbeitskreis „Grüner Hof“ seinem Ärger Luft. Dem Gremium gehören in Vertretung der Anlieger Pfarrer Johannes Rohlfing, Dr. Herbert Kellermann, Martina Hüffer, Alfred Hüffer, Claudia Benkens, Yvonne Dultmeyer, Margret Kühling und Dr. Jutta Engbers an. Besonders viel Unmut löste die Entscheidung der Stadtverwaltung aus, den eigens eingerichteten Arbeitskreis bereits nach nur zwei Sitzungen wieder zu beenden. Viele Teilnehmer fühlen sich dadurch vor den Kopf gestoßen. „Wir wurden angehört, aber nicht ernst genommen“, heißt es. Claudia Benkens erinnert daran, dass das erste Treffen des Arbeitskreises noch sehr konstruktiv verlaufen sei. „Beim zweiten Treffen war davon nichts mehr übrig. Unsere Einwände wurden praktisch abgeschmettert“, kritisiert sie. Auch Dr. Herbert Kellermann zeigt sich tief enttäuscht vom Verlauf der Gespräche. Die Maßnahme sei insgesamt „nicht zu Ende gedacht“. Niemand verweigere sich grundsätzlich einer Beteiligung an den Kosten, allerdings könne man nicht akzeptieren, dass "zahlreiche Denkfehler" ignoriert würden. „Die Wut unter den Anliegern ist inzwischen richtig groß“, sagt Kellermann. Viele Menschen hätten das Gefühl, dass ihnen das Vorhaben „einfach übergestülpt“ werde, obwohl alternative Vorschläge längst auf dem Tisch lägen. Zweifel an Fahrradvorrangroute und Verkehrszahlen Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die geplante Fahrradvorrangroute. Die Anlieger bezweifeln, dass der Grüne Hof überhaupt die Voraussetzungen für eine sichere und funktionierende Radroute erfüllt. Die Straße werde täglich stark von Autos, Lieferverkehr und Bussen genutzt. Gleichzeitig gebe es zahlreiche Grundstückszufahrten, Bushaltestellen sowie Rangierverkehr für umliegende Geschäfte. Martina Hüffer verweist darauf, dass die Planung auf beiden Straßenseiten Radwege mit jeweils 2,5 Metern Breite vorsieht. Insgesamt werde die Straße dadurch auf rund 18,5 Meter Breite ausgebaut. „Allein entlang der Strecke gibt es 27 Ein- und Ausfahrten der anliegenden Grundstücke. Das ist gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer“, warnt sie. Auch Jutta Engbers sieht erhebliche Sicherheitsprobleme. Linien- und Schulbusse müssten künftig direkt auf der geplanten Radroute halten. Besonders morgens und mittags im Schülerverkehr entstünden dadurch gefährliche Situationen. Hinzu komme der tägliche Lieferverkehr. „Hier fahren regelmäßig große Lastwagen, teilweise sogar Gigaliner“, erklärt Engbers. „Eine Radvorrangroute soll flüssiges und sicheres Radfahren ermöglichen – aber hier treffen Radfahrer auf ständig kreuzenden Verkehr“, kritisieren die Anwohner. Claudia Benkens ergänzt, dass die neue Strecke teilweise direkt an Schaufenstern vorbeiführen würde – etwa beim Autohaus Jannink oder dem Sanitätshaus Sanipoint. Teilweise verlaufe die Route sogar unmittelbar an Wohnzimmerfenstern entlang. Für Händler werde zudem die Warenanlieferung mit Fahrzeugen erheblich erschwert. Zusätzliche Zweifel entstehen durch widersprüchliche Verkehrszahlen. Während in früheren Unterlagen von rund 10.000 bis über 11.000 Fahrzeugen pro Tag die Rede gewesen sei, seien im Arbeitskreis plötzlich deutlich niedrigere Werte von etwa 3.300 Fahrzeugen genannt worden. „Diese Unterschiede sind für uns nicht nachvollziehbar“, erklären Betroffene. Dadurch wachse das Misstrauen gegenüber der Datengrundlage des Projekts. Parkplätze und Erreichbarkeit sorgen für massive Sorgen Ein besonders sensibles Thema bleibt der Wegfall von Parkmöglichkeiten. Viele Bürger befürchten massive Einschränkungen für Anwohner, Besucher von Kirche und Friedhof sowie für Kunden der örtlichen Geschäfte. Vor allem die fehlende Berücksichtigung von Behindertenparkplätzen sorgt für Kritik. Während im Bereich des katholischen Friedhofs entsprechende Stellflächen vorhanden seien, drohe am evangelischen Friedhof künftig ein nahezu vollständiger Wegfall öffentlicher Parkplätze. „Alle Parkplätze fallen dann weg – das ist ein Unding“, kritisiert Claudia Benkens. Deutliche Worte kommen auch vom anliegenden Sanitätshaus Sanipoint. Yvonne Dultmeyer warnt vor massiven Folgen für das Unternehmen. „Wir hätten praktisch keine Parkplätze mehr. Gerade für ältere und beeinträchtigte Menschen ist das von entscheidender Bedeutung“, erklärt sie. Für das Sanitätshaus entstünde eine existenzbedrohende Situation. Darüber hinaus warnt Sanipoint vor erheblichen Problemen im Betriebsablauf. Medizinische Hilfsmittel würden regelmäßig mit größeren Lieferfahrzeugen angeliefert. Ohne geeignete Halteflächen müssten LKW möglicherweise auf der Fahrbahn stehen bleiben. „Bei täglich tausenden Fahrzeugen sowie Linien- und Schulbusverkehr erhöht das das Risiko von Verkehrsbehinderungen und Unfällen erheblich“, so die Kritik. Hohe Anliegerkosten Zunehmend kritisch wird außerdem die Kostenverteilung gesehen. Nach aktuellen Berechnungen könnten auf einzelne Grundstückseigentümer Beiträge zwischen 20.000 und 50.000 Euro zukommen. Insgesamt müssten private und gewerbliche Anlieger nach Darstellung des Arbeitskreises rund 1,2 Millionen Euro für den Ausbau einer Hauptzufahrtsstraße aufbringen. Wie Herbert Kellermann betont, seien die Betroffenen durchaus bereit, ihren Anteil zu leisten, allerdings nicht bei einer Planung, die gravierende Mängel aufweise. Der Hinweis der Stadt, die Anlieger könnten selbst neue Lösungen erarbeiten, sei „eine Frechheit. Wir sind keine Stadtplaner“ . Die betroffenen Bürger empfinden die Entwicklung inzwischen als Ausdruck eines grundsätzlichen Problems im Umgang zwischen Politik und Bevölkerung. Kellermann spricht offen von wachsendem Frust und fehlendem Vertrauen. Politikverdrossenheit sei nicht überraschend, „wenn politische Gremien so oberflächlich mit Bürgern umgehen“. Er sei sehr gespannt, wie sich die Bürgermeister-Kandidaten dazu positionierten. „Wir erwarten eine ausreichende Würdigung unserer berechtigten Kritik. Wir sind nicht egoistisch und lassen uns gerne auf Kompromisse ein – aber aktuell sind viele einfach nur noch stocksauer.“ Das gesamte Vorhaben müsse aus Sicht des Arbeitskreises neu überdacht werden. Offene Hochwasserfragen Auch beim Thema Hochwasserschutz sehen viele Bürger offene Fragen. Die Stadt verweist auf notwendige Maßnahmen im Bereich des Wasserzugs „Streek“ und auf Starkregenvorsorge. Konkrete Informationen darüber, wie die geplanten Maßnahmen aussehen und welche Auswirkungen sie auf angrenzende Grundstücke haben könnten, seien bislang jedoch kaum öffentlich erläutert worden. „Es geht längst um mehr als eine Straße“ Inzwischen geht der Streit für viele Beteiligte weit über eine gewöhnliche Straßensanierung hinaus. „Es geht längst nicht mehr nur um Asphalt oder Parkplätze“, sagen mehrere Anwohner. Vielmehr stelle sich die grundsätzliche Frage, wie ernst Bürgerbeteiligung in Friesoythe tatsächlich genommen werde — und ob politische Entscheidungen gemeinsam mit den Betroffenen oder zunehmend an ihnen vorbei getroffen würden.

