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  • Bösel feiert 2026 großes Jubiläum

    Bösel. Von einem ereignisreichen Jahr 2025 für die Gemeinde Bösel, das von starkem Zusammenhalt, Engament und Mut zur Veränderung geprägt war, spricht Bösels Bürgermeister Hermann Block in seinem Jahrerückblick.. Zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen wie der Handwerker- und Bauernmarkt, das Bürgerfrühstück und der Weihnachtsmarkt am Pallert zeigten eindrucksvoll das lebendige Gemeindeleben – getragen vom großen Einsatz vieler Ehrenamtlicher. Mit rund 60 Vereinen und vielfältigen sozialen Initiativen bilde das Ehrenamt ein starkes Fundament für Gemeinschaft und Lebensqualität. Auch politisch seien wichtige Impulse gesetzt worden: Fortschritte in der Städtebausanierung, neue Quartiersplanungen und der entstehende Multifunktionsplatz auf dem ehemaligen Gründing-Gelände stärkten nachhaltig den Ortskern und schafften neue Treffpunkte für alle Generationen. Mit Zuversicht blicke die Kommune auf 2026, das ganz im Zeichen des 150-jährigen Bestehens der politischen Eigenständigkeit stehe. Zahlreiche Veranstaltungen werden dieses Jubiläum begleiten, darunter der OM-Familientag am 6. September 2026, der gemeinsam mit den Euromusiktagen gefeiert wird. Zudem seien alle Wahlberechtigten zur Kommunalwahl am 13. September 2026 eingeladen. Zum Jahresausklang richte sich ein herzlicher Dank an alle Engagierten sowie die besten Wünsche für ein friedliches Weihnachtsfest und Gesundheit im neuen Jahr.

  • Kindergarten mit Hakenkreuz beschmiert

    Friesoythe/Bösel . Mit Farbschmierereien an einer Hauswand und einer Bushaltestelle in Friesoythe sowie an einem Kindergarten in Bösel hatte es die Polizei am vergangenen Wochenende zu tun. Die Taten ereigneten sich nach weiteren Polizeiangaben zwischen Freitag und Sonntag. Hauswand besprüht Unbekannte Täter betraten im genannten Zeitraum das Grundstück eines Einfamilienhauses in der Dr.-Niermann-Straße in Friesoythe und besprühten die Hauswand mit Farbe. Im selben Tatzeitraum wurde zudem eine Bushaltestelle in der Straße Großer-Kamp-Ost mit identischer Farbe beschädigt. Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang aus. Beleidigende Parolen Wie die Polizei weiter mitteilte, beschmierten bislang unbekannte Täter zwischen Freitag, 12 Uhr, und Sonntag, 11:33 Uhr, die rückwärtige Hauswand eines Kindergartens in Bösel mit einem Hakenkreuz sowie beleidigenden Parolen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu den Sachbeschädigungen oder den Schmierereien geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Friesoythe unter der Telefonnummer 04491/9339-0 zu melden.

  • Entscheidung: Melanie Buhr kandidiert

    Kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Friesoythe: Melanie Buhr. Foto: SPD Nun ist es offiziell: Melanie Buhr möchte Bürgermeisterin in Friesoythe und damit Nachfolgerin von Sven Stratmann werden. Die Nominierung des SPD-Ortsvereinsvorstands hat die sozialdemokratische Ratsfrau angenommen. „Wir freuen uns, mit Melanie Buhr eine politisch erfahrene, sympathische und gut vernetzte Frau ins Rennen zu schicken“ so der Vorsitzende Sören Wewer. Trotz Turbulenzen Melanie Buhr bringe ihre bisherige Arbeit als stellvertretende Bürgermeisterin in die Kandidatur ein. Aus dem Vorstand wird ihr Einsatz und ihre Standhaftigkeit  gewürdigt. Buhr stehe für Dialog, Zusammenhalt und eine verlässliche Politik für alle Ortsteile.  Es sei imponierend, dass sie trotz einer turbulenten Phase weiter für die SPD und für Friesoythe zur Verfügung stehe. Aus tiefer Überzeugung „Ich danke dem Vorstand von Herzen für dieses klare Votum und das große Vertrauen, das mir damit entgegengebracht wird. Die Entscheidung, für das Amt der Bürgermeisterin zu kandidieren, habe ich nach reiflicher Überlegung und aus tiefer Überzeugung getroffen“, betont Buhr. Hat mich bestärkt und berührt Die Ereignisse der vergangenen Wochen „haben mich selbst kritisch reflektieren lassen“, erklärt sie. Sie habe sich   jedoch nicht entmutigen lassen. Viel Zuspruch auch aus der Bevölkerung habe ihre Entscheidung für eine Kandidatur getragen.  „Das hat mich bestärkt und berührt.“ Sie fühle sich ihrer  Geburts- und Heimatstadt  und den Menschen tief verbunden. „Hier möchte ich künftig noch mehr Verantwortung übernehmen.“ Offizielle Nominierung Die Ratsfraktion wird den Vorschlag des SPD-Ortsvereinsvorstandes auf ihrer nächsten Sitzung Anfang Januar 2026 beraten. Die offizielle Nominierungskonferenz erfolgt im Januar 2026, in der die Friesoyther Sozialdemokraten entscheiden.

