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- Schwerer Unfall in Bösel: 67-jährige Frau eingeklemmt
Bei dem Unfall in Bösel wurde eine 67-jährige Frau schwer verletzt. . Fotos: Martin Pille Bösel . Eine 67-jährige Böselerin ist am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr auf der Overlaher Straße in Bösel bei einem PKW-Unfall schwer verletzt worden. Laut Polizeiangaben wollte die Frau in eine Hofeinfahrt einbiegen und hielt wegen des Gegenverkehrs auf der Fahrbahn, als ein 19-jähriger Garreler mit seinem VW Beetle die sich bildende Autoschlange in Richtung Overlahe überholte. Dabei übersah er den Die Feuerwehr musste die Fahrerin aus dem Autowrack befreien. Fotos: pi Abbiegevorgang und kollidierte mit der Böselerin in dem Moment als sie abbog. Das eintreffende Rettungspersonal mit Notarzt des DRK alarmierte die Böseler Feuerwehr, denn die eingeklemmte, aber ansprechbare Frau konnte nicht ohne weiteres aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Feuerwehr, die mit 35 Leuten und fünf Fahrzeugen angerückt war, spreizte die Fahrzeugtür auf und entfernte die B-Säule, sodass die Verletzte, die eine Beinfraktur erlitten hatte, in die Städtischen Kliniken nach Oldenburg eingeliefert werden konnte. Der Unfallverursacher erlitt Prellungen und wurde vom Rettungsdienst in das Friesoyther Krankenhaus gefahren.
- Ausschreibung bislang ohne Erfolg: Schulleitung gesucht
Sucht eine Leitung: St. Martin-Grundschule Bösel. Foto: Gemeinde Bösel Bösel. Die Ausschreibung für den Rektor/in-Posten der St. Martin-Grundschule als Nachfolge für die bisherige Leiterin Rita Schorling war nicht erfolgreich. Wie die Gemeindeverwaltung weiter mitteilt, wird sie wird jetzt wiederholt.
- Bösel plant Zukunft: Geld frei für Jubiläum, Kitas und Familientag
Von Martin Pille Neue Elternbeiträge und Erhöhung der Betriebskosten bei den Kindergärten: Die Gemeinde reagiert bei den Haushaltsansätzen. Foto: pi Bösel . Der Böseler Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Familie hat einstimmig alle Haushaltsansätze einschließlich Freiwillige Feuerwehr gebilligt, die während der jüngsten Sitzung von Fachbereichsleiter Josef Runden vorgetragen wurden und an den Gemeinderat überwiesen. Dazu gehört auch die finanzielle Vorbereitung auf den OM-Familientag, der am 6. September in Kooperation mit den Euro-Musiktagen in Bösel begangen wird. In diesem Jahr will die Gemeinde Bösel seine 150 Jahre währende politische Selbstständigkeit, die Jahre 1876 mit der Abtrennung von Altenoythe begann, „in kleinem Rahmen“ feiern. Unter anderem plant der Heimatverein dafür eine Fahrrad-Sternfahrt durch die Bezirke der Ortschaften. Die Gemeinde selbst hat einen 300-seitigen Bildband mit überwiegend historischen Fotos in Auftrag gegeben und plant zudem eine Foto-Ausstellung im Rathaus. Ein „großes Festjahr“ soll dann jedoch im Jahr 2030 gefeiert werden, wenn sich zum 950. Mal die erste Erwähnung Bösels jährt. Bürgermeister Hermann Block kündigte hierzu auch das Erscheinen einer wissenschaftlich fundierten Chronik an, für die ab 2027 auch die finanziellen Mittel in den Haushalt eingestellt werden sollen. Offizialat erhöht Elternbeiträge Das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) wird zum 1. August 2026 die Elternbeiträge für die Betreuungsplätze in den katholischen Kindertagesstätten erhöhen. Eine analoge Erhöhung gibt es auch in der „Kita für Alle“ und in der Übergangskindertagestätte an der Messingstraße. Darauf reagiert die Gemeinde mit der Anpassung seiner Haushaltsansätze. Danach soll die Neuordnung kostenneutral sein; eine Staffelung der Elternbeiträge erfolgt künftig in elf statt bisher in sechs Einkommensstufen. Geringe Einkommen sollen entlastet werden, höhere differenzierter gefiltert und mehr belastet werden, so der Beschlussvorschlag der Verwaltung. Bedingt durch eine neue Finanzierungsvereinbarung mit dem BMO erhöhen sich die Ausgaben der Gemeinde bei den Betriebskosten der vier Kitas um ca. 100.000 Euro. Die neuen Ansätze billigte der Ausschuss einstimmig.
