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  • Meilenstein für Bösel: Richtfest für neuen Bauhof gefeiert

    Beim Richtfest des neuen Bauhofes freuten sich Vertreter der Kommune, der Bauunternehmen und der Planungsbüros über den sichtbaren Baufortschritt. Die Richtkrone der Zimmerleute wünschte Schutz und Segen für das Gebäude. Fotos: Martin Pille Bösel (pi). Mit einem traditionellen Richtfest hat die Gemeinde Bösel einen wichtigen Meilenstein beim Neubau ihres Bauhofes an der Glaßdorfer Straße gefeiert. Zimmerleute signalisierten mit einer Richtkrone und dem Richtspruch den erfolgreichen Abschluss dieser wichtigen Bauphase. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Nachbarn, Handwerk und Bauwirtschaft verfolgten das Zeremoniell, um den Fortschritt des Projekts zu würdigen. Mit dabei auch Petra Hinrichs und Ulrich Riethmüller vom Landkreis Cloppenburg, die ankündigten, dass nun bald auch mit dem Bau der neuen Wertstoffsammelstelle auf dem Gelände des Bauhofs begonnen werde, die Baugenehmigungen lägen nun vor. Der Blick von oben mit Bürgermeister und Handwerker. Der bisherige Bauhof, so Bürgermeister Hermann Block, entspräche weder den heutigen technischen noch den betrieblichen Anforderungen. Das Gebäude sei in die Jahre gekommen, weise erhebliche bauliche Mängel auf und sei „abgängig“. Daher habe sich die Kommune für einen vollständigen Neubau entschieden. „Der neue Bauhof schafft gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellt sicher, dass die vielfältigen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge auch künftig zuverlässig erfüllt werden können“, betonte Block. Mit der Aufgabe der alten Liegenschaft verliert auch der Kleintierzuchtverein sein Domizil, kann den Neubau aber für die jährliche Kleintierausstellung nutzen. Der Neubau bietet künftig deutlich verbesserte Arbeitsabläufe, moderne Werkstatt- und Lagerflächen sowie zeitgemäße Sozial- und Verwaltungsräume. Darüber hinaus werden energieeffiziente Bauweisen und technische Anlagen dazu beitragen, den Betrieb nachhaltig und wirtschaftlich zu gestalten. Besonderen Dank richtete der Bürgermeister an die beteiligten Planungsbüros, Handwerksunternehmen und Mitarbeitenden der Verwaltung. Der Neubau, der nach Angaben der Gemeinde etwa 2,5 Million Euro kostet, soll zum Ende des Jahres einzugsbereit sein und danach die zentrale Basis für die vielfältigen Aufgaben des Bauhofteams bilden – von der Straßenunterhaltung über die Grünflächenpflege bis hin zum Winterdienst.

  • Feuerwehr Friesoythe trainiert Großeinsatz im Gewerbegebiet

    Die Übung vermittelt wichtige Erfahrungen für den Ernstfall. Fotos: Jens Kotte Friesoythe. Eine umfangreiche Einsatzübung hat die Feuerwehr Friesoythe am Dienstagabend in einem großen Firmengebäude im Gewerbegebiet durchgeführt. Mit sechs Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften wurde ein herausforderndes Szenario unter möglichst realistischen Bedingungen abgearbeitet. Ausgangspunkt der Übung war eine ausgelöste Brandmeldeanlage. Bereits bei der ersten Erkundung stellte Einsatzleiter Daniel Glöckner eine starke Rauchentwicklung innerhalb des Gebäudes fest. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Brandstellen sowie mehrere vermisste Personen angenommen. Unverzüglich leitete die Feuerwehr die Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Mehrere Personen konnten bereits im ersten Angriff gerettet werden. Parallel dazu gingen weitere Atemschutztrupps zur Personensuche und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Realitätsnahe Einsatzübung mit anspruchsvollem Szenario Neben den Maßnahmen im Gebäude waren auch außerhalb umfangreiche Einsatzaufgaben zu bewältigen. Mehrere Riegelstellungen wurden aufgebaut, um angrenzende Gebäudeteile vor einer Brandausbreitung zu schützen. Zudem kam die Drehleiter zum Einsatz. Für die Sicherstellung der Wasserversorgung mussten mehrere Entnahmestellen genutzt werden. Die am weitesten entfernte Wasserentnahmestelle befand sich rund 350 Meter von der Einsatzstelle entfernt und wurde über eine lange Schlauchleitung erschlossen. Sechs Fahrzeuge und 30 Einsatzfahrzeuge waren bei der Übung dabei. Wichtige Erfahrungen für den Ernstfall Die Übung bot den Einsatzkräften nach eigenen Angaben die Möglichkeit, das Zusammenspiel verschiedener taktischer Maßnahmen unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und wertvolle Erfahrungen für den Einsatzalltag zu sammeln. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung wurden die Kameradinnen und Kameraden mit frisch gegrillten Bratwürsten und kühlen Getränken versorgt. Ein besonderer Dank gilt Florian Ströher und Andre Norenbrock, die die Übung vorbereitet und ausgearbeitet haben. Ebenso bedankt sich die Feuerwehr bei allen Beteiligten sowie dem Unternehmen, das das Übungsobjekt für diese realitätsnahe Ausbildung zur Verfügung gestellt hat. "Regelmäßige und anspruchsvolle Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehrarbeit und schaffen die Grundlage, um im Ernstfall schnell, sicher und effektiv helfen zu können", heißt es.

