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  • Abtanzball 1964: Mit den ersten Pumps zum flotten Foxtrott

    Zwei Stuhlreihen, bis die Herren galant und stilvoll auffordern dürfen. Fotos: Archiv Martin Pille Abtanzball. Allein dieses Wort! Da stehen sie nun, geschniegelt und gestriegelt, das Töchterchen frisch hairgestylt im kurzen Kleid und neuen Schuhen, die noch drücken. Herzklopfen, feuchte Hände auch bei den Eltern, schließlich führt man die Tochter zum Abtanzball. Zwei Stuhlreihen Gedanken gehen zurück ins Jahr 1964. Tanzstunde im Kollhoffschen Saal in Friesoythe. An der Holzvertäfelung baumelten staubige Papiergirlanden vom letzten Erntedank-Ball. Die Mädchen stöckeln mit schräggestellten Knien in den ersten Pumps dahin, bis sie im nächsten Gitterrost hängen bleiben. Und da ist der Tanzlehrer im würdevoll im "Eins-zwei-drei"-Schrittkampf blankgewetzten Schwarz und seine Frau schwirrt im taftraschelnden Kleid über das Parkett. Natürlich sind da zwei Stuhlreihen, die Damen links, die Herren rechts mit aufgesetzten Konquistadorenblicken. Noch schnell ein Haarstrich über das kurze Haar, obwohl kein widerspenstiger Wirbel geglättet werden muss. Unsterblich verliebt Die Mädchen haben schon vorher den obligatorischen Toilettentreff gehabt. Aus dem Handtäschchen kommt der Stielkamm, um das toupierte Haarnest noch einmal anzuheben, und der verruchte Lidstrich muss noch nachgezogen werden. Und nebenbei werden noch schnell die Jungs "durchgehechelt". Im Halbseidenanzug aus Trevira-Mischgewebe liegen wir in den Startlöchern, um ja die Auserwählte zu ergattern. Meine hieß Renate, war einen Kopf größer und ich war unsterblich in sie verliebt. Nur – sie wusste es nicht! Das ständige Verliebtsein erfuhr permanent eine exponentielle Abnahme! Foto: Archiv Pille Walzer, Jive und Cha Cha Cha Heute ist (fast) alles anders. Die Klamotten sind zumindest bei den Übungsstunden uniformer geworden, Jeans und Sweatshirts haben gesiegt. Beim Abtanz aber ist alles so schnieke wie vordem. Die beiden Stuhlreihen sind auch weg, der sportliche Aspekt: ade! Man ist cooler, aber der Tanzlehrer sorgt dafür, dass die Jungen und Mädchen auch heute noch die empfohlenen Umgangsformen lernen. Die Teenies im Kleid und im Anzug tanzen, als hätte es nie das Discofieber gegeben. Nach wie vor lernen sie die ersten Schritte des traditionellen Programms: Foxtrott, Walzer, Jive, Tango oder Cha Cha Cha. Nicht auf die Füße treten Geblieben ist die furchtbare Aufregung, noch da ist die Angst vor dem Gedrängel der ungeschickten Beine, der Bammel vor dem Tritt auf die Zehen der Angebeteten, und das vor den Augen der Eltern. Angestrengt mit roten Wangen und voll konzentriert mit eingezogenen Unterlippen folgt alles akribisch dem "Vorrück-seit-Schluss" des Tanzlehrers. Schön war's Da werden schon mal die Drehungen zum Schlurfen und die Kreppsohlen der Schuhe zu peinlichen Stolperschwellen, wie einst vor 30 Jahren die ersten Pumps auf dem dick eingewachsten Parkett. Den Eltern geht's nicht besser. Der Papa müht sich bandscheibengequält durch den Disco-Fox. Fazit: Schön wars! Wenn da nur nicht die wehmütige Erkenntnis wäre, dass die Tochter nun groß ist und Papa in die Jahre gekommen ist.

