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  • Social-Media-Verbot: Schüler für zeitliche Begrenzung

    Lian Elias, Fynn Heinemann, Josef Jakob, Marie Louise und Lucie aus Friesoythe zeigen Verständnis für den Plan, das Nutzungsverhalten der Jugendlichen zu regeln, sprechen sich aber gegen ein komplettes Verbot aus. Foto: Höffmann Friesoythe. Ein komplettes Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren, wie es kürzlich in Australien beschlossen wurde, sehen die befragten Schülerinnen und Schüler der Realschule Friesoythe eher skeptisch. Die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren bezweifeln vor allem, dass sich ein solches Gesetz tatsächlich durchsetzen ließe. „Wir würden bestimmt einen Weg finden, trotzdem im Netz unterwegs zu sein“, lautet der einhellige Tenor der fünfköpfigen Gruppe, die sich mit der FRITZ-Redaktion zum Gespräch getroffen hat. Zeitlimit besser Grundsätzlich können Lucie Kubisch aus Ahrensdorf und Marie Louise Schröder aus Thüle die Zielsetzung eines Verbots nachvollziehen. Die beiden 14-Jährigen aus der Klasse 9d schlagen jedoch statt eines vollständigen Ausschlusses eine zeitliche Begrenzung der Nutzung vor. „Das ist technisch machbar“, sind sie überzeugt. Gerade bei jüngeren Kindern seien klare Regeln sinnvoll. Bei älteren Jugendlichen spiele Social Media jedoch eine wichtige Rolle – sowohl privat als auch schulisch. Der schnelle Austausch mit Mitschülerinnen und Mitschülern sei oft hilfreich und ermögliche Kontakte, die sonst so nicht zustande kämen. Das Handy gehört quasi zur Grundausstattung bei den Jugendlichen. Auch lehrreiche Inhalte Ähnlich sehen es die 16-jährigen Fynn Heinemann und Lian Elias Eibauer-Norenbrock aus Friesoythe. Die Gefahr, sich zu sehr in sozialen Netzwerken zu verlieren, sei durchaus real. „Viele Kinder und Jugendliche verbringen zu viel Zeit am Handy oder Computer, Hobbys und echte Treffen kommen dann zu kurz“, sagt Fynn. Dennoch habe Social Media auch positive Seiten. Es gebe zahlreiche informative und lehrreiche Inhalte, die beim Lernen unterstützen könnten. Mein Englisch verbessert Das betont auch der 13-jährige Josef Jakob Buhr aus Friesoythe, der ein Verbot eher für jüngere Kinder befürwortet. Lucie und Marie verweisen ebenfalls auf die schulischen Vorteile: „Ich habe durch Videos im Internet mein Englisch deutlich verbessert“, erzählt Lucie. Verständnis Insgesamt zeigen die Jugendlichen Verständnis für die aktuelle Diskussion rund um Social Media und Jugendschutz. Gleichzeitig sind sie überzeugt, dass sich manches mit der Zeit von selbst regelt. „Bei mir ist es schon weniger geworden“, berichtet Lian. Und Fynn ergänzt, dass beim Angeln das Handy ohnehin in der Tasche bleibt. Zum Hintergrund Australien hat als erstes Land weltweit ein gesetzliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren beschlossen. Ziel der Regelung ist es, junge Menschen besser vor psychischen Belastungen, Cybermobbing und suchtähnlicher Nutzung sozialer Netzwerke zu schützen. Lucie und Marie Louise schlagen ein Zeitlimit vor. Hohe Geldstrafen Das Gesetz verpflichtet große Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat oder X dazu, Konten von unter 16-Jährigen zu verhindern. Die Verantwortung liegt dabei ausdrücklich bei den Unternehmen selbst, nicht bei Eltern oder Jugendlichen. Anbieter müssen technische Maßnahmen zur Altersüberprüfung einführen; bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen. Das Verbot bezieht sich auf die aktive Nutzung mit eigenen Konten. Öffentlich zugängliche Inhalte dürfen weiterhin angesehen werden. Die Maßnahme ist Teil einer Verschärfung der australischen Online-Sicherheitsgesetze und gilt als internationaler Präzedenzfall. Digitale Teilhabe Befürworter sehen in dem Gesetz einen wichtigen Schritt zum Schutz der psychischen Gesundheit junger Menschen. Kritiker hingegen zweifeln an der praktischen Durchsetzbarkeit und warnen vor Datenschutzproblemen sowie vor Einschränkungen der digitalen Teilhabe von Jugendlichen. Auch wird befürchtet, dass Verbote leicht umgangen werden können.