  • Königsfarn und Gnadenpaar verbindet eine 70-jährige Geschichte

    Seltene Pflanze: Hubert Lücking (rechts) und Hermann Wreesmann freuen sich über die prächtige Entwicklung des Königsfarns. Foto: Claudia Wimberg Altenoythe. Seit 70 Jahren ist er an seinem angestammten Platz fest verwurzelt und präsentiert sich mit seinen imposanten grünen Wedeln in majestätischer Manier. Pflanzenkenner erweisen dem äußerst selten anzutreffenden Königsfarn die Ehre. „Wer nichts mit ihm anfangen kann, fragt sich vermutlich, warum wir den Graben nicht vernünftig ausmähen“, sagt Hubert Lücking augenzwinkernd und streicht dem royalen Exemplar vorsichtig über die gefiederten Blätter. Dass sie seit 1956 am Kellerdamm in Altenoythe gedeiht, verdankt die unter Naturschutz stehende Staude Lückings Eltern Hermann und Wilhelmine, die ihr das Leben schenkten, auf sie achteten und ihre Existenz nachhaltig sicherten. Als sie damals mit dem Bau ihres Eigenheims begannen, zählte ein Verwandter „mit grünem Daumen“ zu den tatkräftigen Helfern. Bei den Bodenarbeiten fiel ihm die königliche Wurzel in die Hände „und er empfahl dann meinen Eltern, sie unbedingt einzupflanzen, wenn sie etwas sehr Schönes sehen wollten“, berichtet der Sohn. „Eine weise Entscheidung“, kommentiert Hermann Wreesmann. Der Naturexperte wohnt nur wenige Meter weiter, verfolgt seit Jahrzehnten die im wahrsten Wortsinn prächtige Entwicklung und erinnert sich ebenso wie Lücking an Spaziergänge des früheren Volksschullehrers Pille, der seine Schülerinnen und Schüler während des Naturkundeunterrichts gerne auch zum Königsfarn führte. Der „Osmunda regalis“ ist heute als besonders geschützte Art gelistet, „da er durch die zunehmende Kultivierung nur noch schwer zu finden ist“, so Wreesmann. Statt auf bewirtschafteten und entwässerten Flächen fühlt sich der Farn vielmehr in einer feuchten und moorigen Umgebung wohl, „liebt den Halbschatten und nasse Füße,“ veranschaulicht der Obmann für Naturschutz des Altenoyther Hegerings. Bei Familie Lücking genießt die Pflanze in der kleinen, wässrigen und nährstoffarmen Senke beste Bedingungen und konnte dort seit der Wirtschaftswunderzeit „ungestört gesund bleiben und alt werden.“ Alt werden durften auch Hermann und Wilhelmine Lücking, die mit 98 und 96 Jahren vor wenigen Wochen ihre Gnadenhochzeit feierten und damit auf ihren 70. Hochzeitstag anstoßen konnten. Ebenso lange zählt der Königsfarn zu ihrem gemeinsamen Leben und an ihm erfreuen sich die beiden Gartenliebhaber jeden Tag aufs Neue.

