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- Petersdorf wächst rasant: Anbau erforderlich
Legten Hand an zum symbolischen ersten Spatenstich (von links): Kommissarische Kita-Leiterin Stephanie Preuth, Bauunternehmer Matthias Schöning, Bürgermeister Hermann Block, Architektin Birgit Sauerwald, Johannes Beeken (Fuhrunternehmen Beeken GmbH) und Fachbereichsleiter Josef Runden (Gemeinde Bösel). Foto: Martin Pille Petersdorf (pi). Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde der Startschuss für den Anbau der St. Franziskus-Kindertagesstätte in Petersdorf gegeben. Sie soll um eine Kindergarten- und eine Kita-Gruppe sowie eine Mensa erweitert werden. Weitere Fläche erworben „Mit dem dann voll ausgebauten Standort von fünf Gruppen wird die Gemeinde der gegenwärtigen wohnbaulichen Entwicklung und damit auch der steigenden Anzahl der Kinder gerecht“, sagte Bürgermeister Hermann Block. Petersdorf wächst rasant: Denn nachdem der Verkauf der Bauplätze im Ortszentrum deutlich zügiger als erwartet erfolgt sei, habe die Gemeinde gerade eine weitere Fläche an der Ecke Schulstraße/Kampstraße erworben. Mensa soll entstehen Dafür habe der Verwaltungsausschuss auf Empfehlung des Bauausschusses einen Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans auf den Weg gebracht, so Block. Um den schon jetzt bestehenden und durch die positive Grundstücksentwicklung zu erwartenden wachsenden Bedarf einer Ganztagsbetreuung zu entsprechen, soll die Kita zusätzlich um eine Mensa erweitert werden. Ab sofort wird gebaut Die Gemeinde hatte vor einiger Zeit das angrenzende Grundstück gekauft, das augenblicklich noch als Spielplatz der Kita zugeordnet ist. Dort wird ab sofort gebaut. Die Gesamtkosten der Erweiterung dürften sich auf ca. 1,75 Millionen Euro belaufen. Eingeplant ist ein Investitionszuschuss vom Landkreis Cloppenburg von 50 Prozent. Zum zweiten Kindergartenhalbjahr 2026/2027 soll der Neubau stehen.
- Bösel verzichtet auf geplante Kreditaufnahme
Von der Straße Am Kirchplatz bis zur Thüler Straße Straße laufen aktuell die Ausbauarbeiten im Rahmen der Dorferneuerung. Bild: Martin Pille Bösel (pi). Die Gemeinde Bösel kann auf eine geplante Kreditaufnahme von sechs Mio. Euro verzichten. Das sagte Bürgermeister Hermann Block während der jüngsten Gemeinderatssitzung in seinem aktuellen Bericht zu Haushaltslage der Kommune. Block: „Das Gewerbesteueraufkommen liegt mit 7,4 Mio. Euro deutlich über der Kalkulation von 5,2 Mio. Euro.“ Mehr Grundstücke verkauft Mehr als geplant wurden Wohnbaugrundstücke in Petersdorf und in Bösel verkauft. Insgesamt nahm die Gemeinde 5,2 Mio. Euro ein. Die kompletten Erschließungskosten wurden bereits mit dem Kaufpreis vereinnahmt, der Endausbau jedoch muss 2026 und darüber hinaus finanziert werden. Die Kehrseite: Um die investiven Aufgaben im kommenden Jahr zu finanzieren, sind dafür bereits fünf Mio. Euro Darlehensaufnahme im Entwurf vorgesehen, dämpfte Gemeindekämmerer Rainer Hollje die Erwartungen. 2026 verdoppelt sich Schuldenlast Wegen der hohen Steuerkraft in 2025 würden beispielsweise die Schlüsselzuweisungen vom Land für die Aufgabenwahrnehmung der Gemeinde um 670.000 € geringer ausfallen. Auch eine höhere Kreisumlage sei eingeplant, so der Bürgermeister. Außerdem verschiebe sich ein erheblicher Mittelabschluss für in 2025 begonnenen Maßnahmen in das nächste Jahr. Das, was in den letzten Jahren dank verbesserter Einnahmen verhindert werden konnte, dürfte 2026 eintreten: Bei tatsächlicher Schuldenaufnahme verdoppelt sich die Verschuldung der Gemeinde, befürchtet Block. Großbaustelle Bösel gleicht wegen erheblicher zeitgleicher Investitionen, die sich zum Teil über mehrere Jahre hinziehen, derzeit einer Großbaustelle. Allen voran der Ausbau und die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt im Rahmen der Dorferneuerung, die mit dem 1. Bauabschnitt von der Pfarrkirche bis zum Gasthof Sommer begonnen haben. Fast gleichzeitig wird gerade der Masterplan für die Neugestaltung des Schulumfeldes umgesetzt. Nach dem Ausbau der Zufahrtsstraße soll jetzt der Busparkplatz angelegt werden. Neubau des Bauhofs Eine weitere Großbaustelle ist der Neubau des Bauhofs im Winkel zwischen Glaßdorfer- und Thüler Straße. Weit fortgeschritten ist zudem der Anbau an das Rathaus, und begonnen hat die Kita-Erweiterung in Petersdorf. Ein weiteres Millionenprojekt ist der Neubau einer Kita an der Flethstraße in Westerloh mit Beginn 2026.