- Plattdeutsch, Pop & Pleiten – Vorhang auf für die Glitterboys in Friesoythe
Von Claudia Wimberg Werkeln an ihrer neuesten Aufführung: Die Mitglieder des Friesoyther Theatervereins treffen sich in der Friesoyther Realschule zu den Proben. Foto: cl Friesoythe. „Wenn man schon beim Lesen des Drehbuches soviel Spaß hat und soviel lachen muss, dann kann es nur gut werden“, lautet die einhellige Meinung von Doris Berndmeyer, Wilhelm Lübbers-Siemer und Mechthild Grunert. Die Regisseurin, der Vorsitzende des Friesoyther Theatervereins und seine Stellvertreterin hegen somit keinerlei Zweifel an ihrer Auswahl und zeigen sich zuversichtlich, dass auch die Aufführung der plattdeutschen Komödie kein Drama wird. Mit den Proben haben die Mitglieder bereits im November begonnen, während sich die Bühnenbildner derzeit intensiv um den Bau der Kulisse in der Realschule kümmern. „För ümmer Disco“ heißt der Dreiakter von Andreas Wening, den die Laienschauspieler gewohnt unterhaltsam in Szene setzen und dabei ihr Publikum in die Zeit des Disco-Fiebers der 80er versetzen. Erinnerungen an das Popmusik-Duo „Modern Talking“ werden wach, das mit eingängigen Melodien, Kitsch und Klischees nicht nur im eigenen Land Karriere machte. Von 120 Millionen verkauften Tonträgern konnten Andreas Fiesebarg (Peter Behrens) und sein Kumpel Bodo (Gregor Lübbers) dagegen nur träumen. Die „Glitterboys“ galten damals vielmehr als Billigantwort auf Thomas Anders und Dieter Bohlen, sind bis heute jedoch genauso zerstritten. Für die ehrgeizige Event-Managerin Regina Rautenstengel (Mechthild Grunert) allerdings kein Grund, die beiden nicht auf eine lukrative Revival-Tournee schicken. Die Vorbereitungen prägen jämmerliche Gesangsproben und Nebenwirkungen von Botox- und Hormoninjektionen. Zu allem Übel mutiert Andreas' Ehefrau Birgit (Andrea Loschen) zur knallharten Geschäftsfrau und veranlasst, dass die Promikochsendung „Schmausen wie die Stars“ in ihrem Haus gefilmt wird. Nicht nur der arrogante Fernsehproduzent Viktor Winsel (Werner Schumacher) und die „Klatschspalten-Nacktschnecke“ Coco Cabana (Christin Grunert-Elsen) wirbeln von nun an den Haushalt durcheinander, sondern auch die hysterische Fan-Club-Leiterin der „Glitterboys“, Elvira Puvogel (Friederike Kröger), die selbst Andreas' Unterhosen als begehrte Trophäen einsammelt. Anrüchige Fotos Als dann auch noch anrüchige Fotos von Tochter Lena (Julia Loschen) im Internet auftauchen, die sich von Winsel zu einem Casting hat überreden lassen, und Hossa Rodriguez (Felix Wulfers) den betagten Glitterboys auf Stöckelschuhen eine Choreografie einhauchen soll, eskaliert die Stimmung. Wie es ausgeht, erfahren die Theaterfans erstmals in fünf Aufführungen. Premiere feiert Hubert Kathmann, der bei seinem Debüt in die Rolle des Hausarztes Dr. Richard Wurm schlüpft. Dass es nie zu spät ist, Plattdeutsch zu lernen, beweist Heiner Grunert-Elsen, der als Journalist Jens Schneckenreiter seine ersten drei Sätze im Rampenlicht schnackt. Info: Der Theaterverein Friesoythe lädt am Samstag, 14. März, und am Samstag, 21. März ab 19.30 Uhr zu den ersten beiden Aufführungen ein. Die Nachmittagsvorstellung findet am Sonntag, 22. März, ab 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen statt. Danach stehen die Laienschauspieler noch einmal am Freitag, 27. März, und Samstag, 28. März, ab 19.30 Uhr auf der Bühne. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse.