  • Weihnachtswunder: Kater Paul kehrt nach 10 Jahren zurück

    Waren lange getrennt: Fabian Stöck und sein Kater Paul. Foto: Stöck Friesoythe/Ramsloh . Seinen kleinen, getigerten Freund hat er nie vergessen. Immer wieder nahm Fabian Stöck das Foto von Kater Paul in die Hände und fragte sich, ob er noch lebt und wo er wohl sein könnte. Zehn lange Jahre blieb der Vierbeiner spurlos verschwunden. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen gab sein Besitzer zwar in all der Zeit nicht auf. An Wunder glaubte er allerdings nicht so wirklich, an ein Weihnachtswunder schon gar nicht. Doch genau das sollte er einen Tag vor Heiligabend 2024 erleben, als er Paul wieder in die Arme schließen konnte. „Mein schönstes Geschenk“, berichtet der Friesoyther mit bewegter Stimme.   Paul kehrte nicht zurück 2014 wohnte er noch in Ramsloh. Zur Familie gehörte schon länger Kater Daggi, der aus dem Tierheim stammte, und seit einiger Zeit auch Paul, der eigentlich den Nachbarn gehörte, „aber mit deren Einverständnis bei uns einzog, als er mit Daggi Freundschaft schloss“, erzählt der 44-Jährige. Alles verlief harmonisch, bis Paul urplötzlich von einem seiner Streifzüge nicht mehr zurückkehrte. „Wir haben eine Suchaktion gestartet, jeden Stein umgedreht, Plakate aufgehängt und waren natürlich auch digital unterwegs“, erinnert sich Stöck. Vergeblich, denn sein Kater kehrte nicht zurück „und diese Ungewissheit hat mich seitdem schon verfolgt“, gesteht er, aber war zum Warten verurteilt.   Eine Freundin informierte den Besitzer Die Wende stellte sich dann am 21. Dezember des vergangenen Jahres ein, als es eine Suchanfrage über die sozialen Medien gab. „An mir ist das alles vorbeigegangen, weil ich auf dieser Plattform nicht unterwegs bin“, berichtet Stöck. Zunächst hatte „Tasso“ als bundesweites Haustierzentralregister eine Information veröffentlicht. Dort war der Kater zwar gelistet, aber der Wohnortwechsel des Halters war der Organisation nicht bekannt. Der Beitrag wurde geteilt, eine Freundin von mir entdeckte ihn über Umwege und rief mich an“, so Stöck weiter. "Wollte sofort losfahren" Paul war über den Tierschutzverein Ammerland in Apen untergebracht und am liebsten „wollte ich sofort losfahren.“ Da es sich um ein Wochenende handelte, musste sich der Service-Mitarbeiter eines Hotels allerdings noch zwei Tage gedulden und servierte seinen Restaurantgästen während dieser Zeit nicht nur ihr Menü, sondern auch seine unglaubliche Geschichte, „ob sie es hören wollten oder nicht.“   Landete in Ostfriesland: Ein Ehepaar aus Ostrhauderfehn kümmerte sich um das Tier. Foto: Stöck Sehr emotionaler Moment Am Montagmorgen, 23. Dezember, stand er dann pünktlich zum vereinbarten Termin vor der Tür. Eine „super freundliche“ Mitarbeiterin holte die Box und öffnete sie. Der Kater spazierte gesund und munter heraus, schmiegte sich an sein Herrchen, als sei nichts gewesen und sorgte damit für einen „sehr emotionalen Moment.“ Kater hatte eine Mission zu erfüllen Über seinen Verbleib ist bekannt, dass Paul in Ostrhauderfehn bei einem älteren Ehepaar lebte. Als sich beide nicht mehr kümmern konnten, vermittelten ihn Nachbarn ins Tierheim und da er gechipt und registriert war, stand seine Herkunft schnell fest. Wie er in die ostfriesische Gemeinde kam, bleibt ein Rätsel. „Das werden wir wohl nie erfahren, aber wir sagen gerne, dass er bei den beiden Senioren wohl eine Mission zu erfüllen hatte“, verrät Fabian Stöck lächelnd. Paul erlitt einen Schlaganfall Lange sollte die Freude mit seinem wiedergefundenen Freund jedoch nicht währen: Im Mai erlitt Paul plötzlich einen Schlaganfall und musste kurze Zeit später eingeschläfert werden. Begraben liegt er nun neben Daggi, der im Februar starb. Auch wenn die gemeinsame Zeit kurz war: „Dass ich ihn nach Hause holen konnte, hat mir schon ein Stück inneren Frieden beschert“, sagt sein Besitzer und freut sich über seine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte, die ihn nun an jedem Fest der Feste auf besondere Weise begleitet.