  • Finanzspritze fördert Bösel kulturelles Leben

    Scheckübergabe im Dorfpark (von links): Hermann Block, Andreas Lübben, Stefan Lübben, Stefan Kenter und Frank Naber. Foto: Pille Bösel (pi). Über eine wertvolle Unterstützung der LzO-Stiftung durften sich jetzt Euro Bösel e.V. und das Niedersachsen Sound Orchester (NSO) freuen. Im Rahmen einer symbolischen Scheckübergabe im Böseler Dorfpark überreichte Frank Naber, Regional-Direktor Firmenkunden der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und Mitglied des Stiftungsrates (rechts), Fördermittel in Höhe von 5000 Euro an das NSO sowie 3200 Euro an Euro Bösel, die Euro-Präsident, Bürgermeister Hermann Block, Euro-Geschäftsführer Andreas Lübben sowie Euro-Maskottchen Eubo, NSO-Dirigent und Geschäftsführer Stefan Lübben und der 2. NSO-Geschäftsführer Stefan Kenter (von links) entgegennahmen. Euro Bösel nutzt die Unterstützung für die Anschaffung umfangreichen Empfangs- und Verpflegungsequipments. Block freute sich über die Förderung: „Unsere Veranstaltungen leben von Gastfreundschaft und guter Organisation. Mit dem neuen Equipment sind wir noch besser aufgestellt, um Gäste aus nah und fern willkommen zu heißen“. Das NSU investierte die Unterstützung in die Anschaffung von zwei neuen Kesselpauken. „Hochwertige Instrumente sind eine wichtige Voraussetzung für unsere Arbeit und unsere Konzerte“, freute sich auch NSO-Chef Lübben. Naber unterstrich die Bedeutung des Engagements beider Organisationen für die Region: „Sowohl Euro Bösel als auch das NSO leisten einen wertvollen Beitrag für das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Landkreis. Als LzO-Stiftung unterstützen wir gerne Projekte, die Menschen zusammenbringen und das Miteinander fördern.“

  • Rollerdiebstahl und Heckenbrand beschäftigen Einsatzkräfte

    Symbolbild: Adobe Stock Saterland. Zwischen Samstagabend, 20. Juni, 20.30 Uhr, und Sonntagmorgen, 21. Juni 2026, 11 Uhr, haben bislang unbekannte Täter einen schwarzen Motorroller der Marke Znen aus einem Schuppen an der Hauptstraße in Ramsloh entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt, indem sie die Tür des Schuppens aufbrachen. Anschließend nahmen sie den Roller mit. Die Polizei Saterland bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs geben können, sich unter der Telefonnummer 04498/923770 zu melden. Heckenbrand nach Abflammarbeiten Am Montagvormittag, 22. Juni, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ramsloh gegen 9.30 Uhr zu einem Brand in die Kanalstraße alarmiert. Beim Abflämmen von Unkraut war ein Funke auf eine angrenzende Thuja-Hecke übergesprungen und hatte diese in Brand gesetzt. Eigene Löschversuche der Anwohner blieben erfolglos. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich löschen. Insgesamt wurden rund 20 Meter der Hecke beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden, auch Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Polizei warnt vor erhöhter Brandgefahr Vor dem Hintergrund der angekündigten hohen Temperaturen und anhaltenden Trockenheit weist die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta erneut auf die erheblichen Gefahren beim Abflämmen von Unkraut hin. Bereits ein kleiner Funke könne ausreichen, um trockene Vegetation zu entzünden und Brände auszulösen. Die Polizei appelliert daher an die Bevölkerung, auf solche Arbeiten in den kommenden Tagen möglichst zu verzichten. Ebenso wird um besondere Vorsicht beim Umgang mit Zigarettenresten sowie Grillkohle gebeten.

  • Weltkriegsbombe in Bösel erfolgreich gesprengt

    Symbolbild: Adobe Stock Bösel. Die am Donnerstagvormittag in Bösel im Bereich der Friesoyther Straße entdeckte englische Kleinbombe ist am heutigen Nachmittag erfolgreich und kontrolliert durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst gesprengt worden. Das teilte die Polizei in einer Abschlussmeldung mit. Nach der Sprengung konnten sämtliche zuvor angeordneten Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden. Auch die gesperrten Straßen sind inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben. Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es weder zu Personen- noch zu Sachschäden. Fund bei Baggerarbeiten Ausgelöst worden war der Einsatz durch einen Fund bei Baggerarbeiten an der Friesoyther Straße. Zunächst war ein Gegenstand entdeckt worden, der einer Weltkriegsgranate ähnelte. Die hinzugezogenen Polizeibeamten bestätigten vor Ort den Fund eines mutmaßlichen Sprengkörpers und verständigten den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Bei der Untersuchung durch die Spezialisten stellte sich heraus, dass es sich entgegen der ersten Einschätzung um eine englische Kleinbombe mutmaßlich aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Für die geplante Entschärfung beziehungsweise Unschädlichmachung wurde ein Sicherheitsradius von rund 300 Metern um die Fundstelle festgelegt. Evakuierung und Straßensperrungen In der Folge wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Die Friesoyther Straße wurde zwischen der Ginsterstraße und dem Flachsweg voll gesperrt. Zudem mussten Anwohner im festgelegten Sicherheitsbereich ihre Häuser vorübergehend verlassen. Die Polizei hatte die Bevölkerung aufgefordert, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten und den abgesperrten Bereich zu meiden. Nach der erfolgreichen Sprengung am Nachmittag konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Die Polizei bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen.

