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- Friesoythe: Restaurant "Mona Lisa" schließt
Das Restaurant Mona Lisa in der Friesoyther Innenstadt schließt seine Türen. Nach Sanierungsarbeiten soll ein neuer Betreiber den Betrieb ab Mitte Januar neu eröffnen. Foto: höf Friesoythe . Das gastronomische Bild in Friesoythe verändert sich an prominenter Stelle: Nach fast einem Vierteljahrhundert schließt das italienische Restaurant und Eiscafé „Mona Lisa“ im Stadtzentrum seine Türen. Inhaber Szczepan Berestecki bestätigte auf Nachfrage der FRITZ-Redaktion, dass das von ihm im Jahr 2001 an der Lange Straße eröffnete Restaurant nach 24 Jahren seinen Betrieb einstellt. Ähnliches Konzept Einen Leerstand wird es jedoch nicht geben. Wie der Gastronom weiter mitteilte, ist bereits ein Neustart geplant: Voraussichtlich ab Mitte Januar soll am gleichen Standort ein neues gastronomisches Angebot eröffnen, das sich konzeptionell in eine ähnliche Richtung bewegt. Nach Informationen der FRITZ-Redaktion wird ein Gastronom aus Papenburg den Betrieb voraussichtlich übernehmen.
- Schüler übernehmen politische Regie
Ausschusssitzung mit den Ratsleuten (von rechts) Bernd Kramer, Melanie Buhr sowie Bürgermeister Sven Stratmann. Fotos: höf So viel fraktionsübergreifende Einigkeit wünscht sich wohl jeder Bürgermeister – auch wenn sie im politischen Alltag eher selten ist. Schmunzelnd kommentierten Friesoyther Ratsmitglieder das Szenario nach mehreren außergewöhnlichen Ausschusssitzungen in der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe. Dort hatten Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs im Rahmen des Projekts „Pimp Your Town“ die politische Regie übernommen. Hautnah Bei dem dreitägigen Kommunalpolitik-Planspiel erlebten die Jugendlichen parlamentarische Demokratie hautnah: Sie gründeten Fraktionen, diskutierten in Fachausschüssen, entwickelten eigene Anträge und stimmten darüber ab – unterstützt von Lehrkräften, dem Verein „Politik zum Anfassen e.V.“ aus Isernhagen als überregionaler Veranstalter sowie erfahrenen Kommunalpolitikern aus Friesoythe. Die "echten Ratsherren" (von links) Sören Wewer, Hans Meyer und Dennis Löschen leiteten die Sitzung mit den Schülerinnen und Schülern. Zugang zur lokalen Demokratie Mit dabei waren Bürgermeister Sven Stratmann, die stellvertretende Bürgermeisterin Melanie Buhr, Ratsvorsitzende Maria Hogeback, Ratsfrau Renate Geuter sowie die Ratsherren Hans Meyer, Dennis Löschen, Sören Wewer und Bernd Kramer. Schulleiter Rasmus Braun betonte, Ziel des Projekts sei es, jungen Menschen einen direkten Zugang zur lokalen Demokratie zu eröffnen. Rasende Autos und Rente In den Sitzungen bewiesen die Jugendlichen Ernsthaftigkeit und Weitblick: Sie forderten mehr Verkehrssicherheit, kritisierten rasende Autos, setzten sich für den Erhalt von Ampelanlagen ein und thematisierten überraschend engagiert Fragen zur Rente, zur Situation von Senioren, zur Ausstattung der Schulen und zu besseren Freizeitangeboten. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Ratssitzung mit Bürgermeister, in der die Anträge beschlossen wurden – oft mit fraktionsübergreifender Zustimmung, um den Forderungen mehr Gewicht zu verleihen. Impulse geliefert Das Fazit aller Beteiligten fiel eindeutig aus: „Pimp Your Town“ ist ein gelungenes Projekt, das nicht nur politische Bildung lebendig macht, sondern auch Impulse für die kommunale Arbeit vor Ort liefert.