  • Bösels Volkstanzgruppe beweist: Tradition ist nicht verstaubt

    Die Geehrten im Kreise der Volkstanzgruppe: Johanna Brunnberg, Hannelore Schmitt, Franz Seppel, Hanna Oldenburg und Bernd Jöring (von links). Es fehlten Ulla und Gerd Raker. Foto: pi Bösel . Während der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Böseler DJK-Volkstanzgruppe im Saal Bley zeichnete die stellvertretende Vorsitzende des Landestrachtenvereins Niedersachsen, Marion Meyer zu Drehle, aktive und passive Gründungsmitglieder Johanna Brunnberg, Hanna Oldenburg, Hannelore Schmidt, Bernd Jöring, Franz Seppel sowie Ulla und Gerd Raker mit der Goldenen Ehrrennadel aus. Gleichzeitig ehrten Rita Kropp, Spiekerbaas des Heimatbundes für niedersächsische Kultur „De Spieker“, und Ingrid Schnittgers, Leiterin des „Danzkrings“, sie mit der Silbernen Ehrennadel. "Schienfatt" für Seppel Vereins-Urgestein Franz Seppel erhielt zudem für seine Verdienste die Goldene Ehrennadel, vom „Spieker“ ein „Schienfatt“, eine kleine Laterne, denn er hatte bereits früher die höchste Ehrung des „Spieker“ erhalten. Tradition macht Spaß Bürgermeister Hermann Block betonte bei einer Scheckübergabe, dass die Volkstanzgruppe „der lebendige Beweis“ sei, dass Tradition nicht verstaubt, sondern Spaß mache. Block: „Ihr seid seit fünf Jahrzehnten ein verlässlicher Teil des ehrenamtlichen Lebens in Bösel. Zur Vereinsgeschichte: Es begann alles im Sommer 1975 mit einem Gespräch zwischen dem damaligen Organisator der Euro-Musiktage, Erwin Höffmann, und dem damaligen Chef der DJK, Franz Seppel, 46 Jahre lang die treibende Kraft der Gruppe. Sie vereinbarten den ersten Auftritt während der Euro-Musiktage. Die Mädchentanzgruppe der DJK übernahm erstmal diese Aufgabe. Und dann gab es bereits den ersten Übungsabend mit der Volkstanzgruppe Benthullen-Habern. Die ersten Tänze waren der ,,Krüz-König" und der „Schlunz". Gründung der Böseler Volkstanzgruppe 1975 in der erster Tracht. Foto: Archiv pi Zünftige Tracht Damit war die Volkstanzgruppe aus der Taufe gehoben. Zum zweiten Auftritt während der 100-Jahr-Feier der Gemeinde Bösel im Mai 1976 war auch die erste zünftige Tracht fertig. Da es in Bösel keine traditionelle Tracht gab, entschied man sich In den Jahren 1988/89 in Anlehnung an die früher in Bösel übliche Kirchgangskleidung für schwarz und weiß. Angeregt durch eine befreundete Folkloregruppe aus Norwegen wurden die Trachten durch Stickereien verschönert. Seit 1991 ist Rita Schlangen der Motor der Gruppe und die Übungsleiterin, die dafür sorgt, dass die Tänze „sitzen“. Akkordeon für den richtigen Ton Als begleitender Akkordeonspieler sorgte Gerd Hempen von 1976 bis 1987 bei vielen Auftritten für den richtigen Ton. Später haben Alfons Schröder und Klaus Süßmilch die Volkstanzgruppe begleitet. Heute kommt die Musik aus der Box, von einer CD, einem Stick oder nun auch vom Handy. Heute 22 Aktive Zum Silbernen Jubiläum im Jahre 2000 wurden alle Volkstanzgruppen mit über 120 Volkstänzern aus dem Landkreis Cloppenburg nach Bösel eingeladen; daraus entstand der alljährliche „Ball des Volkstanzes“. Neben Auftritten in Bösel und in ganz Niedersachsen war die Tanzgruppe regelmäßig beim „Tag der Niedersachsen, aber auch beim „Deutschen Trachtentreffen“ und bei der „Europeade“. Zu Beginn hatte die Volkstanzgruppe 21 Mitglieder, heute sind es 22 Aktive, davon waren sieben auch 1975 schon dabei.

