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- CDU-Kandidaten stellen sich in Altenoythe vor
Altenoythe. Der CDU-Ortsverband Altenoythe-Edewechterdamm bietet am Mittwoch, 1. Juli, ab 19 Uhr im DGH Altenoythe eine Veranstaltung zur Vorstellung seiner Kandidaten für den Stadtrat, Kreistag und das Bürgermeisteramt an. Dies sind für den Stadtrat Janek Elsen, Thomas Lammers, Heinrich Lücking, Achim Pleis und Lukas Reinken. Für den Kreistag kandidieren Heinrich Lücking und Achim Pleis. Ebenfalls teilnehmen wird CDU-Bürgermeisterkandidat Jann Christian Hegewald, um sich und sein Programm vorzustellen.
- Alte Schätze auf zwei Rädern begeistern im Pallert in Bösel
Mehr als 120 Oldtimer präsentierten sich im Pallert am Heimathaus in Bösel. Foto: Martin Pille Bösel (pi). Die wahrscheinlich älteste Maschine, die am Sonntag beim 3. Zweirad-Oldtimertreffen im „Pallert“ beim Heimathaus auftauchte, hatte keinen langen Weg: Klaus Evers aus dem Flachsweg kurvte mit seinem acht PS starken DKW E 300-Motorrad aus dem Jahre 1928 um die Ecke, angetrieben von einem gebläsegekühlten Einzylinder-Zweitaktmotor, der eine Spitzengeschwindigkeit von immerhin 80 km/h erlaubt. Bis Mittag waren bereits über 120 Gefährte aufgelaufen. Unter ihnen eine Horex Regina aus dem Jahr 1953, die Heinz Effmert aus Harbern pilotierte. Aufsehen erregte auch die Zündapp KS 600 aus dem gleichen Jahrzehnt, die Joachim Pohl aus Badbergen vorführte. Organisiert hatten das Treffen der 1. Vorsitzende des Oldtimer-Zweiradclubs, Benjamin Dirks, mit Christoph Heyer, Alexander Ahlers und Gustav Ahlers. Alle Oldtimer-Fahrer, ob mit Motorrad, Mopeds, Motorroller oder Mofas, waren gekommen, weil sie ein Hobby verbindet: das passionierte Schrauben an herausgeputzten altehrwürdigen und legendären Fahrzeugen, die eines gemeinsam haben, sie sind alt. Die meisten der Aussteller haben in ungezählten Arbeitsstunden aus einem baufälligen Trümmerhaufen ein Motorrad oder Mofa wieder auf Vordermann gebracht, damit es ein richtiges Vorzeigestück wird. Für sie ist der gluckernde Motor der alten Maschinen ein akustischer Hochgenuss. Einen Tag lang standen die Oldtimer, liebevoll gehegt und gepflegt meist von Männern, im Mittelpunkt und der „Pallert“ war erneut ein Treffpunkt für alle, die die Leidenschaft für Klassiker auf zwei Rädern teilen.
- Kostümführung an der Talsperre: Unterwegs mit Schäferfrau Gesine
Eine besondere Kostümführung mit Schäferfrau Gesine gibt es am 9. Juli an der Talsperre. Foto: Andreas Böhm Thülsfelde. Wie nutzte man Birkenrinde im Alltag? Kann man mit Pilzen tatsächlich Feuer machen oder sogar Blut stillen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt „Schäferfrau Gesine“ bei einer besonderen Kostümführung rund um die Thülsfelder Talsperre. Am Donnerstag, 9. Juli, nimmt die historische Figur die Teilnehmer mit auf einen rund 1,5-stündigen Spaziergang durch die Natur. Dabei vermittelt sie auf unterhaltsame Weise Wissenswertes über heimische Pflanzen, traditionelle Naturkunde und erzählt Geschichten aus einer Zeit, als es die Thülsfelder Talsperre noch nicht gab. Die Führung beginnt um 17 Uhr an der Thülsfelder Talsperre. Die Teilnahme kostet 8 Euro pro Person, Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zahlen 4 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldungen sind beim Verein Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, Tourist-Information Cloppenburg, Bürgermeister-Winkler-Straße 19–21, telefonisch unter (04471) 15256 oder per E-Mail an info@thuelsfelder-talsperre.de erhältlich. Neu ist zudem die Möglichkeit der Online-Anmeldung über die Internetseite des Vereins unter www.thuelsfelder-talsperre.de.