- Baugrundstücke in Bösel begehrt
In Petersdorf sollen 21 neue Baugrundstücke entstehen. Foto: pi Bösel . In Bösels Ortsteil Petersdorf sollen 21 neue Baugrundstücke entstehen. Das hat der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen und einen Bebauungsplan für rund 2,3 Hektar aufgestellt. Lücke wird geschlossen Im Kreuzungsbereich der Schulstraße mit der Kampstraße hat die Gemeinde 1,5 Hektar erworben, für das der Flächennutzungsplan in der Größe von insgesamt 2,93 Hektar geändert wird. Die Fläche wird komplett als „Allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen, sodass die Lücke zur bereits vorhandenen Siedlung davor geschlossen wird. Nur noch wenige zu haben Der Verkauf von Baugrundstücken in der Gemeinde Bösel gestaltet sich nach den Worten von Fachbereichsleiter Christoph Burtz weiter positiv. Wie er während der Ausschusssitzung bekanntgab, sind im Baugebiet Bösel Nord (hinter der Grundschule St. Martin) alle 12 Grundstücke für Einfamilienhäuser und weitere 14 für den Mietwohnungsbau verkauft. Im anderen Teilbereich hinter dem Friedhof sind von den 23 angebotenen Baugrundstücken 18 verkauft, fünf sind bereits reserviert. Eine ähnliche Entwicklung gibt es im Bebauungsgebiet „Südlich Neuland), wo von 28 jetzt 27 Flächen verkauft sind, ein Baugrundstück ist reserviert. In Petersdorf sind an der Eichenstraße von 25 Baugrundstücken 22 verkauft, davon werden fünf für den Mietwohnungsbau genutzt, zwei sind reserviert; nur ein Grundstück ist noch zu haben.
- Leuchtendes Zeichen für die Landwirtschaft
Die Landjugend Sedelsberg organisierte am gestrigen Samstag eine Aktion unter dem Motto „Adventsumzug Saterland 2025 – ein Funke Hoffnung für die Landwirtschaft“ . In Form einer eindrucksvollen Lichterfahrt zogen rund 200 festlich geschmückte Fahrzeuge durch das Saterland. Entlang der Strecke von Sedelsberg über Scharrel und Ramsloh bis nach Strücklingen verfolgten nach Polizeiangaben etwa 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer den stimmungsvollen Umzug. Mit bunten Lichtern, weihnachtlichen Motiven, Figuren und Botschaften machten die Teilnehmenden auf die Anliegen der Landwirtschaft aufmerksam und sorgten insbesondere bei vielen Kindern für strahlende Gesichter. Die Versammlung verlief störungsfrei. Sowohl die Landjugend Sedelsberg als auch die Polizei Friesoythe ziehen ein durchweg positives Fazit der gelungenen Veranstaltung.
- Friesoyther Krippe wird weiblicher
Vor der Krippe: Teile des neuen Teams, das seit 2024 die Weihnachtsgeschichte gestaltet. Fotos: cl Friesoythe. Maria und Josef sind noch auf Herbergssuche. Das Paar hat in der St. Marien Kirche Friesoythe bereits einen längeren Weg zurückgelegt und der frisch gestrichene Stall, in dem sie Obdach finden sollen, ist zumindest schon in Sichtweite. Ein freundlicher Ochse hält dort die Stellung und kann sich über eine großzügige Portion Heu freuen, die rund um ihn herum verteilt liegt. Leuchter sind poliert „Wohl genährt“, kommentiert Rainer Schweigatz das stattliche Arbeitstier, vor dem zahlreiche Schafe grasen. Die Futterkrippe nebenan dient zurzeit lediglich den Tieren, auch von einem Engel ist noch nichts zu sehen. „Zu verkünden hat er ja auch noch nichts“, berichtet Schweigatz schmunzelnd, der zurzeit die Weihnachtsfeiertage in den Gotteshäusern vorbereitet. Die Leuchter sind poliert und kartonweise werden Kerzen per Sackkarre an ihren jeweiligen Bestimmungsort transportiert. Am Aufbau der Krippe ist er beteiligt, „das steht sogar in meinem Arbeitsvertrag“, verrät der hauptamtliche Pfarrei-Mitarbeiter, aber verweist auf das in weiten Teilen neue zusammengestellte Team, das ehrenamtlich für den Aufbau der biblischen Geschichte