- Schmuck gestohlen, Anhänger weg: Polizei ermittelt im Nordkreis
Symbolbild: AdobeStock Sedelsberg/Friesoythe. Am vergangenen Wochenende kam es im Nordkreis zu mehreren Eigentumsdelikten. Zwischen Freitag, 17 Uhr, und Samstag, 13.45 Uhr, wurden in der Danziger Straße in Sedelsberg zwei Wohnungseinbruchdiebstähle verübt. Die bislang unbekannten Täter nutzten die Abwesenheit der Bewohner aus und verschafften sich Zugang zu den Wohnungen. Dabei stahlen sie unter anderem Schmuck. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Darüber hinaus wurde in der Bahnhofstraße in Friesoythe ein Pkw-Anhänger gestohlen. Die Tat ereignete sich im Zeitraum von Mittwoch, 14. Januar, 17 Uhr, bis Samstag, 17. Januar, 08.44 Uhr. Der Anhänger war mit einem Anhängerschloss gesichert und auf einem frei zugänglichen Parkplatz abgestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Taten geben können, sich bei der Polizei zu melden.
- Baby-Boom in Bösel: Warum wurden 25 % mehr Kinder geboren?
FRITZ-Kolumne am Sonntag Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock In Bösel kommen im Schnitt rund 100 Babys pro Jahr zur Welt. Mal zwei mehr, mal zwei weniger. Kitas, Spielplätze und Familienförderung sind fein säuberlich darauf eingependelt. Doch dann kam Corona. Und mit ihr eine Zahl, die selbst Bürgermeister Hermann Block und Öffentlichkeitsarbeiter Stefan Nording kurz die Augenbrauen hochziehen ließ: 25 Prozent mehr Babys! Mitten in der Zeit der Kontaktbeschränkungen. Ohne Dorffeste. Ohne Tanzfläche. Während anderswo Terminkalender verwaisten und hauptsächlich TV-Serien marathontauglich waren, passierte hier etwas ganz anderes: Die Wiegen füllten sich. Leise. Beharrlich. Und erstaunlich fruchtbar. Symbolbild: AdobeStock Man kann nun trefflich spekulieren. Die Pandemie war schließlich eine Zeit des Verzichts: weniger Feiern, weniger Umarmungen, weniger Ablenkung. Dafür mehr Zuhause. Mehr Abende. Mehr Sofa. Und plötzlich saß man nicht nur im Homeoffice enger zusammen, sondern auch emotional. Wenn der Stammtisch pausiert und das Café schließt, rückt der Lieblingsmensch automatisch näher. Man redet mehr, lacht mehr – und denkt vielleicht auch darüber nach, wie schön es wäre, diese merkwürdige Zeit nicht allein zu überstehen. Sondern zu zweit. Oder zu dritt. Bösel investierte in dieser Zeit der Entbehrungen in die Zukunft. Still, liebevoll und ganz ohne großes Aufhebens. Die Geburtsstationen merkten es zuerst. Die Kinderwagenläden kurz danach. Und nach Corona? Normalisierte sich alles wieder. Bösel eben – zuverlässig wie immer. Doch dieser kleine Babyboom bleibt eine hübsche Randnotiz der Pandemiegeschichte. Er zeigt: Nähe muss nicht laut sein. Manchmal entsteht sie einfach. An einem ruhigen Abend. In einer ungewöhnlichen Zeit. Und manchmal wächst daraus ein ganz neues Leben. Corona hat vieles ausgebremst.Bösel hat – ganz nebenbei – beschleunigt. Richtung Zukunft.