- Bösel stellt Flexzelte für Vereine
Bösel (pi). Die Gemeinde Bösel will die drei Flexzelte, die jüngst angeschafft wurden, den Vereinen und Gruppen für Veranstaltungen und kulturelle Zwecke zur Verfügung stellen. Für maximal drei Tage beträgt das Entgelt dafür 200 Euro (ein Zelt), 350 Euro (zwei Zelte) und 450 Euro (drei Zelte), die für Auf- und Abbau sowie Reinigung und Versicherung genommen werden. Eine private Nutzung ist allerdings ausgeschlossen, so die Gemeinde.
- Renate Geuter (SPD) zum Haushalt 2026
In ihrer Haushaltsrede betonte Fraktionsvorsitzende Renate Geuter (SPD/Bündnis 90/Die Grünen) den verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten finanziellen Mitteln und die weiterhin angespannte Haushaltslage in Friesoythe. Steigende Kosten – insbesondere beim Personal, in Bau- und Energiebereichen sowie durch die dynamisch wachsende Kreisumlage – würden die kommunalen Finanzen spürbar belasten. Hinzu komme, dass Bund und Land den Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen, ohne die tatsächlichen Kosten vollständig zu tragen. Renate Geuter Foto: SP D In ihrer Rede unterstrich Renate Geuter außerdem die wachsende Herausforderung des Fachkräftemangels in nahezu allen Bereichen der Stadtverwaltung und den hohen Stellenwert der Vereinsförderung für das soziale, sportliche und kulturelle Leben. Trotz stabiler Gewerbesteuereinnahmen dank starker mittelständischer Betriebe müsse die Stadt für notwendige Zukunftsinvestitionen eine Neuverschuldung eingehen. Ein Schwerpunkt bleibe dabei der Bildungsbereich: Mit dem Abschluss der Bauprojekte an Ludgerischule und Gerbertschule sowie weiteren Maßnahmen an Grund- und Förderschulen investiere die Stadt gezielt in moderne Lernorte. Geuter hob die außergewöhnliche finanzielle Unterstützung des Krankenhauses Friesoythe hervor – ein Eingreifen, das notwendig sei, um eine wohnortnahe medizinische Grundversorgung zu sichern, da weder Bund, Land noch Landkreis ihrer Verantwortung ausreichend nachkämen. Als weitere Investitionen nannte die Fraktionschefin die Feuerwehren, darunter neue Fahrzeuge und Planungskosten für Feuerwehrhäuser in Markhausen und Friesoythe. Erfolgsprojekte wie die Dorfentwicklungen in Friesoythe-Süd und den Kanaldörfern sollen fortgeführt werden. Sanierungen an Schulen, Kitas, Straßen und Brücken bleiben zentrale Aufgaben, um langfristig höhere Kosten zu vermeiden. Mit der Rückführung der Rathäuser aus der WiBeF in den Kernhaushalt werde ein früherer Fehler korrigiert. Gleichzeitig belasten Energie- und Baupreissteigerungen auch die WiBeF, die daher höhere städtische Zuschüsse benötige.