verantwortlich zeichnet. Kreative Einfälle 2024 haben die rund 16 Frauen und Männer erstmals gemeinsam Hand angelegt. Zur „alten Garde“ zählen dabei Hermann Tepe, Gerd Bickschlag, Otto Hafkemeyer und Josef Meyer. Etliche Fotos aus vergangenen Jahren wurden als Vorlage studiert, doch eigene Ideen waren und sind selbstverständlich. „Da gibt es auch bei uns jede Menge kreative Einfälle“, unterstreicht Bernd Gründung, der die Federführung übernommen hat und sich mit der Anzahl und dem Engagement seiner Mitstreiter mehr als zufrieden zeigt. „Eine generationsübergreifend tolle Truppe und es macht Spaß, zusammenzuarbeiten“, sagt der Friesoyther und verweist auf gemeinsam beschlosseneReformbewegungen, die Krippe weiblicher werden zu lassen. Der Tischlermeister ist somit gerade dabei, einer Hirtin das Leben zu schenken, die es aller Voraussicht nach noch rechtzeitig zur Ankunft der Heiligen Familie ins Gotteshaus schaffen wird. Schöne Stunden In verschiedenen Szenen verwandelt sich das Landschaftsbild im Altarraum in die Weihnachtsgeschichte. Den Anfang nimmt Johannes der Täufer als Wegbereiter Jesu in der Wüste. Zuvor machte sich seine Dramaturgen auf den Weg, um Moos zu sammeln. „Schöne Stunden, die wir mit einer guten Tasse Tee ausklingen lassen“, verrät Gründings Ehefrau Annette, die mit den Frauen Dekoration und Ausstaffierung von Bauten und Gelände übernimmt. Während der Verkündigungsengel kurz vor dem Abflug steht, weilt das Christkind noch vor den Toren der Kirche und wird am Mittag des Heiligabends umgebettet. Es ist die letzte Amtshandlung der Krippenbauer, danach kann Weihnachten kommen. Info: Die Krippenbauer verbinden ihr Werk mit Gedanken zu den vier Adventssonntagen, die sie für die Besucher ausgelegt haben. Zum gemeinsamen Singen an der Krippe als neue Aktion laden sie am Samstag, 27. Dezember, ab 18 Uhr (nach der Vorabendmesse) ein.
- Bratfertige Tauben im Verkauf
Bösel. Um Schäden für die Äcker der Gemüse- und Rapsanbauern zu vermeiden oder gering zu halten, hat der Böseler Hegering gleich drei Taubenjagden angesetzt. Jeweils am Samstag (17., 24. und 31. Januar 2026) rücken die Jäger den Ringeltauben auf den Leib und verbinden diese flächendeckende Aktion gleich mit dem Praktischen. Der Erlös der Taubenjagd am 17. Januar ist für einen sozialen Zweck gedacht. Die Taubenjagd wird an diesem Tag um 7.30 Uhr vor dem Heimathaus in Bösel angeblasen. Die revierlosen Jäger können sich bei den jeweiligen Jagdpächtern melden, um einen Stand zum Taubenschießen zugewiesen zu bekommen. Ab 14 Uhr bieten die Jäger die bratfertigen Tauben für die Bevölkerung für 3 Euro pro Stück an. Die Revierinhaber werden gebeten, die Anmeldungen für die Taubenjagd am 17. Januar spätestens bis zum 10. Januar 2026 bei Josef Runden (Telefon 04494/1869) vorzunehmen.
- Neues Portal für alle: Bürokratie jetzt abbauen
Symbolfoto: Adobe Stock Um Bürokratie abzubauen und staatliche Abläufe zu vereinfachen, haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das neue EinfachMachen-Portal gestartet. Über die Plattform können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbände und Verwaltungsbeschäftigte online unkompliziert melden, wo Verwaltung unnötig kompliziert ist, und konkrete Verbesserungsvorschläge einreichen. Erstmals auf Bundesebene Das Portal bündelt diese Rückmeldungen erstmals zentral auf Bundesebene und soll helfen, Verfahren gezielt zu vereinfachen. einfach-machen.gov.de startet zunächst als Beta-Version und wird ab 2026 schrittweise weiterentwickelt, perspektivisch auch mit KI-gestützter Auswertung. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig transparent über ein öffentliches Dashboard dargestellt werden.
