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- "Let’s sing“: Ein Abend zum Mitsingen
Friesoythe. Es gibt Lieder, bei denen man schon nach den ersten Takten unwillkürlich mitsummt, im Auto, beim Konzert oder unter der Dusche, ganz gleich welches Alter oder welcher Musikgemschmack vorliegt. Genau dieses Gefühl möchte der neu gegründeten Lions Club Friesoythe mit ihrer ersten Aktion „Let’s sing – Gemeinsam Kinderherzen stärken“ aufgreifen. Am Donnerstag, 24. September, lädt hierzu der Förderverein des LC Friesoythe zu einem musikalischen Abend ins Hotel Heidegrund ein. Hierbei steht die perfekte Stimme nicht im Mittelpunkt, sondern das Erlebnis, in einer großen Gruppe Freude an der Musik zu haben. Willkommen ist jeder, der Lust verspürt, gemeinsam mit anderen bekannte Lieder zu singen. Eine Live-Band begleitet den Abend, nimmt das Publikum mit und sorgt dafür, dass der Einstieg leichtfällt. Hierfür werden Liedtexte gut sichtbar über einen Beamer eingeblendet - auswendig können muss also niemand etwas. Die Band spielt an diesem Abend rund 90 Minuten Musik, aufgeteilt in zwei Abschnitte von jeweils 45 Minuten. Dazwischen gibt es eine Pause, Zeit zum Durchatmen, für ein Gespräch oder einfach, um den Abend in der Gemeinschaft zu genießen. Auch wer nicht längere Zeit stehen kann oder möchte, muss auf das gemeinsame Erlebnis nicht verzichten: Für Besucherinnen und Besucher stehen Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. „Let’s sing“ möchte solche Erinnerungen aufgreifen und Menschen für einen Abend zusammenbringen, heißt es in einer Pressemitteilung. Und das alles geschieht für einen guten Zweck. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Caritas-Sozialwerk statt und steht unter dem Leitgedanken, gemeinsam Kinderherzen zu stärken. Karten kosten 15 Euro und sind online sowie im Hotel Heidegrund und beim Modehaus Thien erhältlich. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, um 19 Uhr startet das gemeinsame Singen.
- Von Friesoythe nach Düren: Reigadas beginnt neue Aufgabe
Carlos Reigadas hat seinen Dienst als Regionalkantornin Düren angetreten. Foto: Archiv Friesoythe. Kirchenmusiker Carlos Reigadas hat seinen Dienst als Regionalkantor im nordrhein-westfälischen Düren angetreten. Fünf Jahre war er zuvor als Organist in der Friesoyther St. Marien Gemeinde tätig und „wenn ich zurückblicke, denke ich vor allem an die vielen Menschen, die mich begleitet und mir ans Herz gewachsen sind und außerdem an die gemeinsame Musik und an viele schöne Momente“, unterstreicht der 54-Jährige nun in einem öffentlichen Dankesschreiben, da es zu einem Gottesdienst oder einer persönlichen Zusammenkunft anlässlich seines Abschieds nicht gekommen sei. Der Musikprofi leitete sechs Chöre, gestaltete Gottesdienste und Konzerte und gründete verschiedene Projektchöre. „Ein herzliches Dankeschön an alle Sänger, an meine Vize-Dirigenten Isabel Lindner und Wilhelm Fleming für eure Zeit, eure Geduld und eure Begeisterung“, schreibt Reigadas und bezieht auch seine Kolleginnen und Kollegen im Pfarrbüro sowie das Team der Organisten mit ein. Dabei richtet er sich vor allem an Heinrich Deboi, der ihn bei Probenwochenenden am Klavier unterstützt, Chorproben übernommen und ihn immer wieder mit seinen Ideen begleitet habe. „Auch sein Orgelspiel und seine herausragenden Moderationen bei unseren gemeinsamen Konzerten bleiben mir in bester Erinnerung.“ Reigadas lobt die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Handels- und Gewerbeverein Friesoythe sowie dem Blockhaus Ahlhorn und erinnert an „zwei wundervolle Konzerte mit Kinder- und Jugendchören aus Polen und der Ukraine.“ Nicht zu vergessen das internationale Kunstprojekt „NO HATE“, das Frank Hanneken als Vorsitzender des HGVs nach Friesoythe holte. Kirchenmusikalische Konzerte in St. Marien rundeten auch diese Aktion ab. Im Bistum Aachen habe er seinen Dienstsitz in der Dürener St. Anna Gemeinde. Zu seinen neuen Aufgaben gehören unter anderem die C-Ausbildung (Orgel), regionale musikalische Projekte und die Leitung verschiedener Chöre.
