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- Jubiläumsreise nach Berlin und Swiebodzin: 2. Bus geplant
Kulinarische Leckereien und herzliche Gastfreundschaft: Ein gemeinsames Jubiläumsessen in der früheren Johanniterburg im Landschaftsschutzgebiet Lagow in der Nähe von Swiebodzin Das FRITZ-Reiseteam hat den gesamten Innenhof für die Reisegruppe gemietet. Foto: Höffmann Friesoythe/Berlin/Swiebodzin. Für die Jubiläumsfahrt nach Berlin und in die polnische Partnerstadt Swiebodzin (29. Oktober bis 1. November 2026) erweitert das FRITZ-Reiseteam das Angebot: Aufgrund der hohen Nachfrage ist der Einsatz eines zweiten Busses vorgesehen. „Das Interesse ist erneut so groß, dass der erste Bus in kurzer Zeit ausgebucht war“, berichtet Reiseleiter Julius Höffmann. Da weiterhin zahlreiche Anfragen eingehen, habe man sich entschieden, einen weiteren Bus einzuplanen – vorausgesetzt, die erforderliche Mindestteilnehmerzahl werde dafür erreicht. Erfahrungsgemäß sei jedoch davon auszugehen: Bereits im vergangenen Jahr war die Reisegruppe mit zwei Bussen unterwegs. Interessierte können sich per E-Mail an info@hoeffmann-medien.de oder telefonisch unter 0171 75541 79 anmelden. Schon im vergangenen Jahr stieß das abwechslungsreiche Programm der Berlin- und Swiebodzinfahrt auf große Begeisterung. Auch diesmal erwartet die Teilnehmenden eine gesellige Reise voller eindrucksvoller, geschichtsträchtiger Orte, herzlicher Begegnungen und sorgfältig gestalteter Programmpunkte. Ein besonderer Höhepunkt ist das gemeinsame Jubiläumsessen im stimmungsvollen Innenhof der ehemaligen Johanniterburg in Lagow. Anlässlich der 20-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Friesoythe und Swiebodzin bezuschusst die Stadt Friesoythe Fahrten von Friesoyther BürgerInnen nach Swiebodzin auch in diesem Jahr. Weitere Informationen finden sich im beigefügten Prospekt, der heruntergeladen oder über info@hoeffmann-medien.de angefordert werden kann. Selbstverständlich sind auch Interessierte aus anderen Gemeinden eingeladen, an dieser besonderen Reise teilzunehmen.
- Vom Muckibuden-Mief zum Gym-Glamour
Die Sonntags-Kolumne Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Als das Fitnessstudio noch ehrlich schwitzte Früher hieß es einfach Fitnessstudio. Oder, etwas liebevoller und deutlich ehrlicher: Muckibude.Dort trafen sich Mann und Frau an Geräten aus Stahl. Die Klamotten waren eng, die Farben grell, der Schweiß echt. Wer nicht draußen laufen wollte – frische Luft war ohnehin überbewertet – quälte sich auf dem Laufband. Alternativ auf dem Crosstrainer. Oder auf dem Stepper, für all jene, die zu Hause keine Treppe hatten. Rudern konnte man auch. Warum auch immer. Man geht ins Gym Das alles gibt es heute immer noch. Aber es heißt anders. Man geht nicht mehr ins Fitnessstudio. Man geht ins Gym . Zack. Zwei Silben