- Förderverein der Grundschule Petersdorf stellt Vorstand neu auf
Abschied nach langen Jahren des Bemühens um die Chancengleichheit der Kinder: Meike Buschmann, Tanja Deeken und die neuen Vorstandsmitglieder Susanne Meyer und Christine Wübbelmann (von links) verabschiedeten Helmut Schlarmann und Heinz Müller (von links). Foto: Martin Pille Petersdorf (pi). Während der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Grundschule Petersdorf verabschiedeten die Mitglieder langjährige Vorstandsmitglieder und wählten Nachfolgerinnen. Nach fast 20 Jahren engagierter Vorstandsarbeit schied Gründungsmitglied Heinz Müller aus seinem Amt als 2. Vorsitzender aus. „Mit großem Einsatz und viel Herzblut hat er den Förderverein seit seiner Gründung geprägt und zahlreiche Projekte zum Wohl der Schulgemeinschaft begleitet“, so die 1. Vorsitzende Meike Buschmann. Ebenfalls verabschiedet wurde Schriftführer Helmut Schlarmann, „der den Verein 17 Jahre lang aktiv unterstützt und mit seinem Engagement bereichert hat“, sagte Buschmann. Die frei gewordenen Ämter konnten nahtlos neu besetzt werden: Susanne Meyer übernimmt künftig das Amt der 2. Vorsitzenden, Christine Wübbelmann wird neue Schriftführerin. 1. Vorsitzende bleibt Meike Buschmann, Tanja Deeken Kassenwartin. Zur anstehenden Einschulung erhalten die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler eine Begrüßungstüte mit vielen nützlichen Überraschungen für den Schulstart. Ein weiterer fester Termin im Jahreskalender ist der Nikolausmarkt im Dezember, bei dem der Förderverein traditionell Bockwurst im Brötchen verkauft. Zuletzt wurde die gemeinsame Schulfahrt aller Klassen nach Spiekeroog finanziell begleitet und die Anschaffung des neuen Kletterturms auf dem Schulgelände unterstützt. Dabei ist der Förderverein beim beliebten Zirkusprojekt. Auch im Schulalltag leistet der Förderverein wertvolle Unterstützung, indem er unter anderem erhalten Kinder einheitliche Zeugnismappen. Grundlage ihres Handels ist das Bemühen um Chancengleichheit. Buschmann: „Kein Kind soll aus finanziellen Gründen von gemeinsamen Aktivitäten ausgeschlossen werden. Deshalb setzen wir uns dafür ein, bei individuellen finanziellen Engpässen unbürokratische Lösungen zu finden, damit alle Schülerinnen und Schüler an Klassenfahrten, Projekten und Veranstaltungen teilnehmen können“.
- Auto steht in Flammen – Auch Straße durch Hitze beschädigt
Das Auto stand beim Eintreffen der Friesoyther Feuerwehr in Vollbrand. Fotos: Jens Kotte Friesoythe. Ein Fahrzeugbrand hat am Sonntagabend für einen Einsatz der Feuerwehr Friesoythe in der Neuscharreler Straße gesorgt. Gegen 22:38 Uhr ging die Meldung über einen brennenden Pkw ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Während der anschließenden Nachlöscharbeiten blieb die Neuscharreler Straße aus Sicherheitsgründen voll gesperrt. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Durch die starke Hitzeentwicklung wurde neben dem Fahrzeug auch die Fahrbahn beschädigt. Am Pkw entstand augenscheinlich Totalschaden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Für die Feuerwehr Friesoythe war der Fahrzeugbrandnach eigenen Angaben bereits der sechste Einsatz seit Freitag und verdeutlicht die derzeit hohe Belastung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte innerhalb weniger Tage.