  • Sammelstelle in Friesoythe geschlossen

    Foto: Adobe Stock Landkreis Cloppenburg. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die Wertstoffsammelstelle in Friesoythe am Samstag, 27. Dezember, aus personellen Gründen nicht geöffnet ist. Sofern erforderlich, können betroffene Bürgerinnen und Bürger auf die Wertstoffsammelstellen benachbarter Gemeinden oder auf das Entsorgungszentrum Sedelsberg ausweichen. Auskünfte zur Abfallentsorgung erteilt auch die Abfallberatung des Landkreises Cloppenburg unter der Telefonnummer 04471/15 428.

  • Bösel feiert 2026 großes Jubiläum

    Bösel. Von einem ereignisreichen Jahr 2025 für die Gemeinde Bösel, das von starkem Zusammenhalt, Engament und Mut zur Veränderung geprägt war, spricht Bösels Bürgermeister Hermann Block in seinem Jahrerückblick.. Zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen wie der Handwerker- und Bauernmarkt, das Bürgerfrühstück und der Weihnachtsmarkt am Pallert zeigten eindrucksvoll das lebendige Gemeindeleben – getragen vom großen Einsatz vieler Ehrenamtlicher. Mit rund 60 Vereinen und vielfältigen sozialen Initiativen bilde das Ehrenamt ein starkes Fundament für Gemeinschaft und Lebensqualität. Auch politisch seien wichtige Impulse gesetzt worden: Fortschritte in der Städtebausanierung, neue Quartiersplanungen und der entstehende Multifunktionsplatz auf dem ehemaligen Gründing-Gelände stärkten nachhaltig den Ortskern und schafften neue Treffpunkte für alle Generationen. Mit Zuversicht blicke die Kommune auf 2026, das ganz im Zeichen des 150-jährigen Bestehens der politischen Eigenständigkeit stehe. Zahlreiche Veranstaltungen werden dieses Jubiläum begleiten, darunter der OM-Familientag am 6. September 2026, der gemeinsam mit den Euromusiktagen gefeiert wird. Zudem seien alle Wahlberechtigten zur Kommunalwahl am 13. September 2026 eingeladen. Zum Jahresausklang richte sich ein herzlicher Dank an alle Engagierten sowie die besten Wünsche für ein friedliches Weihnachtsfest und Gesundheit im neuen Jahr.

  • Kindergarten mit Hakenkreuz beschmiert

    Friesoythe/Bösel . Mit Farbschmierereien an einer Hauswand und einer Bushaltestelle in Friesoythe sowie an einem Kindergarten in Bösel hatte es die Polizei am vergangenen Wochenende zu tun. Die Taten ereigneten sich nach weiteren Polizeiangaben zwischen Freitag und Sonntag. Hauswand besprüht Unbekannte Täter betraten im genannten Zeitraum das Grundstück eines Einfamilienhauses in der Dr.-Niermann-Straße in Friesoythe und besprühten die Hauswand mit Farbe. Im selben Tatzeitraum wurde zudem eine Bushaltestelle in der Straße Großer-Kamp-Ost mit identischer Farbe beschädigt. Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang aus. Beleidigende Parolen Wie die Polizei weiter mitteilte, beschmierten bislang unbekannte Täter zwischen Freitag, 12 Uhr, und Sonntag, 11:33 Uhr, die rückwärtige Hauswand eines Kindergartens in Bösel mit einem Hakenkreuz sowie beleidigenden Parolen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu den Sachbeschädigungen oder den Schmierereien geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Friesoythe unter der Telefonnummer 04491/9339-0 zu melden.