- Wodka für den Weihnachtsbaum?
Wodka lässt den Weihnachtsbaum länger leben. Das war der erste vermeintliche Trick, den Frank Pelk hörte. Viele weitere Mythen folgten. „Sehr unterhaltsam und erstaunlich, was es so alles gibt“, fasst der gs-agri-Pflanzenbauberater das Ergebnis seiner kleinen Umfrage im Freundes- und Bekanntenkreis zusammen. Pflanzenbauberater Frank Pelk: Fotos: cl Kein Alkohol im Topf Hochprozentiges soll angeblich desinfizieren. „Einen Nachweis gibt es dafür nicht und wenn kleine Kinder oder Haustiere zur Familie gehören, hat Alkohol im Topf nichts zu suchen“, so Pelk. Wer in Sachen Haltbarkeit auf Zucker und Honig schwört, fördere eher das Gegenteil, „denn dadurch werden die Leitungen verstopft.“ Mit Spülmittel könne man den Ständer reinigen, dem Stamm tut es nach Aussage des Experten jedoch nicht gut, „denn es zerstört die Zellen.“ Aspirin oder Vollmond? Hoch im Kurs steht der Kupfercent. „Belegt ist auch hier nichts, aber Schaden richtet er nicht an.“ Gleiches gilt für die Aspirintablette. Doch den Christbaum mit Haarspray halten? „Schlechte Idee, weil es vor allem die Brandgefahr erhöht.“ Darüber hinaus soll die Kraft des Mondes eine Rolle spielen. Demnach nadelt der Baum nicht so schnell, wenn er drei Tage vor Vollmond gefällt wird, hieß es schon vor Jahrhunderten. Über Umwege in die Wohnung Den Blick ins Universum braucht es für Frank Pelk ebenso wenig, wie die vielen weiteren vernommenen Tipps. Denn: Häufig seien es die einfachen Dinge, die zum Erfolg führten. Wer also seinen Christbaum bis ins neue Jahr frisch und formschön erleben möchte, sollte ihn keinem Temperaturschock aussetzen und ihn zunächst in der Garage, im Flur oder Keller lagern und somit „über Umwege“ ins Wohnzimmer führen, das möglichst auch keiner Sauna gleicht. „Trockene Luft mag er nicht, Fußbodenheizung überhaupt nicht“, weiß der Experte. Kein heißes Wasser Vor dem Aufstellen für eine frische und gerade Schnittfläche (nicht spitz oder kreuzweise) sorgen, dann kann er Wasser ziehen. „Quasi wie bei Blumen“, so Pelk. Das Wasser im Ständer muss kalt sein. „Nicht heißes einfüllen, wie einige meinen, das greift die Zellen an.“ Grünes Licht gibt der Fachmann abschließend für das Besprühen von Ästen und Nadeln zwischendurch. Wer dann noch eine LED-Lichterkette ohne Wärmeabgabe wählt, ist auf dem richtigen Weg, dass sich der Baum auch beim Besuch der heiligen drei Könige noch sehen lassen kann.