weniger. Dafür zehn Prozent cooler. Plötzlich ist die identische Handlung – Gewichte hoch, Gewichte runter – ein Lifestyle-Statement. Sprache kann das. Sie nimmt etwas Altbekanntes, zieht ihm ein englisches Shirt an und behauptet: neu! EGYM statt Trimm-dich-Pfad Man macht heute auch kein Zirkeltraining mehr. Und schon gar keine Kniebeugen an Stationen auf dem Trimm-dich-Pfad (Gott hab ihn selig).Heute macht man EGYM . Krafttraining mit digitalen Tools. Früher zählte man Wiederholungen, heute zählt ein Bildschirm mit. Und wenn der Bildschirm zufrieden ist, ist man es auch. Old School trifft Neuschöpfung Ich gehöre ja nachweislich zu den Old-School-Vertretern. Allein deshalb hatte ich mit „Gym“ lange meine Probleme. Woher kommt das eigentlich? Von Gym nastik? Wohl kaum. Das klingt ja noch verstaubter als Fitnesscenter und riecht gedanklich nach Holzsprossenwand und Turnbeutel. Nein, Englisch ist vermutlich cooler. Und kürzer. Und knackiger. So wie wir alle sein wollen. Oder werden. Irgendwann. Vielleicht. Von der Disco in den Club Man geht ja auch nicht mehr in die Disco, sondern in den Club. Wobei: Früher hatte das Wort „Club“ eine ganz andere Bedeutung. Skatclub zum Beispiel. Da ging es nicht um Bass, sondern um Bockrunden. Auch schweißtreibend, aber auf andere Weise. Meeting, Sneaker und Coffee to go Sprache entwickelt sich. Unaufhaltsam.Wir haben keine Besprechung mehr, sondern ein Meeting. Wir tragen keine Turnschuhe, sondern Sneaker. Kollegen heißen Team. Kaffee heißt Coffee to go. Die Zwischenmahlzeit ist ein Snack. Nachrichten sind Messages. Der Trainer ist der Coach. Wir daten uns, statt uns zu verabreden, und entspannen beim Chillen – am besten im Freundeskreis, pardon: in der Community. Modern soll’s sein. Ob's schöner ist? Weiß ich nicht. Zurück in die Zukunft Ich für meinen Teil gehe bald wieder ins Fitnessstudio. Ich trainiere am EGYM. Und anschließend treffe ich mich mit meinem Skatclub. Dort kann ich reizen. Man kann ja nicht alles modernisieren.
- Vom Ein-Mann-Betrieb zum modernen Dienstleister
Alle Teilnehmer der Besichtigung beim Lohnunternehmen Scheper. Foto: T. Schmidt Thüle . Im Rahmen ihrer Gewerbegebiete-Tour haben der CDU-Ortsverband Thüle und der CDU-Stadtverband Friesoythe das Lohnunternehmen H. Scheper in Thüle besichtigt. Mit rund 70 Gästen war das Interesse sehr groß, darunter auch die örtlichen Ratsmitglieder Marlies Preuth und Martin Roter sowie Bürgermeisterkandidat Jann Christian Hegewald und Landratskandidat Dirk Gehrmann. Maßgeschneiderte Lösungen in Land-, Forstwirtschaft und Saatgutvermehrung - dafür steht H. Scheper seit 1959. Damals als "Ein-Mann-Betrieb" gegründet, sind es heute über 30 fest Angestellte mit einem modernen Maschinenpark. Die Gäste zeigten sich von der Entwicklung des Unternehmens und der aktuellen Präsentation sehr beeindruckt.