- Lukas Reinken (CDU) zum Haushalt 2026
Lukas Reinken hob als Vorsitzender der Friesoyther CDU/FDP-Stadtratsfraktion den hohen Umfang der geplanten Investitionen trotz angespannter kommunaler Finanzen hervor: „Wir haben viel vor der Brust“, kommentierte er in seiner Haushaltsrede das geplante Arbeitsprogramm. Grundsätzlich lobte er die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit. Zwar habe es naturgemäß Streitigkeiten um Sachfragen und Prozesse gegeben, aber der Konsens, gemeinsam für die positive Entwicklung der Stadt zu arbeiten, habe überwogen. Lukas Reinken Foto: CDU Schwerpunkt solcher Debatten und des aktuellen Haushalts sei der Bildungsbereich gewesen: Neben der Eröffnung der neuen Gerbertschule in Altenoythe stünden umfangreiche Umbauten und die Sanierung an der Grundschule in Gehlenberg, die Erweiterung der Marienschule in Friesoythe sowie Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Markhausen an. Auch an der Oberschule, der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe, werden im Haushalt starke Akzente gesetzt. Wegen der neuen Räume an der Gerbertschule könne auch die Oberschule ihre beengte Raumsituation verbessern. Ein „kluges Raumkonzept“ sei dafür notwendig. Bei Kitas sieht Reinken weiteren Handlungsbedarf – vor allem in Altenoythe und Neuvrees. In der Stadtentwicklung setze seine Fraktion auf konsequente Umsetzung des Dichtekonzepts, neue Bau- und Gewerbegebietsplanungen sowie langfristige Lösungen etwa für die Kläranlage oder den Grünen Hof. Reinken kritisierte wiederholt eine unzureichende Bürgerkommunikation. Er fordert Bürokratieabbau, ein besseres Projektmanagement und eine moderne digitale Verwaltung. Deutlich kritisiert er den Umgang mit städtischen Leerständen wie der ehemaligen Schule in Neuvrees, einem großer Teil der ehemaligen Ludgerischule und dem Rathaus Stadtmitte. Die Idee eines Ideenwettbewerbs der CDU/FDP-Fraktion zur Nutzung der Leerstände sei vom Bürgermeister und der Ratsmehrheit vehement abgelehnt worden. „Die Folge: Seit zwei Jahren Leerstand, ohne Konzept, ohne klare Anschlussverwendung.“ Der nächste Rat und der nächste Bürgermeister sollten nicht nur Ideen ablehnen, sondern auch eigene Ideen entwickeln und umsetzen, so Reinken.
- Keine Steuererhöhung in Friesoythe
Der Friesoyther Stadtrat verabschiedete einstimmig den Haushaltsplan 2026. Foto: Adobe Stock Der rund 100-seitige Haushaltsplan mit mehreren Teilhaushalten und unzähligen Zahlreihen fordert alljährlich die Politiker im Stadtrat, vor allem aber die Kämmerei, die das umfangreiche Zahlenwerk möglichst verständlich der Öffentlichkeit und deren Vertreter vorstellen muss. Dem Friesoyther Kämmerer Karsten Vahl ist der Spagat zwischen der professionellen Erstellung der ausgeglichenen Bilanz einerseits und der verständlichen Präsentation andererseits gelungen, so dass die Mitglieder des Stadtrates den Haushalt 2026 am Mittwochabend einstimmig beschließen konnten. Minus: 4,5 Millionen Euro Im Ergebnis weist der Haushalt 2026 ein geplantes Minus im operativen Bereich von 4,5 Millionen Euro aus. Die Zahlen: Der Ergebnishaushalt schließt bei den Erträgen mit insgesamt rund 55 Millionen Euro ab, die Aufwendungen liegen bei rund 61 Millionen Euro. Der Finanzhaushalt beinhaltet Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit (etwa 51,4 Millionen Euro) und Auszahlungen in Höhe von etwa 54,3 Millionen Euro. Einzahlungen für Investitionen: rund 8,8 Millionen Euro; Auszahlungen für Investitionen: rund 24,2 Millionen Euro. Der Gesamtbetrag der vorgesehen Kreditaufnahmen für Investitionen wird auf rund 17,1 Millionen Euro festgesetzt, die Höhe der sogenannten Verpflichtungsermächtigungen