- Feuer in Altenoythe: Drei Hunde aus brennendem Wohnhaus gerettet
Die Feuerwehr setzte auch die Drehleiter ein. Foto: Martin Pille Altenoythe. Heute, Dienstag, kam es gegen 11:30 Uhr zu einem Brand eines Zweiparteienhauses im Bereich der Straße Cavens in Altenoythe. Nach bisherigen Ermittlungen brach das Feuer aus bislang unbekannter Ursache in einem Anbau des Wohnhauses aus und breitete sich trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren auf das Gebäude aus. Nach weiteren Mitteilungen der Polizei kamen Personen bei dem Feuer nicht zu Schaden, drei Hunde wurden aus dem brennenden Gebäude gerettet. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Friesoythe, Bösel, Gehlenberg, Markhausen und Altenoythe mit ca. 80 Einsatzkräften im Einsatz. Ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) kümmerte sich um die betroffenen Bewohner des Hauses. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Nachmittag an. Der Schaden wurde nach einer ersten Bewertung auf ca. 200.000,- EUR beziffert.
- Tartanplatz durch Reifenspuren beschädigt
Altenoythe. Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Freitag, 18. September, bis Montag, 21. September, Reifenspuren auf einem neu angelegten Tartanplatz einer Schule an der Schulstraße in Altenoythe hinterlassen. Nach bisheriger Einschätzung der Polizei könnten die Spuren durch einen E-Scooter verursacht worden sein. Der Schaden wurde vorerst auf bis zu 10.000,- EUR beziffert. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Friesoythe unter 04491/93390 entgegen.
- Kaffee, Kuchen und Musik: Stadt lädt zum Seniorennachmittag ein
Friesoythe. Ein Nachmittag zum Klönen, Lachen und Genießen: Die Stadt Friesoythe lädt am Samstag, 10. Oktober 2026, zum diesjährigen Seniorennachmittag ein. Ab 15 Uhr heißt es im Forum am Hansaplatz: zurücklehnen, nette Menschen treffen und gemeinsam eine unterhaltsame Zeit verbringen. Bei Kaffee und Kuchen bleibt genügend Gelegenheit für gute Gespräche und Begegnungen. Eine Tombola mit attraktiven Preisen sorgt zudem für Spannung und Unterhaltung. Für die passende musikalische Begleitung sorgt in diesem Jahr „HERO, der Ostfriese“. Mit ostfriesischem Charme, viel Humor und bekannten Liedern möchte er das Publikum zum Mitsingen und Schmunzeln bringen. So soll ein abwechslungsreicher Nachmittag entstehen, bei dem nicht nur zugehört, sondern auch gerne mitgemacht werden darf. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bittet die Stadt Friesoythe um eine rechtzeitige Anmeldung. Diese ist noch bis Freitag, 2. Oktober 2026, möglich. Anmeldungen nimmt das Stadtmarketing telefonisch unter 04491 9293-151 oder per E-Mail an stadtmarketing@friesoythe.de entgegen. Die Stadt Friesoythe freut sich auf zahlreiche Gäste und einen schönen, geselligen Nachmittag im Forum am Hansaplatz.