- Böseler Haushalt: Finanzieller Kraftakt nur mit Krediten zu stemmen
Von Martin Pille „Große „Brocken“ 2026: Die Sanierung der Straße Am Kirchplatz und der Bahnhofstraße als „Dorferneuerung“. Fotos: pi Bösel. Der Böseler Gemeinderat hat in seiner ersten Sitzung des Jahres den von Gemeindekämmerer Rainer Hollje vorgetragenen Haushalt einstimmig beschlossen und die Weichen für das aktuelle Jahr gestellt. Bürgermeister Hermann Block dankte den Ratsmitgliedern für die sachlichen und konstruktiven Beratungen. Denn die äußeren Rahmenbedingungen waren schwierig. Dennoch will die Gemeinde zahlreiche wichtige Investitionen für die Zukunft Bösels umsetzen. Sorgen um Transferaufwendungen Der Bürgermeister erwartet angesichts der negativen Wirtschaftsentwicklung und der geopolitischen Gegebenheiten keine nachhaltige und spürbare Erholung der Finanzen. Die größten Sorgen bereiten ihm die stark steigenden Transferaufwendungen, etwa für für Kindergärten, Kreisumlagen, Gewerbesteuerumlage und Sozialleistungen. Block bedankte sich beim Landkreis dafür, dass der Umlagesatz um weitere 2,5 Prozent Ende des Jahres nicht verändert wurde. 2026 sei nach wie vor „auf Wachstum ausgelegt". Die Arbeiten am Kirchplatz in Bösel gehen sichtlich voran. Foto: pi Kreditaufnahmen finanzieren Kraftakt Neben dem Bau einer weiteren Kindertagesstätte an der „Anna-Deeken-Straße“, dem Anbau an der St.-Martin-Grundschule für eine offene Ganztagsschule, dem Ausbau der Kita in Petersdorf, dem Masterplan beim Schulzentrum und dem Neubau eines Bauhofes an der „Glaßdorfer Straße“ werden erhebliche Mittel für Maßnahmen im Rahmen des Generalentwässerungsplanes, des Straßenbaus und der Ortskernsanierung eingeplant. Dazu gehören weitere „große Brocken“: Für die Erweiterung des Rathauses, den Ausbau der Bahnhofstraße, den Ausbau der Korsorsstraße, der Thüler Straße, und die Quartiersplanung „Am Kirchplatz“ sind 2,1 Millionen Euro eingeplant. Block: „Für die Gemeinde ist das alles weiterhin ein finanzieller Kraftakt, der nur durch Kreditaufnahmen zu finanzieren sein wird und zur Verdoppelung der Verschuldung führen kann“. Defizit eingeplant – Leistungsfähigkeit bleibt gegeben Dennoch: Die geforderte dauerhafte Leistungsfähigkeit im Finanzplanungszeitraum sei noch gegeben, so der Bürgermeister. Die Gemeinde erwartet im Gesamtergebnis einen Verlust in Höhe von 972.300 Euro, ergänzte Hollje. Auch in den Folgejahren seien solche Minderungen einzuplanen. Einstimmigkeit trotz kritischer Hinweise Der Fraktionsvorsitzender der CDU, Ludger Beeken, sah den Haushalt „dank erheblicher Fördermittel noch solide aufgestellt“. Die CDU hatte sich zuvor in einer gemeinsamen interfraktionellen Sitzung mit dem „Bündnis Bösel“ abgestimmt. Die sah ebenfalls „keine Ausgaben, die überflüssig erscheinen“, so ihr Sprecher Bernd Roder. Die zu erwartenden Schulden ständen auch „erhebliche Gegenwerte gegenüber“. Formal ausgeglichen, „aber weiterhin auf strukturell wackeligen Füßen“ sah der Fraktionsvorsitzender der FDP den Haushalt. Man stimme zu, weil man anerkenne, dass Verwaltung und Rat „verantwortungsvoll Situation umgehen“. Matthias Preuth, Sprecher von „Bürger für Bösel“, sah Investitionsentscheidungen wie den Kauf einer Reitanlage und den Rathausanbau als Grund für die derzeitige Verschuldung. Da der Haushaltsentwurf „maßgeblich aus Entscheidungen der Vergangenheit resultieren“ stimme man „trotz der mahnenden Hinweise“ zu. Das tat der Gemeinderat dann einstimmig.