- Kreistag: SPD Friesoythe setzt auf Erfahrung und frische Impulse
Die Vorsitzende der Friesoyther SPD-Stadtratsfraktion, Renate Geuter, stellt die Kandidaten für die Kreistagswahl in einer Pressemitteilung vor. Foto: privat Friesoythe. Mit einer "breit aufgestellten und ausgewogenen Mannschaft" geht die SPD Friesoythe in die Kreistagswahl am 13. September 2026. Neun Kandidatinnen und Kandidaten waren bereits auf der Kreiswahlkonferenz des SPD-Kreisverbandes Cloppenburg am 25. April 2026 in Garrel bestätigt worden. Das Team vereine langjährige kommunalpolitische Erfahrung mit engagierten neuen Persönlichkeiten und solle die Interessen der Stadt Friesoythe und ihrer Ortsteile künftig mit einer starken Stimme im Kreistag vertreten. Bei der Aufstellung der Kandidaten habe die SPD besonderen Wert darauf gelegt, dass sowohl die Kernstadt als auch die verschiedenen Ortsteile angemessen vertreten sind. Die Liste spiegele damit die Vielfalt Friesoythes wider und stehe für eine Politik, die alle Regionen der Stadt gleichermaßen im Blick habe. Die Kandidatenliste setzt sich wie folgt zusammen: Hans Meyer (Gehlenberg) Heidi Burmann (Friesoythe) Jürgen Hespe (Augustendorf) Wilfried Thunert (Friesoythe) Dennis Löschen (Altenoythe) Heino de Buhr (Kamperfehn) Sören Wewer (Friesoythe) Maria Hogeback (Thüle) Mattis Ballweg (Friesoythe) Mit der Kombination aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowie neuen Kandidatinnen und Kandidaten möchte die SPD Friesoythe nach eigenen Angaben sowohl Kontinuität als auch neue Impulse in die Kreispolitik einbringen. „Wir haben ein starkes Team für ganz Friesoythe zusammengestellt“, heißt es aus den Reihen der Sozialdemokraten. Inhaltlich setzt die SPD Friesoythe auf Themen, die den Landkreis langfristig stärken sollen. Dazu gehören insbesondere die "nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums, eine leistungsfähige Infrastruktur, gute Bildungsangebote sowie eine lebenswerte Zukunft für alle Generationen". Mit der bestätigten Kreistagsliste beginnt für die SPD Friesoythe nun die heiße Phase der Wahlkampfvorbereitungen, heißt es in einer Pressemitteilung.
- Dieter Burrichter neuer Schützenkönig in Petersdorf
Hoch lebe der neue König“ – Mitglieder der 2. Kompanie ließen den neuen König Dieter Burrichter hochleben. Foto: Martin Pille Petersdorf (pi). Dieter Burrichter von der 2. Kompanie ist mit 20 Ringen neuer Schützenkönig in Petersdorf und amtiert nun im Jubiläumsjahr der Schützenbruderschaft St. Franziskus mit seinem Thronstaat. Dem gehören Ehefrau Annette als Königin sowie als Throngefolge Maria und Dietmar Frye sowie Elisabeth und Edgar Kruse an. Burrichter löst Königin Karin Tönnies und deren Ehemann Eduard als Prinzgemahl sowie der Hofstaat mit Anja und Klaus Schlarmann und Elisabeth und Wolfgang Tangemann ab. Am Sonntag, 13. Juli, wird der Jubiläumsthron inthronisiert. Mit Jubelstürmen bei der Bekanntgabe durch Brudermeister Jens Bohmann und einem rauschenden Königsball danach feierten die Mitglieder anschließend bei tropischen Temperaturen ihre neue Majestät in der Schießhalle. Den Goldenen Königsorden als Zweitplatzierter sicherte sich Markus Stammermann in einem spannenden Stechen mit 18 Ringen, den Silbernen Uwe Tangemann sowie Ludger Burrichter den Bronzenen. Den gleichzeitig ausgeschossenen Michael-Bücker-Pokal gewann Edgar Kruse. Am Samstag, 4. Juli, ermittelt die Schützenbruderschaft anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens erstmals einen Kaiser, der dann am Sonntag, 12. Juli, mit den auswärtigen Vereinen als Gäste proklamiert wird. Tags zuvor ist der offizielle Festakt mit dem Böseler Niedersachsen Sound Orchester (NSO) und die anschließende Jubiläumsparty mit DJ Gutschi.