  • Friesoythe: Restaurant "Mona Lisa" schließt

    Das Restaurant Mona Lisa in der Friesoyther Innenstadt schließt seine Türen. Nach Sanierungsarbeiten soll ein neuer Betreiber den Betrieb ab Mitte Januar neu eröffnen. Foto: höf Friesoythe . Das gastronomische Bild in Friesoythe verändert sich an prominenter Stelle:  Nach fast einem Vierteljahrhundert schließt das italienische Restaurant und Eiscafé „Mona Lisa“ im Stadtzentrum seine Türen.  Inhaber Szczepan Berestecki bestätigte auf Nachfrage der FRITZ-Redaktion, dass das von ihm im Jahr 2001 an der Lange Straße eröffnete Restaurant nach 24 Jahren seinen Betrieb einstellt. Ähnliches Konzept Einen Leerstand wird es jedoch nicht geben. Wie der Gastronom weiter mitteilte, ist bereits ein Neustart geplant: Voraussichtlich ab Mitte Januar soll am gleichen Standort ein neues gastronomisches Angebot eröffnen, das sich konzeptionell in eine ähnliche Richtung bewegt. Nach Informationen der FRITZ-Redaktion wird ein Gastronom aus Papenburg den Betrieb voraussichtlich übernehmen.

  • Schüler übernehmen politische Regie

    Ausschusssitzung mit den Ratsleuten (von rechts) Bernd Kramer, Melanie Buhr sowie Bürgermeister Sven Stratmann. Fotos: höf So viel fraktionsübergreifende Einigkeit wünscht sich wohl jeder Bürgermeister – auch wenn sie im politischen Alltag eher selten ist. Schmunzelnd kommentierten Friesoyther Ratsmitglieder das Szenario nach mehreren außergewöhnlichen Ausschusssitzungen in der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe. Dort hatten Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs im Rahmen des Projekts „Pimp Your Town“ die politische Regie übernommen. Hautnah Bei dem dreitägigen Kommunalpolitik-Planspiel erlebten die Jugendlichen parlamentarische Demokratie hautnah: Sie gründeten Fraktionen, diskutierten in Fachausschüssen, entwickelten eigene Anträge und stimmten darüber ab – unterstützt von Lehrkräften, dem Verein „Politik zum Anfassen e.V.“ aus Isernhagen als überregionaler Veranstalter sowie erfahrenen Kommunalpolitikern aus Friesoythe. Die "echten Ratsherren" (von links) Sören Wewer, Hans Meyer und Dennis Löschen leiteten die Sitzung mit den Schülerinnen und Schülern. Zugang zur lokalen Demokratie Mit dabei waren Bürgermeister Sven Stratmann, die stellvertretende Bürgermeisterin Melanie Buhr, Ratsvorsitzende Maria Hogeback, Ratsfrau Renate Geuter sowie die Ratsherren Hans Meyer, Dennis Löschen, Sören Wewer und Bernd Kramer. Schulleiter Rasmus Braun betonte, Ziel des Projekts sei es, jungen Menschen einen direkten Zugang zur lokalen Demokratie zu eröffnen. Rasende Autos und Rente In den Sitzungen bewiesen die Jugendlichen Ernsthaftigkeit und Weitblick: Sie forderten mehr Verkehrssicherheit, kritisierten rasende Autos, setzten sich für den Erhalt von Ampelanlagen ein und thematisierten überraschend engagiert Fragen zur Rente, zur Situation von Senioren, zur Ausstattung der Schulen und zu besseren Freizeitangeboten. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Ratssitzung mit Bürgermeister, in der die Anträge beschlossen wurden – oft mit fraktionsübergreifender Zustimmung, um den Forderungen mehr Gewicht zu verleihen. Impulse geliefert Das Fazit aller Beteiligten fiel eindeutig aus: „Pimp Your Town“ ist ein gelungenes Projekt, das nicht nur politische Bildung lebendig macht, sondern auch Impulse für die kommunale Arbeit vor Ort liefert.