  • Krippenfahrt der Böseler Senioren

    Die Seniorengruppen treffen sich regelmäßig. Symbolfoto: Adobe Stock Senioren Bösel/Petersdorf – Aktuelles aus der Seniorenarbeit Das Team der Senioren Bösel/Petersdorf informiert über kommende Termine und bittet um Beachtung der folgenden Hinweise: Vorankündigung Krippenfahrt: Am Donnerstag, 15. Januar 2026 , lädt das Seniorenteam zu einer Krippenfahrt mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen ein. Ziel ist die Weihnachtskrippe in Lahn .Die Kosten betragen 30,00 Euro und beinhalten die Busfahrt sowie das Mittagessen. Abfahrt ist um 9:30 Uhr bei der Schwimmhalle in Bösel . Anmeldungen sind bis spätestens 10. Januar 2026 möglich bei Maria Hempen (Tel. 739) oder Bernharda Röttgers (Tel. 774) . Frühstückstreff im Begegnungszentrum: Bitte beachten Sie: Der Frühstückstreff am Donnerstag findet im Dezember 2025 und im Januar 2026 nicht statt .Der nächste Frühstückstreff ist am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 9:30 Uhr . Das Team freut sich schon jetzt auf viele Begegnungen, gute Gespräche und ein gemütliches Miteinander. Wöchentliche Treffen: Die wöchentlichen Treffen zum Kartenspielen, Handarbeiten und Klönen finden ab dem 22. Januar 2025 wieder statt. Die Senioren Bösel/Petersdorf freuen sich über eine rege Teilnahme an den Angeboten.

  • Sternsingeraktion 2026 in St.Marien

    Gegen Kinderarbeit – „Schule statt Fabrik“ (Termine in St. Marien Friesoythe aus dem Pfarrbrief) Kampe / Kamperfehn / Ikenbrügge / Ahrensdorf Termin: Samstag, 10. Januar 2026, Uhrzeit: ab 11:30 Uhr, Hinweise: Anprobe am Freitag, 9. Januar 2026, ab 16:00 Uhr im HdB Kampe. Anmeldungen liegen in der St.-Josef-Kirche Kampe aus. Kontakt: Stephanie Weinstock (0162 9696942), Miriam Witte (0152 37939509), Katrin Korte (0151 67796267) Neuscharrel Termin: Samstag, 10. Januar 2026, Uhrzeit: ab 9:30 Uhr, Hinweise: Sternsinger ab 8 Jahren sowie Begleitpersonen willkommen. Stoffe, Gardinen, Umhänge, Kordeln und Broschen für neue Gewänder werden gesucht. Kontakt: Monika Meemken (0152 29052812), Ute Pyplo (0176 20818988) Altenoythe Termin: Sonntag, 11. Januar 2026, Uhrzeit: ab 9:30 Uhr, Hinweise: Vortreffen am Samstag, 10. Januar 2026, um 15:30 Uhr im Karl-Borromäus-Haus.Kreidesegnung um 17:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche. Eltern als Fahrdienst willkommen. Kontakt: Andrea Schipper-Reiners (0173 9360718), Helen Alberding (0179 7763923) Friesoythe Termin: Freitag/Samstag, 3. und 4. Januar 2026, Hinweise: Sternsingeraktion der Messdiener St. Marien. Spenden unterstützen Kinderhilfsprojekte gegen Kinderarbeit. Kontakt: Planungsteam der Sternsingeraktion Thüle Termin: Sonntag, 11. Januar 2026, Uhrzeit: ab ca. 11:00 Uhr, Hinweise: Hausbesuche nach der Aussendungsfeier. Kontakt: Orga-Team der Sternsinger Thüle Markhausen Termin: Sonntag, 11. Januar 2026, Uhrzeit: ab ca. 10:00 Uhr, Hinweise: Aussendung am Samstag, 10. Januar 2026, in der Abendmesse. Übungstermin am 29. Dezember 2025 um 14:30 Uhr in der Begegnungsstätte. Alte Sternsingergewänder können abgegeben werden. Kontakt: Kerstin Barlage (04496 921066 / 0176 45855149), Nicole Schmidt (04496 510 / 0151 12792390)