- Angehörige psychisch Erkrankter finden Raum zum Reden
Friesoythe. Wenn ein Mensch psychisch krank wird, verändert das das Leben der ganzen Familie. Angehörige stehen vor Fragen und Sorgen, fühlen sich überfordert, sind wütend und erschöpft. In Friesoythe hat sich eine Selbsthilfegruppe gegründet, die Eltern, erwachsene Kinder, Partner, Geschwister oder Freunde einen geschützten Raum bietet. „Ein Ort zum Reden, Zuhören, Lachen, Weinen, Fluchen und Durchatmen,“ heißt es in der Einladung zu den kostenlosen Treffen. Dabei geht es um die entscheidende Frage: Wie kann ich für meinen Angehörigen da sein, ohne selbst daran kaputtzugehen. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 30. September, ab 19 Uhr im früheren Salon Werner an der Wasserstraße 26 in Friesoythe statt.
- SV Bösel eröffnet neuen Soccer-Court
Kann ab sofort genutzt werden: SV-Vorsitzender Gerd Stratmann stellte den neuen Soccer-Court vor. Foto: Martin Pille Bösel. Der SV Bösel hat hinter der BiB-Arena an der Garreler Straße einen neuen Soccer-Court errichtet. Der Vorsitzende des Sportvereins, Gerd Stratmann, stellte die neue Anlage während eines Ortstermins vor. Der Platz kann ab sofort für den Trainings- und Spielbetrieb, aber auch von den Schulen genutzt werden. Rund 210.000 Euro hat das Projekt gekostet. Stratmann: „Wir sind froh, dass die Gemeinde Bösel einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung leistet“. Der Gemeinderat hatte bewilligte einen Zuschuss in Höhe von 42.000 Euro bewilligt. „Wir als Sportverein beteiligen uns mit einem Eigenanteil von 21.100 Euro“, so der Vorsitzende. Die verbleibenden Kosten werden durch Fördermittel aus dem LEADER-Programm, vom Landessportbund und vom Landkreis finanziert. Bei dem neuen Soccer-Court handelt es sich um ein umlaufend begrenztes Kleinspielfeld mit einer Größe von 20 mal 40 Metern. Zwei Tore ermöglichen einen intensiven Fußballbetrieb auf dem kompakten Spielfeld. Ein integriertes Ballschutznetz sorgt dafür, dass der Ball im Spiel bleibt und Unterbrechungen möglichst geringgehalten werden. Der Spielfeldboden besteht aus Kunstrasen. Eine Banden- und Zaunanlage sowie gepflasterte Zuwegungen vervollständigen die Ausstattung. Bei der Umsetzung des Projekts setzte der SV Bösel zudem stark auf heimische Unternehmen; die Arbeiten wurden überwiegend von Böseler Firmen ausgeführt. Eine LED-Ausleuchtung soll noch folgen, kündigte Stratmann an. Mit dem neuen Soccer-Court verfügt der SV Bösel nun über eine zusätzliche Möglichkeit, Fußball unabhängig vom klassischen Großspielfeld intensiv und auf engem Raum zu betreiben. Die Anlage soll insbesondere für Training und den Nachwuchsbereich genutzt werden, ist aber für andere Gelegenheiten offen.