  • Baugrundstücke in Bösel begehrt

    In Petersdorf sollen 21 neue Baugrundstücke entstehen. Foto: pi Bösel . In Bösels Ortsteil Petersdorf sollen 21 neue Baugrundstücke entstehen. Das hat der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen und einen Bebauungsplan für rund 2,3 Hektar aufgestellt. Lücke wird geschlossen Im Kreuzungsbereich der Schulstraße mit der Kampstraße hat die Gemeinde 1,5 Hektar erworben, für das der Flächennutzungsplan in der Größe von insgesamt 2,93 Hektar geändert wird. Die Fläche wird komplett als „Allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen, sodass die Lücke zur bereits vorhandenen Siedlung davor geschlossen wird. Nur noch wenige zu haben Der Verkauf von Baugrundstücken in der Gemeinde Bösel gestaltet sich nach den Worten von Fachbereichsleiter Christoph Burtz weiter positiv. Wie er während der Ausschusssitzung bekanntgab, sind im Baugebiet Bösel Nord (hinter der Grundschule St. Martin) alle 12 Grundstücke für Einfamilienhäuser und weitere 14 für den Mietwohnungsbau verkauft. Im anderen Teilbereich hinter dem Friedhof sind von den 23 angebotenen Baugrundstücken 18 verkauft, fünf sind bereits reserviert. Eine ähnliche Entwicklung gibt es im Bebauungsgebiet „Südlich Neuland), wo von 28 jetzt 27  Flächen verkauft sind, ein Baugrundstück ist reserviert. In Petersdorf sind an der Eichenstraße von 25 Baugrundstücken 22 verkauft, davon werden fünf für den Mietwohnungsbau genutzt, zwei sind reserviert; nur ein Grundstück ist noch zu haben.

  • Leuchtendes Zeichen für die Landwirtschaft

    Die Landjugend Sedelsberg organisierte am gestrigen Samstag eine Aktion unter dem Motto „Adventsumzug Saterland 2025 – ein Funke Hoffnung für die Landwirtschaft“ . In Form einer eindrucksvollen Lichterfahrt zogen rund 200 festlich geschmückte Fahrzeuge durch das Saterland. Entlang der Strecke von Sedelsberg über Scharrel und Ramsloh bis nach Strücklingen verfolgten nach Polizeiangaben etwa 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer den stimmungsvollen Umzug. Mit bunten Lichtern, weihnachtlichen Motiven, Figuren und Botschaften machten die Teilnehmenden auf die Anliegen der Landwirtschaft aufmerksam und sorgten insbesondere bei vielen Kindern für strahlende Gesichter. Die Versammlung verlief störungsfrei. Sowohl die Landjugend Sedelsberg als auch die Polizei Friesoythe ziehen ein durchweg positives Fazit der gelungenen Veranstaltung.