- Bösel trauert um seinen früheren Pfarrer Norbert Bleker
Ein Nachruf von Martin Pille Der frühere Pfarrer in Bösel, Norbert Bleker. Foto: Archiv Pille Bösel/Aldekerk . Der frühere Pfarrer von Bösel, Norbert Bleker, ist am 27. Januar im Alter von 63 Jahren in Aldekerk (Niederrhein) gestorben. Geboren wurde er am 27. Februar in Dorsten (Lembeck) und wuchs mit drei Geschwistern in Schermbeck-Uefte auf. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1988 in Münster war er zunächst in Borken, Goldenstedt, Duisburg und als Kaplan in Barßel tätig. Danach wechselte vier Jahre später nach Garrel und danach nach Kroge, ehe er 2004 als Nachfolger von Pfarrer Paul Horst in die St. Cäcilia-Pfarrgemeinde Bösel wechselte. Hier war er gleichzeitig auch Verwalter der Kapellengemeinde St. Peter und Paul Petersdorf. Unter seiner Leitung wurden Ende 2005 die beiden bisher rechtlich selbstständigen, doch bereits auf vielfältige Weise miteinander verflochtenen Gemeinden zu einer neuen Gemeinde „Katholische Kirchengemeinde St. Cäcilia in Bösel" zusammengeschlossen. Seit 1994 war Bleker auch Landespräses der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Anfang September 2009 bat Bleker Bischof Dr. Felix Genn aus gesundheitlichen Gründen um die Entpflichtung aus dem Amt. Später wird Bleker wiederholt öffentlich beteuern, diesen Schritt nicht freiwillig gegangen zu sein. 2296 Böseler bekundeten in einer Unterschriften-Aktion ihre Solidarität mit dem Priester. Ihr Vorwurf: Norbert Bleker sei aus dem Amt getrieben worden, er sei zu diesem Schritt gezwungen worden. Monsignore Bernd Winter vom Offizialat hatte sich darauf in Bösel den Fragen mehrerer Hundert Gläubiger gestellt und dabei erklärt, es gebe „wegen der Alkoholerkrankung des Pfarrers Anlass zu größter Sorge um den Gesundheitszustand des Priesters“. All die Bemühungen der Menschen konnten letztendlich nicht verhindern, dass Bleker Bösel verlassen musste. Er wechselte als Vicarius Cooperator mit dem Titel Pfarrer nach Straelen. Aus gesundheitlichen Gründen bat Bleker 2016 um Emeritierung und zog als Parochus emeritus (im Ruhestand) nach Aldekerk. Hier ist der ehemalige Böseler nun im Magdalenen-Senioren- und Pflegeheim gestorben. Die Beerdigung ist am Dienstag, 3. Februar, um 14 Uhr in Schermbeck. Zum Gedenken an den Verstorbenen hält die Kirchengemeinde Bösel am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr eine Taize-Andacht für den Verstorbenen. Foto: Martin Pille
- Landkreis: Schule fällt Freitag aus
Symbolbild: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. In den Schulen im Landkreis Cloppenburg fällt der Unterricht am Freitag, 30. Januar 2026, wegen extremer Witterungsverhältnisse an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen f ür alle Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht aus. Das teilt die Behörde auf ihrer Internetseite mit. Dies gilt ebenso für die Schülerbeförderung. An den berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg findet der Unterricht in Distanz statt.