- Wie der Schulstress auf der Straße beendet werden soll
Von Martin Pille Wird komplett neu gestaltet: Der alte Busbahnhof vor der St. Martin-Grundschule. Foto:pi Bösel. Mit einstimmigen Beschlüssen zum Haushalt hat der Schulausschuss nun den Weg freigemacht für den Neubau des Busbahnhofs am Schulzentrum und den gleichzeitigen Ausbau der Fladderburger Straße bis zu Schulstraße. Diese Entscheidung, die der Gemeinderat noch bestätigen muss, ist Teil des Mastersplans, den der Rat zu Beginn des letzten Jahres gefasst hat. Die Zustimmung gilt als sicher. Im ersten Bauabschnitt, so der Fachbereichsleiter im Rathaus, Josef Runden, werden im Busbahnhof die vorhandenen Haltestellen komplett zurückgebaut und durch neue, barrierefreie mit Blindenleitsystemen und Unterständen ersetzt. Während die Umfahrungen für die Busse mit Asphalt hergestellt werden, werden die übrigen Flächen für Fußgänger und Radfahrer gepflastert. Dazu kommen 33 Parkplätze für Kfz und ein Fahrradunterstand für 40 Fahrräder Eltern-Bring- und Holzone Um dem zunehmenden Elterntaxi-Chaos mit gefährlichen Situationen durch Wendemanöver, Hupkonzerten und zugeparkten Straßen zu begegnen, ist zudem eine eigene Eltern-Bring- und Holzone parallel zu Fladderburger Straße geplant, damit die Kinder den Rest des Schulweges zu Fuß zurücklegen können. Für diesen Bauabschnitt sollen 966.000 Euro aufgewendet werden; 725.000 Euro an Zuschüssen werden erwartet. In einem weiteren Bauabschnitt soll dann die Fladderburgerstraße auf 175 Metern ausgebaut werden. Gleichzeit wird der Regenwasserkanal gemäß des Generalentwässerungsplanes erneuert und vergrößert. Die Straße wird asphaltiert, die Nebenanlagen gepflastert. 690.000 Euro sind hierfür eingeplant. Eine Förderung ist noch ungeklärt. Die Bauarbeiten sollen in diesem Jahr beginnen und 2027 fertiggestellt sein. Während dieser Zeit ist dort kein Autoverkehr möglich; ein provisorischer Busbahnhof soll an der Jahnstraße bei der Sporthalle eingerichtet werden. Gebaut werden können jetzt für die St. Martin-Grundschule auch zwei Gruppen- und Betreuungsräume im Schulgarten hinter dem „Langen Jammer“. Damit stellt die Gemeinde den ab Schuljahr 2026/2027 jahrgangsweise aufsteigenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung sicher. Für die 493.500 Euro Gesamtkosten erhält die Gemeinde 402.000 Euro vom Regionales Landesamt für Schule und Bildung; ferner sind 98.000 Euro aus der Kreisschulbaukasse eingeplant. Lehrküche für die Oberschule Der Schulausschuss segnete im Übrigen alle Ansätze der Verwaltung zu den drei Böseler und Petersdorfer Schulen einstimmig ab. Das gilt für die einzelnen Sachkonten zur eigenverantwortlichen Bewirtschaftung, als auch für investive Vorhaben. Unter anderem soll eine neue Lehrküche für die Oberschule gebaut werden. Bislang wird die bestehende Lehrküche in der Grundschule auch von der OBS genutzt.
- Kreativ, aktiv, informiert: Kurse starten
Das neue Programm des Bildungswerks Friesoythe mit zahlreichen attraktiven Angeboten liegt vor. Bösel . Mit dem Jahresbeginn startet das Bildungswerk Friesoythe in Bösel erneut mit einem vielseitigen Kursangebot. Interessierte können sich ab sofort anmelden. Der Kurs „Spielen und Lernen“ richtet sich an Kinder im Alter von ein bis drei Jahren, die ihre Umwelt spielerisch erkunden möchten. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Förderung der Motorik sowie die Entfaltung von Fantasie und Kreativität. Geleitet wird der zehnteilige Kurs von Sandra Schlarmann. Er beginnt am Dienstag, 3. Februar 2026, um 8.30 Uhr in der Sporthalle Petersdorf, Hauptstraße 16a. Wer handwerklich kreativ werden möchte, ist im Kurs „Stricken für AnfängerInnen“ genau richtig. Heike Siemer vermittelt an drei Abenden die Grundlagen des Strickens – vom Maschenanschlag über einfache Muster bis hin zu ersten kleinen Projekten. Der Kurs startet am Montag, 2. Februar 2026, um 19 Uhr im Begegnungszentrum (BGZ) Bösel, Am Kirchplatz 28. Einen informativen Abend bietet der Vortrag „Gesunder Darm, gesunder Mensch – Alarm im Darm“ mit Maria Jansen. Er findet am Mittwoch, 11. Februar 2026, um 19.30 Uhr im BGZ statt und zeigt auf, was jede und jeder Einzelne für das eigene Wohlbefinden tun kann. Auch Töpferkurs dabei Ebenfalls wieder im Programm ist der Kurs „Nähen für AnfängerInnen“ mit Renate Rohen. Hier werden die grundlegenden Techniken des Nähens vermittelt. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 11. Februar 2025, um 19.30 Uhr im BGZ und wird an fünf weiteren Abenden bis zum 18. März fortgesetzt. Kreatives Arbeiten mit Ton steht im Mittelpunkt des Töpferkurses mit Sonja Wachtendorf. Der vierteilige Kurs startet am Donnerstag, 5. März 2026, und findet jeweils von 18 bis 21 Uhr im Töpferstübchen, Korsorsstraße 46 in Bösel-Ostland, statt. Die Teilnehmenden lernen, Gebrauchskeramik wie Tassen, Teller, Vasen oder Schalen in unterschiedlichen Aufbautechniken herzustellen und zu glasieren. Ein Einstieg in die Welt der Aquarellmalerei wird am Freitag, 6. März, geboten. Stefanie Taubenheim führt die Teilnehmenden ab 15 Uhr im BGZ Schritt für Schritt an diese Maltechnik heran. Das benötigte Material wird gestellt. Anmeldungen nimmt Monika Pille unter der Telefonnummer 04494/1094 entgegen.
- Wachstum, Wirtschaft, Zukunft: Bösel legt 2025 weiter zu
Das Rathaus in Bösel wird vergrößert. Der Anbau soll in diesem Jahr fertiggestellt sein. Foto: pi Bösel . Die Gemeinde Bösel blickt auf ein insgesamt positives Jahr 2025 zurück. Besonders das anhaltende Bevölkerungswachstum, steigende Steuereinnahmen und eine weiterhin hohe Bautätigkeit prägen die Entwicklung der Kommune, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Bevölkerungsentwicklung weiter über dem Landesdurchschnitt Zum 31. Dezember 2025 lebten 9.506 Menschen in Bösel. Damit wuchs die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres um 174 Personen – ein Plus von 1,88 Prozent. Dieser Zuwachs liegt deutlich über dem landesweiten Durchschnitt von 1,5 Prozent im Jahr 2024. Die Bevölkerung setzt sich aus 4.889 Männern und 4.618 Frauen zusammen. Seit 2010 ist die Einwohnerzahl damit von 7.384 auf nunmehr 9.506 gestiegen. Die Gemeinde nähert sich damit Schritt für Schritt der Marke von 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen Im Jahr 2025 wurden in Bösel 102 Kinder geboren, davon 54 Jungen und 48 Mädchen. Das waren elf Geburten weniger als im Vorjahr. Bemerkenswert sind drei Hausgeburten, die direkt in der Gemeinde beurkundet wurden. Demgegenüber standen 79 Sterbefälle, fünf mehr als 2024. Daraus ergibt sich ein Geburtenüberschuss von 23 Personen, der allerdings um 16 unter dem Vorjahreswert lag. Die Zahl der Eheschließungen stieg deutlich an: 47 Paare gaben sich im Standesamt Bösel das Jawort, acht mehr als im Jahr zuvor. Der Kauf der "Brüggemannschen Fläche" gehört zu den Investitionen der Gemeinde. Foto: pi Jubiläen und Altersstruktur Der älteste Einwohner Bösel ist Franz Tönnies, geboren am 12. August 1927, der 98 Jahre alt ist. Jüngster Einwohner ist Hanno Skaczylas, geboren am 16. Dezember 2025. Im Bereich der Altersjubiläen gab es 2025 unter anderem 20 Jubilare zum 80. Geburtstag und 39 zum 85. Geburtstag. Zudem wurden 23 Goldene, 12 Diamantene und zwei Eiserne Hochzeiten gefeiert. Die Ehrungen erfolgen je nach Alter zentral, durch Besuche der stellvertretenden Bürgermeister oder durch den Bürgermeister selbst. Kommunalpolitik und Verwaltung Der Gemeinderat der Gemeinde Bösel wird in der Ratsperiode 2026–2031 