  • Sprechstunde in Ahrensdorf

    Foto: CDU Ahrensdorf . Im Rahmen seiner Zuhör-Tour durch die gesamte Stadt bietet der CDU-Stadtverband Friesoythe am Donnerstag, 22. Januar, von 18 bis 19:15 Uhr im DGH Ahrensdorf seine nächste öffentliche Sprechstunde an. Mit dabei sind CDU-Bürgermeisterkandidat Jann Christian Hegewald sowie Stadtrats- und Vorstandsmitglieder. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer es nicht direkt um 18 Uhr schafft, kann gerne später dazustoßen.

  • Mir sind Ehrlichkeit und Nähe wichtig

    Melanie Buhr Foto: SPD Kurz-Interview mit der vom Friesoyther SPD-Vorstand nominierten Bürgermeister-Kandidatin Melanie Buhr. FRITZ: Frau Buhr, der Vorstand hat Ihnen mit einem klaren Votum den Rücken gestärkt. Was bedeutet das für Sie persönlich? Melanie Buhr: Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel. Es zeigt mir, dass meine Entscheidung zur Kandidatur richtig war und gibt mir Rückenwind für den weiteren Weg. FRITZ: Die vergangenen Wochen waren turbulent. Was hat Sie dennoch an Ihrer Kandidatur festhalten lassen? Melanie Buhr: Gerade in dieser Zeit habe ich viel Zuspruch aus der Bürgerschaft erfahren. Das hat mich bestärkt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, jetzt Verantwortung zu übernehmen. FRITZ: Was treibt Sie an, Bürgermeisterin von Friesoythe werden zu wollen? Melanie Buhr: Friesoythe ist meine Heimatstadt. Ich bin hier aufgewachsen, lebe hier und fühle mich den Menschen tief verbunden. Diese Stadt möchte ich aktiv und verantwortungsvoll mitgestalten. FRITZ: Wofür stehen Sie politisch, und wie möchten Sie Politik vor Ort gestalten? Melanie Buhr: Mir sind Nähe, Ehrlichkeit und Zuhören wichtig. Ich stehe für Engagement, Menschlichkeit und Mut und möchte Politik gemeinsam mit den Menschen lösungsorientiert gestalten – damit Friesoythe auch in Zukunft lebens- und liebenswert bleibt.

  • Unfall an Heiligabend mit drei Verletzten

    Symbolfoto: Adobe Stock Thüle. Heiligabend ist es im Kreuzungsbereich der B72 und der Glaßdorfer Straße im Ortsteil Thüle zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten gekommen. Der Unfall ereignete sich am 24. Dezember gegen 17.22 Uhr. Nach Angaben der Polizei befuhr eine 20-jährige Frau aus Oldenburg mit ihrem Auto die Glaßdorfer Straße und wollte die Kreuzung bei grünem Ampellicht überqueren. Zeitgleich war ein 65-jähriger Mann aus Friesoythe mit seinem Fahrzeug auf der B72 in Richtung Friesoythe unterwegs. Er fuhr trotz Rotlichts in den Kreuzungsbereich ein und stieß dort mit dem Fahrzeug der jungen Frau zusammen. Beide Autos nicht mehr fahrbereit Durch die Kollision wurden der 65-jährige Fahrer sowie die Fahrerin und ihr 23-jähriger Beifahrer aus Oldenburg leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden medizinisch versorgt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