- Wohnanlage an der Thüler Kirchstraße wächst sichtbar
Von Julius Höffmann Die ersten Mauern stehen, noch schneebedeckt. Die neue Wohnanlage in Thüle soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Foto: Claudia Wimberg Thüle . Auf dem ehemaligen Gelände „Sieger Thüle“ schreitet das neue Wohnbauprojekt sichtbar voran: Die ersten Grundmauern stehen bereits, und sofern die Witterung mitspielt, sollen die Bauarbeiten zügig fortgesetzt werden. Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist für Ende dieses Jahres vorgesehen, wie Projektentwickler Frank Meinerling aus Friesoythe im Gespräch mit fritz-online berichtet. Insgesamt 24 Wohneinheiten Auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Areal entstehen insgesamt drei baugleiche Häuser mit jeweils acht Wohneinheiten. Alle Wohnungen verfügen über einen eigenen Balkon oder eine Terrasse und bieten Wohnflächen zwischen 70 und 92 Quadratmetern. Das Gebäude mit der Hausnummer 6, das zur Thüler Kirchstraße hin errichtet wird, ist ausschließlich für dauerhaft bewohnbare Eigentumswohnungen vorgesehen. In den beiden weiteren Häusern (siehe Zeichnung Hausnummern 6a und 6b) entstehen hingegen Ferienwohnungen. Parkplätze im hinteren Bereich Im hinteren Bereich des Grundstücks werden die notwendigen Parkplätze angelegt (blaue Fläche). Die Zufahrt erfolgt über die Thüler Kirchstraße zwischen den Häusern Nr. 6 und Nr. 6a und wird durch eine Schranke geregelt. Zudem wird das gesamte Grundstück durch eine Heckenbepflanzung eingefasst. Klinkerfassade mit roten Pfannen "Wir legen einen besonderen Wert auf eine harmonische Einbindung in das Ortsbild", betont Meinerling. Um einen Fremdkörper im Ortskern zu vermeiden, fiel die Entscheidung auf eine Klinkerfassade und rote Dachpfannen, die sich optisch an der benachbarten Kirche orientierten. Interessierte erhalten weitere Informationen bei Heiner Neuenstein aus Friesoythe unter der Telefonnummer 0172 6522899.
- Brand in Bösel: Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Die Böseler Feuerwehr konnte das Feuer Schnelllöschen. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Riesiges Glück hatten am Mittwochabend die Bewohner eines Reihenhauses in der Kardinal-von-Galen-Straße in Bösel, als dort in einem Hauswirtschaftsraum die Gastherme brannte. Weil der Brandmelder ausgelöst hatte, bemerkte der Eigentümer den Brand relativ schnell und konnte zeitnah über die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Bösel alarmieren. Als die mit 35 Leuten und acht Fahrzeuge eintrafen, hatte sich der Brand bereits auf den Dachboden ausgebreitet. Brand greift auf den Dachboden über Nach Angaben des Pressesprechers der Feuerwehr Bösel, Markus Tholen, drohte ein Dachstuhlbrand. Deshalb sei zudem vorsorglich die Feuerwehr Friesoythe mit der Drehleiter hinzugezogen worden, die mit 15 Leuten und drei Fahrzeugen anrückte. Deren Einsatz war indes nicht mehr erforderlich, weil die Böseler Wehr den Brand bereits schnell unter Kontrolle gebracht hatte. Dennoch öffnete sie noch die Dachhaut, um eventuelle Glutnester zu finden und zu löschen. rand Nachbarn halfen Mit Hilfe von Nachbarn, die Folien beisteuerten, schlossen die Feuerwehrleute in Anbetracht der Witterung danach das Dach auch selbst wieder. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten, die Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Die Brandursache ist ungeklärt.
- Glätte und Unfallflucht im Nordkreis
Bild: Adobe Stock Verkehrsunfall auf schneeglatter Fahrbahn in Friesoythe Am Mittwochmorgen ereignete sich gegen 9:39 Uhr auf der Sedelsberger Straße in Friesoythe ein Verkehrsunfall. Ein 47-jähriger Mann aus Friesoythe war mit seinem Pkw in Richtung Stadt unterwegs, als sein Fahrzeug auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geriet.Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte zunächst mit einem Baum und wurde anschließend gegen einen weiteren Baum geschleudert. Wie die Polizei weiter mitteilte, erlitt der Fahrer leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 21000 Euro geschätzt. Unfallflucht in der Straße Mückenkamp In Friesoythe kam es zudem zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen Dienstag, 27. Januar 2026, 16 Uhr, und Mittwoch, 28. Januar, 12 Uhr, wurde in der Straße Mückenkamp ein Zaunelement beschädigt.Nach derzeitigem Stand wurde der Schaden vermutlich durch einen Pkw verursacht. Der unbekannte Verursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Die Polizei Friesoythe bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 04491/9339-0. Drei Leichtverletzte nach Unfall im Saterland Am späten Mittwochabend, gegen 22:20 Uhr, kam es im Saterland zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Mann aus dem Saterland befuhr mit seinem Pkw die Eschstraße in Richtung Strücklingen. Aufgrund eisglatter Fahrbahn verlor er in Höhe einer Einmündung die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer – eine 19-jährige Frau aus Friesoythe und ein 20-jähriger Mann aus dem Saterland – erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.