- Drei Einsätze in weniger als einer Stunde
Als die Feuerwehr eintraf, stand der Traktor in Vollbrand. Foto: Jens Kotte Friesoythe. Die Feuerwehr Friesoythe ist am Samstagnachmittag innerhalb kurzer Zeit zu drei Einsätzen ausgerückt. Den ersten Alarm gab es nach eigenen Angaben um 17:04 Uhr. Unter dem Stichwort „F2 – brennt Traktor“ rückten die Feuerwehren Friesoythe und Altenoythe sowie die DRK-Bereitschaft Friesoythe zur Sedelsberger Straße im Bereich des Birkhahnwegs aus. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen stand der Traktor in Vollbrand. Der Besitzer hatte zuvor noch versucht, das Feuer mit einem Handfeuerlöscher zu löschen, konnte eine Ausbreitung jedoch nicht verhindern. Unter Atemschutz brachten die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle. Durch die starke Hitze wurde zudem die Fahrbahn beschädigt. Ursache für das Feuer war vermutlich ein technischer Defekt. Während der Löscharbeiten blieb der Birkhahnweg voll gesperrt. Noch während dieses Einsatzes wurde die Feuerwehr zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst (H1) alarmiert. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zur Wohnung und übergaben die Einsatzstelle anschließend an den Rettungsdienst. Um 17:57 Uhr folgte schließlich der dritte Einsatz. Unter dem Stichwort „F2 – Feueralarm, unklar“ rückte die Feuerwehr zu einem Verbrauchermarkt an der Barßeler Straße aus. Nach einer umfassenden Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Ein Feuer lag nicht vor.
- Mit Herz und Haltung: Rita Schorling würdevoll verabschiedet
Dank und Geschenke für die scheidende Schulleiterin: Bürgermeister Hermann Block verabschiedete Rita Schorling mit den Worten „Es hätte keine bessere Wahl gegeben“. Foto: Martin Pille Bösel (pi). „Einfach spitze, dass du da warst, wir danken dir dafür“ – mit diesem fröhlichen Lied des Kinderchores unter der Leitung von Bettina Theilmann begann eine Abschiedsfeier, die emotionaler kaum hätte sein können. Die Kinder der St. Martin-Grundschule brachten damit auf den Punkt, was viele der Gäste empfanden: Dankbarkeit für eine Schulleiterin, die die Schule über viele Jahre mit Herz, Verstand und Menschlichkeit geformt hat. Nach 13 Jahren als Rektorin der St. Martin-Grundschule und insgesamt 25 Jahren in leitender Verantwortung wurde Rita Schorling in den Ruhestand verabschiedet. Wegbegleiter aus allen Bereichen würdigten ihr Wirken und zeichneten das Bild einer Pädagogin, die stets den Menschen in den Mittelpunkt stellte. Mit dabei: Pastoralassistentin Ursula Klüsener für die katholische sowie Nicole Ochs-Schultz für die evangelische Kirche. „Wir sagen heute Dank“: Bewegende und lobende Worte für das Kollegium fand Susanne Michalik-Quent, die Schorlings Nachfolgerin als neue Rektorin wird, wie Bürgermeister Block bekannt gab. Auch Elternrat und Förderverein dankten für eine „wunderbare Zeit, in der du uns gerade in schwierigen Phasen stets den Rücken freigehalten hast“. Mit ihrer unkomplizierten, offenen Art habe Schorling bleibende Spuren hinterlassen. Auch der Bürgermeister sparte nicht mit Lob. „Es hätte keine bessere Wahl gegeben“, betonte er. Schorling sei jederzeit eine