- Neue Kräfte, neue Mehrheiten: Friesoythe vor einem politischen Neustart
Die Analyse zur Wahl Von Julius Höffmann Die politischen Verhältnisse sind in Friesoythe geklärt. Jetzt beginnt die Arbeit. Fotos: höf Die CDU ist zurück. Und zwar nicht nur im Bürgermeisterbüro, sondern dort, wo Kommunalpolitik tatsächlich entschieden wird: bei Mehrheiten, Personalien und Macht. Zwei Ratsperioden musste die Friesoyther CDU auf das Bürgermeisteramt verzichten. 2021 verlor sie zudem ihre Ratsmehrheit. Diese Zeiten sind vorbei. Mit Jann Christian Hegewald stellt sie wieder den Bürgermeister und verfügt zugleich über eine komfortable Mehrheit im Stadtrat. Das ist ein politisches Comeback. Wahlsiege enden am Wahltag Aber Wahlsiege haben eine unangenehme Eigenschaft: Sie enden am Wahltag. Danach beginnt die Arbeit. Hegewald hat der CDU im Wahlkampf sichtbar neuen Schwung gegeben. Er hat Präsenz gezeigt, Botschaften gesetzt und offenbar einen Nerv in der Stadt getroffen. Nun muss er beweisen, dass aus persönlicher Zustimmung politische Gestaltungskraft wird. Denn eine große Mehrheit schafft Möglichkeiten – und weckt Begehrlichkeiten. Ratsvorsitz, Fraktionsvorsitz, stellvertretende Bürgermeister, Verwaltungsausschuss: In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie die CDU ihre neue Macht verteilt. Wer bekommt welche Macht? Lukas Reinken dürfte gute Chancen haben, Fraktionsvorsitzender zu bleiben. Beim Ratsvorsitz ist das Feld offener. Und natürlich geht es um die drei Stellvertreterposten des Bürgermeisters. Die CDU könnte sie rechnerisch allesamt selbst besetzen. Ob sie diese Möglichkeit tatsächlich ausschöpft, dürfte zu den ersten politischen Signalen der neuen Ratsmehrheit gehören. Eine Mehrheitspartei kann ihre Stärke demonstrieren. Sie kann aber ebenso zeigen, dass sie mit Stärke umgehen kann. Ein Stellvertreterposten für die SPD wäre deshalb mehr als eine Personalentscheidung. Es wäre ein Signal an den politischen Gegner – und an die Stadt. Hinzu kommen die Personalfragen außerhalb des Rates. Hegewald will den Vorsitz des CDU-Stadtverbandes abgeben. Damit muss die Partei ihre Führung neu ordnen. Acht Ortsvorsteherposten sind ebenfalls zu besetzen. Und auf Nordkreisebene wird nach dem Ausscheiden von Bernhard Möller ein Posten des stellvertretenden Landrats frei. Es gibt viel zu verteilen. Die erste Bewährungsprobe könnte deshalb tatsächlich nicht im Ratssaal stattfinden, sondern innerhalb der eigenen Reihen. Die SPD steht vor einem personellen Neuanfang Während die CDU ihre Rückkehr feiert, steht die SPD vor einem politischen Desaster. Die Bürgermeisterwahl verloren – ja, bitter für die Kandidatin. Aber Melanie Buhr hat trotz eines schwierigen und von Beginn an belasteten Wahlkampfes ein respektables Ergebnis erzielt. Sie hat sich als faire Verliererin präsentiert und persönlich Anerkennung gewonnen. Doch die eigentliche Nachricht steht an anderer Stelle: Die SPD hat ihre Ratsfraktion halbiert. Von 16 Sitzen bleiben acht. Das ist keine kleine Delle. Kein gewöhnlicher Wechsel der politischen Stimmung. Das ist eine politische Zäsur. Renate Geuter hinterlässt eine große Lücke Besonders bitter ist dabei das Ausscheiden von Renate Geuter. Die langjährige Fraktionsvorsitzende und ehemalige Landtagsabgeordnete gehört dem neuen Rat nicht mehr an. Damit verliert die SPD nicht nur ein bekanntes Gesicht, sondern kommunalpolitische Erfahrung. Bemerkenswert ist die Vorgeschichte: Geuter hatte ursprünglich gar nicht mehr kandidieren wollen und trat schließlich aus Verantwortung für ihre Partei doch noch an. Nun muss die Partei ihre Führung klären. Kann Melanie Buhr stellvertretende Bürgermeisterin bleiben? Will sie dieses Amt überhaupt? Oder übernimmt sie nach Geuters Ausscheiden den Fraktionsvorsitz? Das sind Personalfragen. Dahinter steckt allerdings eine viel größere: Wer gibt der SPD künftig politisch eine Richtung? Olaf Eilers und die Frage nach der Zukunft der FFW Das Ergebnis von Olaf Eilers lässt sich nicht einfach als Randnotiz verbuchen. Seine politische Geschichte in diesem Wahlkampf ist ungewöhnlich: zunächst SPD-Kandidat, dann Rückzug nach internen Konflikten, Austritt aus der Partei, Gründung der Freien Friesoyther Wähler (FFW) und schließlich eine erneute Kandidatur für das Bürgermeisteramt, bei der er knapp zehn Prozent holte. Für die FFW hat es für einen Sitz gereicht – den Eilers selbst besetzt. Die nächsten fünf Jahre werden zeigen, ob die FFW mehr ist als der Erfolg eines Einzelkandidaten. Die AfD zieht erstmals ein Auch das Abschneiden der AfD verändert die Statik des Rates. Fünf Sitze aus dem Stand sind ein deutlicher Erfolg. Tatsächlich besetzen kann die Partei allerdings nur zwei davon. Drei Mandate bleiben unbesetzt. Aus einem 32-köpfigen Rat wird damit faktisch ein 29-köpfiges Gremium. Entscheidend wird nun sein, was aus dem Wahlergebnis politisch gemacht wird. Kommunalpolitik ist weniger Bühne als Handwerk. Sie besteht aus Ausschussarbeit, Anträgen, Sitzungen, Gesprächen und Kompromissen. Ob die AfD ihren Wahlerfolg in dauerhafte kommunalpolitische Präsenz übersetzen kann und will, wird sich daher erst im Alltag des Rates zeigen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit Wahlen verändern Mehrheiten. Politik verändert eine Stadt. Die kommenden fünf Jahre für den Stadtrat und acht Jahre für den Bürgermeister werden zeigen, ob diese Wahl lediglich die Sitzverteilung im Rat neu geordnet hat – oder ob mit ihr tatsächlich ein neuer politischer Kurs in Friesoythe beginnt.
- Zusammenstoß mit E-Scooter
Symbolbild: Adobe Stock Friesoythe. Am Samstag, 19. September, gegen 03:15 Uhr befindet sich ein 16-jähriger Friesoyther fußläufig auf dem Gehweg der Kirchstraße in Friesoythe. Hier kommt ihm ein E-Scooter entgegen und touchiert den Fußgänger, so dass dieser zu Boden stürzt. Der unbekannte Fahrer des E-Scooters entfernte sich anschließend vom Unfallort. Nach weiteren Polizeiangaben zog sich der Fußgänger leichte Verletzungen zu. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Friesoythe unter der Rufnummer 04491-9339-0 entgegen.
- In Friesoythe fliegen die Funken
Die Funken sprühen: Schmiede zeigten während der Eröffnungsfeier das alte Handwerk der Verhüttung. Foto: Wimberg Friesoythe. Wo sonst Autos durch die Innenstadt rollen, standen am Freitagabend Feuer, Handwerk und Begegnungen im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zur Eröffnung des 15. Eisenfestes in Friesoythe und erlebten einen Abend, an dem die Geschichte des Eisens lebendig wurde. Bürgermeister Sven Stratmann eröffnete das dreitägige Fest und tat dies zugleich zum letzten Mal in seiner Amtszeit. Anschließend gehörte die Bühne dem Feuer: Schmied Jannis Scholz und seine Kollegen zeigten vor großem Publikum die traditionelle Verhüttung im Rennofen. Glühende Hitze, Funkenflug und das alte Handwerk sorgten dabei für faszinierende Einblicke. Als die Dämmerung über Friesoythe hereinbrach, wurde die Innenstadt endgültig zur Bühne. Die Straßen waren für den Verkehr gesperrt – und stattdessen eroberten Feuer und Flammen das Stadtbild. Viele Besucherinnen und Besucher verfolgten die spektakuläre Feuershow, die mit beeindruckenden Bildern und lodernden Flammen für einen stimmungsvollen Höhepunkt des Eröffnungsabends sorgte. Am Samstag geht es unter dem Motto „Der Funke springt über“ mit dem Open-Air-Wettbewerb „Local Heroes“ weiter. Musik, Begegnungen und beste Unterhaltung sollen dabei erneut zahlreiche Gäste in die Innenstadt locken. Und auch der Sonntag steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Erlebens: Die Friesoyther Kaufleute öffnen ihre Geschäfte und laden zum entspannten Einkaufsbummel ein.