  • Randale in St. Marien: Verwüstung in der Kirche schockiert Gemeinde

    Beschädigt: Zahlreiche Kunstgegenstände. Fotos: Wimberg Friesoythe. Blinde Zerstörungswut in der Friesoyther St. Marien Kirche: Ein 25-jähriger Mann aus Friesoythe hat sich in der Nacht zu Montag Zutritt zum Gotteshaus verschafft und eine noch nie dagewesene Verwüstung mit hohem Sachschaden angerichtet. Verwüstung im gesamten Kirchenraum „Das ist nicht zu glauben. Wahnsinn“, kommentierte Josef Averbeck, Mitarbeiter der Pfarrei und zuständig für Liegenschaften, das Ausmaß der Schäden, die sich über den gesamten Kirchenraum erstrecken. Zahlreiche Kunstgegenstände sind beschädigt und Figuren aus dem Hochaltar gerissen worden. Osterkerze und Leuchter schleuderte der mutmaßliche Täter mit dem Einlass des Taufbeckens in den Mittelgang. Er warf den Opferlichtständer vor dem Marienaltar um und ruinierte ein Werk des Kreuzweges, auf das er offenbar mit einem Kerzenleuchter gezielt einschlug. Auf der gegenüberliegenden Seite waren die Heiligen Öle in einem gläsernen Schrein Ziel einer weiteren Attacke. Darüber hinaus entdeckte er Instrumente und Technik der Kirchenband in einem Beichtstuhl und beförderte sie zum Teil in einen Heizungsschacht. Er riss das „Ewige Licht“ am Altar herunter und ließ sich am Ambo aus. Sauer-Orgel schwer beschädigt Fassungslosigkeit herrschte bei den Kirchenmusikern Carlos Reigadas und Heinrich Deboi, als sie den Orgelboden betraten. Dort stieg der Täter über die geschlossene Holztür und richtete massive Schäden an Mechanik der Sauer-Orgel an. „Unbespielbar“, sagt Reigadas. „Sechsstellig“, schätzt Deboi die Kosten für die Reparatur. Daneben nahm sich der Mann die Technik für den Streamingdienst vor, die er zum Teil über das Geländer warf. Eine Fensterscheibe wurde ebenfalls eingeschlagen. Chaos auch im Turmraum, wo er weitere Kunstgegenstände und einen historischen Taufdeckel beschädigte. Polizei stellt den Mann in der Kirche Offenbar war der 25-Jährige gegen 0.30 Uhr über das für aktuelle Sanierungsarbeiten aufgestellte Gerüst und dann durch eine von ihm zerschlagene Scheibe in die Kirche gelangt. Zuvor hatte ihn eine Anwohnerin beobachtet, als er auf dem Vorplatz aufgebracht versuchte, eine der Türen zu öffnen. Nachdem die Zeugin Geräusche im Inneren des Gotteshaus vernahm, rief sie die Polizei. Kollegen des Friesoyther Kommissariats verschafften sich daraufhin ebenfalls über das Gerüst Zutritt und konnten den Mann stellen. „Er befand sich in einer Ausnahmesituation und eine Eigengefährdung konnte nicht ausgeschlossen werden“, informierte Nadine Wolke von der Pressestelle. So habe der Mann beim Anblick der Beamten weiter randaliert, mit Gegenständen um sich geworfen und sei zunächst nicht zu beruhigen gewesen. Er sei dann in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Um die Schäden an den Kunstgegenständen und der Orgel zu beziffern, hat das Offizialat in Vechta bereits Sachverständige beauftragt. Kirche bleibt vorerst geschlossen Das Friesoyther Gotteshaus bleibt vorerst geschlossen. Die Seniorenmesse am Mittwochmorgen (24. Juni) fällt aus. Ob die Abschlussgottesdienste der Schulen stattfinden können oder alternative Lösungen gesucht werden müssen, steht noch aus und soll rechtzeitig bekanntgegeben werden. Fest steht: Aufgrund der massiven Schäden an der Sauer-Orgel muss das Finale des Orgelfestivals „Mächtige Klänge“ am Sonntag, 28. Juni, ersatzlos ausfallen.