- In Markhausen ist der Teufel los
Auf einen Blick: Mitglieder der Laienspielschar Markhausen, die kurz vor der Theaterpremiere stehen. Foto: Claudia Wimberg Markhausen (cl). Maria Bäker ist für die Maske zuständig und nutzt die jüngste Probe, um den Schmuck aus der Requisite zu sortieren. „Da ist in den Jahren so einiges zusammengekommen, sagt sie angesichts von zahlreichen Halsketten in allen Farben und Formen, Ohrringen und sonstigen Accessoires. Nebenbei verfolgt sie das Treiben auf der Bühne, auf der es kurz vor der Premiere besonders konzentriert und textsicher zugeht. „In’t Klooster is de Düvel los“ heißt die „rabenschwarze Komödie“, das die Laienspielschar Markhausen auf die Bretter des Dorfgemeinschaftshauses bringt und ihrem Publikum dafür „väl Pläseier“ wünscht. „De Düvel“ erscheint leibhaftig in der Person von Vorsitzenden Kristin Raker, die als Äbtissin Walburga Düvel ebenso streng wie energisch dem bisher so süßen Leben dreier Mönche im kleinen Kloster Sankt Nepomuk ein Ende setzen soll. Fromm war gestern: Affären, Alkohol und Marihuana Statt fromm und bescheiden genießt dort Abt und Vater Tobias (Norbert Sander) sein Leben mit Frauengeschichten und pflegt auch mit Postbotin Vera Holt (Heidrun Hinrichs) eine Affäre. Braumeister Willi (Martin Bullermann) schaut regelmäßig zu tief ins Glas und Hanno (Alfred Brand), der für den Garten zuständig ist, baut Marihuana an, raucht gerne mal eine Tüte und lässt seine Kasse durch den Verkauf seiner berauschenden Erzeugnisse klingen. Die nun vom Kardinal eingeschleuste „Aufpasserin“ passt dem Trio somit überhaupt nicht und die Geistlichen schmieden einen Plan, um sie wieder loszuwerden. Helfen soll ihnen dabei auch Freund und Bestatter Jan-Fiete (Stefan Hillen). Skurrile Nebenfiguren und ein Debüt auf der Bühne Ob ihr Vorhaben reiner Irrsinn ist oder gar gelingt, erfahren die Zuschauer in fünf Aufführungen. Dabei lernen sie auch die lustige, russische Putzfrau Natalia (Mareike Raker) und Jan-Fietes egozentrische Ehefrau Hilde (Helga Hayfield) kennen. Sein Theater-Debüt feiert Felix Sander als naiver Dorfpolizist Bodo Becker. Teamarbeit hinter den Kulissen Die Laienschauspieler ins rechte Licht rückt Gertrud Stadtsholte, die mit Manfred Timme die Rollenbesetzung vornahm und Regie führt. Neben Maria Bäker sorgen auch Dorothea Raker und Edith Willing-Hillen in der Maske dafür, dass sich Akteure auch optisch sehen lassen können, während Josef Flatken und Werner Siemer verlässlich den Bühnenbau organisieren. Und wenn es textlich mal hakt, sind die Souffleusen Gabriele Raker und Renate Suter zur Stelle. Info: Neben der ausverkauften Seniorenvorstellung am Sonntag, 1. Februar, finden Aufführungen am Freitag, 6. Februar, um 19.30 Uhr, Sonntag, 8. Februar, um 16 Uhr sowie am Freitag, 13. und Samstag, 14. Februar, um 19.30 Uhr statt. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.