- Premiere: Hannelore Schrandt aus Bösel ist Bezirkskönigin
Bezirkskönigin Hannelore Schrandt (rechts) mit 2. Hofdame Angelika Handt und 2. Ritter Clemens Tewes. Foto: pi Bösel . Großer Jubel im Böseler Schützenverein: Hannelore Schrandt ist neue Bezirkskönigin des Oldenburger Schützenbundes (OSB). Damit gelingt es erstmals einer Frau aus Bösel, diese hohe Auszeichnung zu erringen, die ihr während eines Festballs in der Weser Ems Halle in Oldenburg vor 600 Schützinnen und Schützen überreicht wurde. Auf dem dritten Platz rangierte ebenfalls eine Böselerin: Angelika Handt, die zur 2. Hofdame ernannt wurde. Die gleiche Platzierung gelang Clemens Tewes bei den Herren; er wurde zum 2. Ritter geschlagen. Große Konkurrenz Der Oldenburger Schützenbund umfasst Vereine von der Wesermarsch bis zum Schützenkreis Cloppenburg – die Konkurrenz war also entsprechend groß. Mit einem hervorragenden Schuss und einem Teiler von 3,0 setzte sich Hannelore Schrandt gegen 140 Mitbewerberinnen durch und sicherte sich so den begehrten Titel. "Freue mich riesig" „Ich freue mich riesig, dass ich diesen Erfolg nach Bösel holen konnte“, sagte die frisch gekürte Bezirkskönigin stolz. Um beim Bezirkskönigsschießen antreten zu dürfen, muss man bereits dem Königshaus angehören, zu den zehn besten Schützinnen und Schützen zählen oder sich im Vorjahr beim Bezirkskönigsschießen bereits qualifiziert haben. Erste Frau in Bösel In der Geschichte des Böseler Schützenvereins ist es erst das dritte Mal, dass die Bezirkskönigswürde nach Bösel geht: 1991 errang August Preut den Titel, 2016 folgte Clemens Tewes – und nun schreibt Hannelore Schrandt als erste Frau Vereinsgeschichte.
- In Bösel entsteht neuer Wohnpark
In trockenen Tüchern: Die Geschäftsführerin der Alfred Döpker GmbH & Co KG Wohn- und Objektbau und Bösels Bürgermeister Hermann Block sind sich bei der Vermessung der Grundstücke einig: Die Fachwerkscheune und etwa 1700 Quadratmeter sollen dem „Pallert“ zugeschlagen werden Foto: pi Bösel/pi . In der Gemeinde Bösel soll ab dem nächsten Jahr ein neuer Wohnpark entstehen. In der direkten Nachbarschaft hat die Gemeinde an der Fladderburger Straße auf dem ehemaligen Brüggemannschen Flurstück eine Teilfläche von rund 1716 Quadratmeter gekauft. Die restliche Fläche des insgesamt 6084 Quadratmeter großen Grundstücks gegenüber der Böseler Tafel hat die Oldenburger Alfred Döpker GmbH & Co KG Wohn- und Objektbau erworben, die hier ab 2026 einen repräsentativen Wohnpark mit mehreren Mehrfamilienhäusern errichten möchte, berichtet Geschäftsführerin Jantje Döpker bei einem Ortstermin. Kulturelle und heimatliche Einheit Die Vermessung der neuen Grundstücksgrenze erfolgt mit einem Abstand von drei Metern zur auf dem Grundstück stehenden alten Fachwerkscheune. „Diese Fläche soll künftig öffentlich zugänglich gemacht und zu einer kulturell, heimatlich und touristisch genutzten Einheit verbunden und deshalb dem Museums-Pallert zugeschlagen werden“, kündigte Bürgermeister Hermann Block während der Grundstücksvermessung an. Gemeint ist das Gelände hinter dem Heimathaus mit dem Nachbau des alten Ortskerns, der bestehenden Fachwerkscheune mit Heimatmuseum und dem Brotbackhaus. Areal für Erholung Damit entstehe ein erweitertes Areal, das den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Gemeinde für Veranstaltungen, Begegnungen und Erholung zur Verfügung steht. Das 18 mal 9 Meter große jetzt erworbene Gebäude ist allerdings noch stark sanierungsbedürftig und derzeit nur eingeschränkt nutzbar. Man müsse Möglichkeiten mit dem Heimatverein erörtern und mögliche Fördertöpfe suchen, um das Gebäude in Stand zu setzen, kündigte Block an. Mariengrotte bleibt „Besonderes Augenmerk“, sagte der Bürgermeister, lege die Gemeinde auf den Erhalt des auf dem Grundstück befindlichen Brauchtumsdenkmals, der Mariengrotte. Dieses ortsbildprägende Denkmal, das Jahr für Jahr in besonderer Blumenpracht als Stationsaltar dient, soll auf jeden Fall erhalten bleiben und künftig durch die Gemeinde gepflegt werden.