  • Kleine Küken, großer Einsatz: Feuerwehr rettet Entenfamilie

    Gerettet: Eines der vier glücklichen Entenküken. Foto: Jens Kotte/Feuerwehr Friesoythe. Zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz rückte jetzt die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe aus: Vier kleine Entenküken hatten offenbar beschlossen, die Kanalisation genauer zu erkunden – und landeten dabei in einem Rohr in rund einem Meter Tiefe. Der spontane „Abenteuerausflug“ endete allerdings wenig erfolgreich: Die Küken saßen fest. Während die Entenmutter in unmittelbarer Nähe lautstark ihre Sorge kundtat und vermutlich wenig Verständnis für den Nachwuchs zeigte, machten sich die Einsatzkräfte ans Werk. Mit mehreren Fahrzeugen rückten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr an und konnten die vier flauschigen Ausreißer schließlich wohlbehalten aus ihrer misslichen Lage befreien. Die "Rohrfalle": Da nk der Friesoyther Feuerwehr konnten die Küken gerettet werden. Nach der gelungenen Rettungsaktion wurden die Küken ihrer sichtlich erleichterten Mutter übergeben – Familienzusammenführung inklusive lautem Gequake. Damit der Ort nicht zur dauerhaften „Kükenfalle“ wird, sicherten die Einsatzkräfte die betroffene Stelle vorsorglich ab. Für die Feuerwehr Friesoythe bleibt der Einsatz jedenfalls in besonderer Erinnerung: Brände, technische Hilfeleistungen und Unwettereinsätze gehören zwar zum Alltag – Entenküken-Rettung aus einem Rohr dagegen eher nicht. Am Ende gab es jedoch nur Gewinner: vier gerettete Küken, eine glückliche Entenmutter und Feuerwehrleute, die einmal mehr bewiesen haben, dass für sie wirklich niemand zu klein ist.

bottom of page