  • Entscheidung: Melanie Buhr kandidiert

    Kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Friesoythe: Melanie Buhr. Foto: SPD Nun ist es offiziell: Melanie Buhr möchte Bürgermeisterin in Friesoythe und damit Nachfolgerin von Sven Stratmann werden. Die Nominierung des SPD-Ortsvereinsvorstands hat die sozialdemokratische Ratsfrau angenommen. „Wir freuen uns, mit Melanie Buhr eine politisch erfahrene, sympathische und gut vernetzte Frau ins Rennen zu schicken“ so der Vorsitzende Sören Wewer. Trotz Turbulenzen Melanie Buhr bringe ihre bisherige Arbeit als stellvertretende Bürgermeisterin in die Kandidatur ein. Aus dem Vorstand wird ihr Einsatz und ihre Standhaftigkeit  gewürdigt. Buhr stehe für Dialog, Zusammenhalt und eine verlässliche Politik für alle Ortsteile.  Es sei imponierend, dass sie trotz einer turbulenten Phase weiter für die SPD und für Friesoythe zur Verfügung stehe. Aus tiefer Überzeugung „Ich danke dem Vorstand von Herzen für dieses klare Votum und das große Vertrauen, das mir damit entgegengebracht wird. Die Entscheidung, für das Amt der Bürgermeisterin zu kandidieren, habe ich nach reiflicher Überlegung und aus tiefer Überzeugung getroffen“, betont Buhr. Hat mich bestärkt und berührt Die Ereignisse der vergangenen Wochen „haben mich selbst kritisch reflektieren lassen“, erklärt sie. Sie habe sich   jedoch nicht entmutigen lassen. Viel Zuspruch auch aus der Bevölkerung habe ihre Entscheidung für eine Kandidatur getragen.  „Das hat mich bestärkt und berührt.“ Sie fühle sich ihrer  Geburts- und Heimatstadt  und den Menschen tief verbunden. „Hier möchte ich künftig noch mehr Verantwortung übernehmen.“ Offizielle Nominierung Die Ratsfraktion wird den Vorschlag des SPD-Ortsvereinsvorstandes auf ihrer nächsten Sitzung Anfang Januar 2026 beraten. Die offizielle Nominierungskonferenz erfolgt im Januar 2026, in der die Friesoyther Sozialdemokraten entscheiden.

  • Friesoythe: Restaurant "Mona Lisa" schließt

    Das Restaurant Mona Lisa in der Friesoyther Innenstadt schließt seine Türen. Nach Sanierungsarbeiten soll ein neuer Betreiber den Betrieb ab Mitte Januar neu eröffnen. Foto: höf Friesoythe . Das gastronomische Bild in Friesoythe verändert sich an prominenter Stelle:  Nach fast einem Vierteljahrhundert schließt das italienische Restaurant und Eiscafé „Mona Lisa“ im Stadtzentrum seine Türen.  Inhaber Szczepan Berestecki bestätigte auf Nachfrage der FRITZ-Redaktion, dass das von ihm im Jahr 2001 an der Lange Straße eröffnete Restaurant nach 24 Jahren seinen Betrieb einstellt. Ähnliches Konzept Einen Leerstand wird es jedoch nicht geben. Wie der Gastronom weiter mitteilte, ist bereits ein Neustart geplant: Voraussichtlich ab Mitte Januar soll am gleichen Standort ein neues gastronomisches Angebot eröffnen, das sich konzeptionell in eine ähnliche Richtung bewegt. Nach Informationen der FRITZ-Redaktion wird ein Gastronom aus Papenburg den Betrieb voraussichtlich übernehmen.