liegt bei etwa 11,2 Millionen Euro. Die Netto-Neuverschuldung liegt bei insgesamt 15,7 Millionen Euro. Kämmerer Karsten Vahl verwies weiter auf die jahrelange Tilgung des vorhandenen Schuldenstands, der sich aktuell auf 12,58 Millionen Euro reduziert habe. Dies ergebe eine Pro-Kopf-Verschuldung von 853 Euro. Berücksichtige man den Schuldenstand der 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Friesoythe „Wibef“, ergebe sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1351,31 Euro. Damit liege Friesoythe an dritthöchster Stelle im Landkreis. Friesoythe gibt "rote Laterne" ab In seiner vermutlich letzten Haushaltsrede als Bürgermeister der Stadt Friesoythe erinnerte sich Sven Stratmann an die Anfänge seiner Tätigkeit. Bereits in seiner ersten Haushaltsrede vor elf Jahren sei die finanzielle Situation der Stadt das beherrschende Thema gewesen. Der damalige Schuldenstand in Höhe von knapp 47 Millionen Euro habe es erforderlich gemacht, „das Ruder herumzureißen“. Dies sei weitestgehend gelungen, der Schuldenstand habe sich deutlich verringert, die „rote Laterne“ des Schlusslichtes im Landkreis habe man abgegeben. Trotz der knappen Kassen seien nachhaltige Investitionen geschaffen worden. Stratmann nannte zum Beispiel die Schulen und Kindertagesstätten. Eine aufwändige Stadtsanierung sowie die Dorfentwicklungsprojekte seien weitere Großprojekte gewesen. Darüber hinaus werde die Stadt „aus heiterem Himmel“ mit einer neuen umplanmäßigen Forderung konfrontiert: Das Darlehn für das St. Marien-Hospital in Höhe von 2,6 Millionen Euro habe der Stadtrat nur „zähneknirschend“ genehmigt, um den Fortbestand „dieser für unsere Stadt so wichtigen Einrichtung“ zu stützen, „obwohl einzig und allein der Landkreis hierfür zuständig ist“. Trotz der Herausforderungen wolle man jedoch Steuererhöhungen vermeiden. Einnahmen aus Gewerbesteuer Zukünftige Projekte seien bereits beschlossen oder stünden kurz vor dem Abschluss. Dazu gehörten die Fertigstellung des Therapiebeckens am Aquaferrum oder der Neubau der Gerbertschule, aber auch der Feuerwehrbedarfsplan. Diese und andere Investitionen seien in Friesoythe vor allem aufgrund der Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von fast 22 Millionen Euro möglich: Die Stadt profitiere von den guten Ergebnissen der heimischen Betriebe. Kommentar (von Julius Höffmann) Kommunen müssen Lücken füllen Friesoythe stemmt seinen Haushalt – aber er stemmt ihn mit Zähneknirschen. Der einstimmige Beschluss steht weniger für finanzielle Sorglosigkeit als vielmehr für die Routine, mit der Kommunen Jahr für Jahr Löcher stopfen müssen, die sie gar nicht selbst gerissen haben. Kämmerer Karsten Vahl hat das komplexe Zahlenwerk verständlich aufbereitet, doch schönrechnen lässt sich die Lage natürlich nicht. Ein operatives Minus von 4,5 Millionen Euro, massive Investitionsausgaben und eine Netto-Neuverschuldung von 17,1 Millionen Euro zeigen: Die Stadt muss investieren, obwohl sie es sich eigentlich nicht leisten kann. Das gilt für viele Kommunen in Deutschland. Sie tragen Verantwortung für Kitas, Schulen, Feuerwehren, Straßen, soziale Infrastruktur – doch der finanzielle Ausgleich von Bund und Ländern bleibt oft hinter den tatsächlichen Belastungen zurück. Der Friesoyther Haushalt 2026 ist damit mehr als "nur" ein kommunaler Jahresabschluss. Er steht exemplarisch für ein strukturelles Problem: Kommunen müssen Aufgaben erfüllen, für die ihnen dauerhaft die nötigen Mittel fehlen. Wenn die Politik auf höherer Ebene diesen Trend nicht stoppt, wird selbst die kompetenteste Kämmerei irgendwann keinen tragfähigen Ausgleich mehr vorlegen können – weder fachlich noch verständlich.