  • Abtanzball 1964: Mit den ersten Pumps zum flotten Foxtrott

    Zwei Stuhlreihen, bis die Herren galant und stilvoll auffordern dürfen. Fotos: Archiv Martin Pille Abtanzball. Allein dieses Wort! Da stehen sie nun, geschniegelt und gestriegelt, das Töchterchen frisch hairgestylt im kurzen Kleid und neuen Schuhen, die noch drücken. Herzklopfen, feuchte Hände auch bei den Eltern, schließlich führt man die Tochter zum Abtanzball. Zwei Stuhlreihen Gedanken gehen zurück ins Jahr 1964. Tanzstunde im Kollhoffschen Saal in Friesoythe. An der Holzvertäfelung baumelten staubige Papiergirlanden vom letzten Erntedank-Ball. Die Mädchen stöckeln mit schräggestellten Knien in den ersten Pumps dahin, bis sie im nächsten Gitterrost hängen bleiben. Und da ist der Tanzlehrer im würdevoll im "Eins-zwei-drei"-Schrittkampf blankgewetzten Schwarz und seine Frau schwirrt im taftraschelnden Kleid über das Parkett. Natürlich sind da zwei Stuhlreihen, die Damen links, die Herren rechts mit aufgesetzten Konquistadorenblicken. Noch schnell ein Haarstrich über das kurze Haar, obwohl kein widerspenstiger Wirbel geglättet werden muss. Unsterblich verliebt Die Mädchen haben schon vorher den obligatorischen Toilettentreff gehabt. Aus dem Handtäschchen kommt der Stielkamm, um das toupierte Haarnest noch einmal anzuheben, und der verruchte Lidstrich muss noch nachgezogen werden. Und nebenbei werden noch schnell die Jungs "durchgehechelt". Im Halbseidenanzug aus Trevira-Mischgewebe liegen wir in den Startlöchern, um ja die Auserwählte zu ergattern. Meine hieß Renate, war einen Kopf größer und ich war unsterblich in sie verliebt. Nur – sie wusste es nicht! Das ständige Verliebtsein erfuhr permanent eine exponentielle Abnahme! Foto: Archiv Pille Walzer, Jive und Cha Cha Cha Heute ist (fast) alles anders. Die Klamotten sind zumindest bei den Übungsstunden uniformer geworden, Jeans und Sweatshirts haben gesiegt. Beim Abtanz aber ist alles so schnieke wie vordem. Die beiden Stuhlreihen sind auch weg, der sportliche Aspekt: ade! Man ist cooler, aber der Tanzlehrer sorgt dafür, dass die Jungen und Mädchen auch heute noch die empfohlenen Umgangsformen lernen. Die Teenies im Kleid und im Anzug tanzen, als hätte es nie das Discofieber gegeben. Nach wie vor lernen sie die ersten Schritte des traditionellen Programms: Foxtrott, Walzer, Jive, Tango oder Cha Cha Cha. Nicht auf die Füße treten Geblieben ist die furchtbare Aufregung, noch da ist die Angst vor dem Gedrängel der ungeschickten Beine, der Bammel vor dem Tritt auf die Zehen der Angebeteten, und das vor den Augen der Eltern. Angestrengt mit roten Wangen und voll konzentriert mit eingezogenen Unterlippen folgt alles akribisch dem "Vorrück-seit-Schluss" des Tanzlehrers. Schön war's Da werden schon mal die Drehungen zum Schlurfen und die Kreppsohlen der Schuhe zu peinlichen Stolperschwellen, wie einst vor 30 Jahren die ersten Pumps auf dem dick eingewachsten Parkett. Den Eltern geht's nicht besser. Der Papa müht sich bandscheibengequält durch den Disco-Fox. Fazit: Schön wars! Wenn da nur nicht die wehmütige Erkenntnis wäre, dass die Tochter nun groß ist und Papa in die Jahre gekommen ist.