  • Friesoyther Krippe wird weiblicher

    Vor der Krippe: Teile des neuen Teams, das seit 2024 die Weihnachtsgeschichte gestaltet. Fotos: cl Friesoythe. Maria und Josef sind noch auf Herbergssuche. Das Paar hat in der St. Marien Kirche Friesoythe bereits einen längeren Weg zurückgelegt und der frisch gestrichene Stall, in dem sie Obdach finden sollen, ist zumindest schon in Sichtweite. Ein freundlicher Ochse hält dort die Stellung und kann sich über eine großzügige Portion Heu freuen, die rund um ihn herum verteilt liegt. Leuchter sind poliert „Wohl genährt“, kommentiert Rainer Schweigatz das stattliche Arbeitstier, vor dem zahlreiche Schafe grasen. Die Futterkrippe nebenan dient zurzeit lediglich den Tieren, auch von einem Engel ist noch nichts zu sehen. „Zu verkünden hat er ja auch noch nichts“, berichtet Schweigatz schmunzelnd, der zurzeit die Weihnachtsfeiertage in den Gotteshäusern vorbereitet. Die Leuchter sind poliert und kartonweise werden Kerzen per Sackkarre an ihren jeweiligen Bestimmungsort transportiert. Am Aufbau der Krippe ist er beteiligt, „das steht sogar in meinem Arbeitsvertrag“, verrät der hauptamtliche Pfarrei-Mitarbeiter, aber verweist auf das in weiten Teilen neue zusammengestellte Team, das ehrenamtlich für den Aufbau der biblischen Geschichte verantwortlich zeichnet.   Kreative Einfälle 2024 haben die rund 16 Frauen und Männer erstmals gemeinsam Hand angelegt. Zur „alten Garde“ zählen dabei Hermann Tepe, Gerd Bickschlag, Otto Hafkemeyer und Josef Meyer. Etliche Fotos aus vergangenen Jahren wurden als Vorlage studiert, doch eigene Ideen waren und sind selbstverständlich. „Da gibt es auch bei uns jede Menge kreative Einfälle“, unterstreicht Bernd Gründung, der die Federführung übernommen hat und sich mit der Anzahl und dem Engagement seiner Mitstreiter mehr als zufrieden zeigt. „Eine generationsübergreifend tolle Truppe und es macht Spaß, zusammenzuarbeiten“, sagt der Friesoyther und verweist auf gemeinsam beschlosseneReformbewegungen, die Krippe weiblicher werden zu lassen. Der Tischlermeister ist somit gerade dabei, einer Hirtin das Leben zu schenken, die es aller Voraussicht nach noch rechtzeitig zur Ankunft der Heiligen Familie ins Gotteshaus schaffen wird.   Schöne Stunden In verschiedenen Szenen verwandelt sich das Landschaftsbild im Altarraum in die Weihnachtsgeschichte. Den Anfang nimmt Johannes der Täufer als Wegbereiter Jesu in der Wüste. Zuvor machte sich seine Dramaturgen auf den Weg, um Moos zu sammeln. „Schöne Stunden, die wir mit einer guten Tasse Tee ausklingen lassen“, verrät Gründings Ehefrau Annette, die mit den Frauen Dekoration und Ausstaffierung von Bauten und Gelände übernimmt.   Während der Verkündigungsengel kurz vor dem Abflug steht, weilt das Christkind noch vor den Toren der Kirche und wird am Mittag des Heiligabends umgebettet. Es ist die letzte Amtshandlung der Krippenbauer, danach kann Weihnachten kommen. Info: Die Krippenbauer verbinden ihr Werk mit Gedanken zu den vier Adventssonntagen, die sie für die Besucher ausgelegt haben. Zum gemeinsamen Singen an der Krippe als neue Aktion laden sie am Samstag, 27. Dezember, ab 18 Uhr (nach der Vorabendmesse) ein.

  • Bratfertige Tauben im Verkauf

    Bösel.  Um Schäden für die Äcker der Gemüse- und Rapsanbauern zu vermeiden oder gering zu halten, hat der Böseler Hegering gleich drei Taubenjagden angesetzt. Jeweils am Samstag (17., 24. und 31. Januar 2026) rücken die Jäger den Ringeltauben auf den Leib und verbinden diese flächendeckende Aktion gleich mit dem Praktischen. Der Erlös der Taubenjagd am 17. Januar ist für einen sozialen Zweck gedacht. Die Taubenjagd wird an diesem Tag um 7.30 Uhr vor dem Heimathaus in Bösel angeblasen. Die revierlosen Jäger können sich bei den jeweiligen Jagdpächtern melden, um einen Stand zum Taubenschießen zugewiesen zu bekommen. Ab 14 Uhr bieten die Jäger die bratfertigen Tauben für die Bevölkerung für 3 Euro pro Stück an. Die Revierinhaber werden gebeten, die Anmeldungen für die Taubenjagd am 17. Januar spätestens bis zum 10. Januar 2026 bei Josef Runden (Telefon 04494/1869) vorzunehmen.

  • Neues Portal für alle: Bürokratie jetzt abbauen

    Symbolfoto: Adobe Stock Um Bürokratie abzubauen und staatliche Abläufe zu vereinfachen, haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das neue EinfachMachen-Portal gestartet. Über die Plattform können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbände und Verwaltungsbeschäftigte online unkompliziert melden, wo Verwaltung unnötig kompliziert ist, und konkrete Verbesserungsvorschläge einreichen. Erstmals auf Bundesebene Das Portal bündelt diese Rückmeldungen erstmals zentral auf Bundesebene und soll helfen, Verfahren gezielt zu vereinfachen. einfach-machen.gov.de startet zunächst als Beta-Version und wird ab 2026 schrittweise weiterentwickelt, perspektivisch auch mit KI-gestützter Auswertung. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig transparent über ein öffentliches Dashboard dargestellt werden.

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