  • Vier Leichtverletzte nach Kollision im Kreuzungsbereich

    Symbolbild: Adobe Stock Barßel. Am Montag, 22. Juni 2026, kam es gegen 15:25 Uhr auf der Oldenburger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen leichte Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 22-jähriger Autofahrer aus Rhauderfehn von der Schleusenstraße kommend den Kreuzungsbereich der Oldenburger Straße in Richtung Ramsloher Straße überqueren. Dabei übersah er einen bevorrechtigten Pkw eines 41-jährigen Mannes aus Barßel, der die Oldenburger Straße in Fahrtrichtung Barßel befuhr. Im Kreuzungsbereich kollidierten beide Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Fahrzeugführer sowie zwei Kinder im Alter von sieben und acht Jahren, die sich im Fahrzeug des 41-Jährigen befanden, leicht verletzt. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

  • Farbschmierereien, Pkw überschlägt sich, Unfallflucht

    Symbolbild: Adobe Stock Polizei sucht Zeugen nach Sachbeschädigung In Friesoythe haben bislang unbekannte Täter in der Nacht zu Sonntag zwei Stromverteilerkästen mit Farbe besprüht. Die Sachbeschädigung ereignete sich nach weiteren Polizeiangaben gegen 1.20 Uhr im Einmündungsbereich An der Soestenallee/Thüler Straße. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei Friesoythe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verursachern geben können, sich unter Telefon 04491/9339-0 zu melden. 19-Jähriger bei Unfall in Bösel schwer verletzt Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich in der Nacht zu Sonntag auf der Friesoyther Straße in Bösel ereignet. Wie die Polizei berichtet, war ein 19-jähriger Autofahrer aus der Gemeinde Saterland in Richtung Friesoythe unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich der Straße Ziegelmoor die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nach ersten Erkenntnissen geriet der Pkw am Ausgang einer Kurve zunächst nach links und anschließend nach rechts von der Fahrbahn. Das Fahrzeug überschlug sich neben der Straße mehrfach und kam erst nach einigen Metern zum Stillstand. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Polizei ermittelt nach Verkehrsunfallflucht in Friesoythe Nach einem Verkehrsunfall in Friesoythe sucht die Polizei nach den Insassen eines verunglückten Fahrzeugs. Der Unfall ereignete sich am Samstagabend gegen 23.30 Uhr im Einmündungsbereich Ellerbrocker Straße/Elbestraße. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein bislang unbekannter Autofahrer auf der Ellerbrocker Straße in Richtung Friesoythe unterwegs. Der Pkw geriet ins Schleudern und überschlug sich. Das Fahrzeug kam schließlich auf dem Dach liegend auf einer Grünfläche zum Stillstand. Zeugen berichteten, dass zwei Personen aus dem Unfallwagen ausgestiegen und anschließend in Richtung Industriegebiet geflüchtet seien. Trotz einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnten die Personen nicht angetroffen werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Unfalls dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Friesoythe unter Telefon 04491/9339-0 zu melden.

  • Die Magie des längsten Tages

    FRITZ-Kolumne am Sonntag Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Heute, am 21. Juni, tritt der Sommer offiziell seinen Dienst an – mit viel Licht, angenehmer Wärme und einer Extraportion guter Laune. Die Sommersonnenwende beschert uns den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Ein Tag, der seit jeher etwas Magisches hat: Schon unsere Vorfahren feierten die Kraft der Sonne und ihren höchsten Stand am Himmel. Heute geht es deutlich entspannter zu. Die Abendstunden dehnen sich genüsslich aus, auf Terrassen und in Gärten wird länger zusammengesessen, gegrillt, geklönt – und natürlich noch einmal ausführlich über das Fußballspiel von gestern diskutiert. Passend dazu steht der 21. Juni im Zeichen der Zwillinge. Ihnen sagt man Charme, Neugier und Geselligkeit nach – Eigenschaften, die wunderbar zu einem Sommerabend im Oldenburger Münsterland passen. Vielleicht erklärt das auch, warum der kurze Plausch über den Gartenzaun heute gern ein paar Minuten länger dauert. Zwar werden die Tage ab morgen schon wieder kürzer. Doch das ist heute kein Grund für Melancholie. Die Sommersonnenwende erinnert uns vielmehr daran, den Augenblick zu genießen. Denn selten zeigt sich die Natur so großzügig wie an diesem Tag. Also: Tür auf für den Sommer. Er hat einen langen Weg hinter sich – und hoffentlich viele sonnige Wochen im Gepäck. In diesem Sinne: einen lichtvollen Sonntag in Friesoythe, Bösel und der ganzen Region. Möge der längste Tag des Jahres noch lange nachwirken.

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