  • Schüler übernehmen politische Regie

    Ausschusssitzung mit den Ratsleuten (von rechts) Bernd Kramer, Melanie Buhr sowie Bürgermeister Sven Stratmann. Fotos: höf So viel fraktionsübergreifende Einigkeit wünscht sich wohl jeder Bürgermeister – auch wenn sie im politischen Alltag eher selten ist. Schmunzelnd kommentierten Friesoyther Ratsmitglieder das Szenario nach mehreren außergewöhnlichen Ausschusssitzungen in der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe. Dort hatten Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs im Rahmen des Projekts „Pimp Your Town“ die politische Regie übernommen. Hautnah Bei dem dreitägigen Kommunalpolitik-Planspiel erlebten die Jugendlichen parlamentarische Demokratie hautnah: Sie gründeten Fraktionen, diskutierten in Fachausschüssen, entwickelten eigene Anträge und stimmten darüber ab – unterstützt von Lehrkräften, dem Verein „Politik zum Anfassen e.V.“ aus Isernhagen als überregionaler Veranstalter sowie erfahrenen Kommunalpolitikern aus Friesoythe. Die "echten Ratsherren" (von links) Sören Wewer, Hans Meyer und Dennis Löschen leiteten die Sitzung mit den Schülerinnen und Schülern. Zugang zur lokalen Demokratie Mit dabei waren Bürgermeister Sven Stratmann, die stellvertretende Bürgermeisterin Melanie Buhr, Ratsvorsitzende Maria Hogeback, Ratsfrau Renate Geuter sowie die Ratsherren Hans Meyer, Dennis Löschen, Sören Wewer und Bernd Kramer. Schulleiter Rasmus Braun betonte, Ziel des Projekts sei es, jungen Menschen einen direkten Zugang zur lokalen Demokratie zu eröffnen. Rasende Autos und Rente In den Sitzungen bewiesen die Jugendlichen Ernsthaftigkeit und Weitblick: Sie forderten mehr Verkehrssicherheit, kritisierten rasende Autos, setzten sich für den Erhalt von Ampelanlagen ein und thematisierten überraschend engagiert Fragen zur Rente, zur Situation von Senioren, zur Ausstattung der Schulen und zu besseren Freizeitangeboten. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Ratssitzung mit Bürgermeister, in der die Anträge beschlossen wurden – oft mit fraktionsübergreifender Zustimmung, um den Forderungen mehr Gewicht zu verleihen. Impulse geliefert Das Fazit aller Beteiligten fiel eindeutig aus: „Pimp Your Town“ ist ein gelungenes Projekt, das nicht nur politische Bildung lebendig macht, sondern auch Impulse für die kommunale Arbeit vor Ort liefert.

  • Baugrundstücke in Bösel begehrt

    In Petersdorf sollen 21 neue Baugrundstücke entstehen. Foto: pi Bösel . In Bösels Ortsteil Petersdorf sollen 21 neue Baugrundstücke entstehen. Das hat der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen und einen Bebauungsplan für rund 2,3 Hektar aufgestellt. Lücke wird geschlossen Im Kreuzungsbereich der Schulstraße mit der Kampstraße hat die Gemeinde 1,5 Hektar erworben, für das der Flächennutzungsplan in der Größe von insgesamt 2,93 Hektar geändert wird. Die Fläche wird komplett als „Allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen, sodass die Lücke zur bereits vorhandenen Siedlung davor geschlossen wird. Nur noch wenige zu haben Der Verkauf von Baugrundstücken in der Gemeinde Bösel gestaltet sich nach den Worten von Fachbereichsleiter Christoph Burtz weiter positiv. Wie er während der Ausschusssitzung bekanntgab, sind im Baugebiet Bösel Nord (hinter der Grundschule St. Martin) alle 12 Grundstücke für Einfamilienhäuser und weitere 14 für den Mietwohnungsbau verkauft. Im anderen Teilbereich hinter dem Friedhof sind von den 23 angebotenen Baugrundstücken 18 verkauft, fünf sind bereits reserviert. Eine ähnliche Entwicklung gibt es im Bebauungsgebiet „Südlich Neuland), wo von 28 jetzt 27  Flächen verkauft sind, ein Baugrundstück ist reserviert. In Petersdorf sind an der Eichenstraße von 25 Baugrundstücken 22 verkauft, davon werden fünf für den Mietwohnungsbau genutzt, zwei sind reserviert; nur ein Grundstück ist noch zu haben.

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