weiterhin aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren bestehen, hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigtes Mitglied. Aktuell ist ein Mandat unbesetzt. Der Rat tagte im Jahr 2025 sechsmal, der Verwaltungsausschuss siebenmal. Insgesamt fanden fünf Fachausschusssitzungen statt. Das Rathaus war an rund 246 Tagen geöffnet. Aufgrund von Platzmangel wurde das Gebäude Am Kirchplatz 24 weiterhin für soziale Aufgaben genutzt. Die im August 2025 begonnene Rathauserweiterung soll 2026 abgeschlossen werden. Danach ist vorgesehen, das ehemalige Adam-Haus im Rahmen der Städtebausanierung zu verwerten. Bautätigkeit und Grundstücke Die Bautätigkeit blieb auf hohem Niveau. Insgesamt wurden 89 Bauanträge gestellt, fünf mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen 42 Bauanzeigen für genehmigungsfreie Vorhaben. Besonders der Neubau von Mehrfamilienhäusern sowie Nutzungsänderungen nahmen zu. In mehreren Baugebieten sind nur noch wenige Grundstücke verfügbar. Weitere Bauplätze entstehen ab Herbst/Winter 2026 mit 27 Bauplätzen in Bösel Nord III und 19 Bauplätzen in Petersdorf an der Kampstraße. Wirtschaft, Gewerbe und Steuereinnahmen Die Zahl der Gewerbebetriebe stieg deutlich von 933 auf 982 Betriebe. Es gab 114 Anmeldungen und 67 Abmeldungen. Besonders die Anzahl größerer Betriebe mit einem Steueraufkommen über 100.000 Euro nahm zu. Die Steuereinnahmen erreichten 2025 einen neuen Höchststand von rund 9,07 Millionen Euro. Den größten Anteil daran hatte die Gewerbesteuer mit über 7,4 Millionen Euro, ein Plus von rund 1,14 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Grundsteuer B stieg ebenfalls deutlich, während die Grundsteuer A infolge der Grundsteuerreform stark zurückging. Der erste Spatenstich als symbolischer Auftakt. In Bösel sind verschiedenen Bauvorhaben geplant. . Foto: pi Feuerwehr, Bildung und Betreuung Die Freiwillige Feuerwehr Bösel zählte 76 Mitglieder und rückte zu 62 Einsätzen aus. Insgesamt wurden über 6.800 ehrenamtliche Stunden geleistet. Im Bereich der Kinderbetreuung stehen in Bösel 393 Kita-Plätze sowie 135 Krippenplätze zur Verfügung. Die Schulen in der Gemeinde – die St.-Martin-Schule, die Grundschule Petersdorf und die Oberschule Bösel – wurden von insgesamt über 750 Schülerinnen und Schülern besucht. Kirchenaustritte Die Zahl der Kirchenaustritte stieg weiter an. 62 Personen traten aus der katholischen und 40 aus der evangelischen Kirche aus. Insgesamt waren es damit 102 Austritte im Jahr 2025. Fazit: Bösel entwickelt sich weiterhin dynamisch. Das überdurchschnittliche Bevölkerungswachstum, eine stabile wirtschaftliche Lage und Investitionen in Infrastruktur und Verwaltung unterstreichen die Attraktivität der Gemeinde – auch mit Blick auf die kommenden Jahre.
- Einstimmige Wahlen beim Schützenverein Bösel
Im Rahmen der Generalversammlung in der Schießhalle hat der Bürgerschützenverein Bösel seinen Vorstand neu aufgestellt und erweitert. Künftig wird Vereinsschießmeister Matthias Skaczylas von einem Stellvertreter unterstützt. In dieses neu geschaffene Amt wählten die Mitglieder einstimmig Kevin Blömer. Auch die weiteren Vorstandsposten wurden ohne Gegenstimmen bestätigt. Martin Oltmann bleibt 1. Vorsitzender des Vereins, vertreten wird er weiterhin vom amtierenden Kaiser Ludger Handt. Das Amt der Schriftführerin bekleidet nach wie vor Sandra Schmidt, unterstützt von ihrer Stellvertreterin Michaela Oltmanns. Die Kassenführung liegt weiterhin in den Händen von Rene Krug. Den neu zusammengesetzten Vorstand stellte Königin Alexandra Jöring vor. Zum Gremium gehören Ludger Handt, Matthias Skaczylas, Rene Krug, Kevin Blömer, Sandra Schmidt, Michaela Oltmanns und Martin Oltmann (von links). Foto: Martin Pille