- Stadtrat stimmt für offene Ganztagsschule in Neuscharrel
Die Neuscharreler Grundschule bietet ab dem Schuljahr 2026/27 das Konzept der offenen Ganztagsschule an. Foto: Adobe Stock Die Grundschule Neuscharrel kann ab dem Schuljahr 2026/27 eine "offene Ganztagsschule" einrichten. Einem entsprechenden Antrag der Schule stimmte der Rat der Stadt Friesoythe gestern Abend im Forum am Hansaplatz einstimmig zu. Mit dem Beschluss erklärte sich die Politik auch mit dem eingereichten Konzept der Schule einverstanden. Schulleiter Webbe Heinze hatte im offiziellen Schreiben an die Stadt mitgeteilt, dass auch der Schulelternrat die Einrichtung des neuen Angebots unterstützt. Die eigenen Erfahrungen in der Schule hätten den Bedarf sowie die Notwendigkeit bereits in den vergangenen Jahren gezeigt. Denn die Grundschule konnte über mehrere Jahre mit Unterstützung des Fördervereins eine Betreuung bis 14 Uhr gewährleisten. Dieses Angebot wurde von den Eltern und Kindern gut angenommen. Aufgrund dieser Erkenntnis haben sich der Schulelternrat und die Gesamtkonferenz für die offene Ganztagsform entschieden. Vier Tage in der Woche Wie die Stadtverwaltung gestern Abend vorstellte, sieht das Ganztagskonzept an vier Tagen in der Woche (montags bis donnerstags) ein gemeinsames Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung sowie weitere Angebote bis 15:15 Uhr vor. Bei dem bisherigen Angebot habe es sich nicht um ein Ganztagsangebot im rechtlichen Sinne gehandelt. Inzwischen sei des zudem eingestellt worden, da verschiedene Landesmittel gestrichen wurden. Hintergrund Die Antragstellung erfolgt vor dem Hintergrund der stufenweisen Einführung des bundesweiten Ganztagsanspruchs ab dem Schuljahr 2026/27 durch das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz – GaFöG). Ab dann haben alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung. In den Folgejahren wird der Anspruch auf die Klassenstufen 2 bis 4 erweitert, sodass ab dem Schuljahr 2029/2030 allen Kindern der ersten bis vierten Klasse ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zusteht, Fuhler: Erfreuliche Entwicklung Konkret rechnet die Schule damit, dass 24 der dann 40 beschulten Kinder zu Beginn des kommenden Schuljahres am Ganztagsangebot teilnehmen werden. Ratsherr und Neuscharrels Ortsvorsteher Stefan Fuhler hob die Bedeutung der geplanten Einrichtung für die Ortschaft hervor. Die Entwicklung der Schülerzahlen sei im Gegensatz zu den Daten vor einigen Jahren nun sehr erfreulich.