verlässliche Ansprechpartnerin gewesen. Besonders auch während der Corona-Pandemie habe sie die enormen Herausforderungen mit großer Besonnenheit gemeistert, erinnerte Block. Darüber hinaus seien mit ihrer Hilfe während ihrer Amtszeit rund zwei Dutzend Baumaßnahmen an der Schule erfolgreich umgesetzt worden. Für die Landesschulbehörde würdigte Dezernentin Heike Böttjer die scheidende Schulleiterin. Geduld und Humor hätten die vertrauensvolle Zusammenarbeit bestimmt. „Es hat immer Spaß gemacht“, sagte sie. Für die Kindergärten unterstrich Helga Hespe, dass die Miteinander stets von Respekt und Begegnungen auf Augenhöhe geprägt gewesen seien – beste Voraussetzungen für einen gelungenen Übergang der Kinder in die Grundschule. Schorlings Vorgänger Hans Werner ließ es sich nicht nehmen, Erinnerungen und persönliche Geschenke zu überreichen. Seine Worte machten deutlich, wie eng die Geschichte der Schule mit ihrer Nachfolgerin verbunden ist. Sichtlich bewegt trat Rita Schorling schließlich selbst ans Rednerpult. Mit den Worten „Ich habe des Guten genug erfahren“ dankte sie allen Rednerinnen und Rednern und bezog diesen Satz auf ihre gesamte berufliche Laufbahn. Das Wichtigste in Bösel sei für sie immer das gute Zusammenwirken und der starke Zusammenhalt gewesen. Namentlich erwähnte sie auch den Fachbereichsleiter im Rathaus, Josef Runden. Zum Abschluss wartete noch eine besondere Überraschung: Thorsten Lager mit seinem Gesang und Luis Weimann am Saxophon vom Niedersachsen Sound Orchester interpretierten den Welthit „My Way“ – ein musikalischer Gruß, der kaum besser zu einer Pädagogin hätte passen können, die ihren eigenen Weg gegangen ist und für viele Menschen Wegbegleiterin, Zuhörerin, Mutmacherin und damit das prägende Gesicht der St. Martin-Grundschule war und dort noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
- Heiß. Heißer. Zuhause.
FRITZ am Sonntag Von Julius Höffmann Symbolbild: Adobe Stock Die Hitze hat inzwischen eine eigene Postleitzahl. Oben im Haus herrschen Temperaturen, bei denen Tiefkühlpizza schon beim Auspacken gar wird. Unten wäre es deutlich angenehmer – nur schläft es sich im Flur oder zwischen Waschmaschine und Getränkekisten auf Dauer auch nicht besonders stilvoll. Nachts stehen alle Fenster sperrangelweit offen. Das Ergebnis: Die warme Luft darf ungehindert hereinspazieren. Die Bettdecke ist längst ins Sommerquartier verbannt, das Laken wird kritisch beäugt und der Hund hechelt mit dem Ventilator um die Wette. Natürlich gibt es in diesen Zeiten jede Menge Hitzetipps: viel trinken, Rollläden runter, kalte Umschläge. Alles richtig. Aber irgendwann hilft nur noch Fantasie. Warum nicht den Wocheneinkauf auf drei Etappen verteilen – ausschließlich durch die Kühlabteilung? Oder das Gefrierfach zur persönlichen Wellness-Oase erklären? Fünf Minuten davor wirken manchmal besser als jeder Kurzurlaub. Die gute Nachricht: Irgendwann kommt garantiert wieder der Tag, an dem wir über Regen, Wind und 18 Grad schimpfen. Bis dahin gilt die einzige vernünftige Sommerregel: möglichst wenig bewegen, möglichst viel lachen – und bloß keine Diskussion anfangen. Die erzeugt nur zusätzliche heiße Luft.