  • Weihnachtswunder: Kater Paul kehrt nach 10 Jahren zurück

    Waren lange getrennt: Fabian Stöck und sein Kater Paul. Foto: Stöck Friesoythe/Ramsloh . Seinen kleinen, getigerten Freund hat er nie vergessen. Immer wieder nahm Fabian Stöck das Foto von Kater Paul in die Hände und fragte sich, ob er noch lebt und wo er wohl sein könnte. Zehn lange Jahre blieb der Vierbeiner spurlos verschwunden. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen gab sein Besitzer zwar in all der Zeit nicht auf. An Wunder glaubte er allerdings nicht so wirklich, an ein Weihnachtswunder schon gar nicht. Doch genau das sollte er einen Tag vor Heiligabend 2024 erleben, als er Paul wieder in die Arme schließen konnte. „Mein schönstes Geschenk“, berichtet der Friesoyther mit bewegter Stimme.   Paul kehrte nicht zurück 2014 wohnte er noch in Ramsloh. Zur Familie gehörte schon länger Kater Daggi, der aus dem Tierheim stammte, und seit einiger Zeit auch Paul, der eigentlich den Nachbarn gehörte, „aber mit deren Einverständnis bei uns einzog, als er mit Daggi Freundschaft schloss“, erzählt der 44-Jährige. Alles verlief harmonisch, bis Paul urplötzlich von einem seiner Streifzüge nicht mehr zurückkehrte. „Wir haben eine Suchaktion gestartet, jeden Stein umgedreht, Plakate aufgehängt und waren natürlich auch digital unterwegs“, erinnert sich Stöck. Vergeblich, denn sein Kater kehrte nicht zurück „und diese Ungewissheit hat mich seitdem schon verfolgt“, gesteht er, aber war zum Warten verurteilt.   Eine Freundin informierte den Besitzer Die Wende stellte sich dann am 21. Dezember des vergangenen Jahres ein, als es eine Suchanfrage über die sozialen Medien gab. „An mir ist das alles vorbeigegangen, weil ich auf dieser Plattform nicht unterwegs bin“, berichtet Stöck. Zunächst hatte „Tasso“ als bundesweites Haustierzentralregister eine Information veröffentlicht. Dort war der Kater zwar gelistet, aber der Wohnortwechsel des Halters war der Organisation nicht bekannt. Der Beitrag wurde geteilt, eine Freundin von mir entdeckte ihn über Umwege und rief mich an“, so Stöck weiter. "Wollte sofort losfahren" Paul war über den Tierschutzverein Ammerland in Apen untergebracht und am liebsten „wollte ich sofort losfahren.“ Da es sich um ein Wochenende handelte, musste sich der Service-Mitarbeiter eines Hotels allerdings noch zwei Tage gedulden und servierte seinen Restaurantgästen während dieser Zeit nicht nur ihr Menü, sondern auch seine unglaubliche Geschichte, „ob sie es hören wollten oder nicht.“   Landete in Ostfriesland: Ein Ehepaar aus Ostrhauderfehn kümmerte sich um das Tier. Foto: Stöck Sehr emotionaler Moment Am Montagmorgen, 23. Dezember, stand er dann pünktlich zum vereinbarten Termin vor der Tür. Eine „super freundliche“ Mitarbeiterin holte die Box und öffnete sie. Der Kater spazierte gesund und munter heraus, schmiegte sich an sein Herrchen, als sei nichts gewesen und sorgte damit für einen „sehr emotionalen Moment.“ Kater hatte eine Mission zu erfüllen Über seinen Verbleib ist bekannt, dass Paul in Ostrhauderfehn bei einem älteren Ehepaar lebte. Als sich beide nicht mehr kümmern konnten, vermittelten ihn Nachbarn ins Tierheim und da er gechipt und registriert war, stand seine Herkunft schnell fest. Wie er in die ostfriesische Gemeinde kam, bleibt ein Rätsel. „Das werden wir wohl nie erfahren, aber wir sagen gerne, dass er bei den beiden Senioren wohl eine Mission zu erfüllen hatte“, verrät Fabian Stöck lächelnd. Paul erlitt einen Schlaganfall Lange sollte die Freude mit seinem wiedergefundenen Freund jedoch nicht währen: Im Mai erlitt Paul plötzlich einen Schlaganfall und musste kurze Zeit später eingeschläfert werden. Begraben liegt er nun neben Daggi, der im Februar starb. Auch wenn die gemeinsame Zeit kurz war: „Dass ich ihn nach Hause holen konnte, hat mir schon ein Stück inneren Frieden beschert“, sagt sein Besitzer und freut sich über seine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte, die ihn nun an jedem Fest der Feste auf besondere Weise begleitet.