- Brücke zwischen Musik und Botschaft
Der Petersdorfer Kirchenchor präsentierte sein festliches Konzert in der vollbesetzten Kirche. Foto: pi Mit warmem Chorklang und leuchtenden Adventstönen eröffnete der Petersdorfer Kirchenchor sein festliches Konzert in der voll besetzten Dorfkirche, das die Zuhörer von Beginn an in eine wohltuende vorweihnachtliche Atmosphäre eintauchen ließ. Besonders eindrucksvoll gelang dies gleich zu Beginn mit dem innigen „Pie Jesu“ von Victor C. Johnson in fließenden Melodielinien, schlicht und andächtig. Im Mittelpunkt des Programms stand anschließend die „Messe Bréve No. 7“ von Gounod, eine spirituelle Miniatur, deren lichtdurchflutete Harmonien vom Chor trotz seiner überschaubaren Besetzung mit überraschender Klangfülle gestaltet wurden. Besinnliche Impulse Zwischendurch las Sandra Schlarmann kurze besinnliche Impulse, die die Brücke schlugen zwischen Musik und Botschaft. Ruth Mammen trug die berühmte „Air“ aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068 von Bach mit der Querflöte ruhig, warm und mit sehr kontrollierter, edlen Klangführung vor. Dazu setzte sie feine, schwebende Linien, die den stillen Charakter des Werkes noch verstärkten und erwies sich im Übrigen bei den Liedstücken als sichere und zuverlässige Begleiterin . Christine Deeken und Christiane Oltmann trugen ihre Soloparts in Eleganz und emotionaler Wärme mit klaren, tragenden Stimmen vor, die mühelos das Kirchenschiff erfüllten. Strahlender Schlusspunkt Als fulminanten Abschluss präsentierten Chor und Ensemble unter anderem das lebhafte „Celtic Advent Carol“ von Barrett/Angerman, dessen energiegeladene Rhythmen und festliche Melodien das Publikum sichtbar mitrissen und das Adventskonzert mit einem strahlenden Schlusspunkt krönten. Dass das Adventskonzert mehr wurde als ein gewöhnlicher Choralabend ist der musikalischen Vielseitigkeit des Dirigenten Adrian Langer zu verdanken, der mühelos zwischen Orgelbank und Klavierhocker wechselte und einen musikalischen Rahmen schuf, der viele Herzen berührte.
- Textdeutlich in barocker Eleganz
Der Gemischte Chor Bösel begeisterte zahlreiche Zuhörende in der St. Cäcilia Kirche. Foto: pi Wer bis dato noch nicht in Weihnachtsstimmung war, konnte spätestens beim Adventskonzert des Gemischten Chores Bösel in der St. Cäcilia-Pfarrkirche unter der Leitung von Adrian Langer in den besinnlichen Modus umschalten und die Vorweihnachtshektik hinter sich lassen. Publikum hielt den Atem an Ein leiser, aber bewegender Auftakt des Konzerts vor mehreren hundert Zuhörende bildete das „Requiem Aeterna“ von Puccini, ein selten gehörtes Werk, das durch die beinahe archaische Klangsprache und die innige Verbindung von Melancholie und Hoffnung bestach. Und als die ersten mächtigen Akkorde ansetzen und der Chor zum Schluss in das strahlende „Hallelujah“ von Georg Friedrich Händels einbrach, hielt das Publikum den Atem an. Der Chor sang es rhythmisch präzise und textdeutlich in barocker Eleganz. Musikalisches Feuerwerk Wenn Langer in der Programmfolge die Orgel spielte, dirigierte Dr. Peter Oltmann den Chor. Die begleitende und stützende Querflöte von Ruth Mammen war klar artikuliert, silbrig und leicht. Die junge Geigerin Mia Mammen und Pianist Andreas Possehn gestalteten Itzhak Perlmans „Israeli Concertino “ mit Virtuosität und Temperament – ein musikalisches Feuerwerk zwischen Klassik und Volksmusik, Frédéric Chopins „Nocturne cis-Moll“ in weichen, schwebenden Klängen und feinen Nuancen von Melancholie und Wärme. Der langanhaltende im Stehen gespendete herzliche Beifall eines beglückten Auditoriums bewies, wie gut das zu Herzen gehende Adventskonzert angekommen war.
- Kfz-Zulassungsstelle dicht
Friesoythe (fri). Die KFZ-Zulassungsstelle Friesoythe (Emsstr. 1) bleibt am Mittwoch, 17. Dezember, aufgrund einer hausinternen Fortbildung ganztägig geschlossen. Nach Angaben der Behörde erfolgt an diesem Tag keine Ausgabe der am Händlerschalter eingereichten Unterlagen. Wenn nötig, kann an diesem Tag auf die Zulassungsstelle Cloppenburg (Eschstr. 29) zwischen 7.30 und 15.30 Uhr ausgewichen werden.