  • Bösels Volkstanzgruppe beweist: Tradition ist nicht verstaubt

    Die Geehrten im Kreise der Volkstanzgruppe: Johanna Brunnberg, Hannelore Schmitt, Franz Seppel, Hanna Oldenburg und Bernd Jöring (von links). Es fehlten Ulla und Gerd Raker. Foto: pi Bösel . Während der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Böseler DJK-Volkstanzgruppe im Saal Bley zeichnete die stellvertretende Vorsitzende des Landestrachtenvereins Niedersachsen, Marion Meyer zu Drehle, aktive und passive Gründungsmitglieder Johanna Brunnberg, Hanna Oldenburg, Hannelore Schmidt, Bernd Jöring, Franz Seppel sowie Ulla und Gerd Raker mit der Goldenen Ehrrennadel aus. Gleichzeitig ehrten Rita Kropp, Spiekerbaas des Heimatbundes für niedersächsische Kultur „De Spieker“, und Ingrid Schnittgers, Leiterin des „Danzkrings“, sie mit der Silbernen Ehrennadel. "Schienfatt" für Seppel Vereins-Urgestein Franz Seppel erhielt zudem für seine Verdienste die Goldene Ehrennadel, vom „Spieker“ ein „Schienfatt“, eine kleine Laterne, denn er hatte bereits früher die höchste Ehrung des „Spieker“ erhalten. Tradition macht Spaß Bürgermeister Hermann Block betonte bei einer Scheckübergabe, dass die Volkstanzgruppe „der lebendige Beweis“ sei, dass Tradition nicht verstaubt, sondern Spaß mache. Block: „Ihr seid seit fünf Jahrzehnten ein verlässlicher Teil des ehrenamtlichen Lebens in Bösel. Zur Vereinsgeschichte: Es begann alles im Sommer 1975 mit einem Gespräch zwischen dem damaligen Organisator der Euro-Musiktage, Erwin Höffmann, und dem damaligen Chef der DJK, Franz Seppel, 46 Jahre lang die treibende Kraft der Gruppe. Sie vereinbarten den ersten Auftritt während der Euro-Musiktage. Die Mädchentanzgruppe der DJK übernahm erstmal diese Aufgabe. Und dann gab es bereits den ersten Übungsabend mit der Volkstanzgruppe Benthullen-Habern. Die ersten Tänze waren der ,,Krüz-König" und der „Schlunz". Gründung der Böseler Volkstanzgruppe 1975 in der erster Tracht. Foto: Archiv pi Zünftige Tracht Damit war die Volkstanzgruppe aus der Taufe gehoben. Zum zweiten Auftritt während der 100-Jahr-Feier der Gemeinde Bösel im Mai 1976 war auch die erste zünftige Tracht fertig. Da es in Bösel keine traditionelle Tracht gab, entschied man sich In den Jahren 1988/89 in Anlehnung an die früher in Bösel übliche Kirchgangskleidung für schwarz und weiß. Angeregt durch eine befreundete Folkloregruppe aus Norwegen wurden die Trachten durch Stickereien verschönert. Seit 1991 ist Rita Schlangen der Motor der Gruppe und die Übungsleiterin, die dafür sorgt, dass die Tänze „sitzen“. Akkordeon für den richtigen Ton Als begleitender Akkordeonspieler sorgte Gerd Hempen von 1976 bis 1987 bei vielen Auftritten für den richtigen Ton. Später haben Alfons Schröder und Klaus Süßmilch die Volkstanzgruppe begleitet. Heute kommt die Musik aus der Box, von einer CD, einem Stick oder nun auch vom Handy. Heute 22 Aktive Zum Silbernen Jubiläum im Jahre 2000 wurden alle Volkstanzgruppen mit über 120 Volkstänzern aus dem Landkreis Cloppenburg nach Bösel eingeladen; daraus entstand der alljährliche „Ball des Volkstanzes“. Neben Auftritten in Bösel und in ganz Niedersachsen war die Tanzgruppe regelmäßig beim „Tag der Niedersachsen, aber auch beim „Deutschen Trachtentreffen“ und bei der „Europeade“. Zu Beginn hatte die Volkstanzgruppe 21 Mitglieder, heute sind es 22 Aktive, davon waren sieben auch 1975 schon dabei.

  • Sammelstelle in Friesoythe geschlossen

    Foto: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die Wertstoffsammelstelle in Friesoythe am Samstag, 27. Dezember, aus personellen Gründen nicht geöffnet ist. Sofern erforderlich, können betroffene Bürgerinnen und Bürger auf die Wertstoffsammelstellen benachbarter Gemeinden oder auf das Entsorgungszentrum Sedelsberg ausweichen. Auskünfte zur Abfallentsorgung erteilt auch die Abfallberatung des Landkreises Cloppenburg unter der Telefonnummer 